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Title: 00423631.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00423631.pdf
Published Time: Wed, 15 Sep 2021 12:32:54 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV5/180/2021
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
der Bezirksvertretung 5
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 14.09.2021
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 28. September 2021
Betrifft:
Optimierung der Schulverkehre im direkten Umfeld der Toni-Turek-Realschule und des Max-Planck-Gymnasiums (Anfrage Frau Gelbke-Mößmer, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vom 14. September 2021)
Die Toni-Turek-Realschule ist durch die Grünanlage der Mahnmalachse über den Edith-Stein-Weg zu Fuß und mit dem Rad erreichbar. Der Weg führt zur Gottfried-Keller-Straße, die am Schulgelände entlang eine Sackgasse bildet. In diesem Bereich treffen Radfahrende und Fußgänger auf wendende Autos, was durchaus zu gefährlichen Situationen führen kann. Der Bordstein an der Toni-Turek-Schule ist recht hoch und nötigt Radfahrenden einen Stopp zwischen den rangierenden Autos ab. Rollstuhlfahrende aus dem Edith-Stein-Weg kommend haben keine Möglichkeit, diesen Bordstein zu passieren.
Zugleich kommen über die Klapheckstraße Radfahrende zur Toni-Turek-Schule und biegen links in einen Fußweg zu den Fahrradständern ein, um die Gottfried-Keller-Straße zu umgehen. Die Gottfried-Keller-Straße dient zugleich als Zufahrt zum Max-Planck-Gymnasium.
Sowohl die Klapheckstraße als auch die Gottfried-Keller-Straße sind recht breit ausgebaut, bieten aber Radfahrenden und Querenden keinerlei Orientierung, auch scheinen Fahrbeziehungen über den gesamten Straßenraum und in jede Fahrtrichtung möglich. Das Rückwärtsrausfahren aus den Parktaschen erhöht die Sicherheit im Straßenraum auch nicht gerade, weil die Einsehbarkeit stark eingeschränkt ist.
Auf der Gottfried-Keller-Straße im Abschnitt zwischen Am Hain und der Klapheckstraße konnten recht hohe Geschwindigkeiten beobachtet werden, mit denen in die Klapheckstraße eingefahren wird, obwohl dort Tempo 30 ausgeschildert ist.
Eventuell gibt es aber Möglichkeiten, die Rad- und Fußverkehre so zu ordnen, dass ein Mehr an Sicherheit auf den "letzten Metern zur Schule" möglich wird Seite 2
und der KFZ-Verkehr in geordneten Bahnen stattfinden kann. Ich bitte daher um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie schätzt die Verwaltung die unmittelbar vor den Schulgeländen der Toni-Turek-Realschule und des Max-Planck-Gymnasiums stattfindenden Schulverkehre unter Sicherheitsaspekten ein?
2. Sieht die Verwaltung Möglichkeiten einer Umgestaltung des Straßenraums, um Konfliktsituationen zwischen Schulverkehren und Radfahrenden/Fußgehenden zu entschärfen, auch unter Herausnahme schulfremder Verkehre aus dem "Sackgassenabschnitt" der Gottfried-Keller-Straße, zum Beispiel eine Hol- und Bringzone?
3. Sieht die Verwaltung Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Gottfried-Keller-Straße?
gez. Claudia Gelbke-Mößmer
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: 00468970.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00468970.pdf
Published Time: Tue, 29 Nov 2022 11:20:42 GMT
Number of Pages: 1
Markdown Content:
BV5/180/2021
Anfrage Frau Gelbke-Mößmer, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vom 14. September 2021
hier: Optimierung der Schulverkehre im direkten Umfeld der Toni-Turek-Realschule und des Max-Planck-Gymnasiums
Frage 1:
Wie schätzt die Verwaltung die unmittelbar vor den Schulgeländen der Toni-Turek-Realschule und des Max-Planck-Gymnasiums stattfindenden Schulverkehre unter Sicherheitsaspekten ein?
Antwort:
Dem Amt für Verkehrsmanagement liegen auf Basis der zusätzlichen Quell- und Zielverkehre im Wohngebiet und resultierend aus dem Schulneu- bzw. -ausbau keine Beschwerden rund um die Gottfried-Keller-Straße vor.
Frage 2:
Sieht die Verwaltung Möglichkeiten einer Umgestaltung des Straßenraums, um Konfliktsituationen zwischen Schulverkehren und Radfahrenden/Fußgehenden zu entschärfen, auch unter Herausnahme schulfremder Verkehre aus dem "Sackgassen-abschnitt" der Gottfried-Keller-Straße, zum Beispiel eine Hol- und Bringzone?
Antwort:
Die Gottfried-Keller-Straße unterliegt als öffentliche Straße weiterhin dem Gemein-gebrauch. Trotz geringer Gehwegbreiten sieht die Verwaltung aktuell keinen Anlass für eine Umplanung. Es obliegt federführend den Schulleitungen, Eltern, Schülerinnen und Schülern, auf die Problematik von Hol- und Bringverkehren hinzuweisen. An der Straße „Am Hain“ bestehen ausreichend Möglichkeiten, ein Fahrzeug zu parken bzw. kurz zum Holen und Bringen zu halten.
Frage 3:
Sieht die Verwaltung Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Gottfried-Keller-Straße?
Antwort:
Der Straßenausbau der Gottfried-Keller-Straße entspricht der verkehrsrechtlichen Anordnung als Bestandteil einer Tempo-30-Zone. Auch straßenverkehrsrechtlich ist eine Änderung für die Gottfried-Keller-Straße nicht vorgesehen.