Oberbürgermeister Keller präsentiert neue Sauberkeitsmaßnahmen in Rath
Am 14. August 2026 stellte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zusammen mit Umweltamtsleiter Stefan Ferber auf dem Quartiersplatz an der Westfalenstraße in Rath die erweiterten Maßnahmen der Stadtsauberkeitsoffensive 2026 vor. Ziel ist, die Sauberkeit in allen 50 Stadtteilen zu verbessern. Die Stadt tauscht rund 50 grüne Hängebehälter gegen graue mit Motivaufklebern aus, installiert 600 neue 63‑Liter‑Behälter, setzt ein zweites handgeführtes Müllsauger‑Gerät („Glutton“) ein, stattet 60 Behälter mit Pizzadeckeln aus, erhöht die Wildkraut‑Entfernung um 20 %, betreibt Promotion‑Teams an Rheinhaltestellen und verstärkt Kontrollen durch die „Mülldetektive“.
Das Wichtigste in Kürze
- 14. August 2026: Vorstellung neuer Sauberkeitsmaßnahmen in Rath.
- 600 neue 63‑Liter‑Hängebehälter, 50 graue Behälter mit Motivaufklebern, 60 Pizzadeckel‑Behälter.
- Zweites Müllsauger‑Gerät („Glutton“) arbeitet in allen zehn Bezirken.
- Wildkraut‑Entfernungskapazität um 20 % erhöht.
- Mülldetektive 5 602 Kontrollen, 1 881 Verfahren, 196 000 € Bußgelder (2025).
- App‑Meldungen 16 765 bis 31. Juli 2026, 7 400 Aschebehälter im öffentlichen Raum.
- 2027: bis zu 50 Solarpress‑Behälter geplant; 12 bereits seit 2024 im Einsatz.
Was ist passiert?
Die Stadtsauberkeitsoffensive wurde Ende 2020 von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller initiiert und seitdem kontinuierlich erweitert. Am 14. August 2026 präsentierten Keller und Stefan Ferber die aktuellen Maßnahmen:
* Austausch von etwa 50 grünen Hängebehältern gegen graue Behälter mit neuen Motivaufklebern an Stadtteilzentren und Rheinbahn‑Haltestellen.
* Fortführung des seit 2025 gestarteten Austauschs: 600 neue graue Hängebehälter mit 63 Liter Fassungsvermögen ersetzen die alten 50‑Liter‑Behälter. Der großflächige Austausch begann im Juli 2026 und deckt alle 50 Stadtteile ab.
* Verstärkung des handgeführten Müllsaugers „Glutton“: ein zweites Gerät arbeitet im vierzehntägigen Wechsel in den Zentren aller zehn Bezirke und entfernt Kleinstabfälle wie Zigarettenkippen und Kronkorken.
* Installation von 60 Behältern mit speziellen „Pizzadeckeln“, die das Einwerfen von Pizzakartons ermöglichen. Im Stadtteil Rath wurden fünf dieser Behälter montiert.
* Erhöhung der Wildkraut‑Entfernungskapazität um 20 % seit Anfang 2026 durch den Dienstleister AWISTA Kommunal GmbH.
* Promotion‑Teams informieren seit dem ersten Juliwochenende an stark frequentierten Rheinhaltestellen und in Parks über die richtige Entsorgung von Zigarettenkippen. Rund 7 400 Behälter im öffentlichen Raum verfügen über Aschervorrichtungen.
* Das 16‑köpfige Team der „Mülldetektive“ führte 2025 5 602 Kontrollen durch, leitete 1 881 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und verhängte Bußgelder in Höhe von 196 000 Euro.
* Die Smartphone‑App „Düsseldorf bleibt sauber“ registrierte bis zum 31. Juli 2026 16 765 Meldungen. Die App half, das Behältervolumen an der Immermannstraße zu erhöhen.
* Bürgerengagement wird über die Plattform www.veedelsfeger.de organisiert. Der bundesweite Aktionstag „RhineCleanUp“ findet am 12. September 2026 statt.
* Auf der Königsallee wurden im Frühjahr rund 400 Saisontonnen aufgestellt und ein Frühjahrsputz durchgeführt (Reinigung von Behältern, Bepflanzung von Beeten, Aufbereitung von Sitzbänken und Brunnen).
* Mehr als 600 Bürger haben bereits eine kostenfreie Baumpatenschaft übernommen.
Alle Maßnahmen zielen darauf ab, das Erscheinungsbild der Stadtteilzentren, Haltestellen und öffentlichen Flächen zu verbessern und die Reinigungskapazitäten zu erhöhen.
Hintergrund
Die Stadtsauberkeitsoffensive startete 2020 unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Seitdem wurden jährlich neue Maßnahmen eingeführt, um das Stadtbild zu pflegen und die Abfallentsorgung zu optimieren. Die aktuelle Phase 2026 legt den Fokus auf die einzelnen Stadtteile und kombiniert neue Infrastruktur (größere Behälter, Pizzadeckel, Solarpress‑Behälter) mit verstärkter Aufklärung (Promotion‑Teams) und Kontrollen (Mülldetektive).
Was bedeutet das?
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Offensive:
* Mehr und größere Abfallbehälter reduzieren das Risiko von Überfüllungen.
* Graue Hängebehälter mit Motivaufklebern und Slogans wie „Aschenbecher inklusive“ sollen das Wegwerfen von Zigarettenkippen verhindern.
* Pizzadeckel‑Behälter verhindern Verstopfungen durch ungefaltete Pizzakartons.
* Die App ermöglicht schnelle Meldungen von Verschmutzungen; Behörden können gezielt reagieren.
* Verstärkte Kontrollen führen zu Verwarnungen ab 50 Euro bei illegaler Kippenentsorgung.
* Promotion‑Teams verteilen „Taschenascher“ und informieren über richtige Entsorgung.
* Die zusätzlichen Wildkraut‑Entfernungskapazitäten verbessern die Verkehrssicherheit und das Stadtbild.
* Bürger können über die Plattform Veedelsfeger oder die App aktiv an Aufräumaktionen teilnehmen.
Wie geht es weiter?
• Bis 2027 sollen bis zu 50 zusätzliche Solarpress‑Behälter an stark frequentierten Standorten installiert werden (Ergänzung zu den bereits seit 2024 eingesetzten 12 Behältern).
• Der bundesweite Aktionstag „RhineCleanUp“ findet am 12. September 2026 statt; Anmeldungen über https://www.rhinecleanup.org/de#mach-mit
• Weitere Meldungen von Bürgern können per App „Düsseldorf bleibt sauber“ oder per E‑Mail an [email protected] erfolgen.
• Das Umweltamt berät bei Standortwahl und stellt Material (Mülltüten, Schutzhandschuhe, Müllgreifer) für private Aufräumaktionen bereit; im Jahr 2025 wurden 307 Sammelaktionen durchgeführt, bis 31. Juli 2026 bereits 202 Bürgerinnen, Bürger und Initiativen haben Unterstützung erhalten.
Ort
Westfalenstraße · Stadtmitte · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)
Genauer Standort nicht zugeordnet. Ein Stadtteil- oder Bezirksmittelpunkt wird nicht als Ereignisort dargestellt.
Quellen
Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung der Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf.