Informationsvorlage Aktenzeichen HFA/017/2026

Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 28. Mai 2026veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Der Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026 wird vorgestellt.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 28. Mai 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · HFA/017/2026

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Controllingbericht

Dateidatum im RIS: 20.05.2026 · Amtliches Original (PDF)

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Seite 1 von 23 Vorlage: HFA/017/2026 Anmerkung: In dem Bericht können geringe Differenzen aufgrund gerundeter Darstellung auftreten. Verschlechterungen werden mit einem negativen Vorzeichen und Verbesserungen mit einem positiven Vorzeichen abgebildet. Düsseldorf Nähe trifft Freiheit …zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage zum Stand 31.03.2026 Controllingbericht Seite 2 von 23 Inhaltsverzeichnis Thema Seite Ergebnisrechnung – Jahresprognose 3 Ausgleichsrücklage 3 Gesamtbericht - Ergebnisrechnung 4 Ordentliche Erträge 5 Gewerbesteuererträge 5 Ordentliche Aufwendungen 8 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 11 Globaler Minderaufwand 11 Ergebnishaushalt - Chancen und Risiken 12 Gesamtbericht – Finanzrechnung 13 Konsumtive Finanzrechnung 14 Gewerbesteuereinzahlungen 14 Investive Einzahlungen 16 Investive Auszahlungen 17 Investitionsentwicklung 19 Investitionshaushalt – Chancen und Risiken 19 Finanzierungstätigkeiten 20 Personal - und Versorgungsaufwendungen 21 Summary 23Seite 3 von 23 Ergebnisrechnung Das geplante Jahresergebnis in 2026 beträgt -390,4 Mio. Euro (unter Berücksichtigung des globalen Minderaufwandes in Höhe von 80 Mio. Euro). Der Controllingbericht zum Berichtsstand 31.03.2026 prognostiziert ein Jahresergebnis von -447,1 Mio. Euro . In dieser Prognose wird davon ausgegangen, dass der eingeplante globale Minderaufwand von 80 Mio. Euro bis zum Jahresende realisiert wird. Die aktuelle Prognose weicht vom geplanten Jahresergebnis um -56,7 Mio. Euro ab. Ausgleichsrücklage Aufgrund des vorläufigen Jahresergebnisses 2025 in Höhe -273,5 Mio. Euro reduziert sich die Ausgleichsrücklage von 690,0 Mio. Euro auf 416,5 Mio. Euro (Stand Anfang 2026). Die Ausgleichsrücklage reicht aktuell nicht aus, um das prognostizierte Jahresergebnis 2026 (-447,1 Mio. Euro) in voller Höhe auszugleichen. Für den nicht durch die Ausgleichsrücklage gedeckten Jahresfehlbetrag 2026 müsste die allgemeine Rücklage in Anspruch genommen werden. Seite 4 von 23 Die prognostizierten Veränderungen werden nachstehend zeilenscharf dargestellt: Gesamtbericht - Ergebnisrechnung Nr. 03/2026 1 + Steuern und ähnliche Abgaben 2.251,7 2.265,0 1.266,1 56% 0,0 2.265,0 0% 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 470,9 517,5 129,1 25% -1,8 515,8 0% 3 + Sonstige Transfererträge 25,0 30,6 4,6 15% 0,0 30,6 0% 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 359,6 369,1 224,6 61% -0,6 368,5 0% 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 111,2 121,5 24,1 20% 0,0 121,5 0% 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 339,4 362,1 48,8 13% -0,4 361,7 0% 7 + Sonstige ordentliche Erträge 208,5 223,9 28,1 13% -12,9 211,0 -6% 8 + Aktivierte Eigenleistungen 7,5 3,6 0,0 0% 0,0 3,6 0% 9 + Bestandsveränderungen (+/-) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10 = Ordentliche Erträge 3.773,7 3.893,3 1.725,4 44% -15,8 3.877,6 0% 11 - Personalaufwendungen -932,7 -969,7 -210,2 22% -20,8 -990,5 -2% 12 - Versorgungsaufwendungen -62,0 -89,0 -27,8 31% -0,5 -89,5 -1% 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -784,4 -864,9 -200,9 23% -79,0 -943,9 -9% 14 - Bilanzielle Abschreibungen -200,5 -202,3 -46,9 23% 0,0 -202,3 0% 15 - Transferaufwendungen -1.665,7 -1.751,3 -458,6 26% -25,2 -1.776,5 -1% 16 - Sonstige ordentliche Aufwendungen -415,9 -443,7 -121,8 27% -14,3 -457,9 -3% 16a Pauschaler Abschlag* 96,9 96,9 17 = Ordentliche Aufwendungen -4.061,2 -4.320,9 -1.066,2 25% -42,9 -4.363,8 -1% 18 = Ordentliches Ergebnis (Zeilen 10 und 17) -287,5 -427,6 659,2 -154% -58,7 -486,3 -14% 19 + Finanzerträge 45,2 34,8 0,3 1% 0,0 34,8 0% 20 - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen -31,2 -77,6 -7,3 9% 2,0 -75,6 3% 21 = Finanzergebnis (Zeilen 19 und 20) 14,0 -42,8 -6,9 16% 2,0 -40,8 5% 22 = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit (Zeilen 18 und 21) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 23 + Außerordentliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 24 - Außerordentliche Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 25 = Außerordentliches Ergebnis (Zeilen 23 und 24) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 26 = Jahresergebnis (Zeilen 22 und 25) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 27 - globaler Minderaufwand 0,0 80,0 0,0 0% 0,0 80,0 0% 28 = Jahresergebnis nach Abzug globaler Minderaufwand (Zeilen 26 und 27) -273,5 -390,4 652,3 -167% -56,7 -447,1 -15% -447,1 H inwe ise Verbesserung (+), Verschlechterung (-), Werte in Millionen Euro Prozentuale Abweichungen zum Haushaltsansatz werden bei Abweichungen kleiner -5 % (Verschlechterung) rot; bei Abweichungen größer + 5 % (Verbesserung) blau dargestellt. * Erläuterung pauschaler Abschlag: prognostizierte Berücksichtigung von Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 in Folgejahre. Entsprechende Dezernatsmeldungen in diesem Zusammenhang werden mit dieser Pauschale verrechnet. nachrichtlich: prognostiziertes Jahresergebnis zu den Berichtsständen prognostiziertes Jahresergebnis 2026 zum aktuellen Berichtstand Bezeichnung IST zum Berichtsstand 03/2026 vorläufiges Jahres- ergebnis 2025 Haushalts- ansatz 2026 prognostizierte Veränderung zum Ansatz Berichtsstand Seite 5 von 23 Darstellung der größten prognostizierten Veränderungen im Ergebnishaushalt: Nachstehend werden die größten positiven und negativen Abweichungen zum Ansatz dargestellt (Abweichung je Produkt und Zeile größer 1 Mio. Euro). Haushaltsneutrale Mittelverschiebungen werden (auch zeilenübergreifend) nicht aufgeführt. Hierzu gehören bspw. Mittelumstellungen für Klima- anpassungsmaßnahmen von Amt 19 zu den entsprechenden Fachämtern. Ordentliche Erträge Gewerbesteuererträge Die aktuelle Marktdynamik ist im Kontext von globalen Entwicklungen und geopolitischen Spannungen zu sehen und trägt zu einer hohen Volatilität in der Entwicklung der Gewerbesteuererträge bei. Gerade die aktuellen, weltweiten Spannungen beeinträchtigen die Gewinne international agierender Konzerne. Diese Konzerne sind wiederum stark von nationalen Konzernen bzw. Unternehmen und funktionierenden Lieferketten abhängig. Die aktuellen Seeblockaden in der Straße von Hormus und vor den Philippinen führen dazu, dass Unternehmen sich zum Teil in Planungen zur Transformation ihrer Geschäftsmodelle begeben. Deutsche Wirtschaftsexperten erwarten eine sehr langsame Erholung und gehen in ihren Prognosen von einer stagnierenden Wirtschaftslage aus. Von daher ist eine zurückhaltende Gewerbesteuer-Ertragsprognose geboten, da diese Aspekte auch für die Landeshauptstadt Düsseldorf mit zu betrachten sind. Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 1Steuern und ähnliche Abgaben 0,0 keine abweichende Prognose Abweichung in Mio. Euro Seite 6 von 23 Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 2 Zuwendungen und allgemeine Umlagen -1,8 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende -2,1 3 Sonstige Transfererträge 0,0 keine abweichende Prognose 4 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -0,6 Veränderungen unter jeweils 1 Mio. Euro je Zeile und Produkt. 5 Privatrechtliche Leistungsentgelte 0,0 keine abweichende Prognose 6 Kostenerstattungen und Kostenumlagen -0,4 1111128 Mobilitätsmanagement -1,3 Erstattungsleistung für die soziale Betreuung von ausländischen Flüchtlingen (insbesondere AsylbewerberInnen). Prognose auf Basis der Meldungen an die Bezirksregierung. Abweichung in Mio. Euro Im Wesentlichen betroffen sind prognostizierte Wenigererlöse im Bereich Jobrad-Leasing durch eine geringere Anzahl von Verträgen. Seite 7 von 23 Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 7 Sonstige ordentliche Erträge -12,9 1111106 Immobilienhandel -11,0 Da die bereits beschlossenen und geplanten Grundstücksgeschäfte für das Haushaltsjahr 2026 den Planansatz unterschreiten, wird zurzeit eine ergebniswirksame Verschlechterung bis zum Jahresende prognostiziert. Abweichung in Mio. Euro Seite 8 von 23 Ordentliche Aufwendungen Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 11 Personalaufwendungen -20,8 12 Versorgungsaufwendungen -0,5 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -79,0 -69,4 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdachlose, Aussiedler und Flüchtlinge -7,4 1111125 Gebäudereinigung -3,0 14 Bilanzielle Abschreibungen 0,0 keine abweichende Prognose Abweichung in Mio. Euro Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Personalaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -20,8 Mio. Euro (siehe Abschnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Versorgungsaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -0,5 Mio. Euro (siehe Absc hnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Die prognostizierte Verschlechterung entsteht durch Mehraufwendungen durch Tariferhöhungen, Kostensteigerungen aus den Vergaben 2025 sowie für Reinigung- und Hygienematerial. Im Vergabewesen wurden die Zuschlagskriterien bei der Gewichtung des Preises angepasst. Ergänzend sollen perspektivisch auch Maßnahmen, etwa im Bereic h der Cobotik, dazu beitragen, Effizienzpotenziale zu erschließen und Kostenentwicklungen positiv zu beeinflussen. Im Wesentlichen resultiert die prognostizierte Verschlechterung zum Jahresende aus der Haushaltsposition "Bewirtschaftung Grundstücke und bauliche Anlagen". Hierüber werden insbesondere Sicherheitsdienstleistungen entsprechend der Sicherheitskonzepte für Unterkünfte und Verwaltung sowie Obdach 2.0 beauftragt. Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nach 2027ff. Diverse Produkte Seite 9 von 23 Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 15 Transferaufwendungen -25,2 -26,6 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdac hlose, Aussiedler und Flüchtlinge -1,1 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende 2,8 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen -14,3 -12,4 1111108 Interne Rechtsberatung und -vertretung -1,2 Abweichung in Mio. Euro Für Versicherungsbeiträge und Schadensfälle wird ein Mehrbedarf in Höhe von insgesamt -1,2 Mio. Euro prognostiziert. Die Versicherungsbeiträge werden kontinuierlich erhöht, insbesondere für die Feuerversicherung. Prognostizierte geringere Anzahl von leistungsbeziehenden Personen. Tangiert sind insbesondere Leistungen nac h dem Asylbewerberleistungsgesetz. Prognostizierter Mehrbedarf im Bereic h Zuwendungen an Dritte für den Betrieb von Einrichtungen für Obdachlose. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Auszahlung der einbehaltenen Zuwendungsmittel 2025 (Auszahlungsvorbehalt in Höhe von 10 % - Auszahlung nac h Vorliegen der Verwendungsnachweise). Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Seite 10 von 23 Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 16a Pauschaler Abschlag 96,9 Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen im Aufwandsbereich aus dem Vorjahr erhöhen das zur Verfügung stehende Budget des laufenden Haushaltsjahres. Hierdurch kann es zu mehr Ausgaben und somit zu einem schlec hteren Jahresergebnis kommen. Da erfahrungsgemäß auch dieses Jahr Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen gebildet werden, wird ein pauschaler Absc hlag im Rahmen des Finanzcontrollings berüc ksichtigt. Dieser hat eine ergebnisverbessernde Wirkung. Die Höhe des pauschalen Abschlags in Höhe von insgesamt 106,6 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf den Ermächtigungsübertragungen (inkl. Klima) und Neuveranschlagungen aus 2025. Meldungen der Fachbereic he, die diesen pausc halen Absc hlag konkretisieren, also bereits Ermächtigungsübertragungen oder Neuveranschlagungen aus Budgetmitteln 2026 prognostizieren, reduzieren diesen pauschalen Abschlag. Dies geschieht im Rahmen der Meldungen zum CB 03/2026 in Höhe von 9,7 Mio. Euro, woraus sic h ein noch verbleibender pauschaler Abschlag in Höhe von 96,9 Mio. Euro ergibt. Abweichung in Mio. Euro Seite 11 von 23 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 19 Finanzerträge 0,0 20 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 2,0 6161201 Allgemeine Finanzwirtschaft 2,0 Nicht eingeplante Einzahlungen aus dem NRW-Infrastrukturgesetz führen zu geringeren Kreditaufnahmen und somit zu geringeren Zinsaufwendungen. Abweichung in Mio. Euro keine abweichende Prognose 27 Globaler Minderaufwand Im Haushaltsjahr 2026 wurde ein globaler Minderaufwand in Höhe von 80 Mio. Euro veranschlagt. Aufgrund der vorliegenden Prognose bei den ordentlichen Aufwendungen (-42,9 Mio. Euro) besteht grundsätzlich das Risiko, dass der veranschlagte globaler Minderaufwand im weiteren Jahresverlauf nicht realisiert wird. Zur Sicherstellung der Realisierung des globalen Minderaufwandes ist im zweiten Quartal 2026 gemäß Ziffer 6.5 des vom Rat beschlossenen Budgetierungskonzeptes vorgesehen, verwaltungsweit Budgetmittel in Höhe des globalen Minderaufwandes (80 Mio. Euro) zu sperren. Die Einhaltung obliegt den Produktverantwortlichen. Seite 12 von 23 Ergebnishaushalt – Chancen und Risiken  Die Kommission zur Sozialstaatsreform hat ihre im September 2025 aufgenommene Arbeit planmäßig abgeschlossen und am 27. Januar 2026 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Das Gremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Länder und Kommunen, hat insgesamt 26 Empfehlungen zur Modernisierung des Sozialstaats erarbeitet, die den Sozialstaat effizienter, digitaler und bürgerfreundlicher machen sollen und in vier zentrale Handlungsfelder zusammengefasst: 1. Sozialleistungen neu systematisieren 2. Recht grundlegend vereinfachen 3. Verwaltung konsequent digitalisieren 4. Erwerbsanreize verbessern Ein Verschieben von Zuständigkeiten insbesondere im Sozialbereich - zulasten der Kommunen ohne entsprechende Kompensationen - muss nach wie vor vermieden werden. Finanzielle Auswirkungen auch auf die kommunalen Haushalte sind weiterhin nicht bestimmbar.  Das Bundesverfassungsgericht hat mit einem Beschluss vom 17. September 2025 die Besoldung der Berliner Landesbeamtinnen und - beamten (Besoldungsordnung A) für die Jahre 2008 bis 2020 in weiten Teilen für verfassungswidrig erklärt und verpflichtet den Gesetzgeber zu Neuregelungen bis zum 31. März 2027. Dabei ging es um die Frage, ob die Besoldung den Anforderungen des Alimentationsprinzips entspricht. Die Alimentation war nicht amtsangemessen, da der Abstand zur Grundsicherung zu gering war und die Anpassung an Verbraucherpreise/Tariflöhne fehlte. Daraus resultierend hat der Beschluss auch Auswirkungen auf andere Bundesländer, wie Nordrhein-Westfalen. Die Umsetzung der Entscheidung wird die Landesregierung in einem gesonderten Gesetz regeln. Dazu laufen die erforderlichen Prüfungen. Das entsprechende Gesetzgebungsverfahren soll im Laufe des Sommers eingeleitet werden.  Im Rahmen der Aufstellung des Haushaltes 2026 wurden neben der Aufnahme eines globalen Minderaufwandes im Ergebnisplan in Höhe von 80 Mio. Euro weitere Verbesserungen im Personal- und Sachhaushalt veranschlagt. Das Volumen beträgt im Personalhaushalt rd. 42,4 Mio. Euro, im Sachhaushalt rd. 53,9 Mio. Euro und betrifft eine Vielzahl von Sachverhalten. Die entsprechenden Konsolidierungsmaßnahmen sollen durch die jeweils zuständigen Dezernate umgesetzt werden. Sofern eine politische Beschlussfassung erforderlich ist, wird die Verwaltung entsprechende Beschlussvorlagen erstellen (z.B. Anpassung Eintrittspreise Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf). Sofern Maßnahmen nicht oder nicht vollständig im Jahr 2026 umgesetzt werden (können), besteht das Risiko, dass sich das Jahresergebnis verschlechtert. Seite 13 von 23 Finanzrechnung Gesamtbericht - Gesamtfinanzrechnung 03/2026 1 + Steuern und ähnliche Abgaben 2.290,8 2.241,8 273,3 12% 0,0 2.241,8 0% 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 370,5 384,3 108,5 28% -1,8 382,5 0% 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 21,7 27,8 4,0 15% 0,0 27,8 0% 4 + öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 378,2 362,5 88,2 24% -0,6 361,9 0% 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 117,5 121,1 24,2 20% 0,0 121,1 0% 6 + Kostenerstattungen, Kostenumlagen 353,2 362,1 83,9 23% -0,4 361,7 0% 7 + Sonstige Einzahlungen 131,0 149,9 48,1 32% -1,9 148,0 -1% 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen 40,7 34,8 4,9 14% 0,0 34,8 0% 9 = Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit 3.703,6 3.684,4 635,1 17% -4,7 3.679,7 0% 10 - Personalauszahlungen -867,1 -883,3 -147,5 17% -20,8 -904,1 -2% 11 - Versorgungsauszahlungen -104,4 -104,6 -20,7 20% -0,5 -105,1 0% 12 - Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen -815,6 -866,9 -177,7 21% -79,0 -945,8 -9% 13 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen -28,4 -77,3 -10,1 13% 2,0 -75,3 3% 14 - Transferauszahlungen -1.665,0 -1.738,4 -404,1 23% -25,2 -1.763,7 -1% 15 - Sonstige Auszahlungen -422,4 -420,9 -105,7 25% -13,4 -434,2 -3% 15a Pauschaler Abschlag konsumtiv* 96,9 96,9 16 = Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit -3.903,0 -4.091,4 -865,7 21% -40,0 -4.131,4 -1% 17 = Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit (Zeilen 9 und 16) -199,4 -407,1 -230,6 57% -44,7 -451,8 -11% 18 + Einzahlungen aus Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen 123,5 182,1 40,9 22% 8,8 190,9 5% 19 + Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 13,4 39,1 0,3 1% 4,4 43,5 11% 20 + Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlagen 14,0 0,0 1,2 0,0 0,0 21 + Einzahlungen aus Beiträgen u.ä. Entgelten 5,2 4,3 0,6 13% 0,0 4,3 0% 22 + Sonstige Investitionseinzahlungen 2,2 4,3 3,7 85% 0,0 4,3 0% 23 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit 158,2 229,8 46,6 20% 13,2 243,0 6% 24 - Auszahlungen für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden -217,0 -29,3 -0,4 1% -12,3 -41,5 -42% 25 - Auszahlungen für Baumaßnahmen -333,6 -489,0 -78,1 16% -153,2 -642,2 -31% 26 - Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen -62,8 -102,6 -11,7 11% -3,7 -106,3 -4% 27 - Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen -21,4 0,0 -1,6 -0,8 -0,8 28 - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -39,2 -68,5 -3,7 5% -18,1 -86,6 -26% 29 - Sonstige Investitionsaus zahlungen -3,3 -40,1 -0,6 2% -3,9 -43,9 -10% 29a Pauschaler Abschlag investiv* 205,0 30 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit -677,4 -729,5 -96,1 13% 13,0 -716,5 2% 31 = Saldo aus Investitionstätigkeit (Zeilen 23 und 30) -519,1 -499,7 -49,5 10% 26,2 -473,5 5% 32 = Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (Zeilen 17 und 31) -718,5 -906,7 -280,1 31% -18,5 -925,3 -2% 33 + Einzahlungen a.d. Aufnahme u. durch Rückflüsse v. Krediten f. Invest. u. diesen wirtschaftl. gleichkommenden Rechtsverhältnissen 522,2 521,4 0,0 0% -26,2 495,2 -5% 34 + Einzahlungen a.d. Aufnahme u. durch Rückflüsse v. Krediten z. Liquiditässicherung 2.286,0 466,5 761,0 163% 28,8 495,2 6% 35 + Auszahlungen f. d. Tilgung u. Gewährung v. Krediten f. Invest. u. diesen wirtschaftl. gleichkommenden Rechtsverhältnissen -17,0 -81,1 -5,4 7% 0,0 -81,1 0% 36 + Auszahlungen f. d. Tilgung u. Gewährung v. Krediten z. Liquiditätssicherung -2.139,5 0,0 -404,0 0,0 0,0 37 = Saldo aus Finanzierungstätigkeit 651,7 906,7 351,6 39% 2,6 909,3 0% 38 = Änderung des Bestandes an eigenen Finanzmitteln (Zeilen 32 und 37) -66,8 0,0 71,5 -15,9 -15,9 39 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 82,8 0,0 15,9 15,9 15,9 40 = Liquide Mittel - eigene Finanzmittel 15,9 0,0 87,5 0,0 0,0 H inwe ise Verbesserung (+), Verschlechterung (-), Werte in Millionen Euro Prozentuale Abweichungen zum Haushaltsansatz werden bei Abweichungen kleiner -5 % rot; bei Abweichungen größer + 5 % blau dargestellt. * Erläuterung pauschale Abschläge (konsumtiv und investiv): prognostizierte Berücksichtigung von Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 in Folgejahre. Entsprechende Dezernatsmeldungen in diesem Zusammenhang werden mit dieser Pauschale verrechnet. prognostiziertes Jahresergebnis 2026 zum aktuellen Berichtstand Bezeichnung Nr. vorl. Jahres- ergebnis 2025 Haushalts- ansatz 2026 IST zum Berichtsstand 03/2026 prognostizierte Veränderung zum Ansatz Berichtsstand Seite 14 von 23 Konsumtive Finanzrechnung Für die konsumtive Finanzrechnung ergibt sich zurzeit eine Verschlechterung in Höhe von 44,7 Mio. Euro . Bei Eintreten der Prognose müssen hierfür zusätzliche Liquiditätskredite aufgenommen werden. Die Gewerbesteuereinzahlungen sind im Vergleich zum Vorjahr (Berichtsstand 03/2025) ca. 60 Mio. Euro (21 %) niedriger als in diesem Jahr. Die Entwicklung wird weiter beobachtet. Die Ausführungen unter „Gewerbesteuererträge“ gelten entsprechend. Seite 15 von 23 Pauschale Abschläge Analog zum Ergebnishaushalt erhöhen auch Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen im Auszahlungsbereich das zur Verfügung stehende Budget des laufenden Haushaltsjahres. Hierdurch können mehr Auszahlungen entstehen, womit zusätzliche Kreditaufnahmen einhergehen. Da erfahrungsgemäß auch dieses Jahr Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen gebildet werden, werden auch in der Finanzrechnung pauschale Abschläge (konsumtiv und investiv) im Rahmen des Finanzcontrollings berücksichtigt. Die Höhe des pauschalen Abschlages in der konsumtiven Finanzrechnung orientiert sich am pauschalen Abschlag aus der Ergebnisrechnung. Seite 16 von 23 Darstellung der größten prognostizierten Veränderungen bei den Investitionstätigkeiten: Nachstehend werden die größten positiven und negativen Abweichungen zum Ansatz dargestellt (Abweichung je Produkt und Zeile größer 1 Mio. Euro). Haushaltsneutrale Mittelverschiebungen (auch zeilenübergreifend) werden nicht aufgeführt. Hierzu gehören bspw. Mittelumstellungen für Klimaanpassungsmaßnahmen von Amt 19 zu den entsprechenden Fachämtern. Investive Einzahlungen Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 18 Einzahlungen aus Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen 8,8 5555201 Wasserbau 7,4 19 Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 4,4 1111106 Immobilienhandel -1,5 5757303 BgA Marktwesen 5,9 20 Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlagen 0,0 keine abweichende Prognose 21 Einzahlungen aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0,0 keine abweichende Prognose 22 Sonstige Investitionseinzahlungen 0,0 keine abweichende Prognose Anpassung gemäß aktueller Mittelabflussplanung. Betroffen ist im Wesentlic hen die Maßnahme Rhein-Eindeichung Himmelgeist. Da die bereits beschlossenen und geplanten Grundstücksgeschäfte für das Haushaltsjahr 2026 den Planansatz unterschreiten, wird zurzeit eine zahlungswirksame Verschlechterung bis zum Jahresende prognostiziert. Kaufpreiszahlung für ein Grundstück des Großmarktes Abweichung in Mio. Euro Seite 17 von 23 Investive Auszahlungen Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 24 Auszahlungen für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden -12,3 -13,1 25 Auszahlungen für Baumaßnahmen -153,2 -138,7 5454101 Straßen 1,7 5555201 Wasserbau 2,1 26 Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen -3,7 -18,9 27 Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen -0,8 Veränderungen unter jeweils 1 Mio. Euro je Zeile und Produkt. 28 Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen -18,1 -19,3 Abweichung in Mio. Euro Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Sperre von neu veranschlagten Haushaltsmitteln, die doch noch in 2025 verausgabt worden sind. Tangiert ist insbesondere die Maßnahme: GS Oberflächenerneuerung Kö-Bogen. Prognose gemäß aktueller Mittelabflussplanung. Tangiert sind diverse Maßnahmen (z.B. Rhein-HWS-Benrath Im Diepental-Bau, Rhein- Eindeichung Himmelgeist) Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Seite 18 von 23 Zeilen- /Produkt- Nr. Zeilenbezeichnung 29 Sonstige Investitionsauszahlungen -3,9 -3,9 29a Pauschaler Abschlag investiv 205,0 Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Der pauschale Abschlag für die Investitionstätigkeiten in Höhe von insgesamt 205,0 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf den Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2025 (inkl. Klima). Meldungen der Fac hbereiche, die diesen pauschalen Abschlag konkretisieren, also bereits Ermächtigungsübertragungen oder Neuveranschlagungen aus Budgetmitteln 2026 prognostizieren, reduzieren diesen pauschalen Abschlag. Abweichung in Mio. Euro Seite 19 von 23 Investitionsentwicklung In der nachfolgenden Grafik werden sowohl die Einzahlungen als auch die Auszahlungen aus Investitionstätigkeiten der Landeshauptstadt Düsseldorf und deren Entwicklung in diesem Jahr dargestellt. Investitionshaushalt – Chancen und Risiken  Der Bund hat ein Sondervermögen zur Stärkung der öffentlichen Infrastruktur und zur Förderung der Klimaneutralität in Höhe von bis zu 500 Mrd. Euro eingerichtet. Die Kommunen erhalten aus diesem Paket über das Land NRW rd. 21,3 Mrd. Euro, wobei nur 10 Mrd. Euro über Pauschalen direkt an die Kommunen verteilt werden. Die restlichen Gelder sollen von den Kommunen über Förderprogramme abgerufen werden können. Aus den pauschalen Mitteln wird die Landeshauptstadt Düsseldorf während der 12-jährigen Laufzeit des Programmes voraussichtlich rd. 280,8 Mio. Euro (umgerechnet rd. 23,4 Mio. Euro pro Jahr) erhalten. Es sollen bereits in 2026 die ersten Mittel abgerufen werden. Investitionsentwicklung 3,8% 8,5% 13,2% 4,8% 5,2% 22,3% 0 100 200 300 400 500 600 700 800 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember in Mio. Euro Ansatz Auszahlungen Prognose Auszahlungen zum Jahresende inklusive pauschalem Abschlag IST Auszahlungen Ansatz Einzahlungen Prognose Einzahlungen zum Jahresende IST Einzahlungen Seite 20 von 23 Finanzierungstätigkeiten Interne und externe Kredite  Zum Berichtsstichtag betrug der Stand an Liquiditätskrediten insgesamt 533,5 Mio. Euro. Der in der Haushaltssatzung 2026 festgelegte Höchstbetrag für Kreditaufnahmen zur Sicherung der Liquidität beträgt 1,5 Mrd. Euro.  Der Bestand an Investitions- und Förderkrediten belief sich zum Berichtsstichtag auf 1.013,5 Mio. Euro . Davon beträgt der Anteil an Investitionskrediten 720,0 Mio. Euro und der Anteil der Förderkredite 293,1 Mio. Euro. Letzterer teilt sich nochmal in 243,1 Mio. Euro für Schulbau, 27,8 Mio. Euro für Flüchtlingsunterkünfte und in 22,2 Mio. Euro für „Gute Schule 2020“ auf.  Zum Berichtsstand belief sich das Gesamtkreditvolumen auf insgesamt 1.547,0 Mio. Euro . Zins- und Tilgungspläne In der Ratssitzung am 04.02.2021 wurde beschlossen, dass ab dem Haushaltsjahr 2021 zwar wieder Investitionskredite aufgenommen werden dürfen, jedoch nur unter Zugrundelegung eines Zins- und Tilgungsplanes. Im Jahre 2026 wurden bis zum Berichtsstichtag keine weiteren Investitionskredite aufgenommen. Interne und externe Kredite 1.018,8 1.018,8 1.013,5 1.013,5 1.195,3 1.472,3 1.315,0 1.547,0 176,5 453,5 301,5 533,5 2.104,6 671,7 1.432,9 0,0 200,0 400,0 600,0 800,0 1.000,0 1.200,0 1.400,0 1.600,0 1.800,0 2.000,0 2.200,0 01.01. Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember in Mio. Euro Externe Förder- und restliche Investitionskredite Gesamtkreditvolumen Liquiditätskredite gestrichelte Linien - Prognose zum 31.12.2026 Seite 21 von 23 Personal- und Versorgungsaufwendungen Die nachfolgenden Zahlen basieren auf der Hochrechnung für März 2026: Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund 21,3 Mio. Euro . Der Budgetbereich schließt mit einer Überschreitung von rund 30,0 Mio. Euro . Grund ist die beschlossene Einsparvorgabe von 42,4 Mio. Euro, die bislang nur anteilig erfüllt werden konnte. Konzepte zur Erfüllung der Vorgabe sind in Arbeit. Die Sonderbudgets schließen mit einer Unterschreitung von rund 6,8 Mio. Euro ab und unterliegen nicht der Einsparvorgabe. Als Sonderbudgets definiert wurden - der Bereich der freigestellten Mitglieder des Personalrats sowie der freigestellten Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung, - die im Personaletat geführten Beschäftigten der Fraktionsgeschäftsstellen, - die Bereiche Gefahrenvorbeugung und Rettungsdienst (ohne Verwaltung) und - die Kindertagesstätten (ebenfalls ohne Verwaltung). Weitere Unterschreitungen von rund 1,9 Mio. Euro ergeben sich bei den „Zentralen Töpfen“. in Mio. Euro in Mio. Euro in Mio. Euro in Mio. Euro in Mio. Euro in Mio. Euro in Mio. Euro in v. H. Budgetierter Bereich 638,3 0,8 3,1 0,5 642,7 672,7 30,0 4,7 Sonderbudgets 173,0 3,3 -3,1 0,1 173,2 166,4 -6,8 -3,9 Zwischensumme 811,3 4,1 0,0 0,5 815,9 839,1 23,2 2,8 Zentralfonds ** 14,7 0,0 0,0 -0,1 14,6 13,3 -1,3 -9,1 Versorgung 85,8 0,0 0,0 0,0 85,8 86,3 0,5 0,6 Ausbildung 28,6 0,0 0,0 -0,4 28,2 28,2 0,0 0,0 Beihilfen und Dienstunfallfürsorge 31,3 2,1 0,0 0,0 33,3 32,3 -1,0 -3,1 Gesamtstädtische Mittel *** 0,4 6,6 0,0 0,0 7,0 7,0 0,0 0,0 Summe ohne Personalrückstellungen 972,0 12,8 0,0 0,0 984,8 1.006,2 21,3 2,2 Summe Personalrückstellungen (ohne Hochrechnung) 69,2 1,5 0,0 0,0 70,7 70,7 0,0 0,0 Summe inkl. Personalrückstellungen 1.041,3 14,3 0,0 0,0 1.055,6 1.076,9 21,3 2,0 Etwaige Abweichungen können sich durch Rundungsdifferenzen/Nac hkommastellen ergeben. *** Gesamtstädtische Mittel werden vorgehalten, z. B. für die absehbare Besoldungserhöhung. Zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme wird das Budget unterjährig auf die jeweiligen Produkte der Ämter/Büros/Institute übertragen. ** Beschäftigte mit geringeren Vermittlungsc hancen werden bis zur abschließenden Vermittlung in ein Amt/Büro/Institut zentral finanziert ("Bestandsfälle"). Bei "Neufällen" bleiben die Fachbereiche in der Budgetverantwortung, bis eine dauerhafte Vermittlung erfolgt ist. Erwartete Gesamtabweichung vom Budget - = Unterschreitung / + = Überschreitung * Ohne Dienstbezüge der Sonstigen Beschäftigten (Honorare etc.) Anfangs- budget * unter- jährige Verände- rungen Budget aktuell Ergebnis- prognose zum Jahresende Bezeichnung Änderung durch Rat (HH- Beschluss) Wirkung auf Budget- verteilung Seite 22 von 23 Besoldung und Tarif Mit Ratsbeschluss zum Haushalt wurden für 2026 Mittel für - die absehbare Besoldungsanpassung in Höhe von rund 6,2 Mio. Euro und - die beschlossene Anpassung des TVK (Tarifvertrag für die Musikerinnen und Musiker in Konzert- und Theaterorchestern) in Höhe von 0,4 Mio. Euro veranschlagt. Bis zur Zahlungswirksamkeit werden die Mittel bei den gesamtstädtischen Mitteln vorgehalten und dann verteilt. Seite 23 von 23 Summary Jahresergebnis -390,4 -56,7 -447,1 Gewerbesteuer 1.397,3 0,0 1.397,3 Personal- und Versorgungsaufwendungen -1.055,6 -21,3 -1.076,9 25% der ordentlichen Aufwendungen Transferaufwendungen -1.665,7 -25,2 -1.690,9 39% der ordentlichen Aufwendungen Hilfe zur Erziehung -165,9 0,0 -165,9 Aufnahme von zusätzlichen Liquiditäts- und Investitionskredite 906,7 2,6 909,3 Angaben in Mio. Euro Mittelabflussquoten Aufwandsdeckungsquote 88,1% Deckung der Aufwendungen durch Erträge ohne gl. Minderaufwand Investitionstätigkeiten (Auszahlungen) 10,4% Angeordnetes IST zum Berichtsstand gegenüber Plan inkl. Ermächtigungsübertragungen Planung Veränderung Prognose

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Themen

Vorgang · HFA/017/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Weitere Unterlage

    Controllingbericht · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Informationsvorlage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 9

    Haupt- und Finanzausschuss. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

Informationsvorlage als Text anzeigen
Title: Informationsvorlage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587353.pdf Published Time: 2026-05-28T05:20:00.000Z Number of Pages: 1 Markdown Content: HFA/017/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026 Fachbereich: 20 - Kämmerei Dezernentin / Dezernent: Stadtkämmerin Dorothée Schneider Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Haupt- und Finanzausschuss 08.06.2026 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Der Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026 wird vorgestellt. Anlagen: Controllingbericht
Controllingbericht als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - V3.1_Controllingbericht Clean.docx URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587383.pdf Published Time: Wed, 20 May 2026 08:35:10 GMT Number of Pages: 23 Markdown Content: Seite 1 von 23 Vorlage: HFA/017/2026 Anmerkung: In dem Bericht können geringe Differenzen aufgrund gerundeter Darstellung auftreten. Verschlechterungen werden mit einem negativen Vorzeichen und Verbesserungen mit einem positiven Vorzeichen abgebildet. Düsseldorf Nähe trifft Freiheit ## …zur haushalts- und personalwirtschaftlichen ## Lage zum Stand 31.03.2026 # Controllingbericht Seite 2 von 23 Inhaltsverzeichnis Thema Seite Ergebnisrechnung – Jahresprognose 3 Ausgleichsrücklage 3 Gesamtbericht - Ergebnisrechnung 4 Ordentliche Erträge 5 Gewerbesteuererträge 5 Ordentliche Aufwendungen 8 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 11 Globaler Minderaufwand 11 Ergebnishaushalt - Chancen und Risiken 12 Gesamtbericht – Finanzrechnung 13 Konsumtive Finanzrechnung 14 Gewerbesteuereinzahlungen 14 Investive Einzahlungen 16 Investive Auszahlungen 17 Investitionsentwicklung 19 Investitionshaushalt – Chancen und Risiken 19 Finanzierungstätigkeiten 20 Personal - und Versorgungsaufwendungen 21 Summary 23Seite 3 von 23 # Ergebnisrechnung Das geplante Jahresergebnis in 2026 beträgt -390,4 Mio. Euro (unter Berücksichtigung des globalen Minderaufwandes in Höhe von 80 Mio. Euro). Der Controllingbericht zum Berichtsstand 31.03.2026 prognostiziert ein Jahresergebnis von -447,1 Mio. Euro . In dieser Prognose wird davon ausgegangen, dass der eingeplante globale Minderaufwand von 80 Mio. Euro bis zum Jahresende realisiert wird. Die aktuelle Prognose weicht vom geplanten Jahresergebnis um -56,7 Mio. Euro ab. Ausgleichsrücklage Aufgrund des vorläufigen Jahresergebnisses 2025 in Höhe -273,5 Mio. Euro reduziert sich die Ausgleichsrücklage von 690,0 Mio. Euro auf 416,5 Mio. Euro (Stand Anfang 2026). Die Ausgleichsrücklage reicht aktuell nicht aus, um das prognostizierte Jahresergebnis 2026 (-447,1 Mio. Euro) in voller Höhe auszugleichen. Für den nicht durch die Ausgleichsrücklage gedeckten Jahresfehlbetrag 2026 müsste die allgemeine Rücklage in Anspruch genommen werden. Seite 4 von 23 Die prognostizierten Veränderungen werden nachstehend zeilenscharf dargestellt: Gesamtbericht - Ergebnisrechnung Nr. 03/2026 1 + Steuern und ähnliche Abgaben 2.251,7 2.265,0 1.266,1 56% 0,0 2.265,0 0% 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 470,9 517,5 129,1 25% -1,8 515,8 0% 3 + Sonstige Transfererträge 25,0 30,6 4,6 15% 0,0 30,6 0% 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 359,6 369,1 224,6 61% -0,6 368,5 0% 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 111,2 121,5 24,1 20% 0,0 121,5 0% 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 339,4 362,1 48,8 13% -0,4 361,7 0% 7 + Sonstige ordentliche Erträge 208,5 223,9 28,1 13% -12,9 211,0 -6% 8 + Aktivierte Eigenleistungen 7,5 3,6 0,0 0% 0,0 3,6 0% 9 + Bestandsveränderungen (+/-) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10 = Ordentliche Erträge 3.773,7 3.893,3 1.725,4 44% -15,8 3.877,6 0% 11 - Personalaufwendungen -932,7 -969,7 -210,2 22% -20,8 -990,5 -2% 12 - Versorgungsaufwendungen -62,0 -89,0 -27,8 31% -0,5 -89,5 -1% 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -784,4 -864,9 -200,9 23% -79,0 -943,9 -9% 14 - Bilanzielle Abschreibungen -200,5 -202,3 -46,9 23% 0,0 -202,3 0% 15 - Transferaufwendungen -1.665,7 -1.751,3 -458,6 26% -25,2 -1.776,5 -1% 16 - Sonstige ordentliche Aufwendungen -415,9 -443,7 -121,8 27% -14,3 -457,9 -3% 16a Pauschaler Abschlag* 96,9 96,9 17 = Ordentliche Aufwendungen -4.061,2 -4.320,9 -1.066,2 25% -42,9 -4.363,8 -1% 18 = Ordentliches Ergebnis (Zeilen 10 und 17) -287,5 -427,6 659,2 -154% -58,7 -486,3 -14% 19 + Finanzerträge 45,2 34,8 0,3 1% 0,0 34,8 0% 20 - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen -31,2 -77,6 -7,3 9% 2,0 -75,6 3% 21 = Finanzergebnis (Zeilen 19 und 20) 14,0 -42,8 -6,9 16% 2,0 -40,8 5% 22 = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit (Zeilen 18 und 21) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 23 + Außerordentliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 24 - Außerordentliche Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 25 = Außerordentliches Ergebnis (Zeilen 23 und 24) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 26 = Jahresergebnis (Zeilen 22 und 25) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 27 - globaler Minderaufwand 0,0 80,0 0,0 0% 0,0 80,0 0% 28 = Jahresergebnis nach Abzug globaler Minderaufwand (Zeilen 26 und 27) -273,5 -390,4 652,3 -167% -56,7 -447,1 -15% -447,1 H inwe ise Verbesserung (+), Verschlechterung (-), Werte in Millionen Euro Prozentuale Abweichungen zum Haushaltsansatz werden bei Abweichungen kleiner -5 % (Verschlechterung) rot; bei Abweichungen größer + 5 % (Verbesserung) blau dargestellt. * Erläuterung pauschaler Abschlag: prognostizierte Berücksichtigung von Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 in Folgejahre. Entsprechende Dezernatsmeldungen in diesem Zusammenhang werden mit dieser Pauschale verrechnet. nachrichtlich: prognostiziertes Jahresergebnis zu den Berichtsständen prognostiziertes Jahresergebnis 2026 zum aktuellen Berichtstand Bezeichnung IST zum Berichtsstand 03/2026 vorläufiges Jahres- ergebnis 2025 Haushalts- ansatz 2026 prognostizierte Veränderung zum Ansatz Berichtsstand Seite 5 von 23 Darstellung der größten prognostizierten Veränderungen im Ergebnishaushalt: Nachstehend werden die größten positiven und negativen Abweichungen zum Ansatz dargestellt (Abweichung je Produkt und Zeile größer 1 Mio. Euro). Haushaltsneutrale Mittelverschiebungen werden (auch zeilenübergreifend) nicht aufgeführt. Hierzu gehören bspw. Mittelumstellungen für Klima- anpassungsmaßnahmen von Amt 19 zu den entsprechenden Fachämtern. Ordentliche Erträge Gewerbesteuererträge Die aktuelle Marktdynamik ist im Kontext von globalen Entwicklungen und geopolitischen Spannungen zu sehen und trägt zu einer hohen Volatilität in der Entwicklung der Gewerbesteuererträge bei. Gerade die aktuellen, weltweiten Spannungen beeinträchtigen die Gewinne international agierender Konzerne. Diese Konzerne sind wiederum stark von nationalen Konzernen bzw. Unternehmen und funktionierenden Lieferketten abhängig. Die aktuellen Seeblockaden in der Straße von Hormus und vor den Philippinen führen dazu, dass Unternehmen sich zum Teil in Planungen zur Transformation ihrer Geschäftsmodelle begeben. Deutsche Wirtschaftsexperten erwarten eine sehr langsame Erholung und gehen in ihren Prognosen von einer stagnierenden Wirtschaftslage aus. Von daher ist eine zurückhaltende Gewerbesteuer-Ertragsprognose geboten, da diese Aspekte auch für die Landeshauptstadt Düsseldorf mit zu betrachten sind. > Zeilen- > /Produkt- > Nr. > Zeilenbezeichnung > 1Steuern und ähnliche Abgaben 0,0 > keine abweichende Prognose > Abweichung in > Mio. Euro Seite 6 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 2 Zuwendungen und allgemeine Umlagen -1,8 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende -2,1 3 Sonstige Transfererträge 0,0 keine abweichende Prognose 4 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -0,6 Veränderungen unter jeweils 1 Mio. Euro je Zeile und Produkt. 5 Privatrechtliche Leistungsentgelte 0,0 keine abweichende Prognose 6 Kostenerstattungen und Kostenumlagen -0,4 1111128 Mobilitätsmanagement -1,3 Erstattungsleistung für die soziale Betreuung von ausländischen Flüchtlingen (insbesondere AsylbewerberInnen). Prognose auf Basis der Meldungen an die Bezirksregierung. Abweichung in Mio. Euro Im Wesentlichen betroffen sind prognostizierte Wenigererlöse im Bereich Jobrad-Leasing durch eine geringere Anzahl von Verträgen. Seite 7 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 7 Sonstige ordentliche Erträge -12,9 1111106 Immobilienhandel -11,0 Da die bereits beschlossenen und geplanten Grundstücksgeschäfte für das Haushaltsjahr 2026 den Planansatz unterschreiten, wird zurzeit eine ergebniswirksame Verschlechterung bis zum Jahresende prognostiziert. Abweichung in Mio. Euro Seite 8 von 23 Ordentliche Aufwendungen > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 11 Personalaufwendungen -20,8 12 Versorgungsaufwendungen -0,5 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -79,0 -69,4 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdachlose, Aussiedler und Flüchtlinge -7,4 1111125 Gebäudereinigung -3,0 14 Bilanzielle Abschreibungen 0,0 keine abweichende Prognose Abweichung in Mio. Euro Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Personalaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -20,8 Mio. Euro (siehe Abschnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Versorgungsaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -0,5 Mio. Euro (siehe Absc hnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Die prognostizierte Verschlechterung entsteht durch Mehraufwendungen durch Tariferhöhungen, Kostensteigerungen aus den Vergaben 2025 sowie für Reinigung- und Hygienematerial. Im Vergabewesen wurden die Zuschlagskriterien bei der Gewichtung des Preises angepasst. Ergänzend sollen perspektivisch auch Maßnahmen, etwa im Bereic h der Cobotik, dazu beitragen, Effizienzpotenziale zu erschließen und Kostenentwicklungen positiv zu beeinflussen. Im Wesentlichen resultiert die prognostizierte Verschlechterung zum Jahresende aus der Haushaltsposition "Bewirtschaftung Grundstücke und bauliche Anlagen". Hierüber werden insbesondere Sicherheitsdienstleistungen entsprechend der Sicherheitskonzepte für Unterkünfte und Verwaltung sowie Obdach 2.0 beauftragt. Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nach 2027ff. Diverse Produkte Seite 9 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 15 Transferaufwendungen -25,2 -26,6 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdac hlose, Aussiedler und Flüchtlinge -1,1 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende 2,8 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen -14,3 -12,4 1111108 Interne Rechtsberatung und -vertretung -1,2 Abweichung in Mio. Euro Für Versicherungsbeiträge und Schadensfälle wird ein Mehrbedarf in Höhe von insgesamt -1,2 Mio. Euro prognostiziert. Die Versicherungsbeiträge werden kontinuierlich erhöht, insbesondere für die Feuerversicherung. Prognostizierte geringere Anzahl von leistungsbeziehenden Personen. Tangiert sind insbesondere Leistungen nac h dem Asylbewerberleistungsgesetz. Prognostizierter Mehrbedarf im Bereic h Zuwendungen an Dritte für den Betrieb von Einrichtungen für Obdachlose. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Auszahlung der einbehaltenen Zuwendungsmittel 2025 (Auszahlungsvorbehalt in Höhe von 10 % - Auszahlung nac h Vorliegen der Verwendungsnachweise). Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Seite 10 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 16a Pauschaler Abschlag 96,9 Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen im Aufwandsbereich aus dem Vorjahr erhöhen das zur Verfügung stehende Budget des laufenden Haushaltsjahres. Hierdurch kann es zu mehr Ausgaben und somit zu einem schlec hteren Jahresergebnis kommen. Da erfahrungsgemäß auch dieses Jahr Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen gebildet werden, wird ein pauschaler Absc hlag im Rahmen des Finanzcontrollings berüc ksichtigt. Dieser hat eine ergebnisverbessernde Wirkung. Die Höhe des pauschalen Abschlags in Höhe von insgesamt 106,6 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf den Ermächtigungsübertragungen (inkl. Klima) und Neuveranschlagungen aus 2025. Meldungen der Fachbereic he, die diesen pausc halen Absc hlag konkretisieren, also bereits Ermächtigungsübertragungen oder Neuveranschlagungen aus Budgetmitteln 2026 prognostizieren, reduzieren diesen pauschalen Abschlag. Dies geschieht im Rahmen der Meldungen zum CB 03/2026 in Höhe von 9,7 Mio. Euro, woraus sic h ein noch verbleibender pauschaler Abschlag in Höhe von 96,9 Mio. Euro ergibt. Abweichung in Mio. Euro Seite 11 von 23 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 19 Finanzerträge 0,0 20 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 2,0 6161201 Allgemeine Finanzwirtschaft 2,0 Nicht eingeplante Einzahlungen aus dem NRW-Infrastrukturgesetz führen zu geringeren Kreditaufnahmen und somit zu geringeren Zinsaufwendungen. Abweichung in Mio. Euro keine abweichende Prognose 27 Globaler Minderaufwand Im Haushaltsjahr 2026 wurde ein globaler Minderaufwand in Höhe von 80 Mio. Euro veranschlagt. Aufgrund der vorliegenden Prognose bei den ordentlichen Aufwendungen (-42,9 Mio. Euro) besteht grundsätzlich das Risiko, dass der veranschlagte globaler Minderaufwand im weiteren Jahresverlauf nicht realisiert wird. Zur Sicherstellung der Realisierung des globalen Minderaufwandes ist im zweiten Quartal 2026 gemäß Ziffer 6.5 des vom Rat beschlossenen Budgetierungskonzeptes vorgesehen, verwaltungsweit Budgetmittel in Höhe des globalen Minderaufwandes (80 Mio. Euro) zu sperren. Die Einhaltung obliegt den Produktverantwortlichen. Seite 12 von 23 Ergebnishaushalt – Chancen und Risiken  Die Kommission zur Sozialstaatsreform hat ihre im September 2025 aufgenommene Arbeit planmäßig abgeschlossen und am 27. Januar 2026 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Das Gremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Länder und Kommunen, hat insgesamt 26 Empfehlungen zur Modernisierung des Sozialstaats erarbeitet, die den Sozialstaat effizienter, digitaler und bürgerfreundlicher machen sollen und in vier zentrale Handlungsfelder zusammengefasst: 1. Sozialleistungen neu systematisieren 2. Recht grundlegend vereinfachen 3. Verwaltung konsequent digitalisieren 4. Erwerbsanreize verbessern Ein Verschieben von Zuständigkeiten insbesondere im Sozialbereich - zulasten der Kommunen ohne entsprechende Kompensationen - muss nach wie vor vermieden werden. Finanzielle Auswirkungen auch auf die kommunalen Haushalte sind weiterhin nicht bestimmbar.  Das Bundesverfassungsgericht hat mit einem Beschluss vom 17. September 2025 die Besoldung der Berliner Landesbeamtinnen und - beamten (Besoldungsordnung A) für die Jahre 2008 bis 2020 in weiten Teilen für verfassungswidrig erklärt und verpflichtet den Gesetzgeber zu Neuregelungen bis zum 31. März 2027. Dabei ging es um die Frage, ob die Besoldung den Anforderungen des Alimentationsprinzips entspricht. Die Alimen

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Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen HFA/017/2026