Informationsvorlage Aktenzeichen KUA/080/2024

Aktionsplan Kunstobjekte im öffentlichen Raum

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 3. April 2024veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

1. Kurzdarstellung Die Kulturverwaltung ist zuständig für über 400 Kunstobjekte im öffentlichen Raum. Dazu gehören Werke unterschiedlichster Kategorien wie Skulpturen, Plastiken, Installationen, Brunnen, Denkmäler sowie Wegekreuze und Gedenktafeln. Jährlich kommen weitere Objekte durch Realisierungen, Schenkungen oder Ankäufe hinzu. Diese Kunstobjekte haben einen hohen Erhaltungs- und Pflegebedarf. Sie werden sowohl durch die Witterung als auch durch Flora und Fauna in Mitleidenschaft gezogen. Die meist ungeschützten Objekte sind zudem häufig Opfer von Vandalismus. Technische Komponenten, wie zum Beispiel die Wasserpum pen von Brunnen, werden durch den Dauerbetrieb stark beansprucht. Trotz des hohen Erhaltungsbedarfs fehlen derzeit ausreichende Ressourcen für rechtzeitige Reparaturen. Das Kulturamt plant die Einführung eines Monitoring- Programms zur systematischen Erhaltung und strebt eine verbesserte Instandsetzungsstrategie an. Ein Aktionsplan zur Inventarisierung, Sanierung und Pflege wird vorgeschlagen. Für diese Maßnahmen sind zusätzliche Ressourcen und Finanzmittel erforderlich. Ein digitales Verzeichnis für alle Kunstobjekte im öffentlichen Raum ist über d:kult bereits in Arbeit und weit fortgeschritten. Eine entsprechende Informationsvorlage wurde bereits 2023 erarbeitet. Diese wurde im November 2023 in den Kulturausschuss eingebracht (KUA/025/2023) und in der Sitzung am 30.11.2023 zurückgestellt. Zwischenzeitlich wurde die Vorlage umfassend überarbeitet.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 3. April 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Informationsvorlage als Text anzeigen
KUA/080/2024 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Aktionsplan Kunstobjekte im öffentlichen Raum Fachbereich: 41 - Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Miriam Koch Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Kulturausschuss 25.04.2024 Kenntnisnahme Sachdarstellung: 1. Kurzdarstellung Die Kulturverwaltung ist zuständig für über 400 Kunstobjekte im öffentlichen Raum. Dazu gehören Werke unterschiedlichster Kategorien wie Skulpturen, Plastiken, Installationen, Brunnen, Denkmäler sowie Wegekreuze und Gedenktafeln. Jährlich kommen weitere Objekte durch Realisierungen, Schenkungen oder Ankäufe hinzu. Diese Kunstobjekte haben einen hohen Erhaltungs- und Pflegebedarf. Sie werden sowohl durch die Witterung als auch durch Flora und Fauna in Mitleidenschaft gezogen. Die meist ungeschützten Objekte sind zudem häufig Opfer von Vandalismus. Technische Komponenten, wie zum Beispiel die Wasserpum pen von Brunnen, werden durch den Dauerbetrieb stark beansprucht. Trotz des hohen Erhaltungsbedarfs fehlen derzeit ausreichende Ressourcen für rechtzeitige Reparaturen. Das Kulturamt plant die Einführung eines Monitoring- Programms zur systematischen Erhaltung und strebt eine verbesserte Instandsetzungsstrategie an. Ein Aktionsplan zur Inventarisierung, Sanierung und Pflege wird vorgeschlagen. Für diese Maßnahmen sind zusätzliche Ressourcen und Finanzmittel erforderlich. Ein digitales Verzeichnis für alle Kunstobjekte im öffentlichen Raum ist über d:kult bereits in Arbeit und weit fortgeschritten. Eine entsprechende Informationsvorlage wurde bereits 2023 erarbeitet. Diese wurde im November 2023 in den Kulturausschuss eingebracht (KUA/025/2023) und in der Sitzung am 30.11.2023 zurückgestellt. Zwischenzeitlich wurde die Vorlage umfassend überarbeitet. Seite 2 2. Ausgangslage Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat am 24.03.2022 einen Antrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Ti tel „Pflege und Sichtbarkeit von Kunst im öffentlichen Raum" beschlossen. Darin wird die Verwaltung beauftragt, dem Kulturausschuss darzulegen, welche personellen, finanziellen und zeitlichen Bedarfe bestehen, damit das Kulturamt 1. dringend notwendige Restaurierungsarbeiten bzw. Instandsetzungen von Kunstwerken veranlassen kann, die stark beschädigt und ggf. auch schon eingelagert sind; 2. einen priorisierten und mit Kostenschätzungen versehenen Masterplan „Inventarisierung, Sanierung und Pflege städtischer Kunstwerke, Brunnen und Denkmäler im öffentlichen Raum (inkl. Ein- und Zwischenlagerungen)" erarbeiten und der Politik vorlegen kann; 3. ein öffentlich zugängliches digitales Verzeichnis aller öffentlich sichtbaren Kunstwerke, Brunnen und Denkmäler im Stadtbild e ntwickeln - ggf. auch zusammen mit weiteren Akteurinnen und Akteuren wie Stadtarchiv, Heimatverein oder Fachautorinnen und Fachautoren - und dieses Verzeichnis auch fortlaufend aktualisieren kann. Nachfolgend wird dargestellt, welche personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen benötigt werden, um die dringend notwendigen Restaurierungs - beziehungsweise Instandsetzungsarbeiten durchzuführen und auf Grundlage eines Aktionsplans die Inventarisierung, Sanierung und Pflege der Kunst im öffentlichen Raum systematisch umzusetzen. 3. Geplante Maßnahmen 3.1 Dringend notwendige Restaurierungsarbeiten bzw. Instandsetzungen Da der Fokus im Umgang mit der Kunst im öffentlichen Raum in den vergangenen Jahren aufgrund knapper Ressourcen vorwiegend auf der Gewährleistung der Verkehrssicherheit lag, müssen an den nachfolgend aufgeführten Kunstobjekten dringend Arbeiten durchgeführt werden, um deren Funktionsfähigkeit zu erhalten, ihr Erscheinungsbild zu verbessern und den Arbeitsschutz zu gewährleisten. Die Maßnahmen sollen für eine bessere Umsetzbarkeit auf die nächsten zwei Jahre verteilt werden. Jahr Kunstobjekt Maßnahme Kosten 2024 Mack-Brunnen (Segelbrunnen) Reinigung der drei Segel inkl. Demontage, Transport und Wiederaufstellung 160.000 Gröne Jong, Schalenbrunnen und Tritonenbrunnen Erneuerung des Stromanschlusses für die Pumpen 43.000 Heimatbrunnen Gerricusplatz Vergrößerung des Technikschachts zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes 31.000 Fischerjungen- Brunnen Vergrößerung des Technikschachts zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes 31.000 Benötigte Mittel 2024 265.000 Seite 3 Jahr Kunstobjekt Maßnahme Kosten 2025 Gröne Jong Erneuerung der Pumpe 37.000 Tritonenbrunnen Erneuerung der Pumpe 37.000 Schalenbrunnen Erneuerung der Pumpe 37.000 Global Desire - Bahnhofsviertel Düsseldorf Überarbeitung des Bilderfrieses für die längerfristige Anbringung am Central 50.000 Heimatbrunnen Maxplatz Ertüchtigung des Einstiegsschachts 13.000 Kunstobjekte Südpark Erneuerung einer Pumpe, Reinigung und Abdichtung, Restaurierung Skulpturen 83.000 Benötigte Mittel 2025 257.000 Das aktuell vorhandene jährliche Budget des Kulturamts sichert nur die laufende Wartung, Reinigung sowie kleinere Instandhaltungen und Restaurierungen der Kunstobjekte im öffentlichen Raum. In der nachfolgenden Tabelle sind die Aufwendungen für die bauliche Unterhaltung der Brunnen und Denkmäler in den letzten fünf Jahren aufgeführt. Durch größere Maßnahmen, z.B. die Sanierung der Seitenbalustraden des Tritonenbrunnens, sind die Kosten im Jahr 2021 höher ausgefallen als in den Vergleichsjahren. 2019 2020 2021 2022 2023 3.2 Aktionsplan zur Inventarisierung, Sanierung und Pflege Um den Erhaltungszustand der Kunstobjekte im öffentlichen Raum sukzessive zu verbessern und dauerhaft zu sichern, benötigt die Landeshauptstadt eine präventive Erhaltungsstrategie, die eine gezielte, fachgerechte Pflege und Erhaltung der Objekte ermöglicht. Basis einer solchen Strategie ist die Erfassung aller Objekte, das heißt ihrer Standorte, der Namen der Künstler*innen, der Entstehungsjahre, Baustoffe bzw. Materialien und Techniken sowie der Zustände. Das Kulturamt strebt an, ein Monitoring-Programm für Kunstobjekte im öffentlichen Raum zur systematischen Erhaltung einzuführen. Es erlaubt, auf Basis der Erfassung der Erhaltungszustände aller Objekte zwei grundlegende Verbesserungen der bestehenden Situation: Dazu gehört zum einen die regelmäßige Begehung der Kunstobjekte mit Dokumentation und Schadenskartierung und zeitnaher Einleitung notwendiger Reparaturen und restaurativer Maßnahmen, und zum anderen die Durchführung von strategischen Präventivmaßnahmen, wie zum Beispiel Wartungen und Zustandsprüfungen, zu vorab konkret festgelegten Terminen zur Vermeidung von Seite 4 Schäden. Ziel ist es, eine konservatorische Risikoabschätzung zu implementieren, über die der Monitoring- und Behandlungsbedarf ermittelt werden kann. Dieses Monitoring-Programm stellt auch eine Verbesserung der rechtssicheren Durchführung aller Schritte zur Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht dar, die sich bisher aufgrund fehlender Ressourcen meist auf die Beseitigung von Schäden zur Gefahrenabwehr konzentriert. Zu diesem Aktionsplan gehören natürlich auch Kunstwerke innerhalb öffentlicher Gebäude ebenso wie ein- bzw. zwischengelagerte Kunstwerke, die miterfasst werden müssen. Eine effiziente Handlungs- und Kostenplanung für eine Wiederaufstellung der Kunstwerke muss im diesem Zuge für jedes individuell erarbeitet werden. 3.2.1 Strategie für den Aktionsplan Die Strategie zur Umsetzung der im Antrag definierten politischen Ziele sieht als Instrument einen „Aktionsplan Kunstobjekte im öffentlichen Raum" vor. Damit sollen die Anforderungen an Erhalt und Pflege der Kunst im öffentlichen Raum erfüllt und gleichzeitig der Rahmen der benötigten finanziellen Ressourcen planbar werden. Die Maßnahmen im Aktionsplan sollen ab dem Jahr 2024 beginnend auf zunächst fünf Jahre verteilt werden. Während seiner Laufzeit wird die Gesamterfassung vorangetrieben und parallel der Instandhaltungsbedarf ermittelt (siehe dazu auch 3.3 Digitales Verzeichnis). In dem jeweils folgenden Jahr sollen aus den im Vorjahr katalogisierten Objekten rund 5 bis 10 Kunstobjekte auf Basis der jeweiligen Zustandserfassungen ausgewählt und restauriert werden. Die hierfür erforderlichen Beschlüsse sollen in den nächsten Jahren sukzessive herbeigeführt werden. Abhängig von der Größe der Maßnahme soll dies in Form einzelner Beschlüsse oder gebündelt als Sammelbeschluss erfolgen. Für die Verzeichnung und Veröffentlichung aller sichtbaren Kunstwerke, Brunnen und Denkmäler im Stadtbild soll zunächst ein Pilotprojekt entstehen (siehe dazu auch 3.3. Digitales Verzeichnis). Nach Erfassung eines ausgewählten geographisch zusammenhängenden Objektbestands wird eine fundierte Hochrechnung für die vollständige Digitalisierung und Online-Bereitstellung des Gesamtbestandes möglich sein. 3.2.2 Wartung und Reinigung Die Wartungs- und Reinigungsintervalle, wie sie derzeit zum Beispiel für die Brunnen bestehen, müssen überprüft und an die Gesamtstrategie angepasst werden. Für die anderen Kategorien von Objekten müssen sie noch definiert werden. Auch der Stand der verwendeten Technik muss in dem Rahmen üb erprüft werden. Im Hinblick auf die steigenden Energiepreise könnten energetische Untersuchungen durchgeführt werden, um Energiesparpotenziale aufzuzeigen. 3.2.3 Zusätzlicher Stellenbedarf Das städtische Restaurierungszentrum widmet sich der Erhaltung und Pflege von Kunst und Kulturgut. Das Institut arbeitet im Auftrag der Museen, Archive und Ausstellungshäuser der Landeshauptstadt Düsseldorf und darüber hinaus für Museen der Region, zu diesen zählen der Kunstpalast, das Stadtmuseum, das Filmmuseum, das Theatermuseum, das Heinrich-Heine-Institut, das Goethemuseum, das Hetjensmuseum, das Schifffahrtmuseum, das Aquazoo Löbbecke Museum, die Mahn - und Gedenkstätte, das Stadtarchiv und die Stiftung Schloss und Park Benrath, sowie privater Auftraggeber. Dabei verfügt es in seiner gegenwärtigen Aufstellung jedoch weder über das Mandat, noch über Kapazitäten und Ressourcen, um zusätzlich die Kunstobjekte im öffentlichen Raum zu betreuen. Dafür ist die Expertise und Kapazität einer auf die Restaurierung beziehungsweise Konservierung von Außenskulpturen spezialisierten Fachkraft erforderlich. Wie bisher soll die technische und bauliche Instandsetzung der Brunnen, Denkmäler und anderer Kunstobjekte beim Fachpersonal des Sachgebietes Gebäudemanagement im Kulturamt verblei ben. Das Gebäudemanagement überprüft Seite 5 alle Skulpturen auf ihren bautechnischen Zustand, zum Beispiel Statik, Standsicherheit, Einfriedung, Ver- und Entsorgungstechnik. Für diese Erhebung bei allen Kunstobjekten im öffentlichen Raum steht kein ausreichendes Personal zur Verfügung, sodass für die Dauer des Aktionsplanes eine zusätzliche Arbeitskraft erforderlich ist. Auf Grund der in Brunnen verbauten Technik muss eine Unterstützung durch eine Stelle für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) mit sanitärtechnischem Schwerpunkt erfolgen. 3.3 Digitales Verzeichnis Im vom Kulturamt betriebenen Datenbanksystem d:kult ist bereits ein digitales Verzeichnis von Kunstwerken im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt angelegt. Erfasst sind derzeit rund 2.300 Einzelkunstwerke (Stand März 2024). Diese Datensammlung beinhaltet nicht nur Werke, für deren Erhalt und Pflege das Kulturamt zuständig ist, sondern sie wurde mit dem Zweck angelegt, eine Übersicht über den Gesamtbestand sämtlicher Kunstwerke im öffentlichen Raum zu l iefern. Die Informationen zu 450 der in d:kult erfassten Kunstwerke im öffentlichen Raum sind online unter https://emuseum.duesseldorf.de veröffentlicht. Über QR-Codes an einigen der Kunstwerke kann vor Ort auf die Inhalte der Internetseiten zugegriffen werden. Rund 350 der in d:kult erfassten Objekte sind außerdem schon in der städtischen Kartenanwendung Düsseldorf Maps des Vermessungs - und Katasteramts verzeichnet. Als bereits etabliertes System mit einem Grunddatenbestand zur Kunst im öffentlichen Raum ist d:kult für die digitale Erfassung, Dokumentation und Zugänglichmachung der Werke ein idealer Ausgangspunkt. Datenimporte bieten die Möglichkeit, externe Objektdaten in den vorhandenen Datenbestand zu integrieren. Darüber hinaus sind Exporte möglich, sodass der Datenbestand aus d:kult z.B. die Grundlage für die Weiterentwicklung darauf aufbauender Webanwendungen bilden kann. In einem ersten Schritt hat das d:kult-Team den Kunstobjekten im öffentlichen Raum auf dem städtischen online-Sammlungsportal https://emuseum.duesseldorf.de bereits mehr Sichtbarkeit verliehen und begonnen, den Datenbestand an erfassten Kunstobjekten systematisch zu erweitern. Die Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum auf der städtischen Sammlungsplattform und bei Düsseldorf Maps wird weiter ausgebaut und möglichst niedrigschwellig für die interessierte Bürgerschaft gestaltet. Noch mehr Werke sollen durch das Kulturamt mit QR -Codes versehen werden. Perspektivisch sollen sämtliche Kunstobjekte im öffentlichen Raum erfasst und der Öffentlichkeit digital zugänglich gemacht werden, auch über den (Teil-)Datenbestand der Kunstobjekte hinaus, die sich in städtischem Besitz befinden und somit Gegenstand des eingangs genannten Monitoring -Programms zur systematischen Erhaltung sind. Der im d:kult-Datenbanksystem erfasste Datenbestand bedarf zu diesem Zweck zunächst der Aktualisierung und der Erweiterung. Dazu müssen Daten zu den Kunstwerken ergänzt, aktuelle Fotos angefertigt und ihre Standorte georeferenziert werden. An anderer Stelle gesammelte Informationen, wie sie z.B. in Buchpublikationen zum Thema zusammengetragen wurden bzw. bei Stadtarchiv, Heimatvereinen etc. vorliegen, werden integriert. Durch einen Datenabgleich konnte bereits sichergestellt werden, dass alle Kunstwerke im öffentlichen Raum im Besitz des Kulturamtes im d:kult-System erfasst sind. Der Datenbestand wurde zudem durch das d:kult-Team um die in Wolfgang Funkens dreibändiger Publikation "Ars Publica" aus dem Jahr 2012 gesammelten Werke ergänzt. Das Team hat in kurzer Zei t den Datenbestand deutlich erweitert. Die Zahl der in d:kult verzeichneten Einzelwerke der Kunst im öffentlichen Raum wuchs so von rund 850 Objekten (Stand März 2023) auf rund 2.300 Objekte (Stand März 2024). Dies ist ein Plus von rund 1.450 Objekten innerhalb eines Jahres. Die angestrebte vollständige Bestandsaufnahme aller Werke der Kunstobjekte im öffentlichen Raum sollte auch zeitgenössische Phänomene wie ephemere Kunst und Street Art berücksichtigen. Sie muss dabei nicht nur in jüngster Zeit Seite 6 hinzugekommene Werke einbeziehen, sondern soll auch künftige Veränderungen berücksichtigen können. Die erforderliche Ermittlung des tatsächlichen Bestands vor Ort und der Abgleich mit den an verschiedenen Stellen verfügbaren Informationen stellt einen beträchtlichen Aufwand dar. Hierfür wird die systematische,

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen KUA/080/2024