Beschlussvorlage Aktenzeichen BV2/037/2025

Pilotprojekt Nachbarschaftszone am Paulusplatz

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Paulusplatz · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 3Dokumente 21. März 2025veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Bezirksvertretung 2 beschließt die Durchführung des Pilotprojektes der Nachbarschaftszone am Paulusplatz und beauftragt die Verwaltung, der Bezirksvertretung 2 bis Ende des Jahres 2025 einen Evaluationsbericht mit einem Vorschlag zur Verstetigung der Maßnahme zur Entscheidung vorzulegen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Sachdarstellung“

Anlass der Planung Am 27. April 2022 wurde im Ordnungs- und Verkehrsausschuss mit der Beschlussvorlage OVA/045/2022 die Einrichtung von "Nachbarschaftszonen" beschlossen. Ergänzend wurde am 20. September 2022 in der Bezirksvertretung 2 (BV2/154/2022) beschlossen, gemeinsam mit der Kirchengemeinde ein Gestaltungskonzept für den Vorplatz der Kirche zu entwickeln. Die geplante Nachbarschaftszone am Paulusplatz setzt diesen Beschluss um und dient der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit, hier insbesondere auch der Schulwegsicherheit. Standortanalyse und Auswahl Im Rahmen einer Bedarfsabfrage wurden vier Standorte (Clemensstraße, Lohengrinstraße, Degerstraße, Paulusplatz) hinsichtlich ihrer Eignung für eine temporäre Nachbarschaftszone untersucht. Aufgrund spezifischer Anwohnendenbedarfe sowie Optimierungspotenzialen wurde der Paulusplatz als Pilotstandort ausgewählt. Neben der hohen Priorität verkehrsberuhigender Maßnahmen sprechen die Unterstützung lokaler Akteure (Schule, Kirchengemeinde) sowie politische Beschlüsse für diesen Standort. Planung der Nachbarschaftszone Betrachtungsraum: Der Bereich umfasst den Paulusplatz, die Paulusstraße sowie den angrenzenden Teil der Schillerstraße. Aktuell gilt hier eine Tempo-30-Zone mit Einrichtungsverkehr, lediglich der Straßenzug zwischen Schillerstraße und Paulusstraße ist im Zweirichtungsverkehr nutzbar. Die Nachbarschaftszone wird als verkehrsberuhigter Bereich mit dem Verkehrszeichen 325 StVO ausgewiesen. Die Begrenzung erfolgt an den Einmündungen der Schillerstraße und Paulusstraße sowie am Paulusplatz, mittig der beiden anliegenden Straßen neben der Kirche. Gestaltungskonzept und Maßnahmen: Grundgedanke der Nachbarschaftszone ist, dass auf einen aufwändigen Umbau des Straßenraums verzichtet wird. Die Umgestaltung erfolgt daher durch Markierungen und temporäre Gestaltungselemente:  Markierungen in Form gefärbter Kreise und Schraffuren (Farbe Gelb für temporäre Maßnahmen)  Fahrradabstellanlagen  Sitzmodule/Parklets (vorerst zur Miete, kann bei möglicher Verstetigung dauerhaft erworben werden)  Hochbeete und Pflanzkübel  Ein Wassertank Die Initiative Platzgrün begleitet die Bepflanzung und Entsiegelung.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 21. März 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Örtlicher Bezug

Wo passiert das?

Paulusplatz – Straßenverlauf zur Orientierung

Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.

  • Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL 1.0. Kartendaten vom . Automatisch dem amtlichen Titel zugeordnet. Auch bei älteren Vorgängen zeigt die Karte den Straßenverlauf dieses Datenstands, nicht den historischen Zustand.

Vorgang · BV2/037/2025

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Weitere Unterlage

    Anlage 1 - Gestaltungsplan Nachbarschaftszone Paulusplatz · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Anlage 2 - Modulkatalog Stadtmobiliar Nachbarschaftszone Paulusplatz · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  4. Sitzung · TOP 4.14

    Bezirksvertretung 2. Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

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BV2/037/2025 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Pilotprojekt Nachbarschaftszone am Paulusplatz Fachbereich: 66 - Amt für Verkehrsmanagement Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Jochen Kral Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 2 25.03.2025 Entscheidung Beschlussdarstellung: Die Bezirksvertretung 2 beschließt die Durchführung des Pilotprojektes der Nachbarschaftszone am Paulusplatz und beauftragt die Verwaltung, der Bezirksvertretung 2 bis Ende des Jahres 2025 einen Evaluationsbericht mit einem Vorschlag zur Verstetigung der Maßnahme zur Entscheidung vorzulegen. Sachdarstellung: Anlass der Planung Am 27. April 2022 wurde im Ordnungs- und Verkehrsausschuss mit der Beschlussvorlage OVA/045/2022 die Einrichtung von "Nachbarschaftszonen" beschlossen. Ergänzend wurde am 20. September 2022 in der Bezirksvertretung 2 (BV2/154/2022) beschlossen, gemeinsam mit der Kirchengemeinde ein Gestaltungskonzept für den Vorplatz der Kirche zu entwickeln. Die geplante Nachbarschaftszone am Paulusplatz setzt diesen Beschluss um und dient der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit, hier insbesondere auch der Schulwegsicherheit. Standortanalyse und Auswahl Im Rahmen einer Bedarfsabfrage wurden vier Standorte (Clemensstraße, Lohengrinstraße, Degerstraße, Paulusplatz) hinsichtlich ihrer Eignung für eine temporäre Nachbarschaftszone untersucht. Aufgrund spezifischer Anwohnendenbedarfe sowie Optimierungspotenzialen wurde der Paulusplatz als Pilotstandort ausgewählt. Neben der hohen Priorität verkehrsberuhigender Maßnahmen sprechen die Unterstützung lokaler Akteure (Schule, Kirchengemeinde) sowie politische Beschlüsse für diesen Standort. Planung der Nachbarschaftszone Betrachtungsraum: Der Bereich umfasst den Paulusplatz, die Paulusstraße sowie den angrenzenden Teil der Schillerstraße. Aktuell gilt hier eine Tempo-30-Zone mit Einrichtungsverkehr, lediglich der Straßenzug zwischen Schillerstraße und Paulusstraße ist im Zweirichtungsverkehr nutzbar. Die Nachbarschaftszone wird als verkehrsberuhigter Bereich mit dem Verkehrszeichen 325 StVO ausgewiesen. Die Begrenzung erfolgt an den Einmündungen der Schillerstraße und Paulusstraße sowie am Paulusplatz, mittig der beiden anliegenden Straßen neben der Kirche. Gestaltungskonzept und Maßnahmen: Grundgedanke der Nachbarschaftszone ist, dass auf einen aufwändigen Umbau des Straßenraums verzichtet wird. Die Umgestaltung erfolgt daher durch Markierungen und temporäre Gestaltungselemente:  Markierungen in Form gefärbter Kreise und Schraffuren (Farbe Gelb für temporäre Maßnahmen)  Fahrradabstellanlagen  Sitzmodule/Parklets (vorerst zur Miete, kann bei möglicher Verstetigung dauerhaft erworben werden)  Hochbeete und Pflanzkübel  Ein Wassertank Die Initiative Platzgrün begleitet die Bepflanzung und Entsiegelung. Aufgrund des voranschreitenden Frühlings werden erste Maßnahmen bereits vor dem Einbau der Nachbarschaftszone beginnen. Die Befüllung des Wassertanks z. B. über eine Dachrinne, wird noch abgestimmt. Um einen Eindruck über mögliche Gestaltungselemente zu erhalten, wurde ein Modulkatalog angehängt. Hier wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Beispiele handelt und die Beschaffung der Gestaltungelemente noch nach den offiziellen Richtlinien ausgeschrieben werden. Stellplatznutzung: 10 Stellplätze werden einer neuen Nutzung zugeführt. Die Einrichtung eines Verkehrsberuhigten Bereiches macht die Markierung der für das Parken vorgesehen Flächen nötig. Die Hol- und Bringzone wird auf der Herderstraße/Ecke Paulusstraße mit 4 Stellplätzen vorgesehen und darüber hinaus als Schulbushaltestelle ausgewiesen werden. Diese bleibt außerhalb der Nutzungszeiten als öffentlicher Stellplatz nutzbar, die Nutzungszeiten werden mit der Paulusschule abgestimmt. Durch die Einführung des Bewohnerparkgebietes des gesamten Bereiches ist eine generelle Entlastung des Stellplatzbedarfs zu erwarten. Bürgerbeteiligung Bedarfsabfrage: Die Bedarfsabfrage (26. August bis 15. September 2024) mit 1.209 Befragten zeigte, dass die Verkehrssituation am Paulusplatz schlechter bewertet wurde als an anderen Standorten. 420 Teilnehmende aus diesem Bereich wünschten besonders: Seite 2  Zusätzliche Sitzgelegenheiten  Grünere Gestaltung  Sicherere Schulweg-Gestaltung Gestaltungsworkshop: Ein Gestaltungsworkshop am 8. Februar 2025 diente der gemeinsamen Entwicklung der finalen Planung. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wurden hierbei sorgfältig abgewogen. Die starke Unterstützung durch lokale Akteure (Schule, Kirchengemeinde) ermöglicht eine nachhaltige Umsetzung. Die Hol- und Bringzone sowie der Schulbushalt wurden mit der Schule abgestimmt. Pflege der Hochbeete und Beflanzung Gemeinsam mit der Initiative Platzgrün werden die Anwohnenden die Pflege der Hochbeete und Pflanzelementen übernehmen und sich bei Problemen mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen. Abwägung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und Verwaltung sowie wichtiger öffentlicher Belange  Die Umdrehung des Einrichtungsverkehrs auf der Paulusstraße wurde geprüft, aber als nicht zielführend erachtet, da die Verkehrsführung weiterhin an der Schule vorbeilaufen würde und es nur noch eine Einfahrmöglichkeit ins Wohnquartier gäbe.  Die Geschwindigkeit wird vor und nach der Pilotphase erhoben, um zu prüfen, ob die Einführung des verkehrsberuhigten Bereichs den gewünschten Effekt der Verkehrsberuhigung erzielt. Dabei wird auch die Geschwindigkeit der Paulusstraße und des Paulusplatzes evaluiert. Auf Grundlage der Ergebnisse kann im Zuge einer möglichen Verstetigung das Umdrehen der Einbahnregelung auf der Paulusstraße erneut geprüft werden.  Das Einfahren des Radverkehrs in Gegenrichtung des Einrichtungsverkehrs in die Paulusstraße wird zugelassen.  Bezüglich der Markierungsarbeiten wird eine Ausführungsvariante gewählt, die sowohl aus technischer wie auch aus wirtschaftlicher Sicht für ein Pilotprojekt geeignet ist.  Die meisten Gestaltungsvorschläge der Bürgerinnen und Bürger wurden übernommen und so angepasst, dass sie den verkehrsrechtlichen Vorgaben sowie den baulichen und denkmalrechtlichen Bestimmungen entsprechen.  Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Daher liegt zunächst eine Genehmigung für eine temporäre Lösung vor; eine Verstetigung muss später separat geklärt werden. Weiteres Vorgehen und Projektverstetigung Wenn die Nachbarschaftszone aufgebaut ist, soll vor den Sommerferien ein gemeinsames Fest stattfinden, um die gemeinsame Arbeit der Akteure und die neue Gestaltung des Paulusplatzes zu feiern und das nachbarschaftliche Engagement zu würdigen. Im Rahmen der Projektplanung kam häufiger die Frage auf, ob die Nachbarschaftszone nach dem Pilotprojekt verstetigt werden soll. Nachdem die Nachbarschaftszone aufgebaut wird, wird in der Nachbarschaft erneut eine Befragung durchgeführt, ob eine dauerhafte Verstetigung der Nachbarschaftszone von den Anwohnenden gewünscht ist oder nicht. Im Anschluss der Pilotphase wird darüber hinaus ein Evaluationsworkshop zur Analyse der Pilotphase, gemeinsam mit den Anwohnenden und beteiligten Akteuren, durchgeführt. Mit den Ergebnissen der Seite 3 Befragung wird bis Ende des Jahres 2025 eine Entscheidungsvorlage in die Bezirksvertretung 2 eingebracht, die der Politik die Möglichkeit gibt zu entscheiden, ob die Nachbarschaftszone wieder zurückgebaut werden oder dauerhaft verstetigt werden soll. Ziel des Pilotprojekts Das Projekt dient der Untersuchung der Akzeptanz und Wirksamkeit von Nachbarschaftszonen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Planungen für künftige Projekte ein und tragen langfristig zu einer höheren Lebensqualität in Düsseldorfer Wohngebieten bei. Kostenaufstellung: Die Kosten setzen sich aus Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen sowie Gestaltungsmaßnahmen zusammen und betragen geschätzt ca. 360.000 Euro  Kommunikation, Bürgerbeteiligung und Planung: ca. 80.000 Euro  Gestaltungsmaßnahmen (siehe u.a. Auflistung): ca. 280.000 Euro o Markierung ca. 150.000 Euro o Zusätzliche Fahrradabstellanlagen: ca. 16.800 Euro o Abbau von Pfosten und Fahrradabstellanlagen: ca. 5.000 Euro o Sitzmobiliar: 104.570 Euro Sitzmobiliar Kostenaufschlüsselung: Produktbeispiel Stückzahl Kauf (einzeln) Kauf (angegebene Stückzahl) Ausgeparkt Cayenne 2 13.090,00 Euro 26.180,00 Euro Draufgesetzt Paris 2 10.290,00 Euro 20.580,00 Euro Draufgesetzt Wien 5 6.970,00 Euro 34.850,00 Euro Eingetopft 22 890,00 Euro 19.580,00 Euro (verschiedene Größen) Aufgelegt (Bühne) 2 1.690,00 Euro 3.380,00 Euro Summe Parklets: 104.570,00 Euro Die Mittel stehen aus dem Budget des Radverkehrs zur Verfügung. Anlagen: Anlage 1 - Gestaltungsplan Nachbarschaftszone Paulusplatz Anlage 2 - Modulkatalog Stadtmobiliar Nachbarschaftszone Paulusplatz Seite 4

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV2/037/2025