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Title: 00462893.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00462893.pdf
Published Time: Mon, 30 Oct 2023 08:48:24 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV5/197/2022
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
der Bezirksvertretung 5
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 12.10.2022
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 25. Oktober 2022
Betrifft:
Parkscheibenregelung im Umfeld der Kaiserswerther Diakonie
(Anfrage Herr Fröhlich, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vom 12. Oktober 2022)
Die Kaiserswerther Diakonie (KWD) beabs ichtigt, auf ihrem Betriebsgelände ein
Parkhaus zu errichten. Mit dieser Perspektive kann endlich der Parksuchverkehr
in den umliegenden Straßen verringert werden und auch die Belästigung für
Anwohner*innen durch Falschparker. Sinnvollerweise sollte die Pa rkhausnutzung
von einer Parkraumbewirtschaftung im Umfeld des Betriebsgeländes der KWD
flankiert werden, damit die erhofften Effekte auch tatsächlich eintreten können,
schließlich soll das Parkhaus mit Gebühren betrieben werden, während der
umgebende Straß enraum zeitlich uneingeschränkt und kostenfrei für
Parkverkehre der KWD zur Verfügung steht. Zuletzt hat die Verwaltung auf eine
Anfrage zur Regelung der Parkraumbewirtschaftung in Düsseldorf
(BV5/062/2022) wie folgt geantwortet:
„Die Verwaltung prüft ak tuell - auf Basis des Ratsbeschlusses OVA/049/2020 -
die straßenverkehrsrechtliche Zulässigkeit für eine Bewohnerparkregelung
zwischen Klemensplatz und Alte Landstraße, welche aus der Problematik von
Fremdparkern mit Bezug zum historischen Stadtkern sowie der Diakonie
Kaiserswerth resultiert. […] Die Bezirksvertretung müsste einen Beschluss
fassen, in einem bestimmten Gebiet die Einführung eines Anwohnerparkgebietes
zu prüfen und dies der Verwaltung mitteilen. Die Priorisierung der Beschlüsse
der Bezirksver tretungen erfolgt - entsprechend der gesamtstädtischen
Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung.“
Ich bitte vor diesem Hintergrund um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Warum prüft die Verwaltung nicht einen größeren räumlichen Bereich,
insbesondere die direkt an Einrichtungen der Kaiserswerther Diakonie
angrenzenden Straßen Alte Landstraße (Abschnitt Kreuzbergstraße bis Im
Spich), Zeppenheimer Weg, Alte Kalkumer Straße zwischen Zeppen -
heimer Weg und Kreuzbergstraße? Seite 2
2. Gibt es fachliche oder sachlich e Gründe, in dem aktuell geprüften Bereich
und in den unter 1. genannten Straßen eine Parkscheibenregelung
einzuführen, um den negativen Effekten des Parkverkehrs der
Kaiserswerther Diakonie zu entgegnen, wie dies bereits erfolgreich an der
Flughafenstraße in Lohausen und in Teilen Kaiserswerths (Parkplätze
beiderseits der Niederrheinstraße und an der Sankt -Göres -Straße)
praktiziert wird?
gez. Waldemar M. Fröhlich