Antrag AfD Aktenzeichen RAT/306/2026

AfD beantragt Einsparungen im Klimaschutz von bis zu 190 Millionen Euro

Amtlicher Titel: Antrag der AfD-Ratsfraktion: Antrag auf Einsparung von Kosten im Klimaschutz zur Rettung des Klimas in Höhe von 120 bis 190 Millionen Euro aufgrund der falschen und zurückgenommenen Klima-Szenarien-Berechnung und -Grundannahme (RCP8.5)

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 21. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die AfD-Ratsfraktion stellte am 21. Mai 2026 einen Antrag auf Einsparungen im Klimaschutz. Der Antrag fordert Einsparungen von 120 bis 190 Millionen Euro. Dies geschieht aufgrund falscher Klima-Szenarien-Berechnungen. Der Rat entscheidet am 18. Juni 2026 über den Antrag.

Einordnung

Die AfD-Ratsfraktion reichte am 21. Mai 2026 einen Antrag ein. Der Antrag fordert Einsparungen im Klimaschutz von 120 bis 190 Millionen Euro. Grund sind zurückgenommene Klima-Szenarien-Berechnungen und die Annahme RCP8.5. Der Rat wird am 18. Juni 2026 darüber entscheiden.

Hintergrund

Der Antrag steht im Kontext der aktuellen Klimaschutzmaßnahmen der Stadt. Die AfD kritisiert die bisherigen Berechnungen und fordert eine Neubewertung der Kosten. Dies könnte Auswirkungen auf zukünftige Klimaschutzprojekte haben.

Was bedeutet das für Bürger?

Sollte der Antrag angenommen werden, könnte dies zu erheblichen Einsparungen im städtischen Haushalt führen. Die genauen Auswirkungen auf bestehende Projekte sind noch unklar.

Nächste Schritte

Der Rat entscheidet am 18. Juni 2026 über den Antrag der AfD-Ratsfraktion.

Die wichtigsten Punkte

  • Antrag der AfD-Ratsfraktion vom 21. Mai 2026
  • Forderung nach Einsparungen von 120 bis 190 Millionen Euro
  • Entscheidung des Rates am 18. Juni 2026
  • Hintergrund sind falsche Klima-Szenarien-Berechnungen
  • Antrag könnte Auswirkungen auf Klimaschutzprojekte haben.

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Landeshauptstadt Düsseldorf am 18. Juni 2026 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen.
  • Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung,
  • Viele der in Düsseldorf beschlossenen und finanzierten Maßnahmen (direkt im
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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587610.pdf Published Time: 2026-05-21T18:07:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/306/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 21.05.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller # Betrifft: Antrag der AfD-Ratsfraktion: Antrag auf Einsparung von Kosten im Klimaschutz zur Rettung des Klimas in Höhe von 120 bis 190 Millionen Euro aufgrund der falschen und zurückgenommenen Klima-Szenarien-Berechnung und -Grundannahme (RCP8.5) Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, hiermit bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf am 18. Juni 2026 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen. Antrag: Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, 1. sämtliche direkten und indirekten Ausgaben für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Haushalt 2026 (einschließlich der konzernweiten Maßnahmen der städtischen Beteiligungen) vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neubewertung einer umfassenden Überprüfung zu unterziehen, 2. das identifizierte Einsparungspotenzial in Höhe von 120 bis 190 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2026 zu heben, indem die Maßnahmen strikt auf wirklich notwendige Anpassungen an lokale Klimarisiken (Starkregen, Hitzeinseln, Schwammstadt) sowie auf wirtschaftlich sinnvolle Projekte mit kurzer Amortisationszeit konzentriert werden, 3. die ambitionierten Klimaschutzziele der Stadt (insbesondere „klimaneutral 2035“) an die aktuell realistischen Szenarien (CMIP7-Medium-Pfad mit ca. 2,5–2,8 °C Erwärmung bis 2100) anzupassen, 4. dem Rat bis zum 30. September 2026 über den Umsetzungsstand, die realisierten Einsparungen und die Neuausrichtung der Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategie zu berichten. Seite 2 Begründung: Das RCP8.5-Szenario, das jahrelang als zentrale Referenz für praktisch alle Klimaschutzmaßnahmen in Politik, Verwaltung und Haushalten diente, beruhte auf extremen und inzwischen als hochgradig unrealistisch eingestuften Annahmen. Im April 2026 wurde RCP8.5-Szenario von den für die IPCC-Szenarien zuständigen Wissenschaftlern (ScenarioMIP/CMIP7) offiziell als „implausibel“ zurückgenommen und aus dem neuen Szenarien-Set entfernt. Viele der in Düsseldorf beschlossenen und finanzierten Maßnahmen (direkt im Klimaschutzprogramm, indirekt in Bau-, Mobilitäts- und Grüninvestitionen) wurden jedoch unter dem Eindruck dieses Worst-Case-Szenarios getroffen. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt mit einem Defizit von rund 390 Millionen Euro und der enormen Kostenbelastung für die Bürgerinnen und Bürger ist es geboten, die Ausgaben an die aktuelle wissenschaftliche Realität anzupassen. Durch eine Konzentration auf wirklich notwendige und sinnvolle Maßnahmen können erhebliche Mittel eingespart werden, ohne die Resilienz der Stadt gegenüber realen klimatischen Veränderungen zu gefährden. Im Gegenteil, die eingesparten Mittel stehen dann für andere dringende Aufgaben der Stadt zur Verfügung und erhöhen die Zukunftsfähigkeit der Stadt Düsseldorf! Mit freundlichen Grüßen Für die Richtigkeit: Gerhard Hildebrandt Thomas Krabbe Ratsherr AfD Fraktion Düsseldorf

KI-gestützt aufbereitet am 12. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/306/2026