Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 61/ 5/2019 - 1

Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF

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Erich-Müller-Straße 31 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 29. Januar 2019veröffentlicht

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Title: VL Nr 61_5_2019 - 04 - Anlage 1 Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF [Entwurf] URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00334799.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:03:47 GMT Number of Pages: 44 Markdown Content: # Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF # Stand Dezember 2018 2 # Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung ....................................................................................................................... 3 1.1. Betrachtungsrahmen ............................................................................................. 3 1.2. Ansatz und Methode.............................................................................................. 5 1.3. Leistungsfähigkeit des Konzeptes ......................................................................... 7 1.4. Inhalt und Aufbau des Konzeptes .......................................................................... 7 2. Ziele des Rahmenkonzeptes ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF ............................ 9 2.1. Oberstes Ziel ......................................................................................................... 9 2.2. Strategische Ziele .................................................................................................10 3. Prozessbausteine: Eine erfolgreiche Quartiersentwicklung in Düsseldorf… ..................11 4. Quartiersatlas ................................................................................................................14 4.1. Funktion und Zielsetzung......................................................................................14 4.2. Methodik ...............................................................................................................15 4.3. Ergebnisse ...........................................................................................................16 4.4. Handlungsräume ..................................................................................................32 5. Projekte und Maßnahmen .............................................................................................35 6. Ansätze eines Organisationsmodells .............................................................................40 6.1. Steuerungsgruppe ................................................................................................40 6.2. Arbeitsgruppe .......................................................................................................41 6.3. Fachöffentlichkeit .................................................................................................42 6.4. Stadtbezirkskoordination ......................................................................................42 6.5. Quartiersmanagement ..........................................................................................43 7. Fazit / Ausblick / Verstetigung .......................................................................................44 3 # 1. Einleitung Jedes Quartier und jeder Stadtteil in Düsseldorf hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter. Allen gemein ist, dass sie ein Ort der Identifikation und Heimat, der Integration und des Zusammenlebens sind. In einigen Düsseldorfer Quartieren und Stadtteilen konzentrieren sich Potenziale und Chancen, in anderen aber auch Herausforderungen und Problemlagen z.B. bei städtebaulicher und infrastruktureller Ausstattung, bei Wirtschaft und Beschäftigung, bei sozialer Teilhabe und Bildung und nachteiligen Umweltbedingungen. Es besteht die Gefahr, dass einzelne Gebiete hinter der positiven gesamtstädtischen Entwicklung zurück bleiben. Vor diesem Hintergrund soll die umfangreich praktizierte Quartiersentwicklung ausgeweitet, neu strukturiert, und organisiert werden. Das sorgfältige Verbinden und zielgerichtete Ineinandergreifen von fachspezifischem Handeln spielt dabei eine wichtige Rolle. Dementsprechend haben die politischen Gremien der Stadt Düsseldorf die Verwaltung mit folgenden Vorlagen beauftragt: • Vorlage Nr. 61/124/2014: Integrierte Quartiersentwicklung* 1 • Vorlage Nr. 01/249/2014: Quartiersmanagement in Düsseldorf* 2 • Vorlage Nr. 64/ 7/2015: Kooperationen der Wohnungswirtschaft im Quartier* 3,„einen Prozess zur Initiierung von weiteren Projekten der integrierten Stadtentwicklung durchzuführen. Gesteuert durch ein erfahrenes externes Büro sollen stadtweit mögliche Quartiere sowohl räumlich als inhaltlich identifiziert werden. […] Darauf aufbauend sollen konzeptionelle Eckpunkte für zwei Projekte erarbeitet werden und mögliche Förderprogramme von Land, Bund und EU dargestellt werden“* 1. Zudem soll ein Konzept für Quartiersmanagement in Düsseldorf erarbeitet werden sowie kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens im Quartier umgesetzt werden* 2.Schließlich sollen die bestehenden Kooperationen der Wohnungswirtschaft im Quartier ausgewertet, intensiviert und ausweitet werden* 3. Ausgehend von diesen Aufgabenstellungen hat die Fachverwaltung, unter Federführung des Stadtplanungsamtes das vorliegende Rahmenkonzept für die Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF erarbeitet. # 1.1. Betrachtungsrahmen Um die Lebenssituation und Chancengleichheit für Menschen in den unterschiedlichen Teilen der Stadt zu verbessern gibt es verschiedene Zugänge. Grundlegend lassen sich zwei Zugänge unterscheiden. Der sogenannte fallbezogene Zugang (A) setzt bei der einzelnen Person und einer betroffenen Lebenssituation, wie bspw. Arbeitslosigkeit, an. Der sozialraumbezogen Zugang (B) nimmt mehrere Bevölkerungsgruppen und die Situation des (gebauten) Umfeldes in den Blick. Die Quartiersentwicklung nutzt den Zugang B, meist mit einem integrierten Ansatz, also gemeinsam mit vielen verschiedenen Fachrichtungen. Strategisch können sowohl die jeweiligen Herausforderungen und Defizite (Strategie 1) beseitigt, als auch die jeweiligen Ressourcen und Talente (Strategie 2) gestärkt werden. 4 > Abbildung 1: Betrachtungsrahmen Das Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF konzentriert sich auf den sozialraumbezogenen Ansatz (Zugang B) und setzt – so wie es der Name sagt – in den Quartieren an. Die Koordination eines integrierten und sozialräumlichen Ansatzes, bei dem es auch darum geht die gebaute Umwelt und den Freiraum zu gestalten, benötigt eine Disziplin die unterschiedliche Aspekte und fachliche Ansprüche immer mit einem räumlichen Bezug denken kann. Deswegen wird die Integrierte Quartiersentwicklung – mit aller notwendigen Unterstützung – als Aufgabe der Stadtentwicklung gesehen. Begriffsbestimmung Der Begriff Quartier ist nicht trennscharf, damit verbunden wird jedoch in der Regel eine räumliche Einheit, die sowohl von der Bewohnerschaft als auch aus stadtweiter Perspektive als zusammenhörig betrachtet wird, z.B. das südliche Gerresheim, während Gerresheim insgesamt ein Stadtteil ist. In der jüngeren Vergangenheit werden Neubaugebiete gerne mit dem Begriff Quartier verbunden, beispielsweise Le Quartier Central oder das Andreas Quartier. In Düsseldorf gibt es als räumliche Ordnungseinheiten die Stadtbezirke, die Stadtteile und die Sozialräume aus der Sozialräumlichen Gliederung 1. Die Abgrenzung der Sozialräume hat das Jugendamt Ende der 90er-Jahre aufgrund von soziodemografischen und siedlungsstrukturellen Ähnlichkeiten in einem Gebiet festgelegt. Sie werden regelmäßig angepasst und fortgeschrieben und haben sich bewährt. Aber selbst bei den meist kleinteilig erfassten Sozialräumen sind noch Unterschiede in der Struktur durch kleinteiligere Untergliederungen (z.B. bestimmte Straßenzüge wie die Charlottenstraße) oder Schneidungen von Sozialraumgrenzen eines zusammenhängenden Raums (z.B. am Worringer Platz) möglich. Es ist deshalb im Einzelfall zu definieren, welche sozialräumliche Einheit als ein bestimmtes Quartier verstanden wird. Wenn im Folgenden von Quartier bzw. Stadtquartier gesprochen wird, meint dies meist einen (kleineren) Stadtteil oder ein Teil eines Stadtteils, der sowohl von der Bewohnerschaft als auch aus stadtweiter Perspektive als „Einheit“ betrachtet wird. Er setzt sich in der Regel aus mehreren Sozialräumen zusammen. Akteure In Düsseldorf gibt es zahlreiche sozialraumbezogene Aktivitäten von unterschiedlichen Institutionen, Vereine oder sonstigen Akteurinnen und Akteuren, die in der Quartiersarbeit > 1vgl. Sozialräumliche Gliederung, Fortschreibung 2017, Statistik & Stadtforschung, Band Nr. 56, Landeshauptstadt Düsseldorf 2018 5tätig sind. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll exemplarisch die Bandbreite der Akteure aufzeigen: • Landeshauptstadt Düsseldorf: Diverse Ämter, insbesondere Stadtplanungsamt (Soziale Stadt, planungsbezogene Bürgerbeteiligung), Jugendamt (Stadtbezirkskonferenzen, offene Kinder- und Jugendarbeit, Abstimmungen Kita Übergang Schule, Bürgerhäuser), Amt für Soziales (Koordination der Aktivitäten der zentren plus mit Stadtteilkonferenz), Amt für Migration und Integration (Welcome Points für Geflüchtete, Vermeidung von Wohnungsnotfällen durch Mieterbüros in ausgewählten Stadtteilen) • Wohlfahrtspflege: Diverse Projekte im Kontext der demografischen Entwicklung (Altersgerechte Quartiere in der Innenstadt, Quartiersarbeit in Vennhausen, Gerresheim) und Behinderung (In der Gemeinde Leben von der Aktion Mensch geförderte Bürgerplattform Wersten), der Stadtteilladen Flingern der Diakonie, diverse Familienzentren (bspw. in Rath von der Caritas), neues Angebot der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wersten Süd-Ost, Familienbildung der Diakonie in Hassels Nord, Tafeln mit Sozialberatung • Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften: Diverse Projekte – z.B. Mieterbeteiligung der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWD) in Wersten Süd-Ost, Kunst- und Sozialprojekt am Wittenberger Weg, Quartiersräume der Düsseldorfer Bau- und Spargenossenschaft (DüBS) in Lichtenbroich • Zivilgesellschaft: Netz gegen Armut in Gerresheim, Runder Tisch in Derendorf, Runder Tisch in Wersten, Bürgervereine wie „Hand und Herz für Wersten“ • Kunst und Kultur: Projekt im Rahmen von „zakk findet Stadt“, Forum Freies Theater (FFT), Tanzhaus NRW und freie Kunstszene agieren am Hauptbahnhof, kleinteilige Stadtteilprojekte der Künstlerin Anne Mommertz in Bilk, Holthausen Benrath, Projekte von Farbfieber e.V. • Hochschule: Forschungsprojekt „Soziale Ressourcen in altersgerechten Quartieren“ (Partizipationsprojekte in 8 Stadtteilen), Kooperation mit der Industrie-und Handelskammer (IHK) Düsseldorf zur Infrastruktur in Oberkassel, Forschung über das Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung (In-LUST) in Rath und Unterrath, Forschung zu Welcome Points Trotz diverser Bemühungen um Vernetzung und Abstimmung werden zahlreiche Aktivitäten parallel und in gegenseitiger Unkenntnis voneinander durchgeführt. Ein Monitoring der Angebote und Aktivitäten auf der Ebene der Stadtbezirke findet nicht statt. # 1.2. Ansatz und Methode Die Erarbeitung des Rahmenkonzeptes ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF erfolgte unter intensiver Beteiligung verschiedener Akteurinnen und Akteure innerhalb der Stadtverwaltung auf unterschiedlichen Ebenen und der politischen Ratsfraktionen. Die Projektleitung und das Prozessmanagement ist dem Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, und dort dem Stadtplanungsamt, zugeordnet. Gleichberechtigte Partner waren die nachfolgend aufgelisteten Dezernate und Fachämter: • Dezernat Oberbürgermeister: Büro Oberbürgermeister, Wirtschaftsförderungsamt • Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen: Stadtplanungsamt, Vermessungs- und Katasteramt, Amt für Verkehrsmanagement 6 • Dezernat Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice: Gesundheitsamt • Dezernat Jugend, Schule, Soziales und Sport: Schulverwaltungsamt, Amt für Soziales, Jugendamt, Sportamt, Amt für Migration und Integration • Dezernat Recht, Ordnung, und Wohnen: Kriminalprävention, Amt für Statistik und Wahlen, Amt für Wohnungswesen • Dezernat Umweltschutz und Öffentliche Einrichtungen: Umweltamt, Garten-, Friedhofs- und Forstamt • Dezernat Kultur: Kulturamt In der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF wurden Inhalte effektiv und interdisziplinär diskutiert, erarbeitet und zusammengefasst. Zu speziellen Fragenstellungen gab es Fachgespräche, Interviews und Präsentationen. Die Steuerungsgruppe ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF stimmte die Ergebnisse konstruktiv ab und gab konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen. Als Auftraggeber war die Politik ebenfalls in der Steuerungsgruppe vertreten durch: • Frau Penack-Bielor CDU-Fraktion • Frau Holtmann-Schnieder SPD-Fraktion • Frau Hebeler Bü90/Die Grünen-Fraktion • Herr Willms-Heyng FDP-Fraktion • Herr Klar Die Linke-Fraktion • Herr Lukas Die Linke-Fraktion Ergänzend fanden ein Auftaktforum und eine Konferenz mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus den Düsseldorfer Stadtquartieren statt: • Wohlfahrtsverbände • Jugendverbände und -vertreter • Seniorenrat • Kulturwirtschaft • Wirtschaftsverbände • Religiöse Glaubensgemeinschaften • Umweltverbände • Wohnungswirtschaft und Baukultur • Lobbygruppen und Träger der Mobilität • Gleichstellung • zentren plus • Stadtteilzentren • Integration und Migrantenvereinigung • Politik • Bezirksverwaltungsstellen • Verwaltung Die 120 Teilnehmenden des Auftaktforums diskutierten im März 2017 in sechs Arbeitsgruppen über die Stärken und Schwächen der integrierten Quartiersentwicklung in Düsseldorf und einigten sich auf Kernbotschaften zur Verbesserung. Hierzu ordneten die Teilnehmenden Kritik und Lob den Stichworten „Wunden“ und „Perlen“ zu und bewerteten den Handlungsdruck. Dieses Stärken-Schwächen-Profil diente der gemeinsamen Diskussion 7über erste Ideen zur Lösung der identifizierten Probleme und zur Stärkung der vorhandenen guten Ansätze in Düsseldorf. Die gesammelten Beiträge machen Schwerpunktthemen deutlich. Eine differenzierte Betrachtung zeigte aber auch, dass die Teilnehmenden sehr unterschiedliche Erfahrungen einbringen und Themen durchaus unterschiedlich bewerten. Als Folgeveranstaltung fand im Januar 2018 in der Hochschule Düsseldorf die Konferenz ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF statt. Der Hörsaal war mit 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgelastet. Nach einer kurzen Einführung im Hörsaal, bildete die Arbeit in Workshopgruppen den Schwerpunkt der Veranstaltung. Es ging um die Ausarbeitung und Diskussion von notwendigen Prozessbausteinen für eine erfolgreiche Quartiersentwicklung in Düsseldorf. Schließlich hinaus wurde der Prozess durchgängig vom Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung (In-LUST) der Hochschule Düsseldorf durch Herrn Prof. Dr. Knopp und Frau Prof. Dr. van Rießen begleitet. Weitere externe Expertise wurde punktuell von verschiedenen Planungsbüros eingebracht. # 1.3. Leistungsfähigkeit des Konzeptes Das

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Title: Vorlage 61/ 5/2019 - 1 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00334800.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:06:21 GMT Number of Pages: 6 Markdown Content: Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 1 von 6 > RSD Vorlage > Xöffen tlich nicht öffen tlich Beschlussvorlage > Betrifft: > Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF Beschlussentwurf:  BV 1 - 10 Die Bezirksvertretungen 1 bis 10 nehmen das Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zur Kenntnis.  AWM Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung stimmt dem Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße Beschlussfassung.  AÖE Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen stimmt dem Rahmenkon-zept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUAR-TIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße Beschlussfassung.  OVA Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss stimmt dem Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUAR-TIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße Beschlussfassung.  AGS Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales stimmt dem Rahmenkon-zept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUAR-TIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße Beschlussfassung. Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 2 von 6 > RSD Vorlage  AUS Der Ausschuss für Umweltschutz stimmt dem Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlage-gemäße Beschlussfassung.  JHA Der Jugendhilfeausschuss stimmt dem Rahmenkonzept für die Inte-grierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlage-gemäße Beschlussfassung.  APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt dem Rah-menkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUAR-TIER.DÜSSELDORF gemäß der Anlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße Beschlussfassung.  HFA Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 5 Abs. 3 der Zuständigkeits-ordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.  Rat Der Rat der Stadt beschließt das Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF (Anlage) und beauftragt die Verwaltung auf dieser Grundlage: I. den Quartiersatlas als Instrument der Raumbeobachtung weiter zu qualifizieren und zu verstetigen, II. aus den Handlungsräumen zwei Vertiefungsräume zu identifizie-ren, III. die vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen, unter Berück-sichtigung des obersten Ziels und der strategischen Ziele, weiter auszuarbeiten und umzusetzen sowie darüber hinaus weitere Projekte und Maßnahmen zu ermitteln und zu integrieren, IV. die Ansätze zum Organisationsmodell, insbesondere die Einfüh-rung einer Stadtbezirkskoordination (als Pilot), weiterzuentwi-ckeln und zu implementieren, Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 3 von 6 > RSD Vorlage V. die Politik (insbesondere im Rahmen der Steuerungsgruppe ZU-KUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF) kontinuierlich zu beteiligen. Sachdarstellung: 1. Einleitung Die politischen Gremien der Stadt Düsseldorf haben die Verwaltung mit folgenden Vorlagen beauftragt:  Vorlage Nr. 61/124/2014 : Integrierte Quartiersentwicklung* 1  Vorlage Nr. 01/249/2014 : Quartiersmanagement in Düsseldorf* 2  Vorlage Nr. 64/ 7/2015 : Kooperation der Wohnungswirtschaft im Quartier* 3 „einen Prozess zur Initiierung von weiteren Projekten der integrierten Stadtentwic k-lung durchzuführen. Gesteuert durch ein erfahrenes externes Büro sollen stadtweit mögliche Quartiere sowohl räumlich als inhaltlich identifiziert werden. […] Darauf aufbauend sollen konzeptionelle Eckpunkte für zwei Projekte erarbeitet werden und mögliche Förderprogramme von Land, Bund und EU dargestellt werden“* 1. Zudem soll ein Konzept für Quartiersmanagement in Düsseldorf erarbeitet werden sowie kurzfristig Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens im Quartier umgesetzt werden* 2. Schließlich sollen die bestehenden Kooperationen der Wohnungswirtschaft im Quartier ausgewertet, intensiviert und ausweitet werden* 3. 2. Erarbeitung Ausgehend von diesen Aufgabenstellungen erfolgte die Erarbeitung des Rahmen-konzeptes ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF unter intensiver Beteiligung ver-schiedener Akteurinnen und Akteure innerhalb der Stadtverwaltung auf unterschied-lichen Ebenen und der politischen Ratsfraktionen. Die Projektleitung und das Pro-zessmanagement ist dem Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstücks-wesen, und dort dem Stadtplanungsamt, zugeordnet. In der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF wurden Inhalte effektiv und interdisziplinär diskutiert, erarbeitet und zusammenge-fasst. Zu speziellen Fragenstellungen gab es Fachgespräche, Interviews und Prä-sentationen. Die Steuerungsgruppe ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF stimmte die Ergebnisse konstruktiv ab und gab konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen. Als Auftraggeber war die Politik ebenfalls in der Steuerungsgruppe vertreten. Schließlich hinaus wurde der Prozess durchgängig vom Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung (In-LUST) der Hochschule Düsseldorf begleitet. Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 4 von 6 > RSD Vorlage Weitere externe Expertise wurde punktuell von verschiedenen Planungsbüros einge-bracht. 3. Beteiligung der Fachöffentlichkeit Ergänzend fanden ein Auftaktforum und eine Konferenz mit zahlreichen Expertin-nen und Experten aus den Düsseldorfer Stadtquartieren statt. Im Ergebnis ging es um die Ausarbeitung und Diskussion von notwendigen Prozessbausteinen für eine erfolgreiche Quartiersentwicklung in Düsseldorf. In einer ersten gemeinsamen Diskussion im Rahmen des Auftaktforums ordneten Verwaltung, Politik und Fachöffentlichkeit Kritik und Lob den Stichworten „Wunden“ und „Perlen“ der Quartiersentwicklung in Düsseldorf zu und einigten sich auf Kern-botschaften zur Verbesserung. Zu den „Perlen“ und guten Ansätzen gehören ein hohes Bürgerengagement, bes te-hende Netzwerke und der Wille zur Vernetzung, sowie die existierenden Orte und Institutionen des Austauschs und der Begegnung. Zu den „Wunden“ und Ärgernissen gehören ein mangelnder Wissenstransfer, fehlende Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Themenbereiche Wohnen, öffentlicher Raum und Mobilität. In einer zweiten gemeinsamen Diskussionsrunde – im Rahmen der Konferenz – ar-beiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Stärken-Schwächen-Profil aus und einigten sich auf neun Prozessbausteine einer erfolgreichen Quartiersent-wicklung in Düsseldorf. Die Prozessbausteine beschreiben ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten davon was eine gute und damit erfolgreiche Quartiersentwicklung ausmacht. Sie sind als Qualitätskriterien zu verstehen, an denen sich das Handeln im Rahmen der inte-grierten Quartiersentwicklung orientieren muss. 4. Gliederung des Rahmenkonzeptes Das Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF benennt einleitend die Rahmenbedingungen und Themen , innerhalb derer Quartiersentwicklung in Düs-seldorf zu verstehen ist. Daran anschließend werden die normativen und strategi-schen Ziele erläutert. Daran anschließend werden diese Ziele ausführlich in neun Prozessbausteine einer erfolgreichen Quartiersentwicklung in Düsseldorf übersetzt. Sie sind in ihrer jetzigen Form als Qualitätskriterien zu verstehen. Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 5 von 6 > RSD Vorlage Es folgt die Beschreibung der Funktion, der Zielsetzung und der Methodik des Quar-tiersatlasses , der im Rahmen des Erarbeitungsprozesses entwickelt worden ist. Da-ran anschließend werden verschiedene Analysekarten Hinweise auf Handlungs-räume geben sowie das Vorgehen zur Auswahl der Vertiefungsräume vorgestellt. Im Anschluss werden erste Ansätze für konkrete Projekte und Maßnahmen vorge-stellt. Darauf aufbauend werden die Aufgaben und Strukturen eines neuen Organisati-onsmodells sowie deren Zusammenspiel umrissen. Abschließend wird in einem Fazit ein Ausblick auf die angestrebte Verstetigung und Weiterentwicklung gegeben. Anlage: Rahmenkonzept für die Integrierte Quartiersentwicklung ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass erst nach Beschluss durch den Rat der Landes-hauptstadt Düsseldorf das endgültige Layout und die endgültige Veröffentlichung erstellt werden. Durch den Stadtrat ggf. beschlossene Änderungen oder Ergänzun-gen werden vorab eingearbeitet. > Anlagen: > Nr. Anlage > 1Rahmenkonzept > Alternative: > keine > Amt / Institut: > Stadtplanungsamt > Dezernentin / Dezernent: > Beigeordnete Zuschke Vorlage 61/ 5/2019 - 1 > Seite 6 von 6 > RSD Vorlage Rahmenkonzept ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF Beratungsfolge: Gremium Sitzungs-datum Ergebnis mit Abstimmungsverhalten Wortlaut bei abweichenden Beschlüssen Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 27.03.2019 Mehrheitlich beschlossen 12 Ja -Stimmen (6 SPD, 3 BÜ90/GRÜNE, 1 FDP, 1 DIE LINKE, 1 TS/FW) 7 Nein -Stimmen (CDU) Ke ine Enthaltung Bezirksvertretung 1 22.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 2 26.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 3 12.03.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 4 20.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 6 13.03.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 7 26.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 8 07.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 9 08.03.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 10 26.02.2019 Kenntnis genommen Bezirksvertretung 5 26.02. 2019 Kenntnis genommen Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung 04.02.2019 Empfehlung ei nstimmig beschlossen (6 CDU, 5 SPD, 3 Bü90/Grü, 1 Piraten, 1 FDP, 1 DIE LI NKE) Ausschuss für öffentl i- che Einrichtungen 04.02.2019 vertagt auf die Sitzung a m 18.03.2019 Ordnungs - und Ve r- kehrsausschuss 06.02.2019 Einstimmig beschlossen Ausschuss für Gesun d- heit und Soziales 06.02.2019 Vertagt auf die Sitzung am 20.03.2019 Ausschuss für Umwel t- schutz 07.02.2019 Einbringung am 07.02.2019 und vertagt auf die Sitzung am 21.03.2019 Jugendhilfeausschuss 12.02.2019 Vertagt auf die Sitzung am 12.03.2019 Jugendhilfeausschuss 12.03.2019 Einstimmig beschlossen Ausschuss für öffentl i- che Einrichtungen 18.03.2019 Einstimmig beschlossen (7 En t- haltungen CDU) Aussch uss für Gesun d- heit und Soziales 20.03.2019 Einstimmig beschlossen (7 En t- haltungen CDU -Ratsfraktion) Ausschuss für Umwel t- schutz 21.03.2019 Einstimmig beschlossen (7 Ent - haltungen CDU) Haupt - und Finanzau s- schuss 01.04.2019 Empfehlung mehrheitlich b e- schlo ssen ( 1 Gegenstimme TS FW) Rat 11.04.2019

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 61/ 5/2019 - 1