Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 61/ 52/2005

Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Ludwig-Beck-Straße 1 · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 1Dokument 16. März 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

" BV Die Bezirksvertretung 6 wird hiermit gemäß § 3 Abs. 10 der Bezirkssatzung zum Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. " APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt dem als Anlage beigefügten Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne zu.

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Seite 1 von 34 Beschlussvorlage Betrifft: Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne Auslobungstext Beschlussdarstellung: " BV Die Bezirksvertretung 6 wird hiermit gemäß § 3 Abs. 10 der Bezirkssatzung zum Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. " APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt dem als Anlage beigefügten Auslobungstext für das Werkstattverfahren Reitzensteinkaserne zu. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 13.04.2005 -/- 2 Bezirksvertretung 6 07.04.2005 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Auslobungstext Alternative: Keine Amt: Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Oberbürgermeister Erwin RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 34 Entwurfswerkstatt Gartenstadt Reitzenstein Van der Looy Projektmanagement BV Stadtplanungsamt Projektinformation Düsseldorf 2005 Seite 3 von 34 Impressum Auftraggeber Van der Looy Projektmanagement BV Wilhelminasingel 41 NL 6001 GP Weert Ansprechpartner Reitzenstein GmbH Hermann-Josef Ketteler Montanusstraße 62 41515 Grevenbroich [email protected] www.lpm.nl Ansprechpartnerin: Stadtplanungsamt der Evelyn Hoffmann Brinckmannstraße 5 40200 Düsseldorf T.: +49(0)211-89-96494 F.: +49(0)211-89-36494 evelyn.hoffmann @stadt.duesseldorf.de www.duesseldorf.de Betreuung FSW Düsseldorf GmbH Jörg Faltin + Andreas M. Sattler Rathausufer 14 40213 Düsseldorf [email protected] www.fsw-info.de Redaktion/Textbeiträge unter anderem mit Unterstützung von: Van der Looy Projektmanagement BV Robert van der Looy, Hermann- Josef Ketteler, Heinz Hecht (Nattler GmbH) Stadtplanungsamt der Ruth Orzessek-Kruppa, Markus Stranzenbach, Evelyn Hoffmann, Steffen Kercher Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Markus Schneider, Wolfgang Eßer Garten- Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Heidi Bartling Umweltamt der Klaus von Zahn Stadtentwässerungsbetrieb der Ralph Maass Kottowski Ingenieurgesellschaft Marco Wellmanns FSW Düsseldorf GmbH Jörg Faltin, Andreas Sattler, Rike Marwede Bild- und Kartenmaterial Grundlagenkarten Vermessungs- und Katasteramt der Landeshauptstadt Düsseldorf Schrägluftbilder Kuttler & Schnieders, Düsseldorf Seite 4 von 34 Layout + Konzept Jörg Faltin + Andreas M. Sattler Seite 5 von 34 Inhalt [1] Perspektive [2] Situation 2.1 Kaserne inmitten der Stadt 2.2 Stadträumliche Nachbarschaft 2.3 Plangebiet und Optionsfläche [3] Aufgabe 3.1 Vielfältiges Wohnen mit Ergänzungsnutzungen ermöglichen! 3.2 Variable und flexible Wohnungsbau-Felder entwickeln! 3.3 Verträgliche Erschließung und Nachbarschaftsbelange beachten! 3.4 Vernetzte Grün- und Wegeverbindungen sicherstellen! 3.5 Vorausschauenden Ressourcenschutz verwirklichen! 3.6 Verbindliche Umsetzung in Entwicklungsstufen nachweisen! [4] Vorgaben 4.1 Bebauungsstruktur 4.2 Wohnungsbau-Typologie 4.2.1 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser 4.2.2 Mehrfamilienwohnen 4.2.3 Zukunftsfähiges Wohnen 4.2.4 Solarhäuser 4.3 Ergänzungsnutzungen 4.3.1 Nahversorgung 4.3.2 Dienstleistung, Büros und Zwischennutzungen 4.3.3 Sonderwohnformen 4.4 Gemeinschaftseinrichtungen 4.4.1 Kinder-Tagesstätte und Jugendeinrichtung 4.4.2 Sporthalle (Bestand) 4.4.3 Spielplätze 4.5 Erschließung 4.5.1 Äußere Anknüpfung 4.5.2 Innere Profile und Stellplatzschlüssel 4.5.3 Öffentlicher Personen-Nahverkehr 4.5.4 Rad- und Fußwegenetz 4.6 Umweltaspekte 4.6.1 Umgang mit Regenwasser 4.6.2 Lärmschutz und Stadtklima 4.6.3 Biotopstruktur und Ausgleich 4.6.4 Naherholungs- und Biotopverbund 4.6.5 Bodenverunreinigungen Seite 6 von 34 4.7 Gebäudebestand 4.7.1 Erhaltenswerte Substanz 4.7.2 Sonstige Bauten 4.8 Infrastruktur 4.8.1 Ver- und Entsorgung sowie Schmutzwasser 4.8.2 Müll-Entsorgung [5] Verfahren 5.1 Auftraggeber 5.2 Kurzprofil der Aufgabe 5.3 Entwurfswerkstatt mit Foren 5.4 Überarbeitung 5.5 Vergütung 5.6 Veröffentlichung 5.7 Haftungsausschluss 5.8 Unterlagen 5.9 Bewertungskriterien 5.10 Einverständnis [6] Akteure 6.1 Entwurfsteams 6.2 Empfehlungskommission (stimmberechtigt) 6.2.1 Externe Experten 6.2.2 Landeshauptstadt Düsseldorf 6.2.3 Projektentwickler/Investor 6.2.4 Politik 6.3 Beratung (nicht stimmberechtigt) 6.4 Moderation 6.5 Pressebetreuung [7] Leistungen 7.1 Präsentations-Tafel 1 "Analyse vor Ort" 7.2 Präsentations-Tafel 2 "Ideen" 7.3 Präsentations-Tafeln 3 und 4 7.3.1 Tafel 3 "Masterplan" 7.3.2 Tafel 4 "Details" 7.4 Städtebauliches WerkstattModell 7.5 CD 1 Plandaten (Format ISO 9660) Seite 7 von 34 [8] Termine 8.1 Information 8.1.1 Ausstellungseröffnung und "Analyse vor Ort" 8.1.2 Impulsvorträge 8.2 Diskussion 8.2.1 WerkstattForum 1 "Anregungen" 8.2.2 WerkstattForum 2 "Ideen" 8.3 Präsentation 8.3.1 WerkstattForum 3 "Konzepte" 8.4 Sitzung der Empfehlungskommission Seite 8 von 34 [1] Perspektive Ein familienfreundliches, zeitgemäßes und innenstadtnahes Wohnviertel in der Nähe zum Grafenberger Wald! (Grußwort in Abstimmung) [2] Situation Langjährige militärische Nutzung inmitten gewachsener Wohngebiete, anerkannter Schulstandorte und beliebter Grün- und Sportanlagen! 2.1 Kaserne inmitten der Stadt Die Reitzensteinkaserne blickt auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. In dieser Zeit rückte die Wohnbebauung an das Kasernengelände heran. Ein kurzer Rückblick zeigt die Entwicklung: Namensgeber der Reitzensteinkaserne ist der letzte Friedenskommandeur des 1. Westfälischen Feldartellerie-Regiments Nr. 7, Oberst Maximilian Gustav Freiherr von Reitzenstein (1859-1936). Heute ist die Kaserne in Mörsenbroich im Volksmund unter der Abkürzung "Reika" bekannt. Historische Karten der Landeshauptstadt Düsseldorf aus dem letzten Jahrhundert zeigen den neu angelegten städtischen Boulevard der Graf-Recke-Straße als zentrale Verbindung vom Düsseldorfer "Zoologischen Garten" hinaus zum Naherholungsgebiet des Grafenberger Waldes. Das heutige Gelände der Reitzensteinkaserne bietet hier noch das Bild landwirtschaftlicher und kleingärtnerischer Nutzungen vor den Toren der Stadt. In Nachbarschaft der Kaserne befindet sich Bebauung nur am Mörsenboicher Weg, der sich von der St. Franziskus Kirche im Westen bis zum Waldhaus am Grafenberger Wald erstreckt. Die Stadt wuchs allmählich von Süden entlang der Lenaustraße und der Heinrichstraße - als zentrale, mit einer Allee bepflanzten Magistrale der Stadt Düsseldorf - in Richtung Norden und damit zur Fläche der Reitzensteinkaserne. Einfügen Grafik: Historische Karte Das Gelände an der Lenaustraße soll ehemals sehr sumpfig gewesen sein. In den Jahren 1936-1938 konnten die Erschließungs- und Bauvorbereitungen dennoch soweit vorangetrieben werden, dass die ersten, militärisch genutzten Gebäude im heutigen Stadtteil Mörsenbroich entstanden. Nur wenige Jahre nach dem Bezug durch die militärischen Nutzer wurde die Reitzensteinkaserne durch die Luftangriffe der Alliierten stark zerstört. In den Nachkriegsjahren dienten Teile der Kasernengebäude als Notunterkünfte für die Düsseldorfer Bevölkerung. 1956 wurde den Zwischennutzern gekündigt und das Gelände wieder militärisch genutzt. Seite 9 von 34 Innerhalb von wenigen Monaten wurden die drei Büro- und Verwaltungsgebäude der Blöcke 8, 9 und 10 in Richtung Lenaustraße mit ihren knapp 10.000 qm Bruttogeschoßfläche errichtet. Am 16. April 1956 war Richtfest der neuen Kaserne. Der zweite Bauabschnitt umfasste die Blöcke 6 und 7, hier wurde das Statistische Landesamt vorübergehend untergebracht. Als Hauptnutzer übernahm das Wehrbereichskommando der Bundeswehr die Reitzensteinkaserne. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten hier unter militärischem Kommando mehr als 400 Mitarbeiter. 1994 wurden die ersten Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr am Standort Reitzenstein spürbar. Die äußerten sich in ersten Truppenreduzierungen und der Einrichtung eines gemeinsamen Stabes zwischen dem Wehrbereichskommando III und der 7. Panzerdivision. Eine Neunutzung des Geländes wurde zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht öffentlich erörtert. Einfügen Fotos: Militärische Präsenz in Mörsenbroich 2.2 Stadträumliche Nachbarschaft Die Reitzensteinkaserne liegt heute inmitten eines, mehr als 40 ha umfassenden Düsseldorfer Stadtviertels zwischen dem Mörsenbroicher Weg im Norden, der Heinrichstraße im Westen, der Lenaustraße im Osten und der Graf-Recke-Straße im Süden. Das Gelände liegt an der Schnittstelle der drei Stadtteile Mörsenbroich, Grafenberg und Düsseltal. Die Gesamtfläche einschließlich des Nachwuchs-Zentrums im Südwesten umfasst heute 235.400 qm Fläche (23,5 ha). Aktuelle Luftaufnahmen zeigen heute das Wachstum der Stadt bis an den militärischen Sicherheitszaun heran. Im Norden ist dabei überwiegend eine kleinteilige und aufgelockerte Wohnbebauung mit kleinen, wohnverträglichen Stichstraßen zu erkennen. Der Bereich an der Heinrichstraße wurde hingegen mit mehrgeschossigen Wohngebäuden und einigen Bürogebäuden bebaut. An der Graf- Recke-Straße sind einige Bildungseinrichtungen, so u.a. die Städtische Heinrich-Heine- Gesamtschule und die Französische Schule. N eben den öffentlichen Bildungseinrichtungen gehören hier auch die Kleingartenanlage zu den direkten Nachbarn der Reitzensteinkaserne. Über die Lenaustraße und die Ludwig-Beck-Straße ist die Reitzensteinkaserne mit dem Hauptstraßennetz verbunden. Vom Kasernengelände aus kann man heute die deutliche T opographie des Grafenberger Waldes als Ausläufer des Bergischen Landes wahrnehmen. Als Teil des Düsseldorfer Stadtwaldes fällt der "Grünen Lunge" eine bedeutende Rolle als Naherholungsraum für Düsseldorf zu. Die Nähe zu diesem Erholungsraum ist für die neu geplante Gartenstadt Reitzenstein von hoher Bedeutung. Die Erreichbarkeit des Grafenberger Waldes abseits von Straßen konnte im Jahre 1983 nach langwierigen Planungsphasen verwirklicht werden: Mit dem Tunnelneubau einer stark belasteten Güterbahnstrecke der Deutschen Bahn AG wurde ein erheblicher Qualitätsgewinn für das städtische Wohnen erreicht und die Barrierewirkung der Bahn aufgehoben. Zudem ist mit der auf dem Tunnel angelegten Parkanlage heute eine wichtige gesamtstädtische Nord-Süd-Grünverbindung entlang des Grafenberger Waldes entstanden. Einfügen: Senkrecht- oder Schrägluftbilder sowie Grafik mit Nachbarschaft Seite 10 von 34 2.3 Plangebiet und Optionsfläche Die ca. 222.600 qm große Kernfläche der Reitzensteinkaserne wurde Ende 2004 von der Reitzenstein GmbH erworben. Für eine kleinere Fläche von 12.800 qm im Südwesten, die heute unter anderem mit den Blöcken 3, 4 und 5 als Zentrum der Nachwuchsgewinnung für junge Soldaten der Bundeswehr genutzt wird, wurde eine Optionsvereinbarung getroffen. In der Diskussion ist auch die Verlagerung des Zentrums innerhalb Düsseldorfs - damit würde auch diese Fläche für eine Neunutzung früher frei. Trotz der derzeit nicht endgültig geklärten Situation wird die "Optionsfläche" mit in die städtebauliche Entwicklung einbezogen. Die stadtbildprägende Bebauung der Reitzensteinkaserne beschränkt sich heute auf die südlichen Gebäude, die in einer zeilenartigen Struktur entlang der inneren Haupterschließung zwischen der Lenaustraße und der Ludwig-Beck-Straße gebaut wurden. Ansonsten erweckt das Gelände, durch die vorwiegende Nutzung als Übungs- und Sportareal, Hubschrauberlandeplatz und Lagerfläche, eher den Eindruck einer großen "Freifläche" innerhalb der Stadt. Einfügen Grafik: Bestand heute, alle wichtigen Nutzungszonen (mit Hubschrauberlandeplatz und Gebäudekomplexen) [3] Aufgabe Rückgewinnung des Stadtraums als lebenswertes Viertel mit Nahversorgungs- und ergänzenden Dienstleistungsangeboten! Gegenstand der Entwurfswerkstatt und Aufgabenstellung für die eingeladenen Entwurfsteams ist die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes für ein hochwertiges, städtisch integriertes Wohnviertel mit besonderem Augenmerk auf die freiraumplanerischen Qualitäten. Als oberstes Entwicklungsziel nach Aufgabe der militärischen Nutzung wurde dabei von der Landeshauptstadt Düsseldorf eine nachhaltige und ganzheitliche Konzeption einer neuen Interpretation der "Gartenstadt" für Düsseldorf und einer sensiblen Einbindung in die Umgebung aufgestellt. Im Sinne des Gartenstadt-Gedankens sollen auf dem Gelände der Reitzensteinkaserne die Vorzüge einer konsequenten Durchgrünung, einer klaren städtischen Raumbildung und der attraktiven Durchmischung städtischen Lebens umgesetzt werden. Neben dem Nachweis vielfältiger Wohnungsbauangebote für unterschiedliche Nachfrager gibt es weitere Aufgabenschwerpunkte, die im Rahmen der Entwurfswerkstatt zu einem prägnanten städt ebaulichen Gesamtkonzept zusammenzubinden sind: - Erste Ideen zu Bauformen und Gebäudetypologien, bezogen auf die Nachfrage nach Wohnformen mit integriertem Arbeitsplatz - Nachweis der Umnutzungsfähigkeit der als erhaltenswert eingestuften Mannschaftsunterkünfte Seite 11 von 34 - Integration eines ergänzenden Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebots an der Lenaustraße - Einbindung zusätzlicher Nutzungsbausteine, z.B. Gemeinschaftseinrichtungen - Entwicklung eines Freiraumkonzeptes mit qualitätsvollen öffentlichen Räumen, die zur Identität des neuen Viertels beitragen Folgende Einzelbestandteile der Aufgabenstellung sind bei der Bearbeitung insbesondere zu berücksichtigen: 3.1 Vielfältiges Wohnen mit Ergänzungsnutzungen ermöglichen! Es sollen im Rahmen der städtebaulichen Planungen möglichst vielfältige Wohnformen ermöglicht werden. Dabei muss ein qualitätsvolles städtebauliches Konzept entwickelt werden, welches diese unterschiedlichen Angebote in seiner Robustheit aufnehmen kann. Robust bedeutet in diesem Fall eine stabile Struktur des Wohnviertels "Gartenstadt Reitzenstein" in Form von öffentlichen Grünflächen, Wegen, Straßen und Plätzen. Diese müssen so konkret wie möglich konzipiert werden. Über die exemplarische Auseinandersetzung mit den möglichen und wirtschaftlich vermarktungsfähigen Wohnhaus-Typen sowie entsprechenden Ergänzungsnutzungen soll im Rahmen der Werkstattarbeit eine gestalterische Konkretisierung, über die abstrakte Definition von Baufeldern hinaus, erfolgen. 3.2 Variable und flexible Wohnungsbau-Felder entwickeln! Flexible Baufelder ermöglichen bei einem annähernd gleichbleibenden Grundgerüst des öffentlichen Raumes die Anpassung an die Vermarktungsbedingungen der nächsten Jahre. Je nach Nachfrage muss es möglich sein, innerhalb eines Baufeldes sowohl Einzelhäuser, Doppelhäuser oder Hausgruppen anzubieten. Erste Grundrissstudien ermöglichen die frühzeitige Auseinandersetzung mit verschiedenen Wohntypologien innerhalb des städtebaulichen Gesamtkonzepts. Dabei wird bereits im Rahmen der Entwurfswerkstatt und auch bei allen darauffolgenden qualitätssichernden Verfahren eine hochwertige und vielfältige Architektursprache erwartet. 3.3 Verträgliche Erschließung und Nachbarschaftsbelange beachten! Das neue, un

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 61/ 52/2005