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Ö Vorlagen - Nr. 51/ 61/2004
JHA am 02.06.2004
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Informationsvorlage
Betrifft:
Informationen zur Anfrage der SPD-Ratsfraktion 'Auswirkungen der Aufgabenkritik im
Kinder- und Jugendbereich' (Vorlage 51/39/2003, JHA am 21.05.2003)
In seiner Sitzung am 3.12.02 hat der Personal- und Organisationsausschuss über die
Situation der Personalkosten beraten; der Rat hat anschließend in der Sitzung vom
16.12.02 den folgenden Haushaltsbegleitbeschluss gefasst:
"Von der Gesamtsumme des Sammelnachweis 1 - Persönliche Ausgaben - in
Höhe von 404.217.146,00 Euro für das Jahr 2003 ist 1% = 4,042.171 Mio Euro
haushaltswirksam einzusparen, so dass ein neuer Betrag i.H.v. 400.174.975,00
Euro in Ansatz zu bringen ist. Die Gesamtsummen für die Jahre 2004ff sind
anzupassen, wobei zusätzlich eine Einsparung von 1% jährlich vorzusehen ist. Auf
dieser Basis ist ein Personalwirtschaftskonzept zu erstellen; zu prüfen ist auch, ob
durch Aufgabenübertragung an Dritte, Kooperation oder Zusammenlegung von
Organisationseinheiten Einsparungen beim SN 1 möglich sind."
Nach der Entscheidung hat die Verwaltung eine Arbeitsgruppe Aufgabenkritik eingerichtet
und den Auftrag am 17.12.02 wie folgt konkretisiert:
"Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, aufgabenkritische Maßnahmen für alle
Bereiche der Verwaltung zu entwickeln, um Einsparpotenziale für den SN1
aufzuzeigen.
Die aufgabenkritischen Vorschläge sollen sich auch auf den Sachhaushalt positiv
auswirken. Eine summenmäßige Einsparvorgabe besteht nicht.
Bei der Erarbeitung der Vorschläge ist der politische Auftrag, dass der
Bürgerservice nicht eingeschränkt werden soll, zu berücksichtigen."
Die derzeitig für die Verwaltung des Jugendamtes bestehenden Aufträge aus der
Arbeitsgruppe Aufgabenkritik sind der anliegenden Tabelle zu entnehmen. Über ein
regelmäßiges Controlling wird der Sachstand zu den einzelnen Aufträgen dokumentiert.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Jugendhilfeausschuss 02.06.04 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Jugendamt
Dezernentin / Dezernent:
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Beigeordneter Hintzsche
Aufgabenkritik im Kinder- und Jugendbereich Anlage zur DS 51/61/2004
lfd. Nr. Kurzbezeichnung Intention Ziel
Sozialamt
und
Jugendamt
51/04
Zentralisierung der Unterhaltsheranziehung in
einer gemeinsamen Heranziehungsstelle des
Amtes 51 und des Amtes 50
Schnittstellen sind innerhalb der Ämter und
ämterübergreifend zu vermeiden. Verbesserung der
Effektivität und Effizienz der
Unterhaltsheranziehung
Einsparung von Personalkosten
2 Stellen á 45.000EUR ab 2005
51/06 Kinderhilfezentrum (51/8): Strategische
Ausrichtung auf Vollkostendeckung
Das Kinderhilfezentrum wird als Anbieter
"Erzieherischer Hilfen" auf seine Kernkompetenzen
neu ausgerichtet.
Erlöse und Aufwand sind neutral
• im kameralen Haushalt
• in der Betriebswirtschaft
51/07b Nachmittagsbetreuung, Zusammenlegung mit
mehreren städt. KiTas und/oder KiTas freier
Träger
Verbesserung der Zusammenarbeit von
Tageseinrichtungen im Stadtbezirk im
Nachmittagsbereich
Stelleneinsparungen
3 Stellen á 45.000EUR
51/12c Aufgabe des eigenen städtischen Fahrdienstes
für das Förderungszentrum (Privatisierung)
Der Fahrdienst ist kostendeckend
(Ausgaben/Zuschüsse)
Reduzierung des Zuschussbedarfes
durch Nutzung privater Fahrlinien.
Einsparung : ca. 15.000EUR
51/15 Fachdienste reduzieren (insbes. Abt. 51/5),
verlagern auf freie Träger, Kooperationen
ausbauen
Freie Stellen in gemeinsamen Arbeitsbereichen mit
freien Trägern werden im Rahmen des
Subsidiaritätsprinzips beim Öffentlichen Träger nicht
besetzt. Dies gilt für alle Arbeitsbereiche in denen
die Anzahl der MA des Jugendamtes über 50 % des
gesamten Personalaufwandes ausmacht.
Stelleneinsparung:
3 Stellen á 45.000EUR
51/18 Verhandlungen mit den freien Trägern über
deren Gruppenstärke in den Kindertagesstätten
aufnehmen, mit dem Ziel, diese der
Gruppenstärke der städt. Einrichtungen
anzupassen
Angebote entsprechend der Nachfrage anbieten Bedarfsdeckende Angebote in allen
Stadtbezirken sowie Umsetzung der
Kindergartenbedarfsplanung
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