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Beschlussvorlage
Betrifft:
Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne
Auslobungstext
Beschlussdarstellung:
" BV Die Bezirksvertretung 6 wird hiermit gemäß § 3 Abs. 10 der Bezirkssatzung
zum Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne
angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
" APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt dem als Anlage
beigefügten Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne
zu.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 13.04.2005 -/-
2
Bezirksvertretung 6 07.04.2005 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Auslobungstext
Alternative:
Keine
Amt:
Stadtplanungsamt
Dezernentin / Dezernent:
Oberbürgermeister Erwin
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Entwurfswerkstatt
Gartenstadt Reitzenstein
Van der Looy Projektmanagement BV
Stadtplanungsamt
Projektinformation
Düsseldorf 2005
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Impressum
Auftraggeber
Van der Looy Projektmanagement
BV
Wilhelminasingel 41
NL 6001 GP Weert
Ansprechpartner
Reitzenstein GmbH
Hermann-Josef Ketteler
Montanusstraße 62
41515 Grevenbroich
[email protected]
www.lpm.nl
Ansprechpartnerin:
Stadtplanungsamt der
Evelyn Hoffmann
Brinckmannstraße 5
40200 Düsseldorf
T.: +49(0)211-89-96494
F.: +49(0)211-89-36494
evelyn.hoffmann
@stadt.duesseldorf.de
www.duesseldorf.de
Betreuung
FSW Düsseldorf GmbH
Jörg Faltin + Andreas M. Sattler
Rathausufer 14
40213 Düsseldorf
[email protected]
www.fsw-info.de
Redaktion/Textbeiträge unter
anderem mit Unterstützung von:
Van der Looy
Projektmanagement BV
Robert van der Looy, Hermann-
Josef Ketteler, Heinz Hecht
(Nattler GmbH)
Stadtplanungsamt der
Ruth Orzessek-Kruppa, Markus
Stranzenbach, Evelyn Hoffmann,
Steffen Kercher
Amt für Verkehrsmanagement
der Landeshauptstadt
Markus Schneider, Wolfgang Eßer
Garten- Friedhofs- und Forstamt
der Landeshauptstadt
Heidi Bartling
Umweltamt der
Klaus von Zahn
Stadtentwässerungsbetrieb der
Ralph Maass
Kottowski Ingenieurgesellschaft
Marco Wellmanns
FSW Düsseldorf GmbH
Jörg Faltin, Andreas Sattler,
Rike Marwede
Bild- und Kartenmaterial
Grundlagenkarten
Vermessungs- und Katasteramt
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Schrägluftbilder
Kuttler & Schnieders, Düsseldorf
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Layout + Konzept
Jörg Faltin + Andreas M. Sattler
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Inhalt
[1] Perspektive
[2] Situation
2.1 Kaserne inmitten der Stadt
2.2 Stadträumliche Nachbarschaft
2.3 Plangebiet und Optionsfläche
[3] Aufgabe
3.1 Vielfältiges Wohnen mit Ergänzungsnutzungen ermöglichen!
3.2 Variable und flexible Wohnungsbau-Felder entwickeln!
3.3 Verträgliche Erschließung und Nachbarschaftsbelange beachten!
3.4 Vernetzte Grün- und Wegeverbindungen sicherstellen!
3.5 Vorausschauenden Ressourcenschutz verwirklichen!
3.6 Verbindliche Umsetzung in Entwicklungsstufen nachweisen!
[4] Vorgaben
4.1 Bebauungsstruktur
4.2 Wohnungsbau-Typologie
4.2.1 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser
4.2.2 Mehrfamilienwohnen
4.2.3 Zukunftsfähiges Wohnen
4.2.4 Solarhäuser
4.3 Ergänzungsnutzungen
4.3.1 Nahversorgung
4.3.2 Dienstleistung, Büros und Zwischennutzungen
4.3.3 Sonderwohnformen
4.4 Gemeinschaftseinrichtungen
4.4.1 Kinder-Tagesstätte und Jugendeinrichtung
4.4.2 Sporthalle (Bestand)
4.4.3 Spielplätze
4.5 Erschließung
4.5.1 Äußere Anknüpfung
4.5.2 Innere Profile und Stellplatzschlüssel
4.5.3 Öffentlicher Personen-Nahverkehr
4.5.4 Rad- und Fußwegenetz
4.6 Umweltaspekte
4.6.1 Umgang mit Regenwasser
4.6.2 Lärmschutz und Stadtklima
4.6.3 Biotopstruktur und Ausgleich
4.6.4 Naherholungs- und Biotopverbund
4.6.5 Bodenverunreinigungen
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4.7 Gebäudebestand
4.7.1 Erhaltenswerte Substanz
4.7.2 Sonstige Bauten
4.8 Infrastruktur
4.8.1 Ver- und Entsorgung sowie Schmutzwasser
4.8.2 Müll-Entsorgung
[5] Verfahren
5.1 Auftraggeber
5.2 Kurzprofil der Aufgabe
5.3 Entwurfswerkstatt mit Foren
5.4 Überarbeitung
5.5 Vergütung
5.6 Veröffentlichung
5.7 Haftungsausschluss
5.8 Unterlagen
5.9 Bewertungskriterien
5.10 Einverständnis
[6] Akteure
6.1 Entwurfsteams
6.2 Empfehlungskommission (stimmberechtigt)
6.2.1 Externe Experten
6.2.2 Landeshauptstadt Düsseldorf
6.2.3 Projektentwickler/Investor
6.2.4 Politik
6.3 Beratung (nicht stimmberechtigt)
6.4 Moderation
6.5 Pressebetreuung
[7] Leistungen
7.1 Präsentations-Tafel 1 "Analyse vor Ort"
7.2 Präsentations-Tafel 2 "Ideen"
7.3 Präsentations-Tafeln 3 und 4
7.3.1 Tafel 3 "Masterplan"
7.3.2 Tafel 4 "Details"
7.4 Städtebauliches WerkstattModell
7.5 CD 1 Plandaten (Format ISO 9660)
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[8] Termine
8.1 Information
8.1.1 Ausstellungseröffnung und "Analyse vor Ort"
8.1.2 Impulsvorträge
8.2 Diskussion
8.2.1 WerkstattForum 1 "Anregungen"
8.2.2 WerkstattForum 2 "Ideen"
8.3 Präsentation
8.3.1 WerkstattForum 3 "Konzepte"
8.4 Sitzung der Empfehlungskommission
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[1] Perspektive
Ein familienfreundliches, zeitgemäßes und innenstadtnahes Wohnviertel in der
Nähe zum Grafenberger Wald!
(Grußwort in Abstimmung)
[2] Situation
Langjährige militärische Nutzung inmitten gewachsener Wohngebiete, anerkannter
Schulstandorte und beliebter Grün- und Sportanlagen!
2.1 Kaserne inmitten der Stadt
Die Reitzensteinkaserne blickt auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. In dieser
Zeit rückte die Wohnbebauung an das Kasernengelände heran. Ein kurzer Rückblick
zeigt die Entwicklung:
Namensgeber der Reitzensteinkaserne ist der letzte Friedenskommandeur des 1.
Westfälischen Feldartellerie-Regiments Nr. 7, Oberst Maximilian Gustav Freiherr von
Reitzenstein (1859-1936). Heute ist die Kaserne in Mörsenbroich im Volksmund unter
der Abkürzung "Reika" bekannt.
Historische Karten der Landeshauptstadt Düsseldorf aus dem letzten Jahrhundert
zeigen den neu angelegten städtischen Boulevard der Graf-Recke-Straße als zentrale
Verbindung vom Düsseldorfer "Zoologischen Garten" hinaus zum Naherholungsgebiet
des Grafenberger Waldes. Das heutige Gelände der Reitzensteinkaserne bietet hier
noch das Bild landwirtschaftlicher und kleingärtnerischer Nutzungen vor den Toren der
Stadt.
In Nachbarschaft der Kaserne befindet sich Bebauung nur am Mörsenboicher Weg, der
sich von der St. Franziskus Kirche im Westen bis zum Waldhaus am Grafenberger Wald
erstreckt. Die Stadt wuchs allmählich von Süden entlang der Lenaustraße und der
Heinrichstraße - als zentrale, mit einer Allee bepflanzten Magistrale der Stadt
Düsseldorf - in Richtung Norden und damit zur Fläche der Reitzensteinkaserne.
Einfügen Grafik: Historische Karte
Das Gelände an der Lenaustraße soll ehemals sehr sumpfig gewesen sein. In den
Jahren 1936-1938 konnten die Erschließungs- und Bauvorbereitungen dennoch soweit
vorangetrieben werden, dass die ersten, militärisch genutzten Gebäude im heutigen
Stadtteil Mörsenbroich entstanden.
Nur wenige Jahre nach dem Bezug durch die militärischen Nutzer wurde die
Reitzensteinkaserne durch die Luftangriffe der Alliierten stark zerstört. In den
Nachkriegsjahren dienten Teile der Kasernengebäude als Notunterkünfte für die
Düsseldorfer Bevölkerung. 1956 wurde den Zwischennutzern gekündigt und das
Gelände wieder militärisch genutzt.
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Innerhalb von wenigen Monaten wurden die drei Büro- und Verwaltungsgebäude der
Blöcke 8, 9 und 10 in Richtung Lenaustraße mit ihren knapp 10.000 qm
Bruttogeschoßfläche errichtet. Am 16. April 1956 war Richtfest der neuen Kaserne. Der
zweite Bauabschnitt umfasste die Blöcke 6 und 7, hier wurde das Statistische
Landesamt vorübergehend untergebracht. Als Hauptnutzer übernahm das
Wehrbereichskommando der Bundeswehr die Reitzensteinkaserne. Zu diesem
Zeitpunkt arbeiteten hier unter militärischem Kommando mehr als 400 Mitarbeiter.
1994 wurden die ersten Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr am Standort
Reitzenstein spürbar. Die äußerten sich in ersten Truppenreduzierungen und der
Einrichtung eines gemeinsamen Stabes zwischen dem Wehrbereichskommando III und
der 7. Panzerdivision. Eine Neunutzung des Geländes wurde zu diesem Zeitpunkt
jedoch noch nicht öffentlich erörtert.
Einfügen Fotos: Militärische Präsenz in Mörsenbroich
2.2 Stadträumliche Nachbarschaft
Die Reitzensteinkaserne liegt heute inmitten eines, mehr als 40 ha umfassenden
Düsseldorfer Stadtviertels zwischen dem Mörsenbroicher Weg im Norden, der
Heinrichstraße im Westen, der Lenaustraße im Osten und der Graf-Recke-Straße im
Süden. Das Gelände liegt an der Schnittstelle der drei Stadtteile Mörsenbroich,
Grafenberg und Düsseltal.
Die Gesamtfläche einschließlich des Nachwuchs-Zentrums im Südwesten umfasst heute
235.400 qm Fläche (23,5 ha). Aktuelle Luftaufnahmen zeigen heute das Wachstum der
Stadt bis an den militärischen Sicherheitszaun heran. Im Norden ist dabei überwiegend
eine kleinteilige und aufgelockerte Wohnbebauung mit kleinen, wohnverträglichen
Stichstraßen zu erkennen. Der Bereich an der Heinrichstraße wurde hingegen mit
mehrgeschossigen Wohngebäuden und einigen Bürogebäuden bebaut. An der Graf-
Recke-Straße sind einige Bildungseinrichtungen, so u.a. die Städtische Heinrich-Heine-
Gesamtschule und die Französische Schule. N eben den öffentlichen
Bildungseinrichtungen gehören hier auch die Kleingartenanlage zu den direkten
Nachbarn der Reitzensteinkaserne. Über die Lenaustraße und die Ludwig-Beck-Straße
ist die Reitzensteinkaserne mit dem Hauptstraßennetz verbunden.
Vom Kasernengelände aus kann man heute die deutliche T opographie des
Grafenberger Waldes als Ausläufer des Bergischen Landes wahrnehmen. Als Teil des
Düsseldorfer Stadtwaldes fällt der "Grünen Lunge" eine bedeutende Rolle als
Naherholungsraum für Düsseldorf zu. Die Nähe zu diesem Erholungsraum ist für die
neu geplante Gartenstadt Reitzenstein von hoher Bedeutung. Die Erreichbarkeit des
Grafenberger Waldes abseits von Straßen konnte im Jahre 1983 nach langwierigen
Planungsphasen verwirklicht werden: Mit dem Tunnelneubau einer stark belasteten
Güterbahnstrecke der Deutschen Bahn AG wurde ein erheblicher Qualitätsgewinn für
das städtische Wohnen erreicht und die Barrierewirkung der Bahn aufgehoben. Zudem
ist mit der auf dem Tunnel angelegten Parkanlage heute eine wichtige gesamtstädtische
Nord-Süd-Grünverbindung entlang des Grafenberger Waldes entstanden.
Einfügen: Senkrecht- oder Schrägluftbilder sowie Grafik mit Nachbarschaft
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2.3 Plangebiet und Optionsfläche
Die ca. 222.600 qm große Kernfläche der Reitzensteinkaserne wurde Ende 2004 von
der Reitzenstein GmbH erworben. Für eine kleinere Fläche von 12.800 qm im
Südwesten, die heute unter anderem mit den Blöcken 3, 4 und 5 als Zentrum der
Nachwuchsgewinnung für junge Soldaten der Bundeswehr genutzt wird, wurde eine
Optionsvereinbarung getroffen. In der Diskussion ist auch die Verlagerung des
Zentrums innerhalb Düsseldorfs - damit würde auch diese Fläche für eine Neunutzung
früher frei. Trotz der derzeit nicht endgültig geklärten Situation wird die "Optionsfläche"
mit in die städtebauliche Entwicklung einbezogen.
Die stadtbildprägende Bebauung der Reitzensteinkaserne beschränkt sich heute auf die
südlichen Gebäude, die in einer zeilenartigen Struktur entlang der inneren
Haupterschließung zwischen der Lenaustraße und der Ludwig-Beck-Straße gebaut
wurden. Ansonsten erweckt das Gelände, durch die vorwiegende Nutzung als Übungs-
und Sportareal, Hubschrauberlandeplatz und Lagerfläche, eher den Eindruck einer
großen "Freifläche" innerhalb der Stadt.
Einfügen Grafik: Bestand heute, alle wichtigen Nutzungszonen (mit
Hubschrauberlandeplatz und Gebäudekomplexen)
[3] Aufgabe
Rückgewinnung des Stadtraums als lebenswertes Viertel mit Nahversorgungs-
und ergänzenden Dienstleistungsangeboten!
Gegenstand der Entwurfswerkstatt und Aufgabenstellung für die eingeladenen
Entwurfsteams ist die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes für ein
hochwertiges, städtisch integriertes Wohnviertel mit besonderem Augenmerk auf die
freiraumplanerischen Qualitäten.
Als oberstes Entwicklungsziel nach Aufgabe der militärischen Nutzung wurde dabei von
der Landeshauptstadt Düsseldorf eine nachhaltige und ganzheitliche Konzeption einer
neuen Interpretation der "Gartenstadt" für Düsseldorf und einer sensiblen Einbindung in
die Umgebung aufgestellt.
Im Sinne des Gartenstadt-Gedankens sollen auf dem Gelände der Reitzensteinkaserne
die Vorzüge einer konsequenten Durchgrünung, einer klaren städtischen Raumbildung
und der attraktiven Durchmischung städtischen Lebens umgesetzt werden.
Neben dem Nachweis vielfältiger Wohnungsbauangebote für unterschiedliche
Nachfrager gibt es weitere Aufgabenschwerpunkte, die im Rahmen der
Entwurfswerkstatt zu einem prägnanten städt ebaulichen Gesamtkonzept
zusammenzubinden sind:
- Erste Ideen zu Bauformen und Gebäudetypologien, bezogen auf die Nachfrage nach
Wohnformen mit integriertem Arbeitsplatz
- Nachweis der Umnutzungsfähigkeit der als erhaltenswert eingestuften
Mannschaftsunterkünfte
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- Integration eines ergänzenden Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebots an der
Lenaustraße
- Einbindung zusätzlicher Nutzungsbausteine, z.B. Gemeinschaftseinrichtungen
- Entwicklung eines Freiraumkonzeptes mit qualitätsvollen öffentlichen Räumen, die
zur Identität des neuen Viertels beitragen
Folgende Einzelbestandteile der Aufgabenstellung sind bei der Bearbeitung
insbesondere zu berücksichtigen:
3.1 Vielfältiges Wohnen mit Ergänzungsnutzungen ermöglichen!
Es sollen im Rahmen der städtebaulichen Planungen möglichst vielfältige Wohnformen
ermöglicht werden. Dabei muss ein qualitätsvolles städtebauliches Konzept entwickelt
werden, welches diese unterschiedlichen Angebote in seiner Robustheit aufnehmen
kann.
Robust bedeutet in diesem Fall eine stabile Struktur des Wohnviertels "Gartenstadt
Reitzenstein" in Form von öffentlichen Grünflächen, Wegen, Straßen und Plätzen. Diese
müssen so konkret wie möglich konzipiert werden. Über die exemplarische
Auseinandersetzung mit den möglichen und wirtschaftlich vermarktungsfähigen
Wohnhaus-Typen sowie entsprechenden Ergänzungsnutzungen soll im Rahmen der
Werkstattarbeit eine gestalterische Konkretisierung, über die abstrakte Definition von
Baufeldern hinaus, erfolgen.
3.2 Variable und flexible Wohnungsbau-Felder entwickeln!
Flexible Baufelder ermöglichen bei einem annähernd gleichbleibenden Grundgerüst des
öffentlichen Raumes die Anpassung an die Vermarktungsbedingungen der nächsten
Jahre. Je nach Nachfrage muss es möglich sein, innerhalb eines Baufeldes sowohl
Einzelhäuser, Doppelhäuser oder Hausgruppen anzubieten.
Erste Grundrissstudien ermöglichen die frühzeitige Auseinandersetzung mit
verschiedenen Wohntypologien innerhalb des städtebaulichen Gesamtkonzepts. Dabei
wird bereits im Rahmen der Entwurfswerkstatt und auch bei allen darauffolgenden
qualitätssichernden Verfahren eine hochwertige und vielfältige Architektursprache
erwartet.
3.3 Verträgliche Erschließung und Nachbarschaftsbelange beachten!
Das neue, un
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.