Informationsvorlage Aktenzeichen JHA/077/2026

Düsseldorf kündigt Aktionswoche für Alleinerziehende 2026 an

Amtlicher Titel: Aktionswoche für Alleinerziehende 2026

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Beratung geplant Nächster Termin am 07.10.2026 bei Jugendhilfeausschuss.
7. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 15. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Stadt plant im Jahr 2026 eine Aktionswoche für Alleinerziehende. Ziel ist, Angebote und Unterstützung für alleinerziehende Eltern zu bündeln. Der Jugendhilfeausschuss hat die Informationsvorlage zur Kenntnis genommen; konkrete Maßnahmen werden noch ausgearbeitet.

Warum wichtig

Alleinerziehende erhalten künftig einen Überblick über Hilfsangebote und können besser von städtischen Unterstützungsmaßnahmen profitieren.

Die Details

  • Thema: Aktionswoche für Alleinerziehende 2026
  • Vorlage: Informationsvorlage (JHA/077/2026)
  • Gremium: Jugendhilfeausschuss
  • Status: Kenntnisnahme

Einordnung

Die Initiative richtet sich an alleinerziehende Familien in Düsseldorf und soll künftig gezielte Informations- und Unterstützungsangebote bereitstellen. Aktuell liegt nur ein Informationsentwurf vor, ohne konkrete Programme.

Hintergrund

Eine Aktionswoche ist ein zeitlich begrenztes Veranstaltungsformat, bei dem verschiedene Institutionen und Initiativen zusammenkommen, um ein bestimmtes Thema zu beleuchten und Betroffenen gezielte Informationen sowie Hilfen anzubieten.

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Dokumenttexte

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JHA/077/2026 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Aktionswoche für Alleinerziehende 2026 Fachbereich: 51 - Amt für Soziales und Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität Jugendhilfeausschuss07.10.2026Kenntnisnahme Sachdarstellung: Alleinerziehende und getrennt erziehende Eltern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Familienlebens und tragen dabei häufig eine besondere Verantwortung für die Organisation des Alltags, die Betreuung und Erziehung der Kinder sowie die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. In Düsseldorf ist mittlerweile etwa jeder fünfte Familienhaushalt ein Alleinerziehenden- Haushalt. Gleichzeitig besteht bei vielen allein- und getrennt erziehenden Eltern der Wunsch nach Austausch mit anderen Eltern, nach niedrigschwelliger Beratung und nach Unterstützung bei konkreten Fragen des Familienalltags. Vor diesem Hintergrund führt das Amt für Soziales und Jugend (Abteilung Familienförderung) gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen die Aktionswoche für Alleinerziehende durch. Die Aktionswoche findet im Jahr 2026 vom 14. bis 22. November statt. 1. Zielsetzung Mit der Aktionswoche sollen die bestehenden Angebote für allein- und getrennt erziehende Eltern sichtbar gemacht und zugleich niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützung, Beratung, Begegnung und Vernetzung geschaffen werden. Im Mittelpunkt stehen insbesondere: ï‚· die Stärkung von Alleinerziehenden in ihrem Familienalltag, ï‚· die Förderung von Austausch und gegenseitiger Unterstützung, ï‚· die Vermittlung von Informationen und Beratungsangeboten, ï‚· die Unterstützung bei Fragen zu Familie, Beruf, Ausbildung und sozialen Leistungen, ï‚· die Förderung von Selbstfürsorge und eigenen Ressourcen, ï‚· die Verbesserung der Zugänge zu bestehenden Unterstützungsangeboten sowie ï‚· die Vernetzung der beteiligten Fachstellen, Einrichtungen und Träger. Die Aktionswoche versteht Alleinerziehende dabei ausdrücklich nicht ausschließlich als Menschen mit Unterstützungsbedarf. Im Vordergrund stehen ebenso ihre Kompetenzen, Erfahrungen und Ressourcen. 2. Umsetzung Die Aktionswoche wird stadtweit und in Kooperation mit unterschiedlichen Akteur*innen der Familienförderung, Jugendhilfe, Beratung, Familienbildung bzw. den Familien- und Stadtteiltreffs und weiteren Unterstützungsbereichen durchgeführt. Auftakt der Aktionswoche ist ein Familienvormittag am 14.11.2026 in den Räumen der efa - Evangelische Familienbildung, Zentrum für Familien, Hohenzollernstraße 24, Stadtmitte. Bei einem offenen Frühstück ist Zeit für Austausch und Begegnungen, dazu gibt es Beratung und viele Infos rund um den Familienalltag. Das Programm 2026 umfasst unter anderem: ï‚· offene Treff- und Frühstücksangebote, ï‚· Austausch- und Vernetzungsangebote, ï‚· Beratungsangebote zu Familien- und Sozialleistungen, ï‚· Informationen zu Ausbildung und beruflichem (Wieder-)Einstieg, ï‚· Angebote zu Teilzeitberufsausbildung, ï‚· Angebote zu Gesundheit, Resilienz und Selbstfürsorge, ï‚· kreative und sportliche Angebote, ï‚· gemeinsame Aktivitäten für Eltern und Kinder sowie ï‚· Angebote mit Kinderbetreuung. Damit werden sowohl alltagspraktische als auch soziale, persönliche und berufliche Themen aufgegriffen. Ein wesentliches Merkmal ist die Niedrigschwelligkeit. Alle Angebote sind kostenfrei, bei verschiedenen Veranstaltungen ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Kinder werden entweder ausdrücklich in die Angebote einbezogen oder können während der Veranstaltung betreut werden. Dadurch werden typische Zugangshürden für Alleinerziehende, insbesondere fehlende Betreuungsmöglichkeiten und zeitliche Belastungen, berücksichtigt. Das gesamte Programm ist online abrufbar unter https://www.duesseldorf.de/familie/alleine- erziehen/aktionswoche 3. Sozialraumorientierung Seite 2 Die Angebote finden in unterschiedlichen Düsseldorfer Stadtteilen statt. Damit werden vorhandene Strukturen vor Ort genutzt und Zugänge zu Familien erleichtert. Die Aktionswoche knüpft insbesondere an die bestehenden Familien- und Stadtteiltreffs sowie an bereits etablierte Angebote für Alleinerziehende an. Diese Einrichtungen sind als Orte der Begegnung, Bildung und Beratung wichtige Bestandteile einer niedrigschwelligen kommunalen Familienförderung. Die Aktionswoche stellt damit keine isolierte Einzelmaßnahme dar, sondern ergänzt und bündelt bereits vorhandene Strukturen. 4. Kooperation und Vernetzung Die Umsetzung erfolgt mit Einrichtungen und Diensten der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen der Düsseldorfer Familien- und Stadtteiltreffs, Familienbildungseinrichtungen, Beratungsstellen sowie weitere Kooperationspartnerinnen. Durch die gemeinsame Planung und Durchführung werden bestehende Angebote und Kompetenzen zusammengeführt. Gleichzeitig erhalten die beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Angebote einer Zielgruppe bekannt zu machen. Neben dem unmittelbaren Nutzen für die teilnehmenden Eltern ist daher insbesondere die fachliche Vernetzung ein wichtiger Bestandteil der Aktionswoche. 5. Bedeutung für die kommunale Jugendhilfe und Familienförderung Die Aktionswoche entspricht wesentlichen Grundsätzen einer präventiven und niedrigschwelligen Familienförderung. Sie setzt insbesondere dort an, wo Unterstützung möglichst frühzeitig, freiwillig und ohne formale Zugangshürden angeboten werden kann. Gleichzeitig verbindet sie unterschiedliche Handlungsfelder wie Familienbildung, soziale Beratung, berufliche Integration, Gesundheitsförderung, Begegnung und Freizeit. 6. Weiterentwicklung und Evaluation Die Aktionswoche soll nicht nur als Veranstaltungsformat betrachtet werden. Die Erfahrungen aus der Durchführung können Hinweise darauf geben, ï‚· welche Themen für Alleinerziehende aktuell besonders relevant sind, ï‚· welche Veranstaltungsformate besonders gut angenommen werden, ï‚· welche Zugangswege funktionieren, ï‚· welche Zielgruppen bislang nur schwer erreicht werden, ï‚· welche strukturellen Barrieren die Inanspruchnahme von Angeboten erschweren und ï‚· an welchen Stellen weiterer Entwicklungs- oder Vernetzungsbedarf besteht. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Eltern sowie der beteiligten Kooperationspartner*innen werden deshalb genutzt, um die Angebote für allein- und getrennt erziehende Familien bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Seite 3 Für die Evaluation der Aktionswoche wird eine kurze, anonyme Befragung der Teilnehmenden durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Zufriedenheit, die Erreichbarkeit und Niedrigschwelligkeit der Angebote sowie der persönliche Nutzen für die Teilnehmenden. 7. Fazit Die Aktionswoche für Alleinerziehende bündelt und macht bestehende Unterstützungsangebote sichtbar und schafft gleichzeitig zusätzliche niedrigschwellige Möglichkeiten für Begegnung, Beratung und Vernetzung. Durch die stadtweite und sozialraumorientierte Umsetzung sowie die Kooperation verschiedener Akteur*innen werden unterschiedliche Lebenslagen und Unterstützungsbedarfe von allein- und getrennt erziehenden Eltern berücksichtigt. Die Aktionswoche leistet damit einen Beitrag zu einer präventiven, niedrigschwelligen und ressourcenorientierten Familienförderung in Düsseldorf. Seite 4

KI-gestützt aufbereitet am 28. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/077/2026