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BV9/138/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 16.06.2025
CDU-Fraktion
in der Bezirksvertretung 9
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirkes 9
Herrn Dr. Graf
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 27.06.2025
Betrifft:
Verspätungen auf den Buslinien 835 und M3
- Anfrage von Frau Verhofen und Herrn Gencer; CDU
Anfrage:
1. Gibt es andere strukturelle Gründe als den oben benannten für die
unverhältnismäßig hohen Verspätungen auf den Buslinien 835 und M3?
2. Mit welchen konkreten Maßnahmen möchte die Verwaltung die
Verkehrsführung optimieren?
3. Wurde die Führung der Buslinie M3 über die Corneliusstraße und Luegallee mit
Halt an der Heinrich-Heine-Allee ergänzend zu Maßnahmen zur Optimierung des
Verkehrsflusses auf den bisherigen Linienwegen geprüft?
Begründung:
Schon seit Monaten müssen auch Bewohner des D üsseldorfer Südens
unverhältnismäßig hohe Verspätungen auf den Buslinien 835 und M3 beklagen.
Ursächlich ist vor allem die baustellenbedingt einspurige Verkehrsführung auf
der Friedrichstraße.
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TOP 5.4 BV9/138/2025
Sitzung der BV 9 am 26.09.2025
Anfrage von Frau Verhofen und Herrn Gencer; CDU
Verspätungen auf den Buslinien 835 und M3
Frage 1:
Gibt es andere strukturelle Gründe als den oben benannten für die unverhältnismäßig
hohen Verspätungen auf den Buslinien 835 und M3?
Antwort zur Frage 1:
Die Rheinbahn bestätigt die außergewöhnlich hohen Verspätungen auf den Buslinien
835 und M3. Diese werden fast ausnahmslos im Bereich zwischen den Haltestellen
„Herzogstraße" und „Bilk S", also im Bereich der dortigen Baustelle aufgebaut.
Frage 2:
Mit welchen konkreten Maßnahmen möchte die Verwaltung die Verkehrsführung
optimieren?
Antwort zur Frage 2:
Ein zentraler Schwachpunkt der aktuellen Verkehrssituation ist die Kreuzung
Friedrichstraße / Herzogstraße. An dieser Kreuzung erhält die Friedrichstraße die
geringste Freigabezeit, was auf die hohe verkehrliche Bedeutung der Herzogstraße
zurückzuführen ist. Eine Reduzierung der dortigen Freigabezeiten ist daher nicht
möglich. Der daraus resultierende Rückstau auf der Friedrichstraße könnte nur durch
zusätzliche Fahrstreifen verringert werden.
Während der baulichen Umgestaltung der Friedrichstraße gibt es jedoch keine
Möglichkeiten, zusätzliche Verkehrsflächen dem MIV oder dem ÖPNV zur Verfügung
zu stellen. Zusätzliche räumliche Einschränkung würden sich darüber hinaus auf die
vertraglich vereinbarte Bauzeit auswirken.
Während bei bestimmten Arbeiten wie Gleisausbau oder Asphaltbau die
Friedrichstraße in Teilbereichen jeweils an Wochenenden gesperrt werden muss, wird
die Führung des ÖPNV entlang der Friedrichstraße jedoch während der gesamten
umfänglichen Neugestaltung aufrechterhalten.
Ziel ist es weiterhin, die Friedrichstraße (ohne Graf-Adolf-Platz) bis Ende 2026
umzubauen. In diesem Zusammenhang werden auch die Signalanlagen in diesem
Bereich umfassend überarbeitet.
Frage 3:
Wurde die Führung der Buslinie M3 über die Corneliusstraße und Luegallee mit Halt
an der Heinrich-Heine-Allee ergänzend zu Maßnahmen zur Optimierung des
Verkehrsflusses auf den bisherigen Linienwegen geprüft?
Antwort zur Frage 3:
Eine Führung der Linie M3 über die Corneliusstraße und Luegallee wird aus Sicht der
Verwaltung für nicht zielführend erachtet. Erfahrungen aus dem Betrieb der Linien
SB50, 780, 782 und 785 zeigen, dass auch auf dem alternativ aufgezeigten
Linienweg (insbesondere im Bereich Berliner Allee und Heinrich-Heine-Allee) starke
Verspätungen infolge hoher Verkehrsbelastungen und Baustellen aufgebaut werden.
Darüber hinaus müsste die Linie M3 für eine wirksame Stauumfahrung auf der
Friedrichstraße bereits vor der Haltestelle D-Bilk S umgeleitet werden. Aufgrund der
hohen Bedeutung dieses Umsteigepunktes wird eine Führung über die
Corneliusstraße auch deshalb nicht weiterverfolgt.