Informationsvorlage Aktenzeichen HFA/017/2026

Controllingbericht zur Haushaltslage bis 31.03.2026

Amtlicher Titel: Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 28. Mai 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Der Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage liegt vor. Er bezieht sich auf den Zeitraum bis zum 31. März 2026. Die Informationsvorlage trägt die Referenznummer HFA/017/2026.

Einordnung

Der Controllingbericht informiert über die finanzielle und personelle Situation der Stadt bis zum 31. März 2026. Er wurde am 20. Mai 2026 erstellt und zuletzt am 28. Mai 2026 aktualisiert. Die Vorlage ist Teil der laufenden Haushaltsüberwachung.

Hintergrund

Der Bericht dient der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der finanziellen Mittel der Stadt. Er ist wichtig für die Planung und Steuerung der kommunalen Finanzen.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Vorlage hat Auswirkungen auf die zukünftige Haushaltsplanung. Bürger können die Informationen zur finanziellen Lage der Stadt einsehen.

Nächste Schritte

Die Stadtverwaltung wird die Ergebnisse des Berichts in die kommenden Haushaltsberatungen einfließen lassen.

Die wichtigsten Punkte

  • Bericht zur Haushaltslage bis 31.03.2026
  • Erstellt am 20. Mai 2026
  • Aktualisiert am 28. Mai 2026
  • Referenznummer: HFA/017/2026
  • Zwei PDF-Dokumente verfügbar

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Title: Informationsvorlage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587353.pdf Published Time: 2026-05-28T05:20:00.000Z Number of Pages: 1 Markdown Content: HFA/017/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026 Fachbereich: 20 - Kämmerei Dezernentin / Dezernent: Stadtkämmerin Dorothée Schneider Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Haupt- und Finanzausschuss 08.06.2026 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Der Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem 31.03.2026 wird vorgestellt. Anlagen: Controllingbericht
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Title: Microsoft Word - V3.1_Controllingbericht Clean.docx URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587383.pdf Published Time: Wed, 20 May 2026 08:35:10 GMT Number of Pages: 23 Markdown Content: Seite 1 von 23 Vorlage: HFA/017/2026 Anmerkung: In dem Bericht können geringe Differenzen aufgrund gerundeter Darstellung auftreten. Verschlechterungen werden mit einem negativen Vorzeichen und Verbesserungen mit einem positiven Vorzeichen abgebildet. Düsseldorf Nähe trifft Freiheit ## …zur haushalts- und personalwirtschaftlichen ## Lage zum Stand 31.03.2026 # Controllingbericht Seite 2 von 23 Inhaltsverzeichnis Thema Seite Ergebnisrechnung – Jahresprognose 3 Ausgleichsrücklage 3 Gesamtbericht - Ergebnisrechnung 4 Ordentliche Erträge 5 Gewerbesteuererträge 5 Ordentliche Aufwendungen 8 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 11 Globaler Minderaufwand 11 Ergebnishaushalt - Chancen und Risiken 12 Gesamtbericht – Finanzrechnung 13 Konsumtive Finanzrechnung 14 Gewerbesteuereinzahlungen 14 Investive Einzahlungen 16 Investive Auszahlungen 17 Investitionsentwicklung 19 Investitionshaushalt – Chancen und Risiken 19 Finanzierungstätigkeiten 20 Personal - und Versorgungsaufwendungen 21 Summary 23Seite 3 von 23 # Ergebnisrechnung Das geplante Jahresergebnis in 2026 beträgt -390,4 Mio. Euro (unter Berücksichtigung des globalen Minderaufwandes in Höhe von 80 Mio. Euro). Der Controllingbericht zum Berichtsstand 31.03.2026 prognostiziert ein Jahresergebnis von -447,1 Mio. Euro . In dieser Prognose wird davon ausgegangen, dass der eingeplante globale Minderaufwand von 80 Mio. Euro bis zum Jahresende realisiert wird. Die aktuelle Prognose weicht vom geplanten Jahresergebnis um -56,7 Mio. Euro ab. Ausgleichsrücklage Aufgrund des vorläufigen Jahresergebnisses 2025 in Höhe -273,5 Mio. Euro reduziert sich die Ausgleichsrücklage von 690,0 Mio. Euro auf 416,5 Mio. Euro (Stand Anfang 2026). Die Ausgleichsrücklage reicht aktuell nicht aus, um das prognostizierte Jahresergebnis 2026 (-447,1 Mio. Euro) in voller Höhe auszugleichen. Für den nicht durch die Ausgleichsrücklage gedeckten Jahresfehlbetrag 2026 müsste die allgemeine Rücklage in Anspruch genommen werden. Seite 4 von 23 Die prognostizierten Veränderungen werden nachstehend zeilenscharf dargestellt: Gesamtbericht - Ergebnisrechnung Nr. 03/2026 1 + Steuern und ähnliche Abgaben 2.251,7 2.265,0 1.266,1 56% 0,0 2.265,0 0% 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 470,9 517,5 129,1 25% -1,8 515,8 0% 3 + Sonstige Transfererträge 25,0 30,6 4,6 15% 0,0 30,6 0% 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 359,6 369,1 224,6 61% -0,6 368,5 0% 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 111,2 121,5 24,1 20% 0,0 121,5 0% 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 339,4 362,1 48,8 13% -0,4 361,7 0% 7 + Sonstige ordentliche Erträge 208,5 223,9 28,1 13% -12,9 211,0 -6% 8 + Aktivierte Eigenleistungen 7,5 3,6 0,0 0% 0,0 3,6 0% 9 + Bestandsveränderungen (+/-) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 10 = Ordentliche Erträge 3.773,7 3.893,3 1.725,4 44% -15,8 3.877,6 0% 11 - Personalaufwendungen -932,7 -969,7 -210,2 22% -20,8 -990,5 -2% 12 - Versorgungsaufwendungen -62,0 -89,0 -27,8 31% -0,5 -89,5 -1% 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -784,4 -864,9 -200,9 23% -79,0 -943,9 -9% 14 - Bilanzielle Abschreibungen -200,5 -202,3 -46,9 23% 0,0 -202,3 0% 15 - Transferaufwendungen -1.665,7 -1.751,3 -458,6 26% -25,2 -1.776,5 -1% 16 - Sonstige ordentliche Aufwendungen -415,9 -443,7 -121,8 27% -14,3 -457,9 -3% 16a Pauschaler Abschlag* 96,9 96,9 17 = Ordentliche Aufwendungen -4.061,2 -4.320,9 -1.066,2 25% -42,9 -4.363,8 -1% 18 = Ordentliches Ergebnis (Zeilen 10 und 17) -287,5 -427,6 659,2 -154% -58,7 -486,3 -14% 19 + Finanzerträge 45,2 34,8 0,3 1% 0,0 34,8 0% 20 - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen -31,2 -77,6 -7,3 9% 2,0 -75,6 3% 21 = Finanzergebnis (Zeilen 19 und 20) 14,0 -42,8 -6,9 16% 2,0 -40,8 5% 22 = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit (Zeilen 18 und 21) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 23 + Außerordentliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 24 - Außerordentliche Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 25 = Außerordentliches Ergebnis (Zeilen 23 und 24) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 26 = Jahresergebnis (Zeilen 22 und 25) -273,5 -470,4 652,3 -139% -56,7 -527,1 -12% 27 - globaler Minderaufwand 0,0 80,0 0,0 0% 0,0 80,0 0% 28 = Jahresergebnis nach Abzug globaler Minderaufwand (Zeilen 26 und 27) -273,5 -390,4 652,3 -167% -56,7 -447,1 -15% -447,1 H inwe ise Verbesserung (+), Verschlechterung (-), Werte in Millionen Euro Prozentuale Abweichungen zum Haushaltsansatz werden bei Abweichungen kleiner -5 % (Verschlechterung) rot; bei Abweichungen größer + 5 % (Verbesserung) blau dargestellt. * Erläuterung pauschaler Abschlag: prognostizierte Berücksichtigung von Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 in Folgejahre. Entsprechende Dezernatsmeldungen in diesem Zusammenhang werden mit dieser Pauschale verrechnet. nachrichtlich: prognostiziertes Jahresergebnis zu den Berichtsständen prognostiziertes Jahresergebnis 2026 zum aktuellen Berichtstand Bezeichnung IST zum Berichtsstand 03/2026 vorläufiges Jahres- ergebnis 2025 Haushalts- ansatz 2026 prognostizierte Veränderung zum Ansatz Berichtsstand Seite 5 von 23 Darstellung der größten prognostizierten Veränderungen im Ergebnishaushalt: Nachstehend werden die größten positiven und negativen Abweichungen zum Ansatz dargestellt (Abweichung je Produkt und Zeile größer 1 Mio. Euro). Haushaltsneutrale Mittelverschiebungen werden (auch zeilenübergreifend) nicht aufgeführt. Hierzu gehören bspw. Mittelumstellungen für Klima- anpassungsmaßnahmen von Amt 19 zu den entsprechenden Fachämtern. Ordentliche Erträge Gewerbesteuererträge Die aktuelle Marktdynamik ist im Kontext von globalen Entwicklungen und geopolitischen Spannungen zu sehen und trägt zu einer hohen Volatilität in der Entwicklung der Gewerbesteuererträge bei. Gerade die aktuellen, weltweiten Spannungen beeinträchtigen die Gewinne international agierender Konzerne. Diese Konzerne sind wiederum stark von nationalen Konzernen bzw. Unternehmen und funktionierenden Lieferketten abhängig. Die aktuellen Seeblockaden in der Straße von Hormus und vor den Philippinen führen dazu, dass Unternehmen sich zum Teil in Planungen zur Transformation ihrer Geschäftsmodelle begeben. Deutsche Wirtschaftsexperten erwarten eine sehr langsame Erholung und gehen in ihren Prognosen von einer stagnierenden Wirtschaftslage aus. Von daher ist eine zurückhaltende Gewerbesteuer-Ertragsprognose geboten, da diese Aspekte auch für die Landeshauptstadt Düsseldorf mit zu betrachten sind. > Zeilen- > /Produkt- > Nr. > Zeilenbezeichnung > 1Steuern und ähnliche Abgaben 0,0 > keine abweichende Prognose > Abweichung in > Mio. Euro Seite 6 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 2 Zuwendungen und allgemeine Umlagen -1,8 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende -2,1 3 Sonstige Transfererträge 0,0 keine abweichende Prognose 4 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -0,6 Veränderungen unter jeweils 1 Mio. Euro je Zeile und Produkt. 5 Privatrechtliche Leistungsentgelte 0,0 keine abweichende Prognose 6 Kostenerstattungen und Kostenumlagen -0,4 1111128 Mobilitätsmanagement -1,3 Erstattungsleistung für die soziale Betreuung von ausländischen Flüchtlingen (insbesondere AsylbewerberInnen). Prognose auf Basis der Meldungen an die Bezirksregierung. Abweichung in Mio. Euro Im Wesentlichen betroffen sind prognostizierte Wenigererlöse im Bereich Jobrad-Leasing durch eine geringere Anzahl von Verträgen. Seite 7 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 7 Sonstige ordentliche Erträge -12,9 1111106 Immobilienhandel -11,0 Da die bereits beschlossenen und geplanten Grundstücksgeschäfte für das Haushaltsjahr 2026 den Planansatz unterschreiten, wird zurzeit eine ergebniswirksame Verschlechterung bis zum Jahresende prognostiziert. Abweichung in Mio. Euro Seite 8 von 23 Ordentliche Aufwendungen > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 11 Personalaufwendungen -20,8 12 Versorgungsaufwendungen -0,5 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -79,0 -69,4 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdachlose, Aussiedler und Flüchtlinge -7,4 1111125 Gebäudereinigung -3,0 14 Bilanzielle Abschreibungen 0,0 keine abweichende Prognose Abweichung in Mio. Euro Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Personalaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -20,8 Mio. Euro (siehe Abschnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Nach der Hochrechnung ergibt sich bei den Versorgungsaufwendungen derzeit eine Überschreitung von rund -0,5 Mio. Euro (siehe Absc hnitt Personal- und Versorgungsaufwendungen). Die prognostizierte Verschlechterung entsteht durch Mehraufwendungen durch Tariferhöhungen, Kostensteigerungen aus den Vergaben 2025 sowie für Reinigung- und Hygienematerial. Im Vergabewesen wurden die Zuschlagskriterien bei der Gewichtung des Preises angepasst. Ergänzend sollen perspektivisch auch Maßnahmen, etwa im Bereic h der Cobotik, dazu beitragen, Effizienzpotenziale zu erschließen und Kostenentwicklungen positiv zu beeinflussen. Im Wesentlichen resultiert die prognostizierte Verschlechterung zum Jahresende aus der Haushaltsposition "Bewirtschaftung Grundstücke und bauliche Anlagen". Hierüber werden insbesondere Sicherheitsdienstleistungen entsprechend der Sicherheitskonzepte für Unterkünfte und Verwaltung sowie Obdach 2.0 beauftragt. Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nach 2027ff. Diverse Produkte Seite 9 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 15 Transferaufwendungen -25,2 -26,6 3131504 Soziale Einrichtungen für Obdac hlose, Aussiedler und Flüchtlinge -1,1 3131301 Wirtschaftl. Leistungen für Asylsuchende 2,8 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen -14,3 -12,4 1111108 Interne Rechtsberatung und -vertretung -1,2 Abweichung in Mio. Euro Für Versicherungsbeiträge und Schadensfälle wird ein Mehrbedarf in Höhe von insgesamt -1,2 Mio. Euro prognostiziert. Die Versicherungsbeiträge werden kontinuierlich erhöht, insbesondere für die Feuerversicherung. Prognostizierte geringere Anzahl von leistungsbeziehenden Personen. Tangiert sind insbesondere Leistungen nac h dem Asylbewerberleistungsgesetz. Prognostizierter Mehrbedarf im Bereic h Zuwendungen an Dritte für den Betrieb von Einrichtungen für Obdachlose. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Auszahlung der einbehaltenen Zuwendungsmittel 2025 (Auszahlungsvorbehalt in Höhe von 10 % - Auszahlung nac h Vorliegen der Verwendungsnachweise). Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Diverse Produkte Ermächtigungsübertragungen aus 2025 sowie prognostizierte Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen aus 2026 nac h 2027ff. Seite 10 von 23 > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 16a Pauschaler Abschlag 96,9 Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen im Aufwandsbereich aus dem Vorjahr erhöhen das zur Verfügung stehende Budget des laufenden Haushaltsjahres. Hierdurch kann es zu mehr Ausgaben und somit zu einem schlec hteren Jahresergebnis kommen. Da erfahrungsgemäß auch dieses Jahr Ermächtigungsübertragungen und Neuveranschlagungen gebildet werden, wird ein pauschaler Absc hlag im Rahmen des Finanzcontrollings berüc ksichtigt. Dieser hat eine ergebnisverbessernde Wirkung. Die Höhe des pauschalen Abschlags in Höhe von insgesamt 106,6 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf den Ermächtigungsübertragungen (inkl. Klima) und Neuveranschlagungen aus 2025. Meldungen der Fachbereic he, die diesen pausc halen Absc hlag konkretisieren, also bereits Ermächtigungsübertragungen oder Neuveranschlagungen aus Budgetmitteln 2026 prognostizieren, reduzieren diesen pauschalen Abschlag. Dies geschieht im Rahmen der Meldungen zum CB 03/2026 in Höhe von 9,7 Mio. Euro, woraus sic h ein noch verbleibender pauschaler Abschlag in Höhe von 96,9 Mio. Euro ergibt. Abweichung in Mio. Euro Seite 11 von 23 Finanzerträge / Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen > Zeilen- > /Produkt- > Nr. Zeilenbezeichnung 19 Finanzerträge 0,0 20 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 2,0 6161201 Allgemeine Finanzwirtschaft 2,0 Nicht eingeplante Einzahlungen aus dem NRW-Infrastrukturgesetz führen zu geringeren Kreditaufnahmen und somit zu geringeren Zinsaufwendungen. Abweichung in Mio. Euro keine abweichende Prognose 27 Globaler Minderaufwand Im Haushaltsjahr 2026 wurde ein globaler Minderaufwand in Höhe von 80 Mio. Euro veranschlagt. Aufgrund der vorliegenden Prognose bei den ordentlichen Aufwendungen (-42,9 Mio. Euro) besteht grundsätzlich das Risiko, dass der veranschlagte globaler Minderaufwand im weiteren Jahresverlauf nicht realisiert wird. Zur Sicherstellung der Realisierung des globalen Minderaufwandes ist im zweiten Quartal 2026 gemäß Ziffer 6.5 des vom Rat beschlossenen Budgetierungskonzeptes vorgesehen, verwaltungsweit Budgetmittel in Höhe des globalen Minderaufwandes (80 Mio. Euro) zu sperren. Die Einhaltung obliegt den Produktverantwortlichen. Seite 12 von 23 Ergebnishaushalt – Chancen und Risiken  Die Kommission zur Sozialstaatsreform hat ihre im September 2025 aufgenommene Arbeit planmäßig abgeschlossen und am 27. Januar 2026 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Das Gremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Länder und Kommunen, hat insgesamt 26 Empfehlungen zur Modernisierung des Sozialstaats erarbeitet, die den Sozialstaat effizienter, digitaler und bürgerfreundlicher machen sollen und in vier zentrale Handlungsfelder zusammengefasst: 1. Sozialleistungen neu systematisieren 2. Recht grundlegend vereinfachen 3. Verwaltung konsequent digitalisieren 4. Erwerbsanreize verbessern Ein Verschieben von Zuständigkeiten insbesondere im Sozialbereich - zulasten der Kommunen ohne entsprechende Kompensationen - muss nach wie vor vermieden werden. Finanzielle Auswirkungen auch auf die kommunalen Haushalte sind weiterhin nicht bestimmbar.  Das Bundesverfassungsgericht hat mit einem Beschluss vom 17. September 2025 die Besoldung der Berliner Landesbeamtinnen und - beamten (Besoldungsordnung A) für die Jahre 2008 bis 2020 in weiten Teilen für verfassungswidrig erklärt und verpflichtet den Gesetzgeber zu Neuregelungen bis zum 31. März 2027. Dabei ging es um die Frage, ob die Besoldung den Anforderungen des Alimentationsprinzips entspricht. Die Alimen

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

KI-gestützt aufbereitet am 7. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen HFA/017/2026