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Title: 00390302.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390302.pdf
Published Time: Mon, 08 Nov 2021 09:57:58 GMT
Number of Pages: 3
Markdown Content:
JHA/082/2020
X öffentlich nicht öffentlich
# Informationsvorlage
Betrifft:
„Audit Familiengerechte Kommune" - Workshop-Dokumentation im Erhaltungszertifikat
Fachbereich:
51 - Jugendamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Jugendhilfeausschuss 24.11.2020 Kenntnisnahme
Schulausschuss 12.01.2021 Kenntnisnahme
Ausschuss für Gesundheit
und Soziales
13.01.2021 Kenntnisnahme
Ordnungs - und
Verkehrsausschuss
17.02.2021 Kenntnisnahme
Integrationsrat 13.01.2021 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Das Audit Familiengerechte Kommune ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der berufundfamilie Service GmbH und der Bertelsmann Stiftung. Der Verein Familiengerechte Kommune begleitet mit dem Audit die Systematisierung und den strategischen Ausbau kommunaler Familienpolitik mit einer hohen politischen Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, die Kommune dauerhaft als Lebensort für Familien attraktiver zu gestalten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Seit der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2008 den Beschluss gefasst hat, sich dem Audit Familiengerechte Kommune zu stellen, nahm diese als erste deutsche Großstadt an dem mehrstufigen Verfahren teil.
Der ersten Auditierung, die 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde, lag eine ausführliche gesamtstädtische Bestandsanalyse zu allen Lebenslagen von Familien zugrunde. Daraus wurde eine Strategie für die verschiedenen Handlungsfelder erarbeitet und eine politische Beschlussfassung über die Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Familien herbeigeführt. Seite 2
Viele Angebote konnten auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt werden. Dazu gehören beispielweise Maßnahmen zur besseren Planbarkeit der Betreuung eines Kindes, wie die Einführung des Kita- und Tagespflege-Navigators als zentrales Informations- und Vergabesystem von Kinderbetreuungsplätzen. Dazu zählt auch der Elternbesuchsdienst für erstgeborene Kinder und zugezogene Familien mit Kindern, mit dem Kinder willkommen geheißen werden und den Eltern bei Bedarf Unterstützung angeboten wird. Attraktive sowie familien- und altersgerechte Wohn-und Lebensbedingungen zu bezahlbaren Konditionen zu schaffen, damit junge Familien sich in Düsseldorf wohlfühlen und sich neue Familien ansiedeln, gehören ebenfalls dazu. Der Begriff der Familie wird im Sinne der Familiengerechtigkeit für alle Generationen interpretiert, sodass es auch Maßnahmen für generationsübergreifendes Zusammenleben sowie für Seniorinnen und Senioren –
beispielsweise die Anpassung der Angebote in den „zentren plus “ – gibt.
Nach drei Jahren intensiver Arbeit wurde 2014 das Zertifikat im Rahmen der Bilanz-Auditierung mit einem entsprechenden Workshopverfahren bestätigt.
Seit 2017 ist die Landeshauptstadt Düsseldorf dauerhaft zertifiziert, führt das Erhaltungszertifikat und ist Mitglied im Verein Familiengerechte Kommune.
Der Prozess ist mit den erarbeiteten Fortschritten nicht abgeschlossen, sondern versteht sich als eine fortlaufende Herausforderung, Familien entsprechend den sich ständig verändernden Anforderungen zu unterstützen und entsprechende Angebote (weiter) zu entwickeln.
Entsprechend den Vorgaben für den Erhalt der Zertifizierung, wird jährlich ein Bilanzworkshop durchgeführt. Um für die Weiterentwicklung familienrelevanter Themen in Düsseldorf eine breite Partizipation zu ermöglichen, werden diese Workshops an den Düsseldorfer Familientisch angebunden. Der Düsseldorfer Familientisch wirkt als lokales Bündnis für Familien seit 1999 an dem Ausbau der Angebote für Familien in Düsseldorf mit. Er umfasst über 100 Düsseldorfer Initiativen, Verbände, gemeinnützige und gewerbliche Träger, die Kammern und Unternehmen sowie die öffentliche Verwaltung und ist konfessions-, partei- und institutionsübergreifend.
Da das Jugendamt mit allen Fragestellungen für Familien im Querschnitt befasst ist, hat es federführend die Steuerung für das Audit Familiengerechte Kommune übernommen.
Die Workshops bieten Beteiligungsmöglichkeiten zur (Weiter-)Entwicklung familiengerechter Angebote in Bezug auf aktuelle Fachthemen und werden von den Fachämtern mit Teilnehmer*innen des Familientischs und weiteren Vertreter*innen der Verwaltung durchgeführt.
In diesem Jahr wurden zu folgende Themen Ziele und Maßnahmen entwickelt und in der Familientischsitzung am 30.09.2020 vorgestellt:
Jugendamt - Randzeitenbetreuung
Jugendamt - Digitale Unterstützungsangebote
Schulverwaltungsamt - Übergang Schule-Beruf
Gesundheitsamt - Niedrigschwellige kommunale Angebote
Amt für Verkehrsmanagement - Verkehrswende familienfreundlich gestalten
Amt für Soziales - Generationenübergreifende Projekte
Amt für Migration und Integration - Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points Seite 3
Die erarbeiteten Ziele und Maßnahmen sind in der Dokumentation festgehalten und werden von den Fachämtern bearbeitet.
Anlagen:
Anlage 1 - Doku_Zertifikat2020 Anlage 2 - Präsentation_Arbeitsgruppen_AuditFGK092020 Anlage 3 - Protokoll_Familientischsitzung_30.09.2020
Anlage 1 - Doku_Zertifikat2020 als Text anzeigen
Title: 00390307.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390307.pdf
Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:48:45 GMT
Number of Pages: 12
Markdown Content:
Dokumentation zur dauerhaften
# Er haltung des Zertifikats
# „Familiengerechte Kommune
# Düsseldorf “
Projektleitung: Johannes Horn
Auditor / Auditorin: Beate Locher -Otto
Datum der Zertifikatsverleihung: 01.07.2014
Datum de r Workshop -Dokumentation : 14.10.2020 Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 2© Familiengerechte Kommune e.V.
## Audit Familiengerechte Kommune
## Erhaltungszertifikat der Landeshauptstadt Düsseldorf
Seit der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2008 den Beschluss gefasst hat, sich dem Audit Familiengerechte Kommune zu stellen, konnten familiengerechte Angebote und Strukturen ausgebaut werden.
Im Rahmen der Gesamtkonzepte und Leitlinien in Düsseldorf wird die familiengerechte Ausrichtung der Stadt als Querschnittsthema auch weiterhin fortgeschrieben.
Um für die Weiterentwicklung familienrelevanter Themen in Düsseldorf eine breite Partizipation zu ermöglichen, werden die Workshops zum Erhaltungszertifikat an den Düsseldorfer Familientisch angebunden.
Bei der Veranstaltung zum zwanzigjährigen Jubiläum des Familientisches am
13.11.2019, wurden Themen gesammelt, aus denen die Fragestellungen der Arbeitsgruppen 2020 abgeleitet wurden.
Die aus den von der Verwaltung geleiteten Arbeitsgruppen resultierenden Ergebnisse wurden in der Familientischsitzung am 30. September 2020 allen Teilnehmer*innen vorgestellt. Die Präsentation sowie das Protokoll der Sitzung sind dieser Dokumentation beigefügt. Im Rahmen der Familientischsitzung konnten zu unterschiedlichen Themenbereichen weiterführende Kooperationsideen, Projektanstöße und kreative Anregungen diskutiert und aufgenommen werden.
Die vorliegende Dokumentation stellt je Handlungsfeld die Ziele und Maßnahmen der diesjährigen Workshops dar.
Die ursprünglich sechs Handlungsfelder wurden durch ein weiteres Handlungsfeld
„Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten“ ergänzt. Das Handlungsfeld „Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit“ zeigt dauerhafte,
strategische Ziele der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Familiengerechtigkeit auf. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 3© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 1: Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit
Übergeordnetes Handlungsfeld – dauerhaft strategische Ziele
- Die Attraktivität der Landeshauptstadt Düsseldorf als Lebens- und Arbeitsort wird herausgestellt.
- Die Standortqualität für Unternehmen wird betont.
- Die Stärkung von Familienkompetenzen wird weiterhin verfolgt und ausgebaut.
- Mit einem in die Zukunft gerichteten Blick werden Prävention und Integration verstärkt.
- Um Herausforderungen gewachsen zu sein, werden verlässliche Kooperationen weiterentwickelt und qualifiziert.
- Infrastruktur- und Jugendhilfemaßnahmen müssen die jeweiligen Bedingungen in dem jeweiligen Stadtteil / Stadtbezirk berücksichtigen. Mit Hilfe von Sozialraumreports erfolgt eine sozialräumliche Betrachtung aus Sicht des öffentlichen Kinder- und Jugendhilfeträgers.
Generell wird Familiengerechtigkeit als gemeinsames und übergeordnetes Ziel verfolgt.
Die Pluralität von Lebensweisen von Familien ist bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Familiengerechten Strukturen und Angeboten ebenso zu berücksichtigen, wie die gesellschaftlichen Kontexte, die stetigen Veränderungen unterliegen.
Dabei gilt es insbesondere, aus der Perspektive von Familien heraus die Angebote und Leistungen weiterzuentwickeln und dabei Zugänge zu erweitern.
Dies gelingt besonders, wenn Informationen und Unterstützung aus einer Hand erfolgen und für Familien transparent gemacht werden.
Für Eltern stehen eine Informationsbroschüre, die über alle familienrelevanten Themen und Angebote in Düsseldorf informiert sowie das Informationsportal
„Familiennavigator“, in dem aktuell Angebote für Schwangere und Eltern von Kindern
von 0-6 Jahren vorgehalten werden, zur Verfügung. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 4© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 2: Familie und Arbeitswelt, Betreuung
Workshop 2020 - Randzeitenbetreuung
Ziel:
Erwerbstätige Beschäftigte erhalten für ihre Kinder in ihrem Wohngebiet einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz.
Maßnahmen:
- Weiterer Ausbau von Kita- und Tagespflegeplätzen
- Maßnahmen zur Personalgewinnung
- Flexibilisierung der Öffnungszeiten
- Randzeitenbetreuung in Kooperation mit Familienbildungsträgern
- Bring- und Abholdienste
- Projekt Leihoma und Leihopa Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 5© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 3: Bildung und Erziehung
Workshop 2020 - Digitale Unterstützungsangebote
1. Ziel:
Implementierung erweiterter niederschwelliger digitaler Beratungszugänge und Unterstützungsangebote in der Familienberatung und Familienbildung.
Maßnahmen:
- tr ägerübergreifende Etablierung der sicheren Datenbank „BeraDIG -
Präsenzberatung erweitert“ in allen Düsseldorfer Beratungsstellen für Kinder,
Jugendliche, Eltern und Familien zur sicheren Email-, Chat- und videogestützten Beratung
- Einführung und Etablierung digitaler Kurse, Seminare und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen familiären Fragestellungen und Erziehungsthemen, z.B. Elternkurs Triple P Online, PaarBalance
- Entwicklung von Konzepten und Qualitätsstandards zu „blended
councelin g“ und „blendend learning“ zur Verzahnung digitaler - und Präsenzangebote
- stadtweite Einführung der Beratungs- und Hilfe-A pp „Between the Lines“ für
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
2. Ziel:
Stärkung der Medienkompetenz und digitaler Handlungskompetenz in Familien.
Maßnahme:
Angebot standardisierter, themenspezifischer Angebote der Familienbildung und Familienberatung in Düsseldorfer Familienzentren für Eltern und Interessierte.
3. Ziel:
Einrichtung eines „digitalen Familienbüros“ .
Maßnahme:
Entwicklung einer abteilungs- und trägerübergreifenden digitalen Plattform, auf der alle digitalen Leistungen, Angebote und Informationen für Familien zentral dargestellt und abrufbar sind. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 6© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 4: Beratung und Unterstützung
Workshop 2020 – Übergang Schule -Beruf
1. Ziel:
Möglichst viele Düsseldorfer Einrichtungen, Verbände, Institutionen, Gremien etc. sind in den Informations- und Diskussionsprozess zur beruflichen Orientierung eingebunden.
Maßnahme:
Identifizierung von weiteren Gruppierungen, die zusätzlich zu den bereits einbezogenen Akteuren neue Impulse für den Bereich der beruflichen Orientierung geben können. Formulierung eines gemeinsamen Leitsatzes zur beruflichen Orientierung.
2. Ziel:
Durch eine großangelegte Informationskampagne zum neuen Düsseldorfer Bildungswegenavigator BIWENAV (www.biwenav.de) sind die Schüler- und Lehrerschaft, Eltern sowie relevante Akteure bestmöglich informiert.
Maßnahmen:
- Vorstellen des Tools in möglichst vielen unterschiedlichen Gremien
- Bei Bedarf Generierung eines Workshop-Angebots zur Weiterentwicklung des Angebots entlang der gesamten Kette potenzieller Nutzer*innen (Jugendliche, Eltern, Beratende)
3. Ziel:
Es bestehen Evaluationsergebnisse mit regionaler Aussagekraft.
Maßnahme:
Kritische Beobachtung der vom Land geplanten Evaluation zum Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (voraussichtlich bis Herbst 2022). Der Erkenntnisgewinn der Evaluation muss auch auf die jeweils regionale Situation der Kommunen ableitbar sein. Nötigenfalls sollten innerhalb der Landeshauptstadt Düsseldorf eigene Erhebungen zur lokalen Bewertung von KAoA durchgeführt werden. Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 7© Familiengerechte Kommune e.V.
Workshop 2020 – Niedrigschwellige kommunale Angebote
Ziel:
Psychisch erkrankte und/oder psychisch belastete junge Erwachsene erhalten Unterstützung und Begleitung im Quartier durch fachliche Beratungs- und Gruppenangebote.
Maßnahmen:
- Enttabuisierung psychischer Erkrankungen
- Zugangswege etablieren
- partizipative Angebote entwickeln
o Quartiersarbeit mit hoher Zielgruppennähe
o Vielfältige Angebote, um Interessen zu fördern und zu wecken
o Kontakt und Austausch untereinander
o Beratung, Begleitung und Vermittlung
o Projektjahr: Patenschaften durch Fachkräfte im Ruhestand
- Krisentelefon für psychosoziale Notlagen: (außerhalb der üblichen Öffnungszeiten)
o Niedrigschwelliger Zugang durch eine Nummer/Adresse für psychosoziale Notlagen aller Art (Suizidalität, Kinderschutzgefährdung, Opfer von Gewalt, Alleinsein/Vereinsamung etc.). Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 8© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 5: Wohnen und Lebensqualität
Workshop 20 20 – Verkehrswende familienfreundlich gestalten
1. Ziel:
Der Service und die Informationen im öffentlichen Nahverkehr sind verbessert.
Zu prüfende Maßnahmen:
- Erweiterung der neuralgischen Verkehrsknotenpunkte (u.a. Heinrich Heine Allee, Bilk S) mit Fahrgastbetreuern (z.B. ZWD) zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls und Erhöhung des Services der Rheinbahn
- Erweiterung der Informationsanlagen mit Standortinformationen der Kassenautomaten, Plätze für Kinderwagen, Plätze für Fahrräder je Fahrzeugtyp der verschiedenen Bahntypen
- Optimierung der vor Ort befindlichen Beschilderung zur Lage der Bahnsteige (mit Angabe der Entfernung in Metern/Minuten) und optimale Wegeführung zwischen den Bahnsteigen
- Sensibilisierung des für die Rheinbahn tätigen Personals im Kontakt mit Kunden, die besondere Bedürfnisse haben (z.B. Personen mit Behinderungen, Familien, Kinderwagen, ältere Menschen)
- familienfreundliche Lösungen für eine Art Familienabo mit Ticket pro Person und einheitlichem Preis pro Familie im VRR
2. Ziel:
Der Straßenraum wird zugunsten des Rad- und Fußverkehrs optimiert.
Zu prüfende Maßnahmen:
- Einrichtung von mindestens 10 Abstellanlagen für Lastenräder in mindestens einer Quartiersgarage, wenn möglich als Sharingangebot
- Festlegung von Standorten zur modellhaften Überprüfung im Rahmen der 2. Stufe des Mobilitätsplan D von vermehrten Einbahnstraßen zur Optimierung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren
- Planung zur Einrichtung von Fahrradstraßen
- Schaltungen der Lichtzeichenanlagen mit einer früheren Schaltung für Fahrradfahrer, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 9© Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 6: Senioren und Generationen
Workshop 2020 – Generationenübergreifende Projekte
1. Ziel:
In Düsseldorf gibt es zahlreiche intergenerative Angebote, vor allem in den "zentren
plus „.
Maßnahme:
Aufnahme des Themas in die regelmäßigen Austauschtermine mit den Trägern der "zentren plus " und Anregung, entsprechende Projekte aus dem Förderangebot "Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf" durchzuführen.
2. Ziel:
Bestehende intergenerative Angebote können von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersklassen leicht gefunden werden.
Maßnahme:
Bereitstellung von digitalen und zentral gebündelten Informationen zur gesamten
Angebotspalette der „zentren plus “.Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 10 © Familiengerechte Kommune e.V.
Handlungsfeld 7: Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten
Workshop 20 20 - Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points
1. Ziel:
Eine transparente Übersicht der Angebote sowie der zuständigen Akteure im Stadtteil und eine Stärkung der Welcome Points in der Stadtteilarbeit sind sichergestellt.
Maßnahmen:
- Übersicht schaffen durch Datenbanken oder Infotheken
- Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Welcome Points durch eine einheitliche Außenwirkung (gemeinsames Logo etc.)
- Welcome Points vertiefen Ihre Arbeit als „Türöffner“ bzw. „Lotsen“
- Raumteilung: Welcome Points können außerdem Stadtteilbewohner*innen (mit und ohne Migrationsgeschichte) Unterstützung bei der Selbstorganisation bieten
2. Ziel:
Die Multiplikator*innen sind für Familienthemen sensibilisiert.
Maßnahmen:
- Engerer Austausch von Welcome Points, Migrantenorganisationen, Familienzentren, Stadtteilzentren und Stadtteilläden zur Optimierung der sozialraumorientierten Familienarbeit
- Bekanntmachung und Nutzung des Familiennavigators in den Welcome Points sowie innerhalb von Migrantenorganisationen mit familienorientierten Projekten
- Fokussierung auf Familienthemen in Austauschforen der Welcome Points Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 11 © Familiengerechte Kommune e.V.
3. Ziel:
Migrantenorganisationen sind als aktive Akteure in der stadtweiten Familienarbeit und in der Arbeit des Düsseldorfer Familientisches eingebunden.
Maßnahmen:
- Einladung von Migrantenorganisationen in die Welcome Points
- Stärkung und Öffnung der Regelangebote
- Begegnungsmöglichkeiten schaffen und soziale Kontakte fördern
- Gewinnung von Vertreter*innen der Migrantenorganisationen für den Familientisch: Kontaktaufnahme über die Migrantenorganisatoinen-Förderung des Amtes für Migration und Integration Workshop-Dokumentation Erhaltungszertifikat Landeshauptstadt Düsseldorf –25.04.2018 12 © Familiengerechte Kommune e.V.
Die Workshop-Dokumentation zum Erhaltungszertifikat wurde am 24.11.2020 dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis gegeben.
Auch der Ausschuss für Gesundheit und Soziales, der Schulausschuss, der Ordnungs- und Verkehrsausschuss sowie der Integrationsrat erhalten die Dokumentation zur Kenntnis.
Erklärung der Projektleitung
Hiermit erkläre ich, dass die im Jahresbericht gemachten Angaben korrekt sind.
Dr. Stephan Keller
(Oberbürgermeister)
Johannes Horn
(Amtsleiter Jugendamt)
Ort: Düsseldorf
Datum:
Anlage 2 - Präsentation_Arbeitsgruppen_AuditFGK092020 als Text anzeigen
Title: Microsoft PowerPoint - Präsentation_Arbeitsgruppen.pptx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390308.pdf
Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:49:12 GMT
Number of Pages: 30
Markdown Content:
> Landeshauptstadt Düsseldorf
> Jugendamt
# Audit Familiengerechte
# Kommune
# Familientisch am 30.09.2020
51/6.3 – Familienförderung 2 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Workshop zum Erhaltungszertifikat
Arbeitsgruppen 2020
Bildung und Erziehung
Digitale
Unterstützungsangebote
Herr Dreja
Beratung und
Unterstützung
Übergang Schule - Beruf
Herr Nachtwey
Familie und Arbeitswelt,
Betreuung
Randzeitenbetreuung
Frau Baur
Beratung und
Unterstützung
Niedrigschwellige
kommunale Angebote
Frau Melville-Drewes
Senioren und Generationen
Generationenübergreifende
Projekte
Frau Gatzka
Akzeptanz und Integration von
Flüchtlingen und Migranten
Einbinden von
Migrantenorganisationen in
Welcome Points
Frau Orlovic
Wohnen und Lebensqualität
Verkehrswende
familienfreundlich gestalten
Frau Rittershaus 3 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Bildung und Erziehung
Digitale
Unterstützungsangebote
Herr Dreja 4 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 5 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020 6 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Beratung und Unterstützung
Übergang Schule - Beruf
Herr Nachtwey 7 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Übergang Schule - Beruf
Ziel:
Einbeziehung möglichst vieler Düsseldorfer Einrichtungen,
Verbände, Institutionen, Gremien etc. in den Informations- und
Diskussionsprozess zur Beruflichen Orientierung (BO).
Maßnahme:
Identifizierung von weiteren Gruppierungen, die zusätzlich zu den
bereits einbezogenen Akteuren neue Impulse für den Bereich der
Beruflichen Orientierung geben können.
Formulierung eines gemeinsamen Leitsatzes zur BO. 8 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Übergang Schule - Beruf
Ziel:
Großangelegte Informationskampagne zum neuen Düsseldorfer
Bildungswegenavigator BIWENAV (www.biwenav.de)
Maßnahme:
Vorstellen des Tools in möglichst vielen unterschiedlichen Gremien. Bei
Bedarf Generierung eines Workshop-Angebots dazu entlang der
gesamten Kette potenzieller Nutzerinnen und Nutzer (Jugendliche,
Eltern, Beratende). 9 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Übergang Schule - Beruf
Ziel: Regionale Spezifizierung des Evaluationsprozesses der
Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)
Maßnahme:
Kritische Beobachtung der vom Land geplanten KAoA-Evaluation
(voraussichtlich bis Herbst 2022). Der Erkenntnisgewinn der Evaluation
muss auch auf die jeweils regionale Situation der Kommunen ableitbar
sein. Nötigenfalls sollten innerhalb der Landeshauptstadt Düsseldorf
eigene Erhebungen zur lokalen Bewertung von KAoA durchgeführt
werden. 10 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Familie und Arbeitswelt, Betreuung
Randzeitenbetreuung
Frau Baur 11 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Randzeitenbetreuung
Ziel:
Erwerbstätige Beschäftigte erhalten für ihre Kinder in ihrem Wohngebiet
einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz.
Maßnahmen:
• Weiterer Ausbau von Kita- und Tagespflegeplätzen
• Maßnahmen zur Personalgewinnung
• Flexibilisierung der Öffnungszeiten
• Randzeitenbetreuung in Kooperation mit Familienbildungsträgern
• Bring- und Abholdienste
• Projekt Leihoma / Leihopa 12 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Beratung und Unterstützung
## Niedrigschwellige
## kommunale Angebote
## Frau Melville-Drewes 13 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Niedrigschwellige kommunale Angebote
Hintergrund:
Junge Erwachsene weisen die höchste 12-Monats-Prävalenz für
psychische Störungen auf, nur 15% der jungen Erwachsenen mit
diagnostizierter psychischer Störung nehmen Hilfsangebote wahr.
Psychiatrische Erkrankungen manifestieren sich häufig in sogenannten
Entwicklungsschwellen, in denen besondere Entwicklungsaufgaben
bewältigt werden müssen und die gleichzeitig im Hilfesystem von
Schnittstellenproblematiken und künstlich geschaffenen
Behandlungsübergängen geprägt sind. 14 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Niedrigschwellige kommunale Angebote
Ziel:
Unterstützung und Begleitung psychisch erkrankter und/oder psychisch
belasteter junger Erwachsener im Quartier durch fachliche Beratungs-
und Gruppenangebote
Maßnahmen:
Enttabuisierung psychischer Erkrankungen
Zugangswege etablieren 15 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Niedrigschwellige kommunale Angebote
Maßnahmen
partizipative Angebote entwickeln
Quartiersarbeit mit hoher Zielgruppennähe
Vielfältige Angebote um Interessen zu fördern und zu wecken
Kontakt und Austausch untereinander
Beratung, Begleitung und Vermittlung
Projektjahr: Patenschaften durch Fachkräfte im Ruhestand
Krisentelefon für psychosoziale Notlagen: (außerhalb der üblichen Öffnungszeiten)
Niedrigschwelliger Zugang durch eine Nummer/Adresse für psychosoziale Notlagen
aller Art (Suizidalität, Kinderschutzgefährdung, Opfer von Gewalt,
Alleinsein/Vereinsamung etc.). 16 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Senioren und Generationen
Generationenübergreifende
Projekte
Frau Neumann
Frau Gatzka 17 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Generationenübergreifende Projekte
Matching Point – Generationen
für Begegnung, Kunst und Kultur
Intergenerationelle Servicestelle mit Lotsen- und Beratungsfunktion
Bündelung von Interessen und Angeboten, professions- und
generationsübergreifend
Raum für digitalen und persönlichen Austausch
Niederschwelliges Angebot für Alt und Jung
Miteinander von Forschung, Praxis, Begegnung, Kunst und Kultur 18 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Generationenübergreifende Projekte
Menschenbild
Partizipativ und intergenerationell
Zuverlässig und verbindlich
Förderung von lebenslangem lustvollen Lernen und Erleben
Rahmen
Niederschwellige Beratungsstelle mit Lotsenfunktion
Mitarbeiter: Haupt- und Ehrenamtler mit hoher intrinsischer
Motivation
Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Transparenz und Qualitätssicherung 19 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Generationenübergreifende Projekte
Ziel:
In Düsseldorf gibt es zahlreiche intergenerative Angebote, vor allem in
den "zentren plus „.
Maßnahme:
Aufnahme des Themas in die regelmäßigen Austauschtermine mit den
Trägern der "zentren plus " und Anregung, entsprechende Projekte aus
dem Förderangebot "Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf"
durchzuführen. 20 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Generationenübergreifende Projekte
Ziel:
Bestehende intergenerative Angebote können von Bürgerinnen und
Bürgern aller Altersklassen leicht gefunden werden.
Maßnahme:
Bereitstellung von digitalen und zentral gebündelten Informationen zur
gesamten Angebotspalette der „zentren plus “21 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Akzeptanz und Integration von
Flüchtlingen und Migranten
Einbinden von
Migrantenorganisationen in
Welcome Points
Frau Orlovic 22 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points
Ziel:
Eine transparente Übersicht der Angebote sowie der zuständigen
Akteure im Stadtteil und eine Stärkung der Welcome Points in der
Stadtteilarbeit
Maßnahmen:
Übersicht schaffen durch Datenbanken oder Infotheken
Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Welcome Points durch eine
einheitliche Außenwirkung (gemeinsames Logo etc.)
Welcome Points vertiefen Ihre Arbeit als „Türöffner“ bzw. „Lotsen“
Raumteilung: Welcome Points können außerdem
Stadtteilbewohner*innen (mit und ohne Migrationsgeschichte)
Unterstützung bei der Selbstorganisation bieten 23 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points
Ziel:
Eine Sensibilisierung von Multiplikatoren für Familienthemen
Maßnahmen:
Engerer Austausch von Welcome Points, MOs, Familienzentren,
Stadtteilzentren und Stadtteilläden zur Optimierung der
sozialraumorientierten Familienarbeit
Bekanntmachung und Nutzung des Familiennavigators in den WPs
sowie innerhalb von MOs mit familienorientierten Projekten
Fokussierung auf Familienthemen in Austauschforen der Welcome
Points 24 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Einbinden von Migrantenorganisationen in Welcome Points
Ziel:
Eine Einbindung von MOs als aktive Akteure in der stadtweiten
Familienarbeit und in der Arbeit des Düsseldorfer Familientisches
Maßnahmen:
Einladung von MOs in die Welcome Points
Stärkung und Öffnung der Regelangebote
Begegnungsmöglichkeiten schaffen und soziale Kontakte fördern
Gewinnung von Vertreter*innen der MOs für den Familientisch:
Kontaktaufnahme über die MO-Förderung des Amtes für Migration und
Integration 25 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
## Wohnen und Lebensqualität
Verkehrswende
familienfreundlich gestalten
Frau Rittershaus 26 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Verkehrswende familienfreundlich gestalten
Maßnahmen für den ÖPNV: Service und Information („Kommunikativ“)
• Erweiterung der neuralgischen Verkehrsknotenpunkte (u.a. HHA, Bilk S) mit Fahrgastbetreuern (z.B. ZWD) zur
Erhöhung des Sicherheitsgefühls und Erhöhung des Services der Rheinbahn bis Ende 2021.
• Prüfung und Umsetzung der Informationsanlagen mit Standortinformationen der Kassenautomaten, Plätze für
Kinderwagen, Plätze für Fahrräder je Fahrzeugtyp der verschiedenen Bahntypen bis Juli 2021.
• Optimierung der vor Ort befindlichen Beschilderung zur Lage der Bahnsteige (mit Angabe der Entfernung in
Metern/Minuten) und optimale Wegeführung zwischen den Bahnsteigen bis März 2021.
• Sensibilisierung des für die Rheinbahn tätigen Personals im Kontakt mit Kunden, die besondere Bedürfnisse haben
(z.B. Personen mit Behinderungen, Familien, Kinderwagen, ältere Menschen).
• Bis Ende 2021: Findung familienfreundlicher Lösungen für eine Art Familienabo mit Ticket pro Person und
einheitlichem Preis pro Familie im VRR zur Erhöhung der Attraktivität und Flexibilität des ÖPNV für Familien.
• Erstellung von Konzepten für langfristige Ziele :
o Raumaufteilung ÖPNV („Qualitativ“: Sitzplätze, Automaten, etc.)
o Kapazität ÖPNV („Quantitativ“: Anzahl Fahrten, Fahrzeuggröße)
o ÖPNV-Takt erhöhen & flexibilisieren im
Tagesverlauf
o Kostenloser ÖPNV für Alle 27 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Verkehrswende familienfreundlich gestalten
Maßnahmen für „Straßenraumgestaltung/Barrierefreiheit“
• Schaffung von Abstellanlagen für Lastenfahrräder im privaten Raum zur Reduzierung des Bedarfs im öffentlichen
Straßenraum: Aufnahme eines Schlüssels in die bestehende Stellplatzsatzung der Landeshauptstadt Düsseldorf bei
der Errichtung von Neubauten und Umbauten bis Ende 2021.
• Einrichtung von mindestens 10 Abstellanlagen für Lastenräder in mindestens einer Quartiersgarage – wenn möglich
als Sharingangebot – bis Ende 2021.
• Festlegung von Standorten zur modellhaften Überprüfung im Rahmen der 2. Stufe des Mobilitätsplan D von
vermehrten Einbahnstraßen zur Optimierung des Verkehrsflusses und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in
Wohnquartieren bis Ende 2021.
• Planung zur Einrichtung von mindestens 2 km Fahrradstraße am Stück bis Ende 2021 und deren Umsetzung bis
spätestens Ende 2022.
• Überprüfung der Schaltungen der Lichtzeichenanlagen mit einer früheren Schaltung für Fahrradfahrer, um die
Verkehrssicherheit für Radfahrer zu erhöhen. Querschnitts-Themen
Einheitliche ÖPNV-Tarife
in NRW
ÖPNV-Anbindung in
Neubaugebiete von
Beginn an
Ruhender Verkehr
Erhöhung des
Sicherheitsgefühls
in Tiefgaragen
Verkehrssicherheit
Geschwindigkeits-
begrenzung auf
30 km/h
Zielgruppen-
spezifische Mobilität
Schule: Reduzierung/
Verbannung von
Elterntaxen
• P+R für Elterntaxen
• Förderung
Nahmobilität
Radverkehr
Ausbau Radwege mit
erhöhten
Sicherheitsstandards
Abstellanlagen für
Kinderräder,
Lastenräder, normale
Räder
Sichtbeziehung
Radfahrer – Auto
Kampagnen/
Verkehrssicherheits-
training für Familien im
Radverkehr, auch für
E-Bikes/ Pedelecs
Digitalisierung/
Multimodalität
Schaffung Sharing-
Angebote
• Geschäftsbereiche
erweitern
• Einheitliche App
• Kindersitze
28 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ergebnisse der Arbeitsgruppen 2020
Verkehrswende familienfreundlich gestalten
Straßenraumgestaltung/
Barrierefreiheit
Aufteilung öffentl.
Straßenraum
• Reduzierung ruhender
Verkehr
• Reduzierung fließender
Verkehr
• Mehr Plätze für
Aufenthalt und
Nahmobilität
Umverteilung Parkraum
• Reduzierung/
Abschaffung im öffentl.
Straßenraum
• Schaffung von
alternativen Angeboten
(P+R, Tiefgarage,
Quartiersgaragen)
Barrierefreiheit im
Straßenraum und an
Haltestellen des ÖPNV
(Abgesenkte Borsteine, etc)
ÖPNV
Raumaufteilung ÖPNV
„Quantitativ“ (Sitzplätze,
Automaten, etc.)
Kostenloser ÖPNV für Alle
Familienfreundliche Tarife
(z.B. Familienticket)
ÖPNV-Takt erhöhen &
flexibilisieren im Tagesverlauf
Kapazität ÖPNV „Quantitativ“
(Anzahl Fahrten, Größe Fzg)
Service „Kommunikativ“
(Einstieg, Fahrkartenkauf/-
entwertung, Sensibilisierung
Personal) 29 Jugendamt
Audit Familiengerechte Kommune
Ausblick
Einbringen der Ergebnisse in Ausschüsse
Netzwerktreffen Familiengerechte Kommune
Workshop 2021 Herausgegeben von: Kontaktdaten Alfred Köffers
Willi-Becker-Allee 7
40227 Düsseldorf
0211.89-98264
Jugendamt
Anlage 3 - Protokoll_Familientischsitzung_30.09.2020 als Text anzeigen
Title: 20160112 -
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00390309.pdf
Published Time: Wed, 28 Oct 2020 08:49:29 GMT
Number of Pages: 3
Markdown Content:
Petra Wackers Tel.: 0211 8110822
[email protected]
> Kontaktperson:
> Lilly Fleck
> Tel.: 0211 1730222
>
[email protected]
> Postfach 10 55 05
> 40046 Düsseldorf
> Besuchsanschrift:
> Konrad -Adenauer -Platz 9
1/3in Kooperation mit: gefördert von::
1. Begrüßung der Teilnehmenden, J. Horn und D. Wandt durch Petra Wackers
und Anweisungen für Corona Hygienevorschriften.
2. Begrüßung durch J. Horn, bedankt sich bei den Teilnehmenden für ihr
Engagement.
Betrachtet den Familientisch nicht nur als adressatengerechte Ideenschmie-
de mit dem „anderen Blick“ , sondern auch als politisch relevanten Impuls-geber für alle Ämter, nicht nur für das Jugendamt. Entschuldigt sich für einige Organisationsschwierigkeiten in den Workshops in 2020, wünscht sich für die kommenden Jahre Verbesserungen in der Organisationsstetig-keit.
3. C. Taute begrüßt und leitet Präsentation der Ergebnisse der Workshops ein. Die Präsentation wird dem Protokoll angehängt.
3.1 S. Dreja, Arbeitsgruppe 3 : Bildung und Erziehung beginnt den Vortrag
mit dem Thema Digitale Unterstützungsangebote - Was brauchen "digitale Familien“
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter
- Bei der Schaffung einer digitalen öffentlichen Infrastruktur ist auf Teilhabe und Barrierefreiheit zu achten
- Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sollten zur Mitwirkung angeregt werden
- Bestehende Angebote sind ausbaufähig
- Eine wissenschaftliche Befragung der Eltern wäre sinnvoll um nicht an den Bedarfen vorbeizu-planen
- Verknüpfungen von Bundes- und Landesleistungen sichtbar machen (J. Horn schlägt das als Thema für Audit-Arbeitsgruppe in 2021 vor)
- Hinweis auf digital Check NRW – Plattform
- J. Horn: digitale Angebote sollten frühzeitig an Familien herangebracht werden/digitale Ange-bote in Familienzentren als Standard
Ergebnis -Protokoll der Fami lientisch -Sitzung vom 30.09.2020
- Audit familiengerechte Kommune Düsseldorf 2020 -
Im Bürgerhaus der Bilker Arcaden
Beginn: 16:4 0 Uhr
Ende: 18:55 Uhr
27.02.2020 2/3
3.2 G. Nachwey, Arbeitsgruppe 2: Beratung und Unterstützung (Jugendamt & Schulver-waltungsamt) stellt das Thema Schulsozialarbeit und dem Schwerpunkt Übergang von der Schule in die Arbeit/Berufliche Orientierung vor
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Hr. Horn weist auf die Notwendigkeit hin Reflexion zum Bildungswege-Navigator zu integrieren
3.3 S. Baur, Arbeitsgruppe 1: Familie Arbeitswelt & Betreuung hatte das Thema Randzei-tenabdeckung, insbesondere Kleinkinderbetreuung für Alleinerziehende und Doppelverdie-ner
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Begriff der Tagespflege – Kindertagespflege sind voneinander zu unterscheiden
- Es ist mehr Beweglichkeit in starre Systeme zu bringen
- Verknüpfung Kita/Tagespflege ist möglich
- Hr. Horn: Es besteht die Möglichkeit unter dem Bildungsaspekt Räumlichkeiten für kindgerechte Betreuung zu nutzen (Bsp. AWO Flingern)
- Es sind Modelle für alle Bürger (auch Geringverdienende) erwünscht (Modell Bringdienst vs. Kinderfrau)
3.4 A. Melville-Drewes , Arbeitsgruppe 4: Beratung und Unterstützung (Gesundheitsamt)
mit dem Thema Schaffung niedrigschwelliger kommunaler Angebote für psychisch Kranke oder belastete junge Erwachsene
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Einladung von D. Wandt an A. Melville-Drewes an der Bildungskonferenz Bildung & Gesund-heit für den Bereich psychische Gesundheit mitzuwirken
- J. Horn weist darauf hin, dass 90% der Schulabstinenz durch psychische Krankheit verursacht sei.
- J. Horn weist auf die Notwendigkeit eines Kriesendienstes an 365 Tagen über 24h hin.
- Notwendigkeit der Miteinbeziehung der Studenten-Problematiken
- Idee der Zentren Plus für Jugendlichen
- Hr. Horn weist auf die Notwendigkeit von Inklusion/Vermeidung von Stigmatisie-rung/Entabuisierung hin
- A. Melville-Drewes weist auf die Notwendigkeit hin, Psychoeducation bereits im Kindergartenal-ter zu etablieren
- G. Nachtwey möchte Ideen zum Thema mit in den Bildungswege-Navigator integrieren
- A. Melville-Drewes ergänzt sehr lange Wartezeiten für einen Therapieplatz, es besteht die Not-wendigkeit (präventiv) früher anzusetzten – spezialisiete Angebote mit und für Jugendliche
„probier dich aus“
- R. Grimm weist auch auf die Notwendigkeit hin spezialisierte Angebote barrierefrei/Inklusiv zu gestalten, damit Depression unter Jugendlichen nicht weiter als Behinderung verstanden wird
- Präventionsdatenbank des Jugendamts könnte miteinbezogen werden 3/3
3.5 R. Neumann, Mitglied des Lenkungskreises des lokalen Bündnis für Familie – Familientisch Düsseldorf hat mit Arbeitsgruppe 5: Senioren und Generationen das Thema generatio-nenübergreifende Projekte in der offenen Seniorenarbeit bearbeitet
H. Gatzka ergänzt um bereits vorhandene Angebote (Zentren plus) und dass in 2021 Schwerpunkt auf integrative Angebote gelegt werden soll.
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Austausch von Jung und Alt im lustvollen Kontext angestrebt
- Matching-Plattform (Beispiel Match für Theaterbesuch – Studentin mit Auto – Rentner mit Geld)
- Problematik unterschiedlicher Zugangswege (für jung und alt) zu denselben Angeboten
- Notwendigkeit eines (digitalen) Angebotsfinder/einer Bündelung der Angebote
- Angebot schaffen Digitales gegen Lebenserfahrung (für Digital Natives und ältere Menschen)
3.6 L. Orlovic leitete die Arbeitsgruppe 6: Akzeptanz und Integration von Flüchtlingen und Migranten mit dem Thema bestehende Migrantenorganisationen von Migranten strukturell in die Welcome Points einzubinden.
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Integrationsrat einbinden
- Interkulturell bedeutet eine breite heterogene Vielfalt an verschiedenen Organisationen, erfor-dert Zugang auf die Communities, damit eine „Vermischung“ der Kulturen stattfinden kann
- Der Begriff „Familie“ vereint, sollte als Gemeinsamkeit unterschedlicher Kulturen herausgestellt
werden
3.7 R. Rittershaus, stellt die Ergebnisse der Arbeitsgruppe 7: Wohnen und Lebensqualität
mit den Thema, die Verkehrswende familienfreundlich zu gestalten vor.
Anregungen/Ergänzungen aus dem Kreis der Mitwirkenden & Ämter:
- Diese Arbeitsgruppe möchte sich in Zukunft auch – abseits dem Audits – treffen und am Thema weiter arbeiten
- Rollstuhlfahrer – Weg ist zu integrieren
- Werbung für Familiendienstleistungen zu Stoßzeiten (Bildschirme in der U-Bahn)
Frau Taute bedankt sich bei den Mitwirkenden.
Hinweis auf die kommende Sitzung mit dem Thema betriebliche Kinderbetreuung am 18.11.2020
Anhang 1: Präsentation Audit Familiengerechte Kommune 2021
Düsseldorf, 07.10.2020
gez. Lilly Fleck
[email protected]
0211 17302 22