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Ö Vorlagen - Nr. 66/ 11/2004
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Informationsvorlage
Betrifft:
Programm zur Instandhaltung von Straßennamensschildern
In der Landeshauptstadt Düsseldorf gibt es ca. 2.700 benannte Straßen und dement-
sprechend eine weitaus höhere Anzahl von Straßennamenschildern, teilweise mit Haus-
nummernzusätzen.
Seit Mitte 1999 wird eine systematische Erneuerung der Straßennamenschilder bzw.
Hausnummernschilder durchgeführt. Zur Zeit werden zur Erneuerung von Straßennamen-
schildern im Stadtgebiet dauerhaft zwei gewerbliche Mitarbeiter sowie ein Werkstattwagen
eingesetzt, die jährlich ca. 1.500 Schilder bzw. Rahmen und Zusatzrahmen für Haus-
nummernschilder erneuern. Die Materialkosten für diese Maßnahmen betragen jährlich ca.
100.000 Euro.
Die Meldungen der zu erneuernden Straßennamensschilder werden als erstes durch die
Kontrollgänger des Amtes für Verkehrsmanagement erbracht, des weiteren werden
Anträge der Bezirksvertretungen gestellt. Ein geringer Teil geht direkt über die Bevölke-
rung ein.
Abgearbeitet werden diese zu erneuernden Straßennamenschilder erst nach Dringlichkeit
und dann nach Meldungen aus den Bezirksvertretungen, letzteres unter Berücksichtigung
einer gleichmäßigen Verteilung. Der Fokus bis dato lag auf dem Hauptverkehrsstraßennetz
sowie den Hauptsammelstraßen. Zwischenzeitlich sind die Schilder auf etwa 90 % dieses
Netzes erneuert worden. Routinemäßig ist vorgesehen, nun sukzessiv die Straßen mit
geringerer Verkehrsbedeutung zu berücksichtigen.
Bei Verfolgung der bisherigen Vorgehensweise würden auf der Basis einer groben Schät-
zung alle Schilder in etwa 6 - 7 Jahren instandgesetzt bzw. ausgewechselt werden.
Um die Maßnahme in zwei Jahren abzuschließen, sind Mittel in Höhe von
4 gewerbliche Mitarbeiter 160.000 Euro
2 Werkstattwagen 40.000 Euro
Materialeinsatz
200.000 Euro
Jahressumme 400.000 Euro
jährlich zusätzlich bereitzustellen. Somit ergibt sich unter Berücksichtigung der Eigen-
leistung i. H. v. 400.000 Euro ein Gesamtfinanzbedarf von 1,2 Mio. Euro.
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Eine in Eigenregie durchgeführte Untersuchung hat am Beispiel eines Bereichs wie
Pempelfort einen Finanzbedarf zur flächendeckenden Sanierung durch ein Fachunterneh-
men in Höhe von 100 - 150 TEuro ergeben. Hochgerechnet auf das gesamte Stadtgebiet
ergibt sich somit unter Berücksichtigung der bereits ausgetauschten bzw. instandgesetzten
Schilder ein Bedarf von noch ca. 1 Mio. Euro. Der Realisierungszeitraum beträgt unter
Berücksichtigung der Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung und der an-
schließenden Abwicklung der Arbeiten zwischen 1 - 2 Jahren.
Die Auftragsabwicklung ist wegen fehlender Eigenressourcen über den Wettbewerb an
den Markt zu geben.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ordnungs- und Verkehrsausschuss 15.01.2003 -/-
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1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Leonhardt
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