Informationsvorlage Aktenzeichen JHA/082/2020

„Audit Familiengerechte Kommune" - Workshop-Dokumentation im Erhaltungszertifikat

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
4Dokumente 28. Oktober 2020veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Das Audit Familiengerechte Kommune ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der berufundfamilie Service GmbH und der Bertelsmann Stiftung. Der Verein Familiengerechte Kommune begleitet mit dem Audit die Systematisierung und den strategischen Ausbau kommunaler Familienpolitik mit einer hohen politischen Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, die Kommune dauerhaft als Lebensort für Familien attraktiver zu gestalten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 28. Oktober 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Informationsvorlage als Text anzeigen
Title: 00390302.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390302.pdf Published Time: Mon, 08 Nov 2021 09:57:58 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: JHA/082/2020 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: „Audit Familiengerechte Kommune" - Workshop-Dokumentation im Erhaltungszertifikat Fachbereich: 51 - Jugendamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Jugendhilfeausschuss 24.11.2020 Kenntnisnahme Schulausschuss 12.01.2021 Kenntnisnahme Ausschuss für Gesundheit und Soziales 13.01.2021 Kenntnisnahme Ordnungs - und Verkehrsausschuss 17.02.2021 Kenntnisnahme Integrationsrat 13.01.2021 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Das Audit Familiengerechte Kommune ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der berufundfamilie Service GmbH und der Bertelsmann Stiftung. Der Verein Familiengerechte Kommune begleitet mit dem Audit die Systematisierung und den strategischen Ausbau kommunaler Familienpolitik mit einer hohen politischen Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, die Kommune dauerhaft als Lebensort für Familien attraktiver zu gestalten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Seit der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2008 den Beschluss gefasst hat, sich dem Audit Familiengerechte Kommune zu stellen, nahm diese als erste deutsche Großstadt an dem mehrstufigen Verfahren teil. Der ersten Auditierung, die 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde, lag eine ausführliche gesamtstädtische Bestandsanalyse zu allen Lebenslagen von Familien zugrunde. Daraus wurde eine Strategie für die verschiedenen Handlungsfelder erarbeitet und eine politische Beschlussfassung über die Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Familien herbeigeführt. Seite 2 Viele Angebote konnten auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt werden. Dazu gehören beispielweise Maßnahmen zur besseren Planbarkeit der Betreuung eines Kindes, wie die Einführung des Kita- und Tagespflege-Navigators als zentrales Informations- und Vergabesystem von Kinderbetreuungsplätzen. Dazu zählt auch der Elternbesuchsdienst für erstgeborene Kinder und zugezogene Familien mit Kindern, mit dem Kinder willkommen geheißen werden und den Eltern bei Bedarf Unterstützung angeboten wird. Attraktive sowie familien- und altersgerechte Wohn-und Lebensbedingungen zu bezahlbaren Konditionen zu schaffen, damit junge Familien sich in Düsseldorf wohlfühlen und sich neue Familien ansiedeln, gehören ebenfalls dazu. Der Begriff der Familie wird im Sinne der Familiengerechtigkeit für alle Generationen interpretiert, sodass es auch Maßnahmen für generationsübergreifendes Zusammenleben sowie für Seniorinnen und Senioren – beispielsweise die Anpassung der Angebote in den „zentren plus “ – gibt. Nach drei Jahren intensiver Arbeit wurde 2014 das Zertifikat im Rahmen der Bilanz-Auditierung mit einem entsprechenden Workshopverfahren bestätigt. Seit 2017 ist die Landeshauptstadt Düsseldorf dauerhaft zertifiziert, führt das Erhaltungszertifikat und ist Mitglied im Verein Familiengerechte Kommune. Der Prozess ist mit den erarbeiteten Fortschritten nicht abgeschlossen, sondern versteht sich als eine fortlaufende Herausforderung, Familien entsprechend den sich ständig verändernden Anforderungen zu unterstützen und entsprechende Angebote (weiter) zu entwickeln. Entsprechend den Vorgaben für den Erhalt der Zertifizierung, wird jährlich ein Bilanzworkshop durchgeführt. Um für die Weiterentwicklung familienrelevanter Themen in Düsseldorf eine breite Partizipation zu ermöglichen, werden diese Workshops an den Düsseldorfer Familientisch angebunden. Der Düsseldorfer Familientisch wirkt als lokales Bündnis für Familien seit 1999 an dem Ausbau der Angebote für Familien in Düsseldorf mit. Er umfasst über 100 Düsseldorfer Initiativen, Verbände, gemeinnützige und gewerbliche Träger, die Kammern und Unternehmen sowie die öffentliche Verwaltung und ist konfessions-, partei- und institutionsübergreifend. Da das Jugendamt mit allen Fragestellungen für Familien im Querschnitt befasst ist, hat es federführend die Steuerung für das Audit Familiengerechte Kommune übernommen. Die Workshops bieten Beteiligungsmöglichkeiten zur (Weiter-)Entwicklung familiengerechter Angebote in Bezug auf aktuelle Fachthemen und werden von den Fachämtern mit Teilnehmer*innen des Familientischs und weiteren Vertreter*innen der Verwaltung durchgeführt. In diesem Jahr wurden zu folgende Themen Ziele und Maßnahmen entwickelt und in der Familientischsitzung am 30.09.2020 vorgestellt:  Jugendamt - Randzeitenbetreuung  Jugendamt - Digitale Unterstützungsangebote  Schulverwaltungsamt - Übergang Schule-Beruf  Gesundheitsamt - Niedrigschwellige kommunale Angebote  Amt für Verkehrsmanagement - Verkehrswende familienfreundlich gestalten  Amt für Soziales - Generationenübergreifende Projekte  Amt für Migration und Integration - Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Seite 3 Die erarbeiteten Ziele und Maßnahmen sind in der Dokumentation festgehalten und werden von den Fachämtern bearbeitet. Anlagen: Anlage 1 - Doku_Zertifikat2020 Anlage 2 - Präsentation_Arbeitsgruppen_AuditFGK092020 Anlage 3 - Protokoll_Familientischsitzung_30.09.2020
Anlage 1 - Doku_Zertifikat2020 als Text anzeigen
Title: 00390307.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390307.pdf Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:48:45 GMT Number of Pages: 12 Markdown Content: Dokumentation zur dauerhaften # Er haltung des Zertifikats # „Familiengerechte Kommune # Düsseldorf “ Projektleitung: Johannes Horn Auditor / Auditorin: Beate Locher -Otto Datum der Zertifikatsverleihung: 01.07.2014 Datum de r Workshop -Dokumentation : 14.10.2020 Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 2© Familiengerechte Kommune e.V. ## Audit Familiengerechte Kommune ## Erhaltungszertifikat der Landeshauptstadt Düsseldorf Seit der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2008 den Beschluss gefasst hat, sich dem Audit Familiengerechte Kommune zu stellen, konnten familiengerechte Angebote und Strukturen ausgebaut werden. Im Rahmen der Gesamtkonzepte und Leitlinien in Düsseldorf wird die familiengerechte Ausrichtung der Stadt als Querschnittsthema auch weiterhin fortgeschrieben. Um für die Weiterentwicklung familienrelevanter Themen in Düsseldorf eine breite Partizipation zu ermöglichen, werden die Workshops zum Erhaltungszertifikat an den Düsseldorfer Familientisch angebunden. Bei der Veranstaltung zum zwanzigjährigen Jubiläum des Familientisches am 13.11.2019, wurden Themen gesammelt, aus denen die Fragestellungen der Arbeitsgruppen 2020 abgeleitet wurden. Die aus den von der Verwaltung geleiteten Arbeitsgruppen resultierenden Ergebnisse wurden in der Familientischsitzung am 30. September 2020 allen Teilnehmer*innen vorgestellt. Die Präsentation sowie das Protokoll der Sitzung sind dieser Dokumentation beigefügt. Im Rahmen der Familientischsitzung konnten zu unterschiedlichen Themenbereichen weiterführende Kooperationsideen, Projektanstöße und kreative Anregungen diskutiert und aufgenommen werden. Die vorliegende Dokumentation stellt je Handlungsfeld die Ziele und Maßnahmen der diesjährigen Workshops dar. Die ursprünglich sechs Handlungsfelder wurden durch ein weiteres Handlungsfeld „Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten“ ergänzt. Das Handlungsfeld „Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit“ zeigt dauerhafte, strategische Ziele der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Familiengerechtigkeit auf. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 3© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 1: Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit Übergeordnetes Handlungsfeld – dauerhaft strategische Ziele - Die Attraktivität der Landeshauptstadt Düsseldorf als Lebens- und Arbeitsort wird herausgestellt. - Die Standortqualität für Unternehmen wird betont. - Die Stärkung von Familienkompetenzen wird weiterhin verfolgt und ausgebaut. - Mit einem in die Zukunft gerichteten Blick werden Prävention und Integration verstärkt. - Um Herausforderungen gewachsen zu sein, werden verlässliche Kooperationen weiterentwickelt und qualifiziert. - Infrastruktur- und Jugendhilfemaßnahmen müssen die jeweiligen Bedingungen in dem jeweiligen Stadtteil / Stadtbezirk berücksichtigen. Mit Hilfe von Sozialraumreports erfolgt eine sozialräumliche Betrachtung aus Sicht des öffentlichen Kinder- und Jugendhilfeträgers. Generell wird Familiengerechtigkeit als gemeinsames und übergeordnetes Ziel verfolgt. Die Pluralität von Lebensweisen von Familien ist bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Familiengerechten Strukturen und Angeboten ebenso zu berücksichtigen, wie die gesellschaftlichen Kontexte, die stetigen Veränderungen unterliegen. Dabei gilt es insbesondere, aus der Perspektive von Familien heraus die Angebote und Leistungen weiterzuentwickeln und dabei Zugänge zu erweitern. Dies gelingt besonders, wenn Informationen und Unterstützung aus einer Hand erfolgen und für Familien transparent gemacht werden. Für Eltern stehen eine Informationsbroschüre, die über alle familienrelevanten Themen und Angebote in Düsseldorf informiert sowie das Informationsportal „Familiennavigator“, in dem aktuell Angebote für Schwangere und Eltern von Kindern von 0-6 Jahren vorgehalten werden, zur Verfügung. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 4© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 2: Familie und Arbeitswelt, Betreuung Workshop 2020 - Randzeitenbetreuung Ziel: Erwerbstätige Beschäftigte erhalten für ihre Kinder in ihrem Wohngebiet einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz. Maßnahmen: - Weiterer Ausbau von Kita- und Tagespflegeplätzen - Maßnahmen zur Personalgewinnung - Flexibilisierung der Öffnungszeiten - Randzeitenbetreuung in Kooperation mit Familienbildungsträgern - Bring- und Abholdienste - Projekt Leihoma und Leihopa Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 5© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 3: Bildung und Erziehung Workshop 2020 - Digitale Unterstützungsangebote 1. Ziel: Implementierung erweiterter niederschwelliger digitaler Beratungszugänge und Unterstützungsangebote in der Familienberatung und Familienbildung. Maßnahmen: - tr ägerübergreifende Etablierung der sicheren Datenbank „BeraDIG - Präsenzberatung erweitert“ in allen Düsseldorfer Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien zur sicheren Email-, Chat- und videogestützten Beratung - Einführung und Etablierung digitaler Kurse, Seminare und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen familiären Fragestellungen und Erziehungsthemen, z.B. Elternkurs Triple P Online, PaarBalance - Entwicklung von Konzepten und Qualitätsstandards zu „blended councelin g“ und „blendend learning“ zur Verzahnung digitaler - und Präsenzangebote - stadtweite Einführung der Beratungs- und Hilfe-A pp „Between the Lines“ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene 2. Ziel: Stärkung der Medienkompetenz und digitaler Handlungskompetenz in Familien. Maßnahme: Angebot standardisierter, themenspezifischer Angebote der Familienbildung und Familienberatung in Düsseldorfer Familienzentren für Eltern und Interessierte. 3. Ziel: Einrichtung eines „digitalen Familienbüros“ . Maßnahme: Entwicklung einer abteilungs- und trägerübergreifenden digitalen Plattform, auf der alle digitalen Leistungen, Angebote und Informationen für Familien zentral dargestellt und abrufbar sind. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 6© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 4: Beratung und Unterstützung Workshop 2020 – Übergang Schule -Beruf 1. Ziel: Möglichst viele Düsseldorfer Einrichtungen, Verbände, Institutionen, Gremien etc. sind in den Informations- und Diskussionsprozess zur beruflichen Orientierung eingebunden. Maßnahme: Identifizierung von weiteren Gruppierungen, die zusätzlich zu den bereits einbezogenen Akteuren neue Impulse für den Bereich der beruflichen Orientierung geben können. Formulierung eines gemeinsamen Leitsatzes zur beruflichen Orientierung. 2. Ziel: Durch eine großangelegte Informationskampagne zum neuen Düsseldorfer Bildungswegenavigator BIWENAV (www.biwenav.de) sind die Schüler- und Lehrerschaft, Eltern sowie relevante Akteure bestmöglich informiert. Maßnahmen: - Vorstellen des Tools in möglichst vielen unterschiedlichen Gremien - Bei Bedarf Generierung eines Workshop-Angebots zur Weiterentwicklung des Angebots entlang der gesamten Kette potenzieller Nutzer*innen (Jugendliche, Eltern, Beratende) 3. Ziel: Es bestehen Evaluationsergebnisse mit regionaler Aussagekraft. Maßnahme: Kritische Beobachtung der vom Land geplanten Evaluation zum Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (voraussichtlich bis Herbst 2022). Der Erkenntnisgewinn der Evaluation muss auch auf die jeweils regionale Situation der Kommunen ableitbar sein. Nötigenfalls sollten innerhalb der Landeshauptstadt Düsseldorf eigene Erhebungen zur lokalen Bewertung von KAoA durchgeführt werden. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 7© Familiengerechte Kommune e.V. Workshop 2020 – Niedrigschwellige kommunale Angebote Ziel: Psychisch erkrankte und/oder psychisch belastete junge Erwachsene erhalten Unterstützung und Begleitung im Quartier durch fachliche Beratungs- und Gruppenangebote. Maßnahmen: - Enttabuisierung psychischer Erkrankungen - Zugangswege etablieren - partizipative Angebote entwickeln o Quartiersarbeit mit hoher Zielgruppennähe o Vielfältige Angebote, um Interessen zu fördern und zu wecken o Kontakt und Austausch untereinander o Beratung, Begleitung und Vermittlung o Projektjahr: Patenschaften durch Fachkräfte im Ruhestand - Krisentelefon für psychosoziale Notlagen: (außerhalb der üblichen Öffnungszeiten) o Niedrigschwelliger Zugang durch eine Nummer/Adresse für psychosoziale Notlagen aller Art (Suizidalität, Kinderschutzgefährdung, Opfer von Gewalt, Alleinsein/Vereinsamung etc.). Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 8© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 5: Wohnen und Lebensqualität Workshop 20 20 – Verkehrswende familienfreundlich gestalten 1. Ziel: Der Service und die Informationen im öffentlichen Nahverkehr sind verbessert. Zu prüfende Maßnahmen: - Erweiterung der neuralgischen Verkehrsknotenpunkte (u.a. Heinrich Heine Allee, Bilk S) mit Fahrgastbetreuern (z.B. ZWD) zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls und Erhöhung des Services der Rheinbahn - Erweiterung der Informationsanlagen mit Standortinformationen der Kassenautomaten, Plätze für Kinderwagen, Plätze für Fahrräder je Fahrzeugtyp der verschiedenen Bahntypen - Optimierung der vor Ort befindlichen Beschilderung zur Lage der Bahnsteige (mit Angabe der Entfernung in Metern/Minuten) und optimale Wegeführung zwischen den Bahnsteigen - Sensibilisierung des für die Rheinbahn tätigen Personals im Kontakt mit Kunden, die besondere Bedürfnisse haben (z.B. Personen mit Behinderungen, Familien, Kinderwagen, ältere Menschen) - familienfreundliche Lösungen für eine Art Familienabo mit Ticket pro Person und einheitlichem Preis pro Familie im VRR 2. Ziel: Der Straßenraum wird zugunsten des Rad- und Fußverkehrs optimiert. Zu prüfende Maßnahmen: - Einrichtung von mindestens 10 Abstellanlagen für Lastenräder in mindestens einer Quartiersgarage, wenn möglich als Sharingangebot - Festlegung von Standorten zur modellhaften Überprüfung im Rahmen der 2. Stufe des Mobilitätsplan D von vermehrten Einbahnstraßen zur Optimierung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren - Planung zur Einrichtung von Fahrradstraßen - Schaltungen der Lichtzeichenanlagen mit einer früheren Schaltung für Fahrradfahrer, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 9© Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 6: Senioren und Generationen Workshop 2020 – Generationenübergreifende Projekte 1. Ziel: In Düsseldorf gibt es zahlreiche intergenerative Angebote, vor allem in den "zentren plus „. Maßnahme: Aufnahme des Themas in die regelmäßigen Austauschtermine mit den Trägern der "zentren plus " und Anregung, entsprechende Projekte aus dem Förderangebot "Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf" durchzuführen. 2. Ziel: Bestehende intergenerative Angebote können von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersklassen leicht gefunden werden. Maßnahme: Bereitstellung von digitalen und zentral gebündelten Informationen zur gesamten Angebotspalette der „zentren plus “.Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 10 © Familiengerechte Kommune e.V. Handlungsfeld 7: Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten Workshop 20 20 - Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points 1. Ziel: Eine transparente Übersicht der Angebote sowie der zuständigen Akteure im Stadtteil und eine Stärkung der Welcome Points in der Stadtteilarbeit sind sichergestellt. Maßnahmen: - Übersicht schaffen durch Datenbanken oder Infotheken - Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Welcome Points durch eine einheitliche Außenwirkung (gemeinsames Logo etc.) - Welcome Points vertiefen Ihre Arbeit als „Türöffner“ bzw. „Lotsen“ - Raumteilung: Welcome Points können außerdem Stadtteilbewohner*innen (mit und ohne Migrationsgeschichte) Unterstützung bei der Selbstorganisation bieten 2. Ziel: Die Multiplikator*innen sind für Familienthemen sensibilisiert. Maßnahmen: - Engerer Austausch von Welcome Points, Migrantenorganisationen, Familienzentren, Stadtteilzentren und Stadtteilläden zur Optimierung der sozialraumorientierten Familienarbeit - Bekanntmachung und Nutzung des Familiennavigators in den Welcome Points sowie innerhalb von Migrantenorganisationen mit familienorientierten Projekten - Fokussierung auf Familienthemen in Austauschforen der Welcome Points Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 11 © Familiengerechte Kommune e.V. 3. Ziel: Migrantenorganisationen sind als aktive Akteure in der stadtweiten Familienarbeit und in der Arbeit des Düsseldorfer Familientisches eingebunden. Maßnahmen: - Einladung von Migrantenorganisationen in die Welcome Points - Stärkung und Öffnung der Regelangebote - Begegnungsmöglichkeiten schaffen und soziale Kontakte fördern - Gewinnung von Vertreter*innen der Migrantenorganisationen für den Familientisch: Kontaktaufnahme über die Migrantenorganisatoinen-Förderung des Amtes für Migration und Integration Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 12 © Familiengerechte Kommune e.V. Die Workshop-Dokumentation zum Erhaltungszertifikat wurde am 24.11.2020 dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis gegeben. Auch der Ausschuss für Gesundheit und Soziales, der Schulausschuss, der Ordnungs- und Verkehrsausschuss sowie der Integrationsrat erhalten die Dokumentation zur Kenntnis. Erklärung der Projektleitung Hiermit erkläre ich, dass die im Jahresbericht gemachten Angaben korrekt sind. Dr. Stephan Keller (Oberbürgermeister) Johannes Horn (Amtsleiter Jugendamt) Ort: Düsseldorf Datum:
Anlage 2 - Präsentation_Arbeitsgruppen_AuditFGK092020 als Text anzeigen
Title: Microsoft PowerPoint - Präsentation_Arbeitsgruppen.pptx URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390308.pdf Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:49:12 GMT Number of Pages: 30 Markdown Content: > Landeshauptstadt Düsseldorf > Jugendamt # Audit Familiengerechte # Kommune # Familientisch am 30.09.2020 51/6.3 – Familienförderung 2 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Workshop zum Erhaltungszertifikat Arbeitsgruppen 2020 Bildung und Erziehung Digitale Unterstützungsangebote Herr Dreja Beratung und Unterstützung Übergang Schule - Beruf Herr Nachtwey Familie und Arbeitswelt, Betreuung Randzeitenbetreuung Frau Baur Beratung und Unterstützung Niedrigschwellige kommunale Angebote Frau Melville-Drewes Senioren und Generationen Generationenübergreifende Projekte Frau Gatzka Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Frau Orlovic Wohnen und Lebensqualität Verkehrswende familienfreundlich gestalten Frau Rittershaus 3 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Bildung und Erziehung Digitale Unterstützungsangebote Herr Dreja 4 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 5 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 6 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Beratung und Unterstützung Übergang Schule - Beruf Herr Nachtwey 7 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Übergang Schule - Beruf Ziel: Einbeziehung möglichst vieler Düsseldorfer Einrichtungen, Verbände, Institutionen, Gremien etc. in den Informations- und Diskussionsprozess zur Beruflichen Orientierung (BO). Maßnahme: Identifizierung von weiteren Gruppierungen, die zusätzlich zu den bereits einbezogenen Akteuren neue Impulse für den Bereich der Beruflichen Orientierung geben können. Formulierung eines gemeinsamen Leitsatzes zur BO. 8 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Übergang Schule - Beruf Ziel: Großangelegte Informationskampagne zum neuen Düsseldorfer Bildungswegenavigator BIWENAV (www.biwenav.de) Maßnahme: Vorstellen des Tools in möglichst vielen unterschiedlichen Gremien. Bei Bedarf Generierung eines Workshop-Angebots dazu entlang der gesamten Kette potenzieller Nutzerinnen und Nutzer (Jugendliche, Eltern, Beratende). 9 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Übergang Schule - Beruf Ziel: Regionale Spezifizierung des Evaluationsprozesses der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) Maßnahme: Kritische Beobachtung der vom Land geplanten KAoA-Evaluation (voraussichtlich bis Herbst 2022). Der Erkenntnisgewinn der Evaluation muss auch auf die jeweils regionale Situation der Kommunen ableitbar sein. Nötigenfalls sollten innerhalb der Landeshauptstadt Düsseldorf eigene Erhebungen zur lokalen Bewertung von KAoA durchgeführt werden. 10 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Familie und Arbeitswelt, Betreuung Randzeitenbetreuung Frau Baur 11 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Randzeitenbetreuung Ziel: Erwerbstätige Beschäftigte erhalten für ihre Kinder in ihrem Wohngebiet einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz. Maßnahmen: • Weiterer Ausbau von Kita- und Tagespflegeplätzen • Maßnahmen zur Personalgewinnung • Flexibilisierung der Öffnungszeiten • Randzeitenbetreuung in Kooperation mit Familienbildungsträgern • Bring- und Abholdienste • Projekt Leihoma / Leihopa 12 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Beratung und Unterstützung ## Niedrigschwellige ## kommunale Angebote ## Frau Melville-Drewes 13 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Niedrigschwellige kommunale Angebote Hintergrund: Junge Erwachsene weisen die höchste 12-Monats-Prävalenz für psychische Störungen auf, nur 15% der jungen Erwachsenen mit diagnostizierter psychischer Störung nehmen Hilfsangebote wahr. Psychiatrische Erkrankungen manifestieren sich häufig in sogenannten Entwicklungsschwellen, in denen besondere Entwicklungsaufgaben bewältigt werden müssen und die gleichzeitig im Hilfesystem von Schnittstellenproblematiken und künstlich geschaffenen Behandlungsübergängen geprägt sind. 14 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Niedrigschwellige kommunale Angebote Ziel: Unterstützung und Begleitung psychisch erkrankter und/oder psychisch belasteter junger Erwachsener im Quartier durch fachliche Beratungs- und Gruppenangebote Maßnahmen:  Enttabuisierung psychischer Erkrankungen  Zugangswege etablieren 15 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Niedrigschwellige kommunale Angebote Maßnahmen  partizipative Angebote entwickeln  Quartiersarbeit mit hoher Zielgruppennähe  Vielfältige Angebote um Interessen zu fördern und zu wecken  Kontakt und Austausch untereinander  Beratung, Begleitung und Vermittlung  Projektjahr: Patenschaften durch Fachkräfte im Ruhestand  Krisentelefon für psychosoziale Notlagen: (außerhalb der üblichen Öffnungszeiten)  Niedrigschwelliger Zugang durch eine Nummer/Adresse für psychosoziale Notlagen aller Art (Suizidalität, Kinderschutzgefährdung, Opfer von Gewalt, Alleinsein/Vereinsamung etc.). 16 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Senioren und Generationen Generationenübergreifende Projekte Frau Neumann Frau Gatzka 17 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Generationenübergreifende Projekte Matching Point – Generationen für Begegnung, Kunst und Kultur  Intergenerationelle Servicestelle mit Lotsen- und Beratungsfunktion  Bündelung von Interessen und Angeboten, professions- und generationsübergreifend  Raum für digitalen und persönlichen Austausch  Niederschwelliges Angebot für Alt und Jung  Miteinander von Forschung, Praxis, Begegnung, Kunst und Kultur 18 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Generationenübergreifende Projekte Menschenbild  Partizipativ und intergenerationell  Zuverlässig und verbindlich  Förderung von lebenslangem lustvollen Lernen und Erleben Rahmen  Niederschwellige Beratungsstelle mit Lotsenfunktion  Mitarbeiter: Haupt- und Ehrenamtler mit hoher intrinsischer Motivation  Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Transparenz und Qualitätssicherung 19 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Generationenübergreifende Projekte Ziel: In Düsseldorf gibt es zahlreiche intergenerative Angebote, vor allem in den "zentren plus „. Maßnahme: Aufnahme des Themas in die regelmäßigen Austauschtermine mit den Trägern der "zentren plus " und Anregung, entsprechende Projekte aus dem Förderangebot "Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf" durchzuführen. 20 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Generationenübergreifende Projekte Ziel: Bestehende intergenerative Angebote können von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersklassen leicht gefunden werden. Maßnahme: Bereitstellung von digitalen und zentral gebündelten Informationen zur gesamten Angebotspalette der „zentren plus “21 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Frau Orlovic 22 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Ziel: Eine transparente Übersicht der Angebote sowie der zuständigen Akteure im Stadtteil und eine Stärkung der Welcome Points in der Stadtteilarbeit Maßnahmen:  Übersicht schaffen durch Datenbanken oder Infotheken  Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Welcome Points durch eine einheitliche Außenwirkung (gemeinsames Logo etc.)  Welcome Points vertiefen Ihre Arbeit als „Türöffner“ bzw. „Lotsen“  Raumteilung: Welcome Points können außerdem Stadtteilbewohner*innen (mit und ohne Migrationsgeschichte) Unterstützung bei der Selbstorganisation bieten 23 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Ziel: Eine Sensibilisierung von Multiplikatoren für Familienthemen Maßnahmen:  Engerer Austausch von Welcome Points, MOs, Familienzentren, Stadtteilzentren und Stadtteilläden zur Optimierung der sozialraumorientierten Familienarbeit  Bekanntmachung und Nutzung des Familiennavigators in den WPs sowie innerhalb von MOs mit familienorientierten Projekten  Fokussierung auf Familienthemen in Austauschforen der Welcome Points 24 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Ziel: Eine Einbindung von MOs als aktive Akteure in der stadtweiten Familienarbeit und in der Arbeit des Düsseldorfer Familientisches Maßnahmen:  Einladung von MOs in die Welcome Points  Stärkung und Öffnung der Regelangebote  Begegnungsmöglichkeiten schaffen und soziale Kontakte fördern  Gewinnung von Vertreter*innen der MOs für den Familientisch: Kontaktaufnahme über die MO-Förderung des Amtes für Migration und Integration 25 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 ## Wohnen und Lebensqualität Verkehrswende familienfreundlich gestalten Frau Rittershaus 26 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Verkehrswende familienfreundlich gestalten Maßnahmen für den ÖPNV: Service und Information („Kommunikativ“) • Erweiterung der neuralgischen Verkehrsknotenpunkte (u.a. HHA, Bilk S) mit Fahrgastbetreuern (z.B. ZWD) zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls und Erhöhung des Services der Rheinbahn bis Ende 2021. • Prüfung und Umsetzung der Informationsanlagen mit Standortinformationen der Kassenautomaten, Plätze für Kinderwagen, Plätze für Fahrräder je Fahrzeugtyp der verschiedenen Bahntypen bis Juli 2021. • Optimierung der vor Ort befindlichen Beschilderung zur Lage der Bahnsteige (mit Angabe der Entfernung in Metern/Minuten) und optimale Wegeführung zwischen den Bahnsteigen bis März 2021. • Sensibilisierung des für die Rheinbahn tätigen Personals im Kontakt mit Kunden, die besondere Bedürfnisse haben (z.B. Personen mit Behinderungen, Familien, Kinderwagen, ältere Menschen). • Bis Ende 2021: Findung familienfreundlicher Lösungen für eine Art Familienabo mit Ticket pro Person und einheitlichem Preis pro Familie im VRR zur Erhöhung der Attraktivität und Flexibilität des ÖPNV für Familien. • Erstellung von Konzepten für langfristige Ziele : o Raumaufteilung ÖPNV („Qualitativ“: Sitzplätze, Automaten, etc.) o Kapazität ÖPNV („Quantitativ“: Anzahl Fahrten, Fahrzeuggröße) o ÖPNV-Takt erhöhen & flexibilisieren im Tagesverlauf o Kostenloser ÖPNV für Alle 27 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Verkehrswende familienfreundlich gestalten Maßnahmen für „Straßenraumgestaltung/Barrierefreiheit“ • Schaffung von Abstellanlagen für Lastenfahrräder im privaten Raum zur Reduzierung des Bedarfs im öffentlichen Straßenraum: Aufnahme eines Schlüssels in die bestehende Stellplatzsatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf bei der Errichtung von Neubauten und Umbauten bis Ende 2021. • Einrichtung von mindestens 10 Abstellanlagen für Lastenräder in mindestens einer Quartiersgarage – wenn möglich als Sharingangebot – bis Ende 2021. • Festlegung von Standorten zur modellhaften Überprüfung im Rahmen der 2. Stufe des Mobilitätsplan D von vermehrten Einbahnstraßen zur Optimierung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren bis Ende 2021. • Planung zur Einrichtung von mindestens 2 km Fahrradstraße am Stück bis Ende 2021 und deren Umsetzung bis spätestens Ende 2022. • Überprüfung der Schaltungen der Lichtzeichenanlagen mit einer früheren Schaltung für Fahrradfahrer, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen. Querschnitts-Themen Einheitliche ÖPNV-Tarife in NRW ÖPNV-Anbindung in Neubaugebiete von Beginn an Ruhender Verkehr Erhöhung des Sicherheitsgefühls in Tiefgaragen Verkehrssicherheit Geschwindigkeits- begrenzung auf 30 km/h Zielgruppen- spezifische Mobilität Schule: Reduzierung/ Verbannung von Elterntaxen • P+R für Elterntaxen • Förderung Nahmobilität Radverkehr Ausbau Radwege mit erhöhten Sicherheitsstandards Abstellanlagen für Kinderräder, Lastenräder, normale Räder Sichtbeziehung Radfahrer – Auto Kampagnen/ Verkehrssicherheits- training für Familien im Radverkehr, auch für E-Bikes/ Pedelecs Digitalisierung/ Multimodalität Schaffung Sharing- Angebote • Geschäftsbereiche erweitern • Einheitliche App • Kindersitze 28 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 Verkehrswende familienfreundlich gestalten Straßenraumgestaltung/ Barrierefreiheit Aufteilung öffentl. Straßenraum • Reduzierung ruhender Verkehr • Reduzierung fließender Verkehr • Mehr Plätze für Aufenthalt und Nahmobilität Umverteilung Parkraum • Reduzierung/ Abschaffung im öffentl. Straßenraum • Schaffung von alternativen Angeboten (P+R, Tiefgarage, Quartiersgaragen) Barrierefreiheit im Straßenraum und an Haltestellen des ÖPNV (Abgesenkte Borsteine, etc) ÖPNV Raumaufteilung ÖPNV „Quantitativ“ (Sitzplätze, Automaten, etc.) Kostenloser ÖPNV für Alle Familienfreundliche Tarife (z.B. Familienticket) ÖPNV-Takt erhöhen & flexibilisieren im Tagesverlauf Kapazität ÖPNV „Quantitativ“ (Anzahl Fahrten, Größe Fzg) Service „Kommunikativ“ (Einstieg, Fahrkartenkauf/- entwertung, Sensibilisierung Personal) 29 Jugendamt Audit Familiengerechte Kommune Ausblick  Einbringen der Ergebnisse in Ausschüsse  Netzwerktreffen Familiengerechte Kommune  Workshop 2021 Herausgegeben von: Kontaktdaten Alfred Köffers Willi-Becker-Allee 7 40227 Düsseldorf 0211.89-98264 Jugendamt
Anlage 3 - Protokoll_Familientischsitzung_30.09.2020 als Text anzeigen
Title: 20160112 - URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390309.pdf Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:49:29 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: Petra Wackers Tel.: 0211 8110822 [email protected] > Kontaktperson: > Lilly Fleck > Tel.: 0211 1730222 > [email protected] > Postfach 10 55 05 > 40046 Düsseldorf > Besuchsanschrift: > Konrad -Adenauer -Platz 9 1/3in Kooperation mit: gefördert von:: 1. Begrüßung der Teilnehmenden, J. Horn und D. Wandt durch Petra Wackers und Anweisungen für Corona Hygienevorschriften. 2. Begrüßung durch J. Horn, bedankt sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement. Betrachtet den Familientisch nicht nur als adressatengerechte Ideenschmie- de mit dem „anderen Blick“ , sondern auch als politisch relevanten Impuls-geber für alle Ämter, nicht nur für das Jugendamt. Entschuldigt sich für einige Organisationsschwierigkeiten in den Workshops in 2020, wünscht sich für die kommenden Jahre Verbesserungen in der Organisationsstetig-keit. 3. C. Taute begrüßt und leitet Präsentation der Ergebnisse der Workshops ein. Die Präsentation wird dem Protokoll angehängt. 3.1 S. Dreja, Arbeitsgruppe 3 : Bildung und Erziehung beginnt den Vortrag mit dem Thema Digitale Unterstützungsangebote - Was brauchen "digitale Familien“ Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter - Bei der Schaffung einer digitalen öffentlichen Infrastruktur ist auf Teilhabe und Barrierefreiheit zu achten - Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sollten zur Mitwirkung angeregt werden - Bestehende Angebote sind ausbaufähig - Eine wissenschaftliche Befragung der Eltern wäre sinnvoll um nicht an den Bedarfen vorbeizu-planen - Verknüpfungen von Bundes- und Landesleistungen sichtbar machen (J. Horn schlägt das als Thema für Audit-Arbeitsgruppe in 2021 vor) - Hinweis auf digital Check NRW – Plattform - J. Horn: digitale Angebote sollten frühzeitig an Familien herangebracht werden/digitale Ange-bote in Familienzentren als Standard Ergebnis -Protokoll der Fami lientisch -Sitzung vom 30.09.2020 - Audit familiengerechte Kommune Düsseldorf 2020 - Im Bürgerhaus der Bilker Arcaden Beginn: 16:4 0 Uhr Ende: 18:55 Uhr 27.02.2020 2/3 3.2 G. Nachwey, Arbeitsgruppe 2: Beratung und Unterstützung (Jugendamt & Schulver-waltungsamt) stellt das Thema Schulsozialarbeit und dem Schwerpunkt Übergang von der Schule in die Arbeit/Berufliche Orientierung vor Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Hr. Horn weist auf die Notwendigkeit hin Reflexion zum Bildungswege-Navigator zu integrieren 3.3 S. Baur, Arbeitsgruppe 1: Familie Arbeitswelt & Betreuung hatte das Thema Randzei-tenabdeckung, insbesondere Kleinkinderbetreuung für Alleinerziehende und Doppelverdie-ner Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Begriff der Tagespflege – Kindertagespflege sind voneinander zu unterscheiden - Es ist mehr Beweglichkeit in starre Systeme zu bringen - Verknüpfung Kita/Tagespflege ist möglich - Hr. Horn: Es besteht die Möglichkeit unter dem Bildungsaspekt Räumlichkeiten für kindgerechte Betreuung zu nutzen (Bsp. AWO Flingern) - Es sind Modelle für alle Bürger (auch Geringverdienende) erwünscht (Modell Bringdienst vs. Kinderfrau) 3.4 A. Melville-Drewes , Arbeitsgruppe 4: Beratung und Unterstützung (Gesundheitsamt) mit dem Thema Schaffung niedrigschwelliger kommunaler Angebote für psychisch Kranke oder belastete junge Erwachsene Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Einladung von D. Wandt an A. Melville-Drewes an der Bildungskonferenz Bildung & Gesund-heit für den Bereich psychische Gesundheit mitzuwirken - J. Horn weist darauf hin, dass 90% der Schulabstinenz durch psychische Krankheit verursacht sei. - J. Horn weist auf die Notwendigkeit eines Kriesendienstes an 365 Tagen über 24h hin. - Notwendigkeit der Miteinbeziehung der Studenten-Problematiken - Idee der Zentren Plus für Jugendlichen - Hr. Horn weist auf die Notwendigkeit von Inklusion/Vermeidung von Stigmatisie-rung/Entabuisierung hin - A. Melville-Drewes weist auf die Notwendigkeit hin, Psychoeducation bereits im Kindergartenal-ter zu etablieren - G. Nachtwey möchte Ideen zum Thema mit in den Bildungswege-Navigator integrieren - A. Melville-Drewes ergänzt sehr lange Wartezeiten für einen Therapieplatz, es besteht die Not-wendigkeit (präventiv) früher anzusetzten – spezialisiete Angebote mit und für Jugendliche „probier dich aus“ - R. Grimm weist auch auf die Notwendigkeit hin spezialisierte Angebote barrierefrei/Inklusiv zu gestalten, damit Depression unter Jugendlichen nicht weiter als Behinderung verstanden wird - Präventionsdatenbank des Jugendamts könnte miteinbezogen werden 3/3 3.5 R. Neumann, Mitglied des Lenkungskreises des lokalen Bündnis für Familie – Familientisch Düsseldorf hat mit Arbeitsgruppe 5: Senioren und Generationen das Thema generatio-nenübergreifende Projekte in der offenen Seniorenarbeit bearbeitet H. Gatzka ergänzt um bereits vorhandene Angebote (Zentren plus) und dass in 2021 Schwerpunkt auf integrative Angebote gelegt werden soll. Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Austausch von Jung und Alt im lustvollen Kontext angestrebt - Matching-Plattform (Beispiel Match für Theaterbesuch – Studentin mit Auto – Rentner mit Geld) - Problematik unterschiedlicher Zugangswege (für jung und alt) zu denselben Angeboten - Notwendigkeit eines (digitalen) Angebotsfinder/einer Bündelung der Angebote - Angebot schaffen Digitales gegen Lebenserfahrung (für Digital Natives und ältere Menschen) 3.6 L. Orlovic leitete die Arbeitsgruppe 6: Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten mit dem Thema bestehende Migrantenorganisationen von Migranten strukturell in die Welcome Points einzubinden. Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Integrationsrat einbinden - Interkulturell bedeutet eine breite heterogene Vielfalt an verschiedenen Organisationen, erfor-dert Zugang auf die Communities, damit eine „Vermischung“ der Kulturen stattfinden kann - Der Begriff „Familie“ vereint, sollte als Gemeinsamkeit unterschedlicher Kulturen herausgestellt werden 3.7 R. Rittershaus, stellt die Ergebnisse der Arbeitsgruppe 7: Wohnen und Lebensqualität mit den Thema, die Verkehrswende familienfreundlich zu gestalten vor. Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter: - Diese Arbeitsgruppe möchte sich in Zukunft auch – abseits dem Audits – treffen und am Thema weiter arbeiten - Rollstuhlfahrer – Weg ist zu integrieren - Werbung für Familiendienstleistungen zu Stoßzeiten (Bildschirme in der U-Bahn) Frau Taute bedankt sich bei den Mitwirkenden. Hinweis auf die kommende Sitzung mit dem Thema betriebliche Kinderbetreuung am 18.11.2020 Anhang 1: Präsentation Audit Familiengerechte Kommune 2021 Düsseldorf, 07.10.2020 gez. Lilly Fleck [email protected] 0211 17302 22

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/082/2020