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Ö Vorlagen - Nr. 176 69/2004
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Informationsvorlage
Betrifft:
Hamborner-/Beedstraße - Verbesserung der Querungssituation
Die Bezirksvertretung 6 hatte am 20.03.2002 die Verwaltung gebeten, folgendes zu
prüfen:
1. Modernisierung der Signalanlage im Hinblick auf eine verkehrsabhängige
Schaltung, das heißt, wenn geringer Autoverkehr festgestellt wird, kann die
Grünzeit für die Autofahrer verkürzt werden.
2. Umbau der Verkehrsinsel mit dem Ziel, ein Umlaufgitter zu installieren.
Unter "Mitteilungen der Verwaltung" (Vorlage 176 101/2002) in der Sitzung am 04.09.2002
wurden damals zunächst vier verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Nach
Abwägung der Vor- und Nachteile dieser Lösungsvorschläge war die Verwaltung zu dem
Ergebnis gekommen, dass Lösung 1 (Er neuerung der Anlage mit der von der
Bezirksvertretung 6 gewünschten verkehrsabhängigen Schaltung) aus Kostengründen
erst im Zusammenhang mit einer für die nächsten Jahre beabsichtigten Modernisierungs-
maßnahme der Signalsteuerung des gesamten Straßenzuges durchgeführt werden kann.
Um auch ohne Erneuerung des Steuergeräts der o.a. Signalanlage den Querungskomfort
für die Fußgänger zu verbessern, wurde zwischenzeitlich durch mehrere Tests geprüft, ob
es vertretbar ist, das Programm für den schwächeren Verkehr, in welchem die Fußgänger
in einem Zuge beide Straßenhälften überqueren können, über den gesamten
Tageszeitraum zu schalten. Da dieses Programm mit Leistungsnachteilen für den Kfz-
Verkehr verbunden ist, musste eine solche Lösung einerseits auf aktuelle
Verkehrszählungen abgestützt werden, andererseits den "Praxistest" sowohl in der
Morgenspitze als auch der Nachmittagsspitze bestehen.
Die Beobachtung vor Ort hat gezeigt, dass die Verkehrsmenge auch bei einer solchen
Schaltung noch abgewickelt werden kann, jedoch wird dadurch der Verkehrsfluß im Zuge
der Hamborner Straße in beiden Richtungen geringfügig verschlechtert. Dies macht sich
insbesondere an der LZA Hamborner-/Kürtenstraße bemerkbar. Mittelfristig könnte durch
eine Umbaumaßnahme dieses Knotens der Verkehrsfluß wieder optimiert werden, was
auch der Verlängerung einer Grünen Welle bis zur Theodorstraße (Ansiedlung Gewerbe
und Sport) dienen würde.
Die Bezirksvertretung 6 wird gebeten, darüber abzustimmen, ob die mit einer dauerhaften
Schaltung des fußgängerfreundlichen Programms an der Beedstraße verbundene
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Verschlechterung des Verkehrsflusses - unabhängig von einem Umbau Kürtenstraße - in
Kauf genommen werden soll.
Bei entsprechender Beschlusslage könnte die Programmschaltung kurzfristig durchgeführt
werden.
Amt: Bezirksverwaltungsstelle 6
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