Haushaltsantrag Die Linke Aktenzeichen RAT/202/2026

Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Erhöhung der Honorare für Dozierendentätigkeiten an der VHS

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 17. März 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Verwaltung nimmt im Laufe des Jahres eine Neuberechnung der Honorarsätze in Anlehnung an Entgeltgruppe 11 Stufe 3 TVöD vor und legt den Entwurf der neuen Honorarordnung dem Rat im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2027 zum Beschluss vor.

Die zusätzlich benötigten Mittel werden in den Haushalt ab 2026 eingestellt.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

2023 beschloss der Stadtrat endlich eine mäßige Anhebung der Regelhonorare der Lehrkräfte der Volkshochschule. Leider blieb die Erhöhung mehr als zehn Euro unter dem Mindestlohn Weiterbildung (45,89 je Unterrichtseinheit). Der Stadtrat billigte den Dozierenden lediglich ein Honorar von 31 Euro mit jährlicher Anhebung um 1 Euro zu, bis im Jahr 2027 das Niveau von 35 Euro erreicht werden soll.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 17. März 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · RAT/202/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Haushaltsantrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 106

    Eingereichte Haushaltsanträge zu den Etatberatungen 2026 (Hier sind die eingereichten Haushaltsanträge zur Ratssitzung am 19.03.2026 aufgeführt. Es handelt sich um keine eigene Sitzung.). Amtlicher Vermerk: „mehrheitlich abgelehnt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/202/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 16.03.2026 Ratsfraktion - Die Linke An den Oberbürgermeister Herrn Dr. Stephan Keller Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 19.03.2026 Betrifft: Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die Linke: Erhöhung der Honorare für Dozierendentätigkeiten an der VHS Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 19. März 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag: Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt, den Honorarsatz für Dozierende an der Volkshochschule Düsseldorf an den Mindestlohn Weiterbildung anzupassen und ab dem 01.01.2026 rückwirkend auf 45,89 Euro pro Unterrichtseinheit anzuheben. Die Verwaltung nimmt im Laufe des Jahres eine Neuberechnung der Honorarsätze in Anlehnung an Entgeltgruppe 11 Stufe 3 TVöD vor und legt den Entwurf der neuen Honorarordnung dem Rat im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2027 zum Beschluss vor. Die zusätzlich benötigten Mittel werden in den Haushalt ab 2026 eingestellt. Begründung: 2023 beschloss der Stadtrat endlich eine mäßige Anhebung der Regelhonorare der Lehrkräfte der Volkshochschule. Leider blieb die Erhöhung mehr als zehn Euro unter dem Mindestlohn Weiterbildung (45,89 je Unterrichtseinheit). Der Stadtrat billigte den Dozierenden lediglich ein Honorar von 31 Euro mit jährlicher Anhebung um 1 Euro zu, bis im Jahr 2027 das Niveau von 35 Euro erreicht werden soll. Einen Unterschied von mehr als zehn Euro zwischen dem aktuell gültigen Mindestlohn Weiterbildung und dem Honorar, das Düsseldorfer VHS-Lehrkräfte 2027 erreichen sollen, betrachtet Die Linke als nicht nachvollziehbar. Andere Kommunen Seite 2 1 https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/gute-arbeit-in-der-weiterbildung-ist-moeglich sind hier weiter: Die Volkshochschule Essen hat ihren Honorarlehrkräften Festanstellungen angeboten. Nur Dauerstellen für Daueraufgaben schaffen deutlich bessere Bedingungen für die Dozent*innen. 1 Die Volkshochschule ist die größte staatlich anerkannte und geförderte Weiterbildungs anbieterin in Düsseldorf. Dort nehmen jährlich Tausende Menschen Weiterbildungsangebote wahr. Dabei ist eine lebensbegleitende Bildung für alle der Anspruch einer Bildungsein richtung in öffentlicher Verantwortung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es Lehrkräfte, die Weiterbildung für alle in unterschiedlichen Bereichen anbieten und möglich machen. Seit Jahren kämpfen die Honorardozierenden und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für eine angemessene Bezahlung. 2023 wandte sich die GEW in einem offenen Brief an Oberbürger meister Keller und legte dar, dass die unterste Haltelinie für die Bezahlung der Honorar dozierenden der Mindestlohn Weiterbildung darstellt. Längerfristig betrachtet die GEW eine Anlehnung des Honorarsatzes an die Entgeltgruppe 11 TVöD als angemessen. Entsprechend beantragt Die Linke eine Anpassung der Honorarsätze der VHS Düsseldorf und die Bereitstellung der dazu nötigen Mittel sowie dauerhaft eine Neuberechnung der Honorarsätze nach Entgeltgruppe 11 TVöD, Stufe 3. Mit freundlichen Grüßen Sigrid Lehmann Chris J. Demmer F.d.R. Sönke Voigt Thema Produkt/ Maßnahme Zeile Konto Haushaltsjahr Beträge in EUR Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/202/2026