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KPR warnt vor K.O.-Tropfen auf der Rheinkirmes

Stadt Duesseldorf Relevanz 8/10 Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte) Altstadt 13.07.2026 17:46

Der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt (KPR) warnt im Vorfeld der Düsseldorfer Rheinkirmes vor farb‑, geruchs‑ und geschmacksneutralen K.O.-Tropfen. Die Betäubungsmittel werden in Kneipen, Diskotheken und auf Volksfesten in Getränke gemischt. Ziel ist, Opfer kurzzeitig orientierungs‑ oder willenlos zu machen, um sie zu berauben oder sexuell zu missbrauchen. Der KPR gibt konkrete Verhaltens‑ und Notfalltipps.

Das Wichtigste in Kürze

  • KPR warnt vor K.O.-Tropfen auf der Rheinkirmes
  • Tropfen sind farb‑, geruchs‑ und geschmacksneutral
  • Ziel: Opfer kurzzeitig orientierungs‑ oder willenlos machen
  • Tipps: Glas nicht unbeaufsichtigt, neues Getränk bestellen, bei Unwohlsein Personal informieren, bei Notfall 112 oder 110 wählen
  • KPR beschäftigt sich seit 2008 mit dem Thema

Was ist passiert?

K.O.-Tropfen sind farb‑, geruchs‑ und geschmacksneutral. Täter mischen sie in Getränke, wenn ausgelassene Stimmung herrscht – etwa in Kneipen, Diskotheken oder auf großen Volksfesten wie der Rheinkirmes. Das Ziel: Das Opfer wird kurzzeitig orientierungs‑, hilflos‑ oder willenlos. Anschließend können Täter das Opfer ausrauben oder sexuell missbrauchen. Der KPR hat für den bevorstehenden Besuch der Rheinkirmes eine Warnung herausgegeben und eine Liste von Verhaltensregeln veröffentlicht. Dazu gehören: Glas nicht unbeaufsichtigt lassen, vor Gang zur Tanzfläche oder Toilette das Glas austrinken, bei Verdacht ein neues Getränk bestellen, bei Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein sofort Personal oder Freunde informieren, den Ort nur mit vertrauten Personen verlassen, nie mit Fremden mitgehen, bei schwerer Verschlechterung des Zustands den Krankenwagen rufen und bei Verdacht auf K.O.-Tropfen den Polizeinotruf 110 wählen.

Hintergrund

Der Kriminalpräventive Rat (KPR) der Stadt Düsseldorf beschäftigt sich seit 2008 mit K.O.-Tropfen. Die Substanzen sind in der Regel GHB, Rohypnol oder ähnliche Wirkstoffe, die keine sensorischen Spuren hinterlassen. Sie werden häufig in Bars, Clubs und auf Großveranstaltungen eingesetzt, weil das Umfeld laut und die Aufmerksamkeit der Gäste geteilt ist. Die Gefahr besteht vor allem für Personen, die allein trinken oder ihr Getränk unbeaufsichtigt lassen. Die KPR betreibt die Fachgruppen „Opferschutz“ und „Gewaltprävention – Lesben, Schwule, Trans*“, die Aufklärungsarbeit leisten und Betroffene unterstützen.

Was bedeutet das?

Bürger sollten ihr Glas stets im Blick behalten und bei Verdacht ein neues Getränk bestellen. Bei plötzlich auftretender Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein sofort Personal oder Begleitpersonen informieren. Bei schwerer Beeinträchtigung den Rettungsdienst (112) rufen. Wer den Verdacht hat, unter K.O.-Tropfen zu stehen, muss den Polizeinotruf 110 wählen. Auf der Website www.ko-tropfen-duesseldorf.de finden weitere Informationen und Hilfestellungen.

Wie geht es weiter?

Folgen Sie den Tipps des KPR während der Rheinkirmes. Bewahren Sie Ihr Getränk im Auge, trinken Sie es möglichst aus, bevor Sie den Raum verlassen. Melden Sie Verdachtsfälle sofort dem Personal oder der Polizei. Nutzen Sie die Hotline 110 bei akuter Gefahr. Besuchen Sie www.ko-tropfen-duesseldorf.de für weiterführende Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Ort

Altstadt · Altstadt · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)

Genauer Standort nicht zugeordnet. Ein Stadtteil- oder Bezirksmittelpunkt wird nicht als Ereignisort dargestellt.

RheinkirmesKPRK.O.-TropfenSicherheitPrävention

Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.