Informationsvorlage Aktenzeichen AGS/081/2026

Befragung der Besucher*innen der „zentren plus“ 2025 – Ergebnisse

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 9. September 2026veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Im Jahr 2025 fand zum vierten Mal (nach 2008, 2012 und 2018) eine Besucherbefragung der 32 vom Amt für Soziales und Jugend finanzierten „zentren plus" statt. Die Befragung ist Teil des mit den Trägern der „zentren plus" vereinbarten Wirkungscontrollings und hat das Ziel, die Angebote und Leistungen der „zentren plus" weiter zu verbessern sowie mögliche Steuerungsbedarfe erkennbar zu machen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 9. September 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Vorgang · AGS/081/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Weitere Unterlage

    Besucherbefragung "zentren plus" 2025 - Ergebnisbericht · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Informationsvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 12

    Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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AGS/081/2026 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Befragung der Besucher*innen der „zentren plus„ 2025 - Ergebnisse Fachbereich: 51 - Amt für Soziales und Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität Ausschuss für Gesundheit und 13.10.2026Kenntnisnahme Soziales Seniorenrat27.11.2026Kenntnisnahme Sachdarstellung: Im Jahr 2025 fand zum vierten Mal (nach 2008, 2012 und 2018) eine Besucherbefragung der 32 vom Amt für Soziales und Jugend finanzierten „zentren plus" statt. Die Befragung ist Teil des mit den Trägern der „zentren plus" vereinbarten Wirkungscontrollings und hat das Ziel, die Angebote und Leistungen der „zentren plus" weiter zu verbessern sowie mögliche Steuerungsbedarfe erkennbar zu machen. Eckdaten der Erhebung:  Durchführung: Amt für Statistik und Wahlen (im Auftrag des Amtes für Soziales und Jugend)  Zeitraum: 28. Juli - 19. Oktober 2025 (11 Wochen)  Methode: Papierfragebögen vor Ort in allen 32 Standorten plus Online-Version (auch mehrsprachig)  Ausgegeben: 4.800 Fragebögen  Auswertbare Rückläufer (inklusive online ausgefüllten Fragebögen): 2.222 Die im als Anlage beigefügten Bericht zusammengestellten Befragungsergebnisse werden vom Amt für Soziales und Jugend gemeinsam mit den Trägern der „zentren plus" detailliert ausgewertet und fließen in die stetige Weiterentwicklung der „zentren plus" und der offenen Seniorenarbeit ein. Anlagen: Besucherbefragung "zentren plus" 2025 - Ergebnisbericht
Besucherbefragung "zentren plus" 2025 - Ergebnisbericht als Text anzeigen
Kommunale Umfragen Befragungs ergebnisse Düsseldorf Nähe trifft Freiheit Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" 2025 1 Inhaltsverzeichnis Die „zentren plus" - Beratung, Begegnung und mehr für Ältere und 3 Junggebliebene 1 Hinweise zur Befragung 4 2 Soziodemografische Daten der Befragten: Struktur der Besucherinnen 7 und Besucher 3 Ergebnisse der Befragung 15 3.1 Besuchskontinuität und Besuchshäufigkeit15 3.2 Leistungen und Angebote des „zentrum plus" 17 3.3 Veränderungen für die Besucherinnen und Besucher durch das 24 „zentrum plus" 3.4 Ehrenamtliches Engagement im „zentrum plus" 27 3.5 Anmerkungen oder Anregungen für das „zentrum plus" - Auswertung 29 der offenen Frage Anhang 31 2 Die „zentren plus" - Beratung, Begegnung und mehr für Ältere und Junggebliebene Ergebnisse der Befragung der Besucherinnen und Besucher in den „zentren plus" Nach den Befragungen in den Jahren 2008, 2012 und 2018 wurde im Jahr 2025 erneut eine Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" durchgeführt. Die Befragung ist Bestandteil des Wirkungscontrollings und dient dazu, die „zentren plus" sowie deren Leistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und an den Bedarfen der Besucherinnen und Besucher auszu- richten. Im Rahmen der Befragung wurden sowohl die Struktur der Besucherinnen und Besucher als auch deren Besuchsverhalten erhoben. Darüber hinaus wurden die Erwartungen der Besucherinnen und Besucher, ihre Zufriedenheit mit den Leistungen und Angeboten der „zentren plus" sowie ihr Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement erfasst. 3 1 Hinweise zur Befragung Zur Methode und Durchführung Die Befragung wurde vom Amt für Statistik und Wahlen in Kooperation mit dem Amt für Soziales und Jugend der Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert. Die Durchführung und Auswertung er- folgte durch das Amt für Statistik und Wahlen. Befragt wurden die Besucherinnen und Besucher in allen 31 „zentren plus" (an 32 Standorten) während der regulären Öffnungszeiten. Durch die Spanne des Erhebungszeitraumes von 11 Wochen - vom 28. Juli bis einschließlich 19. Oktober 2025 - wurde sichergestellt, dass möglichst viele Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" an der Befragung teilnehmen konnten. Die Befragung wurde erstmalig in hybrider Form durchgeführt, sodass die Teilnehmenden den Fragebogen entweder auf Papier oder online über ihr eigenes mobiles Endgerät ausfüllen konnten. Hauptamtliche Mitarbeitende informierten die Besucherinnen und Besucher über die Befragung, gaben bei Bedarf Papierfragebögen aus und standen für Erläuterungen und Rückfragen zur Verfü- gung. Die Fragebögen sollten jedoch eigenständig von den Teilnehmenden ausgefüllt werden. Zur zusätzlichen Bewerbung der Befragung wurden in den „zentren plus" Poster und Flyer mit QR-Codes aufgehängt beziehungsweise ausgelegt. Über diese QR-Codes konnten die Online- Fragebögen in deutscher, japanischer, russischer und türkischer Sprache aufgerufen werden. Auf Nachfrage wurden aber auch Fragebögen in arabischer und persischer Sprache ausgedruckt und bereitgestellt. In jedem „zentrum plus" lagen 150 Papierfragebögen in deutscher Sprache bereit, sodass ins- gesamt 4.800 Fragebögen zur Verfügung standen. Insgesamt nahmen 2.087 Besucherinnen und Besucher an der Befragung mittels Papierfragebögen teil.1 Dies entspricht einer Beteiligungsquote von 43 Prozent und liegt damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie bei der Befragung im Jahr 2018. Zwischen den einzelnen „zentren plus" variierte die Beteiligungsquote deutlich und liegt zwi- schen 10 und 97 Prozent. An der Onlineerhebung beteiligten sich zusätzlich 135 Besucherinnen und Besucher. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der an der Befragung teilnehmenden Personen auf 2.222 auswertbare Fälle.2 Auf Grundlage dieser Beteiligung lässt sich insgesamt ein aussagekräftiges Meinungsbild der Be- sucherinnen und Besucher der „zentren plus" gewinnen. 1 Hierbei handelt es sich um die Anzahl der statistisch relevanten und auswertbaren Fälle, die die Grundlage der Analyse bilden. 2 Von den 2.222 auswertbaren Fällen wurden 84 Fragebögen in russischer, 40 in japanischer, 8 in arabischer sowie jeweils 3 in türkischer und persischer Sprache ausgefüllt. 4 Der Fragebogen Der Zeitraum und die Dauer der Befragung sowie die einzelnen Fragestellungen wurden gemein- sam vom Amt für Statistik und Wahlen und dem Amt für Soziales und Jugend der Landeshaupt- stadt Düsseldorf ausgearbeitet. Der Fragebogen wurde dabei den Besonderheiten der Befragung älterer Menschen angepasst. So wurde er in einer extra großen Schrift verfasst und die Formulie- rung der Fragen wurde, sofern möglich, auf das höhere Alter der Befragten abgestimmt. Im Vorfeld der eigentlichen Befragung wurde der Fragebogen empirisch mit Hilfe eines sogenann- ten Pretests geprüft. Hierfür wurde der Fragebogen an drei „zentren plus"-Standorten, welche sich hinsichtlich ihrer sozialräumlichen Struktur unterscheiden, getestet. Basierend auf den Ergebnis- sen und Eindrücken des Pretests wurde der Fragebogen überabeitet. Der endgültige Fragebogen bestand aus 16 Fragen mit überwiegend geschlossenen Antwortvorgaben und orientierte sich an den Fragebögen der letzten drei Erhebungen. Mittels der Fragen sollten Besuchshäufigkeit und -dauer, als auch die durch den Besuch des „zentrum plus" eingetretenen Veränderungen im Alltag der Besucherinnen und Besucher ermittelt werden. Darüber hinaus wurde nach der Nutzung der Angebote beziehungsweise Leistungen des „zentrum plus" gefragt sowie nach dem zukünftigen Interesse an selbigen. Ein weiterer Teil des Fragebogens beinhaltete Fragen zur Möglichkeit des ehrenamtlichen En- gagements im „zentrum plus". Hier sollte ermittelt werden, ob diese Möglichkeit genutzt wird und inwieweit die Ehrenamtlichen mit den eigenen Aufgaben im Rahmen ihrer Tätigkeit zufrieden sind beziehungsweise warum die Befragten kein Ehrenamt im „zentrum plus" ausüben. Weiterhin wurde nach den Wegen, mittels derer sich die Befragten über die Arbeit und das aktuelle Programm des „zentrum plus" informieren, gefragt. Darüber hinaus wurden die Befragten um eine Bewertung ihrer Gesamtzufriedenheit mit dem „zentrum plus" gebeten. In einer offenen Frage hat- ten die Befragten zudem die Möglichkeit, Anmerkungen oder Anregungen für das „zentrum plus" frei zu äußern. Abschließend wurden noch soziodemografische Merkmale, wie Alter, Geschlecht, dem Geburts- land sowie die Aufenthaltsdauer in Deutschland, abgefragt. Eine im Vergleich zu den vergangenen Erhebungen neu hinzugekommene Frage bezieht sich auf die subjektive Einschätzung der eige- nen finanziellen Situation. Daneben wurde nach der Wohnform sowie nach möglichen Personen- kreisen gefragt, von denen die befragten Personen potentiell Hilfe oder Unterstützung im Alltag erwarten könnten. In den vergangenen Befragungen zeigte sich, dass ein umfangreicher Fragebogen die Häufigkeit von fehlenden Antworten, das heißt das Auslassen von Fragen, erhöht. Zusätzlich stellen Matrix- fragen, ein Frageformat bei den mehrere thematisch ähnlichen Aussagen in einer Tabelle (Matrix) mit einer einheitlichen Antwortskala beantwortet werden müssen, insbesondere für die älteren Befragten, eine Herausforderung dar. Da im Alter die kognitiven Fähigkeiten nachlassen, ist es vor allem für ältere Seniorinnen und Senioren beispielsweise schwierig, sich in der Matrix zurecht zu finden. Aufgrund dessen wurde die Anzahl der Fragen im Fragebogen reduziert und lediglich eine Matrixfrage mit drei Antwortoptionen verwendet. Die Reduzierung der Antwortoptionen in Ver- bindung mit der verbalisierten Form der Skalen sollte eine erleichterte Beantwortung der Fragen ermöglichen. 5 Hinweise zur Ergebnisdarstellung Grundsätzlich wird im vorliegenden Bericht zunächst das Gesamtergebnis vorgestellt. Daneben werden einige Fragen auch nach Untergruppen ausgewertet und dargestellt, wenn sich hierbei erwähnenswerte Resultate ergeben. Die Ergebnisse werden dann nach soziodemografischen Merkmalen, wie dem Alter oder dem Geschlecht der Befragten, differenziert. Überdies werden, die Ergebnisse der aktuellen Befragung falls möglich bei nennenswerten Unterschieden mit den Er- gebnissen der letzten Umfrage im Jahr 2018 verglichen. Die prozentualen Anteilswerte in den Abbildungen beziehen sich jeweils auf die Gesamtzahl (n) der Personen, die die jeweilige Frage beantwortet haben. Diese Zahl variiert zwischen den verschie- denen Fragen beziehungsweise den zu bewertenden Aussagen und ist daher in den Abbildungen und Tabellen stets mit dargestellt. Aus diesem Grund sind die Prozentangaben nicht immer direkt vergleichbar und müssen jeweils auf die entsprechende Gesamtzahl bezogen werden. Bei Folge- fragen von Filterfragen, deren Beantwortung an eine vorherige Bedingung geknüpft war, verhält es sich analog. Bei Fragen mit Mehrfachnennungen ergibt die Addition der Einzelwerte in der Regel nicht 100 Prozent, da sich die prozentualen Angaben auf die Anzahl der antwortenden Befragten insgesamt bezieht und nicht auf die Anzahl der Nennungen. 6 2 Soziodemografische Daten der Befragten: Struktur der Besucherinnen und Besucher Alter Knapp 90 Prozent der Befragten sind im klassischen Rentenalter, also 65 Jahre und älter. Mit einem Anteil von 53 Prozent ist mehr als die Hälfte der befragten Besucherinnen und Besucher mindestens 75 Jahre alt. Unter den befragten Personen hat die Altersgruppe der unter 55-Jährigen den geringsten Anteil (3 %). Die Tatsache, dass sich die Angebote und Leistungen der „zentren plus" grundsätzlich an Personen ab 55 Jahren richtet, spiegelt sich in dem vorgefundenen gerin- gen Anteilswert wider. Abbildung 1: Altersgruppen (in Prozent der Befragten) 3 14 10 unter 55 Jahre 55 bis 64 Jahre 14 65 bis 69 Jahre 70 bis 74 Jahre 75 bis 85 Jahre 86 Jahre und älter 40 20 n=2.147 Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf - Amt für Statistik und Wahlen, Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" 2025. 7 Die Mehrheit (80 %) der befragten Personen ist weiblich. Ein Fünftel (20 %) der Befragten ist männlich. Dies stimmt in etwa mit der aus dem Wirkungscontrolling der „zentren plus" bekannten Verteilung überein. Abbildung 2: Geschlecht (in Prozent der Befragten)1) 20 weiblich männlich divers 80 n=2.115 Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf - Amt für Statistik und Wahlen, Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" 2025. 1) Die Antwortkategorie divers wurde von weniger als 0,1 Prozent der Befragten gewählt. Aufgrund der sehr geringen Fallzahl ist sie in der grafischen Darstellung nicht sichtbar und wird deshalb nur in der Legende ausgewiesen. 8 Herkunft3 Der überwiegende Teil der Befragten (78 %) ist in Deutschland geboren. Rund ein Fünftel der be- fragten Besucherinnen und Besucher ist im Ausland geboren. Damit weist die Besucherstruktur im Vergleich zur Befragung im Jahr 2018 einen leicht erhöhten Anteil (2018: 16 %) im Ausland gebo- rener Besucherinnen und Besucher auf. Abbildung 3: Geburtsland (in Prozent der Befragten) 2 20 in Deutschland in einem anderen Land 78 n=2.137 Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf - Amt für Statistik und Wahlen, Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" 2025. Von den im Ausland geborenen befragten Besucherinnen und Besuchern stammt etwa ein Drittel (32 %) aus Osteuropa. Knapp die Hälfte dieser Nennungen entfällt dabei auf die Ukraine (47 %). Weitere 13 Prozent der im Ausland Geborenen stammen aus Asien, wobei hier rund drei Viertel der Nennungen auf Japan entfallen.4 Ebenfalls 13 Prozent kommen aus Russland. Etwa jede zehnte im Ausland geborene befragte Person stammt aus dem Nahen Osten. Mit zunehmendem Alter der Befragten sinkt der Anteil der Besucherinnen und Besucher mit einem Geburtsort im Ausland. 3 Es ist anzuführen, dass der Anteil der Besucherinnen und Besucher mit ausländischer Staatsangehörigkeit beziehungsweise ausländischer Herkunft in den „zentren plus" vermutlich höher ist, als es die Befragungsergebnisse erkennen lassen. Rückmeldungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „zen- tren plus" zur Befragung ergaben, dass es sich als schwierig gestaltete, Personen mit Migrationshintergrund zu motivieren, den Fragebogen auszufüllen. Hierbei spielten insbesondere sprachliche Barrieren eine entscheidende Rolle. Aufgrund begrenzter personeller Kapazitäten war es den Beschäftigten der „zentren plus" beziehungsweise den unterstützenden Ehrenamtlichen nicht möglich, Menschen mit Migrationshintergrund auf breiter Basis Hilfestellung beim Ausfüllen des Fragebogens zu geben. 4 Die vergleichsweise hohe Zahl an teilnehmenden Japaner*innen könnte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass der Fragebogen auch in japani- scher Sprache angeboten wurde. Zudem bestehen innerhalb der japanischen Community gut vernetzte Strukturen und es wurde aktiv für eine Teilnahme an der Befragung geworben. 9 Finanzielle Situation Die Einschätzung der eigenen finanziellen Situation der befragten Personen basiert auf der folgen- den Fragestellung: „Die Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und zur Freizeit- gestaltung hängen oft auch vom Geld ab. Welche der folgenden Aussagen beschreibt Ihre derzeiti- ge finanzielle Situation am besten?" Die Ergebnisse zeigen, dass die Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" finanziell sehr unterschiedlich aufgestellt sind. So geben 9 Prozent der Befragten an, sich in „keiner Weise finan- ziell einschränken" zu müssen, während knapp ein Drittel angibt, finanziell „gut versorgt" zu sein und sich einiges leisten zu können. Demgegenüber stehen 12 Prozent der Befragten, die „finanziell gerade so über die Runden" kommen, sowie 4 Prozent, bei denen es finanziell „vorne und hinten nicht reicht". Die größte Gruppe der Befragten (42 %) beschreibt ihre finanzielle Situation dahinge- hend, dass sie „im Großen und Ganzen finanziell zurecht [kommt]". Abbildung 4: Finanzielle Situation (in Prozent der Befragten) 3 4 9 Ich muss mich in keiner Weise 12 finanziell einschränken. Ich bin finanziell gut versorgt und kann mir einiges leisten. Im Großen und Ganzen komme ich finanziell zurecht. 31 Ich komme finanziell gerade so über die Runden. Es reicht finanziell vorne und hinten nicht. Weiß nicht / Keine Angabe 42 n=2.098 Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf - Amt für Statistik und Wahlen, Befragung der Besucherinnen und Besucher der „zentren plus" 2025. Die Betrachtung der finanziellen Situation nach Altersgruppen zeigt, dass der Anteil der Besu- cherinnen und Besucher mit finanziellen Schwierigkeiten mit zunehmendem Alter kontinuierlich abnimmt.5 Gleichzeitig steigt der Anteil der Befragten, die ihre finanzielle Situation als uneinge- schränkt beziehungsweise als finanziell gut beschreiben und angeben, sich einiges leisten zu können. Der Anteil derjenigen, die angeben, „im Großen und Ganzen [...] finanziell zurecht" zukommen, liegt in nahezu allen Altersgruppen bei rund 40 Prozent. Eine Ausnahme bildet die jüngste Alters- gruppe, in

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/081/2026