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Ö Vorlagen - Nr. 172 46/2005
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Informationsvorlage
Gerresheimer Straße - Eisenbahnbrücke
- Informationsvorlage zum Beschluss der Bezirksvertretung 2 vom 01.03.2005
Die Verwaltung wird gebeten, durch geeignete Maßnahmen, z.B. Errichtung von
Höhenbaken stadtein- und stadtauswärts vor den Eisenbahnbrücken Gerresheimer Straße
und Ronsdorfer Straße bzw. Tieferlegung der Fahrbahn, Unfälle von
Schwerlastfahrzeugen zu verhindern.
Zunächst ist festzustellen, das sich laut Aussage bzw. Aktenlage der Polizei bisher pro
Jahr ein Verkehrsunfall mit LKW´s ereignete. (Letzte Meldung: 13.11.03 ein
Verkehrsunfall mit Vollsperrung, 26.10.04 ein Verkehrsunfall mit Vollsperrung). Insofern
handelt es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt.
Heute wird auf die Höhenbegrenzung der Brücke Gerresheimer Straße mit je einem
Vorhinweis aus Fahrtrichtung Ackerstraße und Behrenstraße hingewiesen. Die Brücke
selber ist aus beiden Fahrtrichtungen mit einzelnen Leitmalen und
Höhenbegrenzungsschildern (3,80m) versehen. Zwei Leitplatten sind beschädigt bzw.
verwittert. Diese werden zeitnah ersetzt. Darüber hinaus werden in Kürze noch an
weiteren Standorten (Mettmanner Straße vor der Einmündung zur Gerresheimer Straße,
Kettwiger Straße/ Ecke Behrenstraße) entsprechende Vorwegweiser angebracht.
Die vorhandenen und neuen Vorwegweiser wer den ergänzend - wie bereits die
Vorwegweiser für die Brücke Ronsdorfer Straße - auf weiße Platten gesetzt. Somit werden
die Schilder für den LKW-Fahrer besser sichtbar. An der Ronsdorfer Straße hat sich diese
Maßnahme bereits bewährt und das "Festfahren" von LKW ist zurückgegangen. Auch die
beschädigten Leitmale an der Ronsdorfer Straße werden ersetzt.
Die Errichtung "freischwingender" Höhenbaken bedarf noch einer Prüfung unter
Beteiligung und Zustimmung der Deutschen Bahn AG. Hierfür sind u.a. neue
Berechnungen (Höhenanbringung der Baken, Befestigung etc.) erforderlich. Sollte eine
Umsetzung möglich sein, wird diese zu gegebener Zeit erfolgen.
Die Tieferlegung der Fahrbahn ist zur Zeit nicht realisierbar. Für die Tieferlegung müssten
mindestens 100m Fahrbahn neu gestaltet werden. Der gesamte Untergrund birgt
Probleme (Leitungen, Rohrnetze und besonders der Kanal), die aufwendige Prüfungen
(Gutachten) und Arbeiten erfordern.
Auch die Inanspruchnahme von Anliegereigentum ist zu berücksichtigen, da alle
Grundstückszufahrten dem Fahrbahnniveau angeglichen müssten. Die Umsetzungskosten
für eine Tieferlegung belaufen sich so im 7-stelligen Bereich.
Unter Berücksichtigung der o.g. Faktoren war bereits die Tieferlegung der Fahrbahn im
Bereich der Brücke Ronsdorfer Straße nicht umsetzbar.
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT