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Feldahorn: heimischer Klima‑ und Arten‑Held im Düsseldorfer Stadtgrün

Stadt Duesseldorf Relevanz 9/10 Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte) Pempelfort 27.07.2026 10:48

Der Feldahorn (Acer campestre) wird in Folge 2 der Sommerserie „Sechs Wochen, sechs Zukunftsbäume für Düsseldorf“ vorgestellt. Der Baum wächst 6‑12 m hoch, verträgt Hitze und Trockenheit, bietet Nektar, Pollen und Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse und wird als robuster Straßen‑ und Parkbaum eingesetzt. Umweltdezernent Jochen Kral und Gartenamtsleiterin Doris Törkel betonen seine Bedeutung für das klimaresiliente Stadtbild.

Das Wichtigste in Kürze

  • Feldahorn (Acer campestre) – 6‑12 m hoch, kompakte Krone
  • Trockenheits‑ und Hitzetoleranz, geeignet für Stadtklima
  • Frühling: gelbgrüne Blüten, Nektar für Wild‑ und Honigbienen
  • Herbst: Laub leuchtend goldgelb
  • Bietet Nahrung und Lebensraum für Insekten, Vögel, Fledermäuse
  • Einsatz an Straßen, in Wohnquartieren, Parks (z. B. Rheinpark)
  • Nächste Folge: Ungarische Eiche

Was ist passiert?

Die sechsteilige Serie des Gartenamts präsentiert seit Anfang der Sommermonate heimische und exotische Baumarten, die den Klimawandel in Düsseldorf adressieren. In Episode 2 steht der Feldahorn im Fokus. Er ist ein mittelgroßer, bis zu zwölf Meter hoher Ahorn mit dichter, gleichmäßiger Krone. Seine kleinen, gelbgrünen Frühlingsblüten versorgen Wild‑ und Honigbienen, Hummeln, Schwebfliegen und weitere Bestäuber mit Nektar. Im Herbst färbt das Laub leuchtend goldgelb. Die Blätter, Rinde und das weit verzweigte Wurzelsystem bieten Nahrung und Lebensraum für Raupen, Blattkäfer, Blattläuse, Zikaden, Moose, Flechten und Pilze. Über diese Insekten profitieren zahlreiche Vogelarten und Fledermäuse. Der Feldahorn ist trockenheitsverträglich, nutzt tiefe Bodenschichten, verliert durch kleine Blätter wenig Wasser und toleriert verschiedene Bodenarten sowie Rückschnitte. In Düsseldorf findet er Einsatz an Straßen, in Wohnquartieren und Grünanlagen wie dem Rheinpark an der Cecilienallee, aber seine ökologische Stärke entfaltet er an Waldrändern, Hecken und Feldwegen.

Hintergrund

Der Feldahorn ist ein heimischer Mitteleuropäer, der seit Jahrhunderten an Waldrändern, Feldwegen und in Hecken vorkommt. Er prägt Landschaften zwischen Rhein und Alpen. Im Stadtklima gilt er als robust gegenüber Hitze, längeren Trockenperioden und Belastungen wie Luftverschmutzung. Durch seine hohe Artenvielfalt unterstützt er die Biodiversität in urbanen Räumen und trägt zur Vernetzung von Lebensräumen bei. Die Serie soll Bürgerinnen und Bürger über die Auswahl klima‑angepasster Bäume informieren und das Bewusstsein für heimische Arten stärken.

Was bedeutet das?

Der Feldahorn wird bereits als Straßen‑ und Parkbaum gepflanzt. Seine Trockenheitsresistenz reduziert Bewässerungsbedarf. Durch die Bereitstellung von Nektar, Pollen und Nistmaterial unterstützt er Bestäuber und Vögel, was die städtische Artenvielfalt erhöht. Der Baum benötigt keine besonderen Pflege‑maßnahmen und ist robust gegenüber Stadtklima‑Belastungen.

Wie geht es weiter?

Die nächste Episode der Serie erscheint nächste Woche und stellt die Ungarische Eiche vor, einen weiteren trockenheitsverträglichen Baum für das Stadtklima. Das Gartenamt bittet Interessierte, Fotos des Feldahorns über den Link https://duesseldorf.canto.de/b/TOJIT zu teilen. Weitere Informationen und Bildmaterial stehen auf der Presseseite bereit.

Ort

Standort ist derzeit nur ungefähr bekannt.
FeldahornStadtgrünKlimaanpassungBiodiversitätDüsseldorf

Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.