Was die Daten zeigen
Einbrüche in Düsseldorf: Verlauf, Gebiete und Einordnung
Auswertung des gesamten geprüften Wochenbestands · 2026 bis KW 42. Die Filter oben verändern die Karte; dieser Text beschreibt den Gesamtstand.
2026 im Vergleich zu 2025
Bis einschließlich KW 42 enthalten die 42 verfügbaren Wochenkarten 2026 insgesamt 882 Fälle einschließlich Versuchen. Für einen Vergleich mit 2025 zählen wir ausschließlich Kalenderwochen, für die in beiden Jahren ein geprüfter Bericht vorliegt.
Das sind derzeit 30 gemeinsame Wochen: 572 Fälle im Jahr 2026 gegenüber 556 im Vorjahr. Das entspricht 16 Fällen mehr beziehungsweise 2,9 Prozent Zuwachs. Die fehlenden Wochen werden nicht hochgerechnet. Daraus lässt sich noch keine abschließende Jahresentwicklung ableiten.
Zahlen der Grafik anzeigen
| Kalenderwoche | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| KW 7 | 49 | 26 |
| KW 8 | 28 | 15 |
| KW 9 | 18 | 22 |
| KW 10 | 34 | 27 |
| KW 11 | 21 | 27 |
| KW 12 | 35 | 24 |
| KW 13 | 24 | 33 |
| KW 14 | 25 | 19 |
| KW 15 | 21 | 19 |
| KW 16 | 18 | 16 |
| KW 17 | 22 | 15 |
| KW 19 | 12 | 24 |
| KW 21 | 20 | 22 |
| KW 22 | 12 | 23 |
| KW 23 | 8 | 9 |
| KW 24 | 7 | 14 |
| KW 25 | 6 | 12 |
| KW 26 | 12 | 7 |
| KW 27 | 15 | 12 |
| KW 28 | 17 | 18 |
| KW 29 | 24 | 10 |
| KW 30 | 24 | 14 |
| KW 31 | 19 | 11 |
| KW 32 | 8 | 19 |
| KW 33 | 12 | 17 |
| KW 34 | 11 | 18 |
| KW 35 | 15 | 6 |
| KW 38 | 13 | 24 |
| KW 39 | 12 | 21 |
| KW 41 | 30 | 32 |
Der Verlauf ist nicht gleichmäßig
In den 7 vergleichbaren Wochen des Abschnitts KW 1–13 stehen 209 Fälle im Jahr 2026 den 174 Fällen aus 2025 gegenüber. In den 11 vergleichbaren Wochen des Abschnitts KW 14–26 stehen 163 Fälle im Jahr 2026 den 180 Fällen aus 2025 gegenüber. In den 11 vergleichbaren Wochen des Abschnitts KW 27–39 stehen 170 Fälle im Jahr 2026 den 170 Fällen aus 2025 gegenüber. In der einen vergleichbaren Woche des Abschnitts KW 40–42 stehen 30 Fälle im Jahr 2026 den 32 Fällen aus 2025 gegenüber.
Die höchste bislang veröffentlichte Wochenzahl 2026 beträgt 49 Fälle, gemeldet für KW 7. Einzelne Spitzen und kleine Wochenbestände belegen noch keine dauerhafte Trendwende. Aus der Karte lassen sich auch keine Ursachen für Veränderungen ablesen.
Wo konzentrieren sich die Meldungen?
Im vergleichbaren Wochenbestand liegen die meisten Fälle in Meldungsgebieten mit Zuordnung zu Bilk (40), Unterrath (32) und Pempelfort (28). Das sind absolute Fallzahlen. Wie viele Wohnungen oder Menschen einem Einbruchsrisiko ausgesetzt waren, lässt sich daraus nicht berechnen.
Gezählt sind nur Meldungsgebiete, die in unseren Kartendaten genau eine Stadtteilzuordnung haben. Weitere 63 Fälle (2026) und 67 (2025) liegen in Gebieten mit mehreren Zuordnungen und bleiben hier unverteilt. Die Grafik ist keine amtliche Stadtteilstatistik.
Die größte Zunahme innerhalb dieser eindeutigen Zuordnungen zeigt Unterrath: von 9 auf 32 Fälle. Den stärksten Rückgang zeigt Friedrichstadt, von 43 auf 20. Die Zahlen beschreiben die veröffentlichten Meldungsgebiete in den gemeinsamen Wochen; eine Verlagerung von Täteraktivitäten ist damit nicht nachgewiesen.
In der Heatmap sind diese räumlichen Schwerpunkte geglättet dargestellt. Ihre Farben passen sich dem gewählten Zeitraum und Kartenausschnitt an. Für den Vergleich zwischen Jahren sind deshalb die Zahlen aussagekräftiger als die Farbintensität.
Die amtliche Jahresbilanz
Wo steht Düsseldorf in der Kriminalstatistik?
Für die Einordnung über den Wohnungseinbruch hinaus nutzen wir die BKA-Kriminalstatistik 2025. Sie weist für Düsseldorf 80.422 registrierte Straftaten aus. Das sind 4,7 Prozent mehr als 2024 (76.830).
Die Häufigkeitszahl liegt bei 12.999 Fällen je 100.000 Einwohner. Damit steht Düsseldorf auf Rang 4 unter den 81 Städten der BKA-Tabelle „Städte ab 100.000 Einwohnern und Landeshauptstädte“. Die Abgrenzung ist entscheidend: Ohne Verstöße gegen das Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsrecht liegt Düsseldorf in derselben Liste auf Rang 8.
Quelle: Bundeskriminalamt, Tabelle 01 Städte, V1.2 erstellt am: 16.10.2026. Berechnungsgrundlage der Häufigkeitszahl: Wohnbevölkerung nach Zensus 2022.
Die Häufigkeitszahl setzt die registrierten Taten zur Wohnbevölkerung ins Verhältnis. Auch Taten mit Beteiligung von Pendlern und Besuchern gehen in den Zähler ein. Sie beschreibt deshalb keine individuelle Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden. Hinzu kommt das Dunkelfeld der Taten, die der Polizei nicht bekannt werden.
Beim Wohnungseinbruch enthält die Jahresstatistik 2025 für Düsseldorf 1.541 Fälle, gegenüber 1.428 im Jahr 2024. 759 davon blieben im Versuchsstadium (49,3 Prozent). Diese jährliche Aufteilung darf nicht auf einzelne Wochen oder Kartengebiete übertragen werden.
Jahres-PKS und Wochenradar haben unterschiedliche Erfassungs- und Auswertungsstände. Ihre Summen lassen sich nicht unmittelbar gleichsetzen. Für 2026 zeigt diese Seite laufende Wochenmeldungen; die amtliche Jahresbilanz oben bezieht sich auf 2025.
Amtliche Quellen: BKA 2025 (Excel) und BKA 2024 (Excel).
Wochenanalyse: eigene Auswertung des Wohnungseinbruchsradars der Polizei Düsseldorf. Zahlen, Vergleichswochen und Grafiken werden aus demselben geprüften Datenstand berechnet.