Antrag AfD Aktenzeichen RAT/307/2026

Düsseldorf soll am Landesprojekt MISSIMO teilnehmen

Amtlicher Titel: Antrag der AfD-Ratsfraktion: Unverzügliche Beteiligung der Landeshauptstadt Düsseldorf am bewährten Landesprojekt MISSIMO zur Bekämpfung von organisiertem Sozialleistungsmissbrauch und zur Einsparung von Millionen Euro Steuergeldern

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 21. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die AfD-Ratsfraktion beantragt die sofortige Beteiligung Düsseldorfs am Projekt MISSIMO. Dieses Projekt bekämpft Sozialleistungsmissbrauch und spart Steuergelder. Der Rat entscheidet am 18. Juni 2026.

Einordnung

Die AfD-Ratsfraktion hat am 21. Mai 2026 einen Antrag zur Teilnahme Düsseldorfs am Landesprojekt MISSIMO gestellt. Dieses Projekt zielt darauf ab, organisiertem Sozialleistungsmissbrauch entgegenzuwirken und erhebliche Einsparungen bei den Steuergeldern zu erzielen. Der Rat wird am 18. Juni 2026 um 14:00 Uhr über den Antrag entscheiden.

Hintergrund

MISSIMO ist ein bewährtes Landesprojekt, das in mehreren Städten erfolgreich umgesetzt wurde. Es soll dazu beitragen, Missbrauch von Sozialleistungen zu verhindern und die öffentliche Hand zu entlasten.

Was bedeutet das für Bürger?

Eine Zustimmung des Rates könnte zu einer signifikanten Einsparung von Millionen Euro führen. Die Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf die Haushaltsplanung der Stadt.

Nächste Schritte

Der Rat wird am 18. Juni 2026 über den Antrag abstimmen. Bürger können die Sitzung verfolgen.

Die wichtigsten Punkte

  • Antrag der AfD-Ratsfraktion vom 21. Mai 2026
  • Rat entscheidet am 18. Juni 2026
  • Projekt MISSIMO bekämpft Sozialleistungsmissbrauch
  • Mögliche Einsparungen von Millionen Euro Steuergeldern
  • Sitzung beginnt um 14:00 Uhr

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Euro beschlossen. Die Ausgleichsrücklage wird bis Ende 2026 nahezu vollständig
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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587615.pdf Published Time: 2026-05-21T18:33:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/307/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 21.05.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller # Betrifft: Antrag der AfD-Ratsfraktion: Unverzügliche Beteiligung der Landeshauptstadt Düsseldorf am bewährten Landesprojekt MISSIMO zur Bekämpfung von organisiertem Sozialleistungsmissbrauch und zur Einsparung von Millionen Euro Steuergeldern Antrag: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, sich sofort und ohne weitere Verzögerung am Landesprojekt MISSIMO der Task Force NRW / LKA NRW zu beteiligen und alle erforderlichen Strukturen für den behördenübergreifenden Datenaustausch (Einwohnermeldeamt, Schulamt, Jobcenter, Familienkasse, Polizei) aufzubauen. 2. Die Verwaltung legt dem Rat bis spätestens 30. September 2026 einen detaillierten Umsetzungsbericht vor, der den Zeitplan, die aufgedeckten Fälle und die konkreten Einsparungen für den Düsseldorfer Haushalt ausweist. 3. Die Verwaltung berichtet dem Rat künftig jährlich über die durch MISSIMO erzielten Einsparungen und aufgedeckten Missbrauchsfälle. Begründung: Die Landeshauptstadt Düsseldorf steckt in einer dramatisch prekären Haushaltslage. Der Rat hat im März 2026 den Haushalt 2026 mit einem Jahresfehlbetrag von 390,4 Millionen Euro beschlossen. Die Ausgleichsrücklage wird bis Ende 2026 nahezu vollständig aufgebraucht (Rest nur noch ca. 26 Millionen Euro). Der Schuldenstand steigt auf über 2,1 Milliarden Euro, die Zinslast wächst stark. Gleichzeitig sind weitere Konsolidierungsmaßnahmen in mehrstelliger Millionenhöhe notwendig, um nicht in die Haushaltssicherung zu rutschen. In dieser Situation ist es unverantwortlich, auf bewährte Einsparpotenziale zu verzichten. Das Landesprojekt MISSIMO ist seit 2019 praxiserprobt und kostenneutral für die Kommunen. Durch gezielten Datenaustausch werden Scheinanmeldungen und organisierter Seite 2 Kindergeld- sowie Sozialleistungsbetrug in Problemimmobilien aufgedeckt. In bereits beteiligten Städten (u. a. Duisburg, Wuppertal, Krefeld, Velbert, Düren) wurden bereits Millionenbeträge an Steuergeld gespart. Die NRW-Nachrichten (Ausgabe 4/2026) haben klar aufgezeigt, dass Düsseldorf – genau wie andere zögerliche Städte – bisher nicht an MISSIMO teilnimmt. Bonn hat nach Druck des Bundes der Steuerzahler inzwischen zugesagt. Es ist den Düsseldorfer Steuerzahlern nicht mehr zu vermitteln, dass die Stadt bei einem Defizit von fast 400 Millionen Euro weiterhin zusieht, wie organisierter Sozialmissbrauch Millionen verschlingt. Für die außer der Alternative für Deutschland im Rat vertretenen Fraktionen scheint es offenbar wichtiger zu sein, mehr als 80 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eine „Brandmauer“ gegen eine freiheitlich-konservative Partei aufrecht zu erhalten als Steuergelder zu sparen und die dringend erforderliche Sanierung des städtischen Haushalts konsequent umzusetzen. Für die außer der Alternative für Deutschland im Rat vertretenen Fraktionen scheint es offenbar wichtiger zu sein, mehr als 80 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eine „Brandmauer“ gegen eine freiheitlich-konservative Partei aufrecht zu erhalten als Steuergelder zu sparen und die dringend erforderliche Sanierung des städtischen Haushalts konsequent umzusetzen. Die AfD-Fraktion fordert die anderen Fraktionen auf, ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen und endlich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ernsthaft mit der Bekämpfung des Sozialmissbrauchs zu beginnen. Mit freundlichen Grüßen, Für die Richtigkeit: Dr. Uwe Bresztowszky Thomas Krabbe Ratsherr AfD Ratsfraktion

KI-gestützt aufbereitet am 12. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/307/2026