Informationsvorlage Aktenzeichen OVA/026/2020

Berichterstattung über die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben Rhein-Ruhr-Express (RRX) im Planfeststellungsabschnitt (PFA 3.1) Kalkum-Angermund hier: Sachstand zu den Planungsbereichen Bahnhof Angermund und An den Kämpen

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
An den Kämpen · Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 6Dokumente 18. Februar 2020veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 22.03.2018 und des Grundsatz-/Bedarfsbeschusses vom 13.12.2018 hat die DB AG im März 2019 eine Bürgerdialog-veranstaltung in Angermund durchgeführt.

Der vorliegende Bericht der Verwaltung informiert über die Ergebnisse der DB-Bürgerdialogveranstaltung, die ergänzenden Überprüfungen der städtischen Planungen für das Bahnhofsumfeld durch die vertiefte Machbarkeitsstudie sowie die Ergebnisse der auf Grundlage des o.g. Ratsbeschlusses zwischen der Verwaltung und der DB abgestimmten und nicht abgestimmten planerischen Eckpunkte, die die DB der von ihr zu erstellenden Genehmigungsplanung zugrunde legen wird.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. Februar 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Örtlicher Bezug

Wo passiert das?

An den Kämpen – Straßenverlauf zur Orientierung

Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.

  • Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL 1.0. Kartendaten vom . Automatisch dem amtlichen Titel zugeordnet. Auch bei älteren Vorgängen zeigt die Karte den Straßenverlauf dieses Datenstands, nicht den historischen Zustand.

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Title: 00372200.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00372200.pdf Published Time: Wed, 04 Mar 2020 09:08:17 GMT Number of Pages: 4 Markdown Content: OVA/026/2020 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Berichterstattung über die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben Rhein-Ruhr-Express (RRX) im Planfeststellungsabschnitt (PFA 3.1) Kalkum-Angermund hier: Sachstand zu den Planungsbereichen Bahnhof Angermund un An den Kämpen Fachbereich: 01/11 - Controlling, Berichtswesen, Fachausschüsse 01/11 – Controlling, Berichtswesen, Fachausschüsse Dezernentin / Dezernent: Oberbürgermeister Thomas Geisel Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 5 31.03.2020 Kenntnisnahme Ausschuss für Umweltschutz 23.04.2020 Kenntnisnahme Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 29.04.2020 Kenntnisnahme Ordnungs - und Verkehrsausschuss 05.05.2020 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 22.03.2018 und des Grundsatz-/Bedarfsbeschusses vom 13.12.2018 hat die DB AG im März 2019 eine Bürgerdialog-veranstaltung in Angermund durchgeführt. Der vorliegende Bericht der Verwaltung informiert über die Ergebnisse der DB-Bürgerdialogveranstaltung, die ergänzenden Überprüfungen der städtischen Planungen für das Bahnhofsumfeld durch die vertiefte Machbarkeitsstudie sowie die Ergebnisse der auf Grundlage des o.g. Ratsbeschlusses zwischen der Verwaltung und der DB abgestimmten und nicht abgestimmten planerischen Eckpunkte, die die DB der von ihr zu erstellenden Genehmigungsplanung zugrunde legen wird. DB-Bürgerdialog Kerninhalte des Bürgerdialogs (Anlage 1) waren die technische Planung von Gleis-und Bauwerksbau (insbesondere zum S-Bahnhof, zur Straßenüberführung (SÜ) Angermunder Straße und zur Personenunterführung An den Kämpen) und die daraus resultierenden Grundstücksbetroffenheiten, die städtische Umfeldplanung, Seite 2 Erschließung und Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln sowie der Schall- und Erschütterungsschutz. Die in der Veranstaltung am 22.03.2019 bzw. im Nachgang geäußerten Fragen und Anregungen der Bürger wurden zusammengefasst, geprüft und in die nachfolgend beschriebenen Planungen aufgenommen. Sachstand DB-Planung - S-Bahnhof Angermund (Bahnsteig und Zugänge) (Anlage 2) Aufgrund der Ausbaumaßnahmen muss der bestehende Bahnsteig für die S-Bahn in Richtung Westen versetzt neu gebaut werden. Die Infrastrukturerweiterung erfordert den Neubau der Personenunterführung mit barrierefreien Zugängen. Auf der Grundlage des Grundsatzbeschlusses der Stadt vom 13.12.2019 (Drucksache 01/233/2018) wird die DB die Personenunterführung mit einer durchgängigen lichten Breite von 6,00 m sowie einer lichten Höhe von 2,50 m planen. Die Rampenbereiche zur Personenunterführung werden durch Böschungen so ausgestaltet, dass gegenüber der ursprünglichen Planung (mit Stützwänden) Verbesserungen der Sichtbeziehungen erzielt werden. Die Personenunterführung soll auf Höhe des Treppenzugangs und Personenaufzuges einen Lichtschacht erhalten. Um zusätzliche Eingriffe in Privatgrundstücke auf der Westseite zu vermeiden, soll der Bahnsteig ein wenig schmaler als bisher mit einer Gesamtbreite von 6,74 m ausgeführt werden. Der Treppenabgang und die Lichtöffnung werden daher nur einseitig umlaufen, um den als Durchlader angeordneten Aufzug am Bahnsteigende zu erreichen. Die Stadtverwaltung fordert entsprechend dem Ratsbeschluss eine Bahnsteigüberdachung vergleichbar der bestehenden Überdachung, mindestens jedoch eine Teilüberdachung im Bereich des Bahnsteigzugangs (Aufzug, Lichtschacht und Treppe) mit Verlängerung in den Bahnsteigbereich. Die DB argumentiert, aufgrund der Frequentierung der S-Bahn-Station Angermund wird ein angemessener Wetterschutz bereits mit zwei Wetterschutzhäusern erreicht. Die Errichtung eines Bahnsteigdaches soll bei Neubau ab Reisendenzahlen von täglich über 3.000 Reisende erfolgen. Reisendenzahlen dieser Größenordnung liegen hier nicht vor. Es werden hierzu weitere Gespräche mit dem zuständigen Geschäftsbereich Station & Service und den Finanzgebern stattfinden. - Brückenkonstruktion SÜ Angermunder Straße (Anlage 2) Entsprechend der Anregungen aus dem Bürgerdialog wurden Alternativen zur bislang geplanten Bogenbrückenkonstruktion untersucht. Dabei wurde eine mögliche Aufständerung der Brücke u.a. wegen der Unvereinbarkeit mit dem aktuellen B-Plan, unterschiedlicher Brandlasten und verminderter Lärmabschirmwirkung zur Wohnbebauung nördlich der Straßenbrücke negativ bewertet. Eine Bogenbrücke ist neben den im Bürgerdialog angesprochenen negativen Auswirkungen auf das Stadtbild auch in der Bauunterhaltung aufwendiger. Grund hierfür ist, dass für die Bauwerksprüfungen der Oberfläche des Überbaues aufwändigere Verfahren einzusetzen sind (Hubsteiger und Verkehrslenkungen) und Prüfungen von Stahlbrücken grundsätzlich aufwändiger sind. Die Umsetzung einer Deckbrückenkonstruktion ist technisch und wirtschaftlich möglich. Sie hat eine maximal 45 cm höhere Aufbauhöhe im Vergleich zur Fahrbahn der Bogenbrücke. Dies hat keine Auswirkungen auf die Rampenböschungen und führt nicht zu zusätzlichen Grunderwerb. Die Deckbrücke erfordert eine zusätzliche Stütze auf dem Bahnsteig. Die für die Stadt Düsseldorf anfallenden Mehrkosten von ca. 200T€ können durch die günstigere Unterhaltung kompensiert werden. Da die Vorteile der Deckbrückenkonstruktion aus Sicht der Seite 3 Stadt überwiegen, einigen sich DB und Verwaltung auf die Realisierung einer Deckbrückenkonstruktion. - Brückenbreite SÜ Angermunder Straße Gemäß dem Grundsatzbeschluss vom 13.12.2018 wird als sogenanntes einseitiges Verlangen der Stadt die nutzbare Breite der Brücke für Fußgänger, Radfahrer und den Kfz-Verkehr auf 15,2 m verbreitert. Dabei betragen die Netto-Regelbreiten für die beiden Gehwege je 2,50 m, für die beiden Radschutzstreifen je 1,85 m und für die Fahrbahn 6,50 m. - Geplante Fußwegverbindung vom Bilkrather Weg unter dem Brückenbauwerk Angermundes Straße Der Grundsatzbeschluss sieht eine Aufweitung der Brücke vor, damit auf der Westseite unterhalb der Brücke ein möglichst 4,00 m breiter Fuß- und Radweg angelegt werden kann. Der Weg verbindet die Rampe der Unterführung am S-Bahnhof mit dem Bilkrather Weg. Die DB wird das Verlangen in die Genehmigungsplanung aufnehmen. - Überprüfung Ausbau der Brückenbauwerke Kalkweg und Überanger Bereits im Grundsatzbeschluss vom 13.12.2018 ist festgelegt und begründet, dass zur Planung der Straßenbrücken Kalkweg und Überanger kein einseitiges Verlangen ausgesprochen wird. Die Brückenbauwerke sollen auf der Grundlage der Kostenteilung gemäß dem Eisenbahnkreuzungsgesetz nach dem Stand der Technik in den bestehenden Maßen wieder errichtet werden. - Lärmschutzwände (Anlage 3) Die aktuellen Planungen und Lärmberechnungen der DB sehen vor, dass mit beidseitiger Errichtung von 5,00 m hohen Schallschutzwänden in Kombination mit dem „Besonders überwachten Gleis (BüG)“ auf den Strecken 2650 (Fernbahn) und 2670 (RRX) rund 87 % der Schutzfälle gelöst werden. Die Stadt verlangt gemäß dem Ratsbeschluss das Erreichen einer Zielmarke von 90% der gelösten Schutzfälle. Diese Zielmarke kann wahrscheinlich durch zusätzliche Maßnahmen wie die Errichtung einer Mittelwand in der Flucht des Bahnsteiges, dem BüG auf allen 6 Gleisen, Schienenstegdämpfung/-abschirmung erreicht werden. Die Stadt Düsseldorf wird das Erreichen des Zieles weiterhin in den Gesprächen mit der DB fordern und die Forderung in das Planfeststellungsverfahren einbringen. Ebenso fordert die Stadt die Berücksichtigung von Schallschutzwänden mit aufgesetzter Beugungskante von der DB ein. Die letztendliche Entscheidung zum Umfang der Schallschutzmaßnahmen trifft das Eisenbahn-Bundesamt im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses. Die Gestaltung der Wände einschließlich der Anordnung transparenter Anteile ist Inhalt des geplanten Gestaltungswettbewerbs. - Personenunterführung An den Kämpen (Anlage 4) Die Personenunterführung wird direkt nördlich neben dem Bestandsbauwerk mit einer durchgängigen Breite von 3,20 m sowie einer lichten Höhe von 2,50 mentsprechend dem o.g. Grundsatzbeschluss neu geplant. In den Abstimmungsgesprächen mit der DB konnte erreicht werden, dass auf der Ostseite eine ca. 60 m lange Rampe mit durchgängig 6% Gefälle und 2Zwischenpodesten angelegt wird. Nördlich der Rampe wird eine Treppe gebaut. Rampe und Treppe sollen zur Straße hin nur niedrige Stützmauern erhalten, um durch eine Geländeabböschung die Belichtung und Einsehbarkeit der Anlage zu verbessern und die Vandalismusanfälligkeit (Graffiti) zu vermindern. Auf der Westseite entsteht aufgrund der beengten Grundstücksverhältnisse eine abgeknickte Rampe mit 8% Gefälle und einem Zwischenpodest im Knickbereich. Zusätzlich wird eine Treppe angelegt, die annähernd direkt auf die Unterführung Seite 4 zuläuft. Auch hier sollen nach Möglichkeit Abböschungen die Belichtung und Einsehbarkeit erhöhen und Vandalismus reduzieren. Sachstand Planung städtisches Umfeld - P&R-Platz/Busverknüpfung am Bahnhof (Anlage 5) Ziel der durch die Stadt ergänzend zum RRX-Ausbau durchzuführenden Umfeldgestaltung ist es, die Funktionen Parken, Busverknüpfung, Fuß- und Radverkehr, barrierefreie Zuwegung zum Bahnsteig zu erfüllen und eine leistungsfähige Verbindung zwischen beiden Ortshälften zu erreichen. Als P+R-Flächen wird Parken auf zwei Ebenen vorgesehen. Das untere Deck liegt auf dem Niveau des Bahnhofsvorplatzes und wird über die Zufahrt des ALDI-Marktes erschlossen. Über diesem Deck wird ein zweites Parkdeck leicht versetzt angeordnet, sodass die Belichtungsverhältnisse durch Einfall von Tageslicht optimiert werden. Die Zufahrten zu den ebenerdigen P&R-Plätzen erfolgt über die Zufahrtstraße zum Aldi und die zum Parkdeck direkt über die Angermunder Straße. Auf der Angermunder Straße wird eine dynamische Anzeige die Anzahl der freien Parkplätze auf beiden P&R-Ebenen anzeigen. Eine neue Bushaltestelle in 110 m direkter und 275 m barrierefreier Fußwegentfernung in Sichtweite des S-Bahnhofs auf der westlichen Brückenrampe der Angermunder Straße vereinigt die bislang getrennten Haltestellen der Linien 728 und 751 und führt dadurch zu besserer Orientierung. Die Haltestelle wird auf beiden Fahrbahnseiten direkt auf der Fahrbahn und getrennt durch eine Mittelinsel mit Querungsstelle errichtet. Die Entfernung vom Bahnhof zur bisherigen Haltestelle der Linie 738 verkürzt sich deutlich. Die bisherige Haltestellen- und Wendefläche auf der Ostseite kann zusätzlich für Anlagen des ruhenden Verkehrs (Kurzzeitparkplätze, E-Ladestationen, Fahrradabstellanlagen) genutzt werden. Die Busse verkehren nicht mehr durch die enge Bahnhofstraße. Die Realisierung eines zweiten Kreisverkehrs durch Umbau der Kreuzung Angermunder Straße / Auf der Krone / An den Linden bietet für Busse und Pkws eine Wendemöglichkeit, die die Errichtung des Parkdecks sowie die gleichzeitige Anordnung der Bushaltestellen in der Angermunder Straße erst möglich macht. Zwischen der Aldi-Einmündung und dem geplanten Kreisverkehrsplatz ist der Straßenquerschnitt ausreichend groß, um einen Bus-Abstellplatz als Pausenplatz für die wendende Linie 751 einzurichten. Die DB plant, den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den PFA 3.1. Kalkum - Angermund beim EBA im 1. Halbjahr 2021 einzureichen. Anlagen: Anlage 1 – Bericht der DB zur Bürgerdialogveranstaltung vom 22.03.2019 Anlage 2 – Lageplan SÜ Angermunder Str. (Variantenvergleich) und S-Bahnhof (DB-Planung) Anlage 3 – Lageplan aktiver und passiver Schallschutz Anlage 4 – Lageplan EÜ An den Kämpen Anlage 5 - Vertiefende Machbarkeitsstudie Umfeld S-Bahnhaltepunkt D-Angermund
Anlage 1 – Bericht der DB zur Bürgerdialogveranstaltung vom 22.03.2019 als Text anzeigen
Title: 00372206.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00372206.pdf Published Time: Tue, 18 Feb 2020 12:23:24 GMT Number of Pages: 13 Markdown Content: Rhein-Ruhr-Express (RRX) # PFA 3.1 Düsseldorf-Kalkum – Düsseldorf-Angermund # Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 25 VwVfG) # Bericht zur Bürgerdialogveranstaltung vom 22. März 2019 in Düsseldorf-Angermund > DB Netz AG > Großprojekte West > Rhein-Ruhr-Express (RRX) > Teilprojekt Düsseldorf 2 # Inhaltsverzeichnis 1 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung 3 1.1 Einführung 3 1.2 Durchführung der Bürgerdialogveranstaltungen 3 1.3 Dokumentation 4 2 Fragen/Anregungen und Antworten des Bürgerdialogs 5 2.1 Gestaltung S-Bahn-Haltepunkt Angermund 5 2.2 Parkplatzsituation am S-Bahn-Haltepunkt Angermund 5 2.3 Straßenüberführung (SÜ) Angermunder Straße 5 2.4 Schallschutz und Lärmbelästigung 6 2.5 Einhausung/Tieferlegung 6 2.6 Genehmigungsstand 7 2.7 Fragestellungen am Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf 7 2.8 Fragestellungen am Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf im Zuständigkeitsbereich der DB 7 2.9 Fragestellungen am Stand von Handel und Handwerk 7 2.10 Fragestellungen im Nachgang zur Veranstaltung per Mail 9 2.11 Fragestellung im Nachgang zur Veranstaltung über die Onlinebeteiligung 10 3 Weiteres Vorgehen 11 3.1 S-Bahn-Haltepunkt Angermund 11 3.2 EÜ An den Kämpen 11 3.3 SÜ Angermunder Straße 11 3.4 SÜ Kalkweg und SÜ Überanger 12 3.5 Schallschutz 12 3 # 1 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung 1.1 Einführung Bei Planfeststellungsverfahren ist die Öffentlichkeit im Sinne des § 25 Abs. 3 Verwaltungsver-fahrensgesetz (VwVfG) früh zu beteiligen. Diese Beteiligung der Öffentlichkeit stellt kein be-hördliches Verfahren dar und ersetzt dieses auch nicht. Sie soll die betroffenen Anwohner und Kommunen frühzeitig über die Ziele des Vorhabens, die geplante Umsetzung und die voraus-sichtlichen Auswirkungen unterrichten und die Möglichkeit einräumen, sich bereits im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens aktiv in die Planung einzubringen. Bereits am 20.11.2014 und am 29.10.2015 wurden in der Walter-Rettinghausen-Halle in An-germund Informationsveranstaltungen durchgeführt, deren Ergebnisse nach Prüfung unter Ein-bindung der Fachverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf in der nun am 22.03.2019 an gleicher Stelle vorgestellten Planung berücksichtigt wurden. Des Weiteren haben sich Bürger im Jahr 2015 in Bürgerwerkstätten zu den Themen Schall-schutz, EÜ An den Kämpen und Straßenraum (Bahnhofsumfeld) eingebracht. Der Abschlussbe-richt des Runden Tischs Lärmschutz Angermund wurde am 20.02.2017 im Rathaus der Lan-deshauptstadt Düsseldorf vorgestellt. Parallel zu den öffentlich durchgeführten Informationsveranstaltungen sind alle vorgestellten Planungsunterlagen auch auf der Homepage des Projekts ( www.rheinruhrexpress.de ) zugäng-lich. In dieser Veranstaltung werden nun auch die von der Landeshauptstadt Düsseldorf veranlass-ten planerischen Optimierungen mit dem aktuellen Planungsstand vorgestellt (Ratsbeschlüsse vom 10.03.2017, 22.03.2018 und 13.12.2018). Diese betreffen im Wesentlichen die Unterfüh-rung EÜ An den Kämpen, den Bahnsteigzugang am S-Bahnhof Angermund und die Straßen-überführung Angermunder Straße. Die Veranstaltung wurde von ca. 150 Bürgerinnen und Bür-gern besucht. Ebenso wurde das schallschutztechnische Konzept, das den Ratsbeschluss vom 22.03.2018 aufgreift, vorgestellt. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung vor Ort konnten bis zum 30.06.2019 Anregungen per E-Mail, Telefon oder Brief eingereicht werden. 1.2 Durchführung der Bürgerdialogveranstaltungen Die Bürgerdialogveranstaltungen am 20.11.2014 und 29.10.2015 wurden in Vortragsform mit offener Fragerunde unter externer Moderation durchgeführt. Anschließend standen Teil-/Projektleiter, Planer und Fachgutachter noch für Einzelfragen außerhalb der Podiumsform im direkten Gespräch zur Verfügung. Die Veranstaltung am 22.03.2019 wurde aufgrund von Anregungen aus der Bürgerschaft in einem „Marktplatzformat“ durchgeführt. An den Themeninseln der DB • Technische Planung (Gleis- und Bauwerksbau), • Grundstücksbetroffenheit, • Schall- und Erschütterungsschutz standen die entsprechenden (Teil-)Projektleiter, Planer sowie Fachgutachter der DB für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Des Weiteren waren jeweils mit einem Informationsstand zum RRX vertreten: • Initiative Angermund • Handel und Handwerk • VRR (Fahrzeug/Betriebskonzept) 4 • Fachverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf.  Die Bürger konnten ihre Anregungen entweder direkt verschriftlichen, wahlweise den Plänen anheften oder auch mündlich mitteilen. 1.3 Dokumentation Das Ergebnis der in Angermund seit 2014 durchgeführten frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wird für die betroffene Öffentlichkeit und das Eisenbahn-Bundesamt noch vor Antragstellung auf Ein-leitung des Planfeststellungsverfahren in einem Gesamtbericht zusammengestellt. Hier fließt dieser Bericht zum Bürgerdialog aus dem Jahr 2019 ebenfalls ein. Die Dialogveranstaltung am 22.03.2019 in Angermund wurde von rund 150 Bürgerinnen und Bürgern besucht. Im Anschluss an die Veranstaltung ging eine weitere Anregung per Mail ein (vgl. Kapitel 2.10). 5 # 2 Fragen/Anregungen und Antworten des Bürgerdialogs Die Fragen, Anmerkungen und Hinweise sind im Folgenden inklusive Antworten hier zusam-mengefasst: 2.1 Gestaltung S-Bahn-Haltepunkt Angermund 1. Kann zusätzlich zum Aufzug eine Rampe o. ä. zum Bahnsteig errichtet werden (z. B. für den Fall, dass der Aufzug ausfällt)? Die Gleisanlage müsste für die Errichtung einer Rampe aus der Personenunterführung zum Bahnsteig erheblich verbreitert werden, da die Rampe in Verlängerung des Bahnsteiges verlau-fen müsste. Diese Verbreiterung würde zu zusätzlichen Eingriffen in Grundstücke Dritter führen. Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt. 2. Kann im Bereich der Bahnsteige die Schallschutzwand so ausgebildet werden, dass eine Sichtbeziehung vom/zum öffentlichen Straßenraum möglich ist? Die Anregung wurde aufgenommen. Der Schallgutachter wurde bereits damit beauftragt zu prü-fen, ob transparente Elemente im Bahnhofsbereich eingesetzt werden können. Hierzu wird eine Vergleichsrechnung erstellt und die Ergebnisse zusammen mit der Landeshauptstadt Düssel-dorf ausgewertet. Transparente Elemente sind zwar vorteilhaft für die Sichtbeziehung, reflektieren jedoch den Schall und mindern somit den Effekt der Schallschutzwand. Transparente Elemente bleiben zudem aufgrund von Graffiti oft nicht dauerhaft transparent. In einem der nächsten Planungsschritte wird die Gestaltung der Schallschutzwände mit der Landeshauptstadt Düsseldorf abgestimmt und ein Gestaltungswettbewerb durchgeführt. 3. Kann die Treppe zum Bahnsteig mit einer Möglichkeit zum Hochschieben von Rä-dern, Rollstühlen und Kinderwagen ausgestattet werden? An der bestehenden Treppe kann keine Möglichkeit geschaffen werden, um Räder oder Kin-derwagen nach oben zu schieben, da die verbleibende Treppenbreite als Fluchtweg zu schmal wäre. Aus diesem Grund wurde die alte Anlage zurückgebaut. Auch bei der Neugestaltung des S-Bahn-Haltepunktes Angermund wird keine derartige Anlage im Bereich der Treppe errichtet, da künftig die barrierefreie Erschließung über einen Aufzug sichergestellt wird. Eine zusätzliche Vorrichtung im Bereich der Treppe würde hingegen zu einer Verbreiterung der Treppenanlage führen und somit eine Verbreitung des Bahnsteiges nach sich ziehen, mit der Folge zusätzlicher Eingriffe in Grundstücke Dritter. siehe auch Frage 1 2.2 Parkplatzsituation am S-Bahn-Haltepunkt Angermund 4. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Parkplatzsituation zu verbessern? Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat bereits eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes erstellt, die auch Untersuchungen zur Parkplatzsituation beinhaltet. Die Er-gebnisse sollen parallel zum RRX-Ausbau in kommunaler Verantwortung umgesetzt werden. 2.3 Straßenüberführung (SÜ) Angermunder Straße 5. Es wird vorgeschlagen, die Angermunder Straße als Unterführung auszubilden. Dies hätte den Vorteil, dass innerhalb der Unterführung sich ein Zugang zum Bahnsteig anordnen ließe und wettergeschützte Abstellanlagen für Fahrräder möglich wären. So könnte im Bereich der heutigen Brücke ein größerer P&R-Parkplatz geschaffen und der Verkehrslärm der Straße verringert werden. Ferner könnte die Linienführung der Buslinie 751 optimiert werden, um den Haltepunkt zu erreichen. 6 Eine Unterführung der Angermunder Straße wurde im Rahmen der Vorplanung untersucht. Die Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Vorschlag nicht ohne erhebliche Auswirkungen auf die angrenzenden Grundstücke und den Straßenraum umsetzbar wäre. Daher wird diese Variante in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf als Straßenbaulastträger nicht weiterverfolgt. 6. Ist eine andere Linienführung der Busse inklusive Haltestelle auf der Brücke geplant? Eine Optimierung der Linienführung der Busse wird derzeit von der Landeshauptstadt Düssel-dorf parallel zum Projekt RRX untersucht. 2.4 Schallschutz und Lärmbelästigung 7. Wie viele Güterzüge fahren im Bereich Angermund pro Nacht? Gibt es aktuelle Lärm-karten? Es verkehren nur sehr wenige Güterzüge durch Angermund, wie die Ergebnisse der Umge-bungslärmkartierung an Schienenwegen von Eisenbahnen des Bundes - Runde 3 (30.06.2017) zeigen: http://laermkartierung1.eisenbahn-bundesamt.de/mb3/app.php/application/eba Gemäß Lärmkarte des Eisenbahn-Bundesamtes (Stand 2017) verkehren 825 Güterzüge pro Jahr durch Angermund. 2.5 Einhausung/Tieferlegung 8. Die geplante Bogenbrücke für die Angermunder Straße teilt den Ort noch mehr als bisher – das Bauwerk ist monumental. Die Einhausung wäre besser. Die Angermunder Straße befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt Düsseldorf, die auf-grund der Anregungen aus dem Bürgerdialog nun ebenfalls vorgeschlagen hat, weitere Varian-ten als Alternative zur Bogenbrücke zu untersuchen. Aktuell wird daher der Vorschlag einer Deckbrückenkonstruktion gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf auf Umsetzbarkeit geprüft, bei Bestätigung der Machbarkeit in die Planung eingebracht und über die Umsetzung eine Kreuzungsvereinbarung geschlossen. Dabei sollen sich die Eingriffe in die Grundstücke und Straßenraum im Vergleich zu der vorgestellten Lösung einer Bogenbrücke nicht signifikant verändern. Die Auswirkungen auf das Stadtbild wären in diesem Fall vergleichbar der heutigen Situation. siehe auch Frage 9 9. Denken Sie an die Gesundheit der Menschen!! Wir fordern keine Lärmschutzwände, sondern die Einhausung!! Der Vorschlag einer Einhausung wurde unter enger Einbindung der Landeshauptstadt Düssel-dorf und der Initiative Angermund intensiv geprüft, insbesondere auch hinsichtlich der städte-baulichen Integration und des Schallschutzes. Über die Ergebnisse wurde im Rat sowie in Fachgremien der Landeshauptstadt Düsseldorf umfangreich beraten. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der unabhängigen Prüfberichte zur Einhausungspla-nung und zur DB-Planung der STUVA e.V. zu den Kosten und Planungsparametern, von pesch partner architekten stadtplaner GmbH zur städtebaulichen Integration sowie vom städtischen Umweltamt zu den Lärmschutzgutachten hat sich der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf für die Fortsetzung einer optimierten höhengleichen Planung ausgesprochen (vgl. Sitzung des Ra-tes der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 22.03.2018, Drucksache 001/1/2018). 10. Warum wird in Angermund die Gleisanlage nicht abgesenkt (Troglage) mit dem Ziel die Schallschutzwandhöhe zu verringern? Eine Tieferlegung der Strecke hätte zur Folge, dass nicht nur die zwei zusätzlichen Gleise neu errichtet, sondern auch die bestehenden Gleise umgebaut werden müssten. Neben den zusätz-lichen Eingriffen in Grundstücke Dritter, erheblichen Bauzeitverlängerungen und einem deutlich erhöhten Maß an Baustellenverkehr würde eine Tieferlegung der Strecke auch zu unverhält-nismäßigen Mehrkosten führen. 7 2.6 Genehmigungsstand 11. Bitte stellen Sie die Historie zur Genehmigung der Trasse auf die Homepage dar. Auf der Homepage ist die Historie der Bahnstrecke (von 1843 bis heute) unter folgendem Link einsehbar: https://www.rheinruhrexpress.de/duesseldorf-pfa-3-1.html 2.7 Fragestellungen am Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf Am Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf wurden folgende Themen zu städtischen Belangen und zu den Planungen der DB diskutiert: • Maßnahmen zur Eindämmung von Fremdparkern am P&R-Parkplatz (Flughafengäste) • S-Bahnhof: Optimierung der Erschließung mit Linienbussen • Aufteilung der Verkehrsflächen der Angermunder Straße im Bereich der Brücke • Reduzierung von Lärm und Müll im Bereich der Anbindung Bilkrather Weg • Absenkung der Geschwindigkeit auf der Angermunder Straße („Tempo 30“) • Zukunftssichere (städtebauliche Entwicklung) Bemessung der SÜ Überanger Diese Themen werden von der Landeshauptstadt Düsseldorf im Rahmen der aktualisierten und vertieften Machbarkeitsstudie für das Bahnhofsumfeld geprüft. • Schallschutzwände in Mittellage Ohne zusätzliche Grundstücksinanspruchnahmen könnten zusätzliche Schallschutzwände in Mittellage nur in Flucht des S-Bahn-Bahnsteigs (eine in Richtung Norden, eine in Richtung Süden) auf einer begrenzten Länge zwischen den S-Bahn-Gleisen angeordnet werden. Erste Ergebnisse der Schalltechnische Untersuchung haben gezeigt, dass mit dieser Anordnung kei-ne deutliche Verbesserung der Schallsituation erzielt werden kann. Die Anordnung von Schallschutzwänden in anderer Mittellage (z. B. zwischen oder neben den Fernbahngleisen) würde zu weiteren Eingriffen Grundstücke Dritter wie auch zu größeren Auf-weitungen von Straßenbrücken führen. Aus den vorgenannten Gründen erfolgt die weitere Planung ohne Schallschutzwände in Mittel-lage. 2.8 Fragestellungen am Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf im Zuständigkeitsbe-reich der DB An diesem Stand wurde der Wunsch nach Schallschutzwänden in Mittellage geäußert. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten könnte eine Schallschutzwand in Mittellage, ohne hierfür zusätzliche Flächen Dritter in Anspruch nehmen zu müssen, lediglich auf einer Länge von rund 810 m und ausschließlich in Flucht des S-Bahn-Bahnsteigs in Richtung Norden und Süden er-folgen. Dieser Vorschlag wird in der Variantenuntersuchung der Schalltechnischen Untersuchung be-rücksichtigt, die Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen wird. Erste Ergebnisse zeigen, dass durch diese zusätzliche Errichtung der Schallschutzwand in Mit-tellage zwischen den S-Bahn-Gleisen in Verlängerung des Bahnsteigbereichs keine deutliche Verbesserung der Schallsituation erzielt werden kann. Daher wird diese Variante seitens der DB nicht weiterverfolgt. 2.9 Fragestellungen am Stand von Handel und Handwerk Folgende Themen wurden am Stand von Handel und Handwerk platziert: 1. EÜ An den Kämpen a. Behinder

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Anlage 5 - Vertiefende Machbarkeitsstudie Umfeld S-Bahnhaltepunkt D-Angermund als Text anzeigen
Title: 00372210.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00372210.pdf Published Time: Tue, 18 Feb 2020 12:24:42 GMT Number of Pages: 35 Markdown Content: Vertiefende Machbarkeitsstudie zur # städtebaulichen und verkehrlichen # Entwicklung des S -Bahnhaltepunktes # Düsseldorf Angermund SEITE 1 Auftraggeber: Landeshauptstadt Düsseldorf Amt für Verkehrsmanagement Auf´m Hennekamp 45 40225 Düsseldorf Auftragnehmer: StadtLandBahn Frie drich Hachenberg + Andreas Roll Heerstraße 177 56154 Boppard Tel.: +49(6742)8063 -0 stadtlandbahn.de Bearbeiter: Andreas Roll, Dipl. -Ing. Beratender Ingenieur, Geschäftsführer / Peter Moik, Dipl. Ing. Beratender Ingenieur / Laura Höfer , M.Sc. Mobilität und Verkehr SEITE 2 # Inhaltsverzeichnis Abbildungs - und Tabellenverzeichnis ................................ ................................ .............................. 3 1 Einleitung und Aufgabenstellung ................................ ................................ ............................ 4 2 Analyse ................................ ................................ ................................ ................................ .... 5 2.1 Großräumige Einordnung des Plangebiets ................................ ................................ .......... 5 2.2 Nahräumige Einordnung des Plangebiets und Entwicklungen mit Auswirkungen auf Bahnhofsumfeld ................................ ................................ ................................ .............................. 8 2.2.1 Zusammenfassung der Studie 2015/16 ................................ ................................ ......... 10 2.3 Überprüfung, Aktualisierung und Erweiterung der Ergebnisse der Studie 2015/16 ........ 15 3 Konzeptentwicklung ................................ ................................ ................................ .............. 18 3.1 Schematische Erläuterung des Verkehrskonzepts und der verkehrlichen Funktionalität nach Verkehrsmittel ................................ ................................ ................................ ...................... 18 3.1.1 ÖPNV ................................ ................................ ................................ ............................. 18 3.1.2 P+R ................................ ................................ ................................ ................................ . 19 3.1.3 B+R ................................ ................................ ................................ ................................ . 21 3.1.4 Verkehrs - und Haltestellenkonzept ................................ ................................ ............... 22 3.2 Gestaltete Konzeptskizze ................................ ................................ ................................ ... 24 3.3 EXKURS: Untersuchung Ausweichflächen P+R ................................ ................................ .. 30 4 Fazit ................................ ................................ ................................ ................................ ....... 33 SEITE 3 # Abbildungs - und Tabellenverzeichnis Abbildung 1: Lage des Stadtteils und des Bezirks innerhalb der Verwaltungsgrenze Düsseldorfs ......... 5 Abbildung 2: Großräumige Einordnung des Plangebiets in das überordnete Straßennetz ................... 6 Abbildung 3: Großräumige Einordnung des Plangebiets in das Schienennetz ................................ ....... 7 Abbildung 4:Nahräumige Einordnung des Plangebiets ................................ ................................ ........... 8 Abbildung 5: Auszug aus dem Bebauungsplan Nr. 05/002 - S-Bahnhof Angermund (Rechtskraft November 2017): Folgenutzung nach Umsetzung der RRX -Trasse ................................ ......................... 9 Abbildung 6: Ausführungsplanung Angermunder Straße - Erschließung ALDI -Markt .......................... 10 Abbildung 7: Gegenüb erstellung von aktuellem und gewünschtem Verkehrsmittelwahlverhalten gemäß Reisendenbefragung 2015 ................................ ................................ ................................ ......... 11 Abbildung 8: Favorisierte Konzeptskizze 2015 ................................ ................................ ...................... 13 Tabelle 1: Quantitative Gegenüberstellung von Bestand, ermitteltem Bedarf und Konzept 2015 ..... 14 Abbildung 9: Flächennutzung im Bahnhofsumfeld ................................ ................................ .............. 15 Abbildung 10: Aktuelle Fußwegeverbindungen im Umfeld des S -Bahnhaltepunkts ........................... 16 Abbildung 11: Li nienverlauf heute, Takt und Haltestellen im Busverkehr ................................ ............ 17 Abbildung 12: Schematische Darstellung der Konzeptideen mit Auswirkung auf den Busverkehr ...... 19 Abbildung 13: Schematische Darstellung der Konzeptideen mit Auswirkung auf den P+R -Verkehr .... 20 Abbildung 14: Schematische Darstellung der Konzeptideen mit Auswirkung auf den Radverkehr .... 22 Abbildung 15: Neue gestaltete und beschriftete Konzeptskizze (Niveau Bahnhofsvorplatz) ............... 24 Abbildung 16:Vorschlag Regelquerschnitt im Bereich des Busstandplatzes ................................ ........ 26 Abbildung 17: Ausschnitt der Konzeptskizze mit Darstellung Zufahrt und Parkdeck oben .................. 27 Abbildung 18: Konzeptskizze mit Option Treppe zum Bilkrather Weg ................................ ................. 28 Tabelle 2: G egenüberstellung und Bilanzierung von Bestand, Bedarf und den beiden Konzepten ..... 29 Abbildung 19: Übersicht über Bahnlinien, Haltepunk te und deren Ausstattung ................................ 30 Abbildung 20: Herkunft der P+R -Nutzer aus Reisendenbefragung 2015 ................................ .............. 31 SEITE 4 # 1 Einleitung und Aufgabenstellung Die Stadt Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein -Ruhr und liegt somit mitten in einem der größ- ten Verkehrsräume Europas. Seit Jahren sind in dieser Region steigende Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr zu verzeichnen. Zusammen mit der polyzentrisch en Struktur dieses Gebiets stellen die Ent- wicklungen der Fahrgastzahlen eine besondere Anforderung an die Mobilität. Das aktuelle Mobilitäts- angebot entspricht diesen Anforderungen nicht ausreichend. Eine Verbesserung des Angebots kann allerdings nur durch einen Ausbau der Infrastruktur und durch umfassende Veränderung des gesamten Zugbetriebs erreicht werden. Aus diesem Grund wurde mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 das Schieneninfrastrukturprojekt RRX beschlossen. Eine Kombination aus Verbesserungen der S chie- neninfrastruktur, der Fahrzeuge und des Betriebs ermöglicht eine Vernetzung im 15 -Minuten -Takt auf der Kernstrecke von Dortmund über Essen, Duisburg und Düsseldorf nach Köln sowie eine Vertaktung der Linien. Dazu wird u.a. in Düsseldorf ein Ausbau der Gleise notwendig, wodurch auch das städtische Umfeld betroffen ist. Im Zuge der geplanten RRX -Maßnahme Umbau Verkehrsstation S -Bahnstation Angermund, Teilneu- bau PU mit barrierefreier Erschließung und Neubau der SÜ Angermunder Straße beabsichtigt d ie Stad t Düsseldorf die Chance der geplanten Umgestaltungen zu nutzen, um städtebauliche und verkehrliche Ziele in Angermund zu erreichen und funktionale Defizite der vorgelegten DB -Planung zu kompensie- ren. Das Bahnhofsumfeld weist heute strukturelle, funktionale und gestalterische Defizite auf. Im Jahr 2015 wurde diesbezüglich bereits eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die die Analyse der Bestandssi- tuation sowie die Entwicklung von Konzeptvarianten zum Ziel hatte. Mit den Ergebnissen die ser Studie wurden die Verhandlungen mit der Bahn vorangetrieben und mögliche Lösungen mit Politik und Bür- gerschaft diskutiert. Im Rahmen dieser Diskussion und vor allem im Rahmen der Bürgerveranstaltung der DB zeigte sich, dass es Konfliktpotenzial zwische n dem Flächenbedarf von P+R sowie von Verkehrs- mitteln des Umweltverbunds gibt. Insbesondere die flächenintensiven P+R -Anlagen und Busverknüp- fungsanlagen konkurrieren um Flächen in Bahnhofsnähe. Vor allem die durch die ursprünglichen Vor- gaben bedingte Entfe rnung zwischen Bus und Bahn im Konzept der Machbarkeitsstudie stellt eine un- zufriedenstellende Situation dar. Aus diesem Grund soll eine weiterführende Studie erstellt werden, die den Fokus auf den Konflikt zwi- schen P+R und Bus setzt. Anknüpfend an die Er gebnisse der ersten Studie soll darauf aufbauend vor allem ein Ansatz zur Vermehrung von P+R -Plätzen und die Integration von Bushaltestellen im direkten Umfeld des Haltepunkts weiterverfolgt werden. Zusätzlich sind weitere Lösungsvorschläge zu erörtern, wi e das Konzept möglichst den Anforderungen aller Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmern gerecht werden kann. Dabei sind trotz des gesetzten Fokus Radverkehr, Fußverkehr, Gestaltung sowie Aspekte der sozialen Sicherheit und Orientierung nicht außer Acht zu l assen. Ggf. kann der Konflikt durch die Überprüfung der Umgebung auf Ausweichflächen für den P+R -Bedarf oder sogar die Ermittlung von für P+R geeignetere Nachbarhaltepunkte entschärft werden. Die Bushaltestellen sollen möglichst nah am S -Bahn -Zugang liegen , die Anwohner der Bahnhofstraße sollen vom Busverkehr entlastet werden und trotzdem sollen für Linien mit End - und Startpunkt am Haltepunkt Angermund eine Wendemög- lichkeit erhalten bleiben. Ziel ist es, die vorhandenen Konzeptideen weiter zu vertiefen un d auf Grundlage der Diskussionsbei- träge zu optimieren, sodass die Funktionen Parken, Busverknüpfung, Fuß - und Radverkehr, barriere- freie Zuwegung zum Bahnsteig und leistungsfähige Verbindung zwischen beiden Ortshälften erfüllt werden. SEITE 5 # 2 Analyse 2.1 Großräumig e Einordnung des Plangebiets Die Stadt Düsseldorf ist mit 639 407 Einwohnern (Stand 31.12.2017) Landeshauptstadt von Nordrhein - Westfalen. Das Verwaltungsgebiet der Stadt ist in insgesamt 10 Bezirke gegliedert, welche sich wiede- rum aus Stadtteilen zusammens etzen. Der Stadtteil Düsseldorf -Angermund befindet sich in Bezirk 5 im Norden von Düsseldorf. Westlich grenzt der Stadtteil Wittlaer an den Stadtteil Angermund . Östlich von Angermund befindet sich bereits die Verwaltungsgrenze Düsseldorfs zum Kreis Mettman n. Auch im Norden ist die Stadtteilgrenze gleichzeitig auch die Verwaltungsgrenze des Stadtgebiets. Nördlich liegt bereits ein Stadtteil Duisburgs. Im Süden schließ t sich der Düsseldorfer Stadtteil Kalkum an . Somit ist Angermund der nördlichste Stadtteil D üsseldorfs und befindet sich mittig zwischen dem Stadtzentrum Düsseldorf und dem Stadtzentrum Duisburg. > Abbildung 1:Lage des Stadtteils und des Bezirks innerhalb der Verwaltungsgrenze Düsseldorfs [Quelle: StadtLandBahn] SEITE 6 Der Stadtteil Angermund ist ü ber die A 524 im Norden, die A52 im Osten und die B 8 im Westen an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen. Mit dem Flu ghafen im Norden Düsseldorfs verfügt die Stadt zudem über eine bedeutsame Schnittstelle zum Luftverkehr. Für die Bewohner aller Stadtteile Düsseldorfs ist somit ein Flughafen in nahräumiger Entfernung über das Straßen - und Schienennetz zu erreichen. Insbes ondere der Stadtteil Angermund liegt im nahräumigen Einzugsbereich und in direkter Umgebung des Flughafens. Über die B8 und die S -Bahn besteht eine direkte Verbindung zum Flugha- fen. Dies hat Auswirkungen auf den Betrieb am S -Bahn -Haltepunkt. > Abbildung 2: Großräumige Einordnung des Plangebiets in das überordnete Straßennetz [Quelle: StadtLandBahn] Der Schienenhaltepunkt Angermund ist an das S-Bahnnetz angebunden und darüber mit den vielen S - Bahnhaltepunkten im Stadtgebiet Düsse ldorfs und den umliegenden Städten vernetzt. Im Rahmen der SEITE 7 Verwirklichung der RRX -Planung wird der Haltepunkt zwar umgebaut, es wird allerdings kein RRX -Halt eingerichtet. > Abbildung 3:Großräumige Einordnung des Plangebiets in das Schienennetz [Quelle: StadtLandBahn] Neben der S -Bahn und dem übergeordneten Schienenpersonenverkehr verfügt die Stadt über ein Stadtbahn - und Bussystem, welches den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt sichers tellt. Hinsichtlich des nicht -motorisierten Individualverkehrs sind ebenfalls großräumige Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur geplant. Die Stadt Düsseldorf ist bestrebt den Radverkehr zu fördern und hat SEITE 8 in diesem Zug bereits zahlreiche Maßnahmen u.a. die Erarbeitung von Radverkehrsbezirksnetzen und eine stadtweite Fahrradwegweisung umgesetzt. 2.2 Nahräumige Einordnung des P langebiets und Entwicklungen mit Auswirkungen auf Bahn- hofsumfeld Im Stadtteil Angermund wohnen ca. 6 600 Menschen (Stand 31.12.2018). Der Bahnhof liegt inmitten der Ortschaft am Kreuzungspunkt der in Süd -Nord -Richtung verlaufenden Bahnstrecke mit der Anger- munder Straße (L 139). Diese bildet die Hauptverkehrsstraße des Stadtteils und überquert die Gleise in annähernd rechtem Winkel mit e iner Brücke. Knapp 100 Meter weiter südlich laufen ferner von Osten die Bahnhofstraße und von Westen die Straße An den Linden auf den Bahnkörper zu. Der Bahn- hof ist umgeben von überwiegend durch Wohnnutzung geprägte Gebiete. Im direkten Bahnhofsum- feld befi nden sich eine Kindertagesstätte und eine Kirche. > Abbildung 4:Nahräumige Einordnung des Plangebiets [ eigene Darstellung ] Westlich der Bahn befinde t sich neben dem P+R -Platz und den B+R -Anlagen eine große Frei fläche, für die e in neuer Bebauungsplan aufgestellt wurde . Die Fläche wird zum einen dazu verwendet , einen neuen Aldi -Discountmarkt zu entwickeln, zum anderen steht die Fläche der Umfeldentwicklung des Bahnhofs mit Verknüpfungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Planung beinhalte t auch die Erschließung des Plangebiets mit Anbindung an die Angermunder Straße. Demnach wird die Zufahrt zum bisherigen P+R -Platz über die Straße An den Linden für die Durchfahrt von Kfz gesperrt. Nur Fußgänger und Rad- fahrer können zukünftig diesen Weg nu tzen, um zum Bahnhaltepunkt zu kommen. Die Entwicklung des Bebauungsplans erfolgte im Rahmen bzw. im Anschluss an die Ergebniserarbeitung der ersten Machbarkeitsstudie. Damit sind bereits Vorgaben der Erschließung und der Flächenverfügbarkeit fest- gesetzt. Die folgende Abbildung zeigt den aktuellen Bebauungsplan. SEITE 9 Abbildung 5: Auszug aus dem Bebauungsplan Nr. 05/002 - S-Bahnhof Angermund (Rechtskraft November 2017): Folgenutzung nach Umsetzung der RRX -Trasse [Quelle: Stadt Düsseldorf] SEITE 10 Derzeit wird die Planung des ALDI -Marktes bereits umgesetzt. Damit wird auch die Zufahrt mit dem zugehörigen Gehweg hergestellt. Diese sind als Vorgabe in der neuen Studi e zu berücksichtigen. Die nachfolgende Abbildung zeigt den aktuellen Lageplan dieser Maßnahme. > Abbildung 6: Ausführungsplanung Angermunder

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/026/2020