Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 50/ 49/2005

Schlaganfallwissen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Münsterstraße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 28. April 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Bericht der Verwaltung über die Ergebnisse einer repräsentativen telefonischen Bevölkerungsbefragung aus dem Jahr 2004 zum Thema Schlaganfallwissen und Schlaganfallprävention zur Kenntnis.

Auszug aus „Beschlussdarstellung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

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Ö Vorlagen - Nr. 50/ 49/2005 Seite 1 von 2 Beschlussvorlage Betrifft: Schlaganfallwissen - Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage 2004 Beschlussdarstellung: Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Bericht der Verwaltung über die Ergebnisse einer repräsentativen telefonischen Bevölkerungsbefragung aus dem Jahr 2004 zum Thema Schlaganfallwissen und Schlaganfallprävention zur Kenntnis. Sachdarstellung: Aus dem Düsseldorfer Schlaganfallprojekt, einer Fachtagung der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz im Jahr 2000, und einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Jahr 2000 in Düsseldorf zum Schlaganfallwissen wurde die Notwendigkeit deutlich, die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger umfassend über den Schlaganfall zu informieren und zu beraten. In seiner Sitzung am 21.11.2001 beauftragte der Ausschuss für Gesundheit und Soziales die Verwaltung, auf der Basis des von ihr vorgelegten Präventionskonzeptes Maßnahmen zur Information und Aufklärung der Bevölkerung durchzuführen und beschloss hierzu die Einrichtung des Schlaganfall-Informationsbüros, zunächst als befristetes Projekt. Das Schlaganfall-Informationsbüro führt seit 2002 kontinuierlich umfassende, öffentlichkeitswirksame Aufklärungs- und Präventionskampagnen durch, mit denen die Bevölkerung über Risiken, Symptome und das richtige Verhalten bei Eintritt eines Schlaganfalls informiert wird. Ein ausführlicher Bericht über die bisherige Arbeit des Schlaganfall-Informationsbüros wurde dem Ausschuss für Gesundheit und Soziales in seiner Sitzung am 30.03.2004 vorgelegt. Im Oktober/November 2004 wurde vom Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst eine repräsentative telefonische Bevölkerungsumfrage in Düsseldorf durchgeführt, in der auch Fragen zum Schlaganfallwissen und zu den Aktivitäten des Schlaganfall-Informationsbüros gestellt wurden. Die Ergebnisse sind im beiliegenden Bericht ausführlich dargestellt. Die Auswertungen zeigen unter anderem, dass sich durch die Präventionsarbeit des Schlaganfall-Informationsbüros das Wissen der Bevölkerung insbesondere in Bezug auf das richtige Verhalten bei Eintritt eines Schlaganfalls erheblich verbessert hat. So wussten 2004 bereits 51 % der Bevölkerung, dass bei Eintritt eines Schlaganfalls sofort der Notruf 112 angerufen werden muss, im Jahr 2002 war dies lediglich bei 33% der Bevölkerung bekannt. Folglich würden heute auf Grund der Aufklärungskampagnen des Schlaganfall-Informationsbüros 18 % mehr Düsseldorferinnen und Düsseldorfer den Notruf wählen, als noch vor vier Jahren, 49% allerdings noch nicht. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 50/ 49/2005 Seite 2 von 2 Eine moderne Schlaganfalltherapie ist nur dann möglich, wenn Patientinnen und Patienten ihre Symptome korrekt interpretieren können und binnen kürzester Zeit nach Auftreten der ersten Symptome in stationäre Versorgung gelangen. In allen zu spät behandelten oder unbehandelten Fällen drohen die Patientinnen und Patienten zu versterben oder es verbleiben Folgeschäden, die einschneidende Beeinträchtigungen für die Betroffenen und deren soziales Umfeld darstellen und erhebliche Kosten verursachen. Durch die hier erzielte Wissensverbesserung werden Folgeschäden verhindert und Folgekosten reduziert. Die Ergebnisse der Befragung zeigen auch, dass das Schlaganfall-Informationsbüro als solches mittlerweile bei 15 % der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger bekannt ist, was unter Berücksichtigung der relativ kurzen Existenz der Einrichtung einen erfreulich hohen Anteil darstellt. Diese erhebliche Verbesserung des Schlaganfallwissens und des Kenntnisstandes in der Bevölkerung bleibt nur erhalten, wenn die Präventions- und Aufklärungsarbeit dauerhaft fortgeführt werden kann, denn Präventionskampagnen sind nur wirksam und nachhaltig, wenn diese kontinuierlich erfolgen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative: Keine Amt: Gesundheitsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Kruse RSD AllVorlg.WPT

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 50/ 49/2005