Haushaltsantrag der FDP-Ratsfraktion: Chancen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus nutzen
Worum es geht
Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.
Aus „Antrag“
Für das Haushaltsjahr 2025 werden Planungsmittel in Höhe von 1 Mio. EUR bereitgestellt, um Beratungsdienstleistungen zur Förderung der Gründung neuer Wohnungsbaugenossenschaften zu finanzieren. Von 2026 bis einschließlich 2028 werden jährlich 20 Mio. EUR bereitgestellt, um gezielt die Gründung und Umsetzung von Wohnungsbauprojekten in genossenschaftlicher Organisation zu fördern und damit bezahlbaren Wohnraum in größerem Umfang zu schaffen. Mit diesen Mitteln sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden: 1. Aufbau einer zentralen Beratungsstelle: Analog zur Unterstützung von Start-ups in der Wirtschaftsförderung wird eine Beratungsstelle eingerichtet oder aber die bestehende „Agentur für Wohngruppen" maßgeblich erweitert, so dass alle Akteure, alle Stakeholder einer genossenschaftlichen Gründung zusammengebracht, beraten und unterstützt werden können. Zielgruppen sind insbesondere potenzielle Gründer von Genossenschaften, Projektentwickler, Banken, Unternehmen sowie BürgerInnen, die einer Genossenschaft beitreten möchten.
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Im September dieses Jahres fand die Jahrestagung des Bundesverbandes Baugemeinschaften e. V. in Düsseldorf statt. Unter dem Thema „(Neue) Genossenschaften als Instrument für Baugemeinschaften und Quartiersentwicklung" wurde erneut deutlich, welches immense Potenzial im genossenschaftlich organisierten Wohnungsbau steckt - insbesondere im mittleren Preissegment. Zugleich offenbarte die Tagung jedoch auch die erheblichen Hürden, die insbesondere Neugründungen von Wohnungsbaugenossenschaften zu ü berwinden haben. Der Mangel an Fachleuten mit spezifischem Know -how zur Gründung solcher Genossenschaften stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar. Die Erfahrungen der Agentur für Baugruppen in Düsseldorf zeigen, dass kleine Baugruppen zwar bei Planung und Umsetzung ihrer Projekte begleitet werden können, es gibt in Düsseldorf bislang jedoch keine „solidarischen Bauprojekte", die eine größere Zahl von Wohneinheiten bereitstellen. Hier liegt eine dringende Aufgabe: Die Stadt Düsseldorf muss endlich gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Gründung und den Ausbau von Wohnungsbaugenossenschaften zu fördern und somit mehr bezahlbaren Wohnraum, insbesondere auch für die Mitte der Gesellschaft, zu schaffen.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 4. Dezember 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
Themen
Beratungsweg
Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/406/2024