Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 19/ 21/2005

Errichtung von Taubentürmen in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kasernenstraße 6 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 23. Mai 2005veröffentlicht

Zur amtlichen Vorlage

Für dieses Dokument liegt noch keine belastbare redaktionelle Zusammenfassung vor. Beratungsweg, Eckdaten und Originaldokumente werden deshalb unverändert aus dem Ratsinformationssystem angezeigt.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Ö Vorlagen - Nr. 19/ 21/2005 Seite 1 von 3 Informationsvorlage Betrifft: Errichtung von Taubentürmen in Düsseldorf Sachstandsbericht über Planung, Bau und Finanzierung In der Sitzung des Umweltausschuss vom 13. 01. 2005 wurde die Verwaltung aufgefordert: 1. Standorte für Taubenschläge zu benennen 2. die Bemühungen auf öffentlichen Gebäuden einen Standort zu finden, darzustellen 3. die Hindernisse zu benennen, die den Standorten, die auf privaten Gebäuden gefunden werden müssten, entgegenstehen 4. Mögliche zusätzliche Standorte mit der Bürgerinitiative ergebnisoffen zu diskutieren. 5. Darstellung von geeigneten Stellen zur artgerechten Fütterung Zu 1. 2003 wurden zwei Taubenschläge eröffnet. Ein Taubenschlag befindet sich auf dem Dach einer Halle auf dem Großmarkt und wird von einem Mitarbeiter des Amtes für Verbraucherschutz betreut. Für die Betreuung entstehen keine Kosten. Ein zweiter Schlag befindet sich am Bertha von Suttner Platz und wird durch die Bürgerinitiative betreut. Hier erhält der Schlagbetreuer monatl. 125 Euro Aufwandsentschädigung. 2005 werden 3 weitere Taubenschläge fertiggestellt. Diese befinden sich <im Rathaus Marktplatz 6, hier wird ein Schlag ins Dach eingebaut. Die Fertigstellung ist bis Mai 2005 vorgesehen. Die Kosten betragen ca. 3.000 Euro und werden durch Sponsoring finanziert, <Kasernenstr. 6, hier soll ein Taubenhaus aufgebaut werden. Die Fertigstellung ist bis Juli 2005 vorgesehen. Auch die zur Zeit noch nicht genau feststehenden Kosten( ca. 2000 bis 6000 Euro ) können durch Sponsoring gedeckt werden. <in Eller auf dem Parkplatz neben der Unterführung. Hier wird ein Taubenhaus errichtet. Die Fertigstellung wird im Frühjahr 2005 erfolgen. Die Kosten betragen ca. 15.000 Euro und werden von der Bezirksvertretung Eller finanziert. Für die in Bau befindlichen und noch projektierten Taubenschläge werden Betreuerinnen und Betreuer gesucht. Im städt. Haushalt stehen mit Haushaltsrest für das laufende Jahr insgesamt 6.900 Euro zur Verfügung. Davon wird die Betreuung von vier Schlägen und den Nistplätzen, an denen Eier ausgetauscht werden, gezahlt. Ein Sponsor hat zugesagt, für die Pflege des 5. Taubenschlages aufzukommen. ( 1500 Euro im Jahr ) An der Bachstraße werden ebenfalls Eier ausgetauscht. Die Finanzierung trägt die Bürgerinitiative. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 19/ 21/2005 Seite 2 von 3 Zu 2. Städtische Immobilien wurden in den Bereichen überprüft, in denen auch Tauben oder Taubenschwärme festgestellt wurden. Häufig sind wie beim Rathaus Eller durch die Nutzung aller Räumlichkeiten durch städtische Mitarbeiter die Möglichkeiten zur Errichtung eines Taubenschlages begrenzt oder unmöglich. Eine weitere Erschwernis stellen häufig unbegründete Ängste der Beschäftigten in und um Gebäude, in denen Taubenschläge eingerichtet werden sollen, dar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen ihre Gesundheit gefährdet durch die Nähe der Tauben. In der letzten Ausgabe des "Stadtgesprächs" sind in einem Interview mit Herrn Dr. Steinbüchel mögliche "Risiken und Ängste" dargestellt und auch ausgeräumt worden. Wenn überhaupt ein Risiko besteht, durch die Anwesenheit von Tauben zu erkranken, so ist dies unter den derzeitigen Gegebenheiten höher, als wenn die Tauben in einem Taubenschlag untergebracht sind. Zu 3 und 4 Ein Standort für einen Taubenschlag im privaten Raum ist bisher nicht gefunden worden, obwohl auch die Presse mehrfach berichtet hat. Daraufhin hat die Verwaltung im Bereich des Worringer Platzes ( ein bekannter Problembereich ) jede Hauseigentümerin und jeden Hauseigentümer aus dem Katasteramt ermittelt und um das Einverständnis gebeten, in dem Eigentum einen Taubenschlag zu errichten. Die Hauseigentümer haben leider nur Unterstützung für die Vergrämung oder Vernichtung der Tauben, aber nicht für Taubenschläge angeboten. In diesem Bereich befindet sich kein städtisches Gebäude. Die Bürgerinitiative freilebende Stadttiere bemüht sich um zwei weitere Standorte in Problemgebieten. Dabei handelt es sich um die Heilig-Geist Kirche in Derendorf und eine Hausverwaltung am Oberbilker Markt. Bei beiden kam es bisher nicht zu einem Vertrag über die Aufstellung oder den Einbau eines Schlages. Das Amt für Verbraucherschutz ist mit der BI im Gespräch. Da, wo Unterstützung durch das Amt eingefordert wird, wird sie erbracht. Es wurde vereinbart, dass das Amt erst dann tätig wird, wenn die BI die Unterstützung anfordert. Zu 5: Bisher wurden keine Futterstellen ausgewiesen, weil sie das Projekt der Taubenschläge gefährden. Eine Erlaubnis zum Füttern haben vier Mitglieder der Bürgerinitiative, die sich um den Eiaustausch unter Eisenbahnbrücken kümmern. Sie sind namentlich aufgeführt und können sich gegenüber dem OSD mit diesem Schreiben ausweisen. Bisher kann auf den Eiaustausch nicht verzichtet werden. Vorgesehen ist, dass bei der Eröffnung der geplanten Taubenschläge den Betreuer/innen gleichfalls eine Genehmigung erteilt wird, denn sie müssen die Tauben über das Futter in den Schlag locken. Resümee Ziel für das Jahr 2005 war die Einrichtung von fünf bis siebenTaubenschlägen. Bisher sind fünf konkrete Standorte geklärt. Die Errichtung und Betreuung ist durch städtische Haushaltmittel und ergänzende Sponsorengelder finanziert. Die Bürgerinitiative ist an zwei weiteren Standorten im Gespräch mit den Eigentümern. Hier ist die Finanzierung für Bau und Betreuung nicht geklärt. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 19/ 21/2005 Seite 3 von 3 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Umweltschutz -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Amt: Amt für Verbraucherschutz Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Nieß-Mache

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 19/ 21/2005