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Title: Vorlage 19/ 43/2019
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00341238.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:59:35 GMT
Number of Pages: 1
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Vorlage 19/ 43/2019
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## Düsseldorf, den 18.04.2019
Philipp Tacer
Vorsitzender des Ausschusses für Umweltschutz
Anfrage der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Stand der Umsetzung des Klimaanpassungsprogramms
Sehr geehrter Herr Tacer,
die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ausschusses für Umweltschutz am 02.05.2019 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:
Welche Aktivitäten aus den Schlüsselmaßnahmen des Klimaanpassungskonzeptes (KAKDUS) sind in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt worden und welche sind für 2019 und 2020 geplant?
Sachdarstellung:
Der Klimawandel ist bereits in Düsseldorf angekommen. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Düsseldorf ist in den letzten 50 Jahren um rund 1° C gestiegen. Die heißen Tage haben deutlich zugenommen und die Sonnenscheindauer hat sich erhöht. Der Deutsche Wetterdienst erwartet eine Fortsetzung dieses Trends: Heiße Tage mit Temperaturen über 30 °C und tropische Nächte werden weiter zunehmen. In einer dicht bebauten Großstadt wie Düsseldorf wird die damit verbundene Gesundheitsbelastung durch den innerstädtischen Hitzeinseleffekt noch verstärkt. Mehr Starkregen begleitet von Sturmböen vor allem in den Sommermonaten sind ebenfalls zu erwarten.
Im Dezember 2017 hat der Rat der Stadt Düsseldorf ein Klimaanpassungskonzept verabschiedet, welches einen umfassenden Katalog aus analytischen, baulichen und organisatorischen Maßnahmen enthält, mit denen sich die Stadt Düsseldorf auf den bevorstehenden Klimawandel einstellen und auf bereits eintretende Folgen reagieren kann.
Mit fünfzehn Schlüsselmaßnahmen werden die Stadt in den nächsten Jahren auf Extremwetterereignisse wie beispielsweise langandauernde Hitzeperioden oder Starkregen frühzeitig und umfassend vorbereiten, damit das Leben in der Stadt weiterhin attraktiv bleibt, gesundheitsverträglich wird und ein maximaler Schutz der Bürger*innen gewährleistet werden kann.
Darüber hinaus wird so versucht, Folgekosten durch Extremwetterereignisse so gering wie möglich zu halten.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Bellstedt Günther Bunte-Esders Renate Böhm
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Title: TMAbs1
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00345217.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:08:37 GMT
Number of Pages: 5
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Vorlagen-Nr. 19/ 43/2019
Beigeordnete Stulgies
Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss für öffentli-che Einrichtungen am 06.06.2019
hier: „Stand der Umsetzung des Klimaanpassungsprogramms“
Frage:
Welche Aktivitäten aus den Schlüsselmaßnahmen des Klimaanpassungskonzeptes (KAKDUS) sind in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt worden und welche sind für 2019 und 2020 geplant?
Antwort:
Im Klimaanpassungskonzept sind 15 Schlüsselmaßnahmen beschrieben, die in der Umsetzung prioritär behandelt werden. Seit 2018 hat die Verwaltung mit der Umset-zung aller Schlüsselmaßnahmen begonnen, die auch 2019 und 2020 fortgesetzt und weitergeführt werden. Im Folgenden wird auf die Umsetzung der Schlüsselmaßnah-men eingegangen:
Schlüsselmaßnahme 1:
Weiterentwicklung und Konkretisierung der Starkregengefahrenkarte
Im Rahmen der Konzepterstellung wurde eine Belastungskarte Starkregen mit einer Auflösung von 5 mal 5 Meter-Rastern erstellt. Sie dient dazu, eine plausible Abschät-zung über die räumliche Betroffenheit von Überflutungen bei Starkregen im Stadtge-biet machen zu können. Auf Grund der erforderlichen Vereinfachungen bildet die Karte noch keine Planungsgrundlage für konkrete Maßnahmen der Überflutungsvor-sorge. Deshalb hat der Stadtentwässerungsbetrieb 2018 die Weiterentwicklung und Konkretisierung der Starkregengefahrenkarte ausgeschrieben und vergeben. Die neue Karte wird eine Auflösung von 1 mal 1 Meter-Rastern besitzen. Das Ergebnis wird im ersten Quartal 2020 erwartet.
Schlüsselmaßnahme 2:
Grundwassermodellierung auf der Basis aktueller Klimaszenarien
Wesentlicher Bestandteil der Schlüsselmaßnahme ist die Neukonzeption eines Mo-dells zur Berechnung der Grundwasserneubildung. Dieses Modell wurde 2018 in Ko-operation mit der Ruhruniversität Bochum erarbeitet und wird bis Herbst 2019 an-hand aktueller Daten in Zusammenarbeit mit dem deutschen Wetterdienst überprüft.
Schlüsselmaßnahme 3:
Fortschreibung und Detaillierung der Klimaanalyse
Der Klimawandel schreitet voran und seine Folgen müssen in der Stadtplanung be-rücksichtigt werden. Der Kalt- und Frischlufthaushalt ist in der hochverdichteten In-nenstadt dabei von besonderer Bedeutung. Auf Grundlage dieser Erkenntnis ist die Erarbeitung einer neuen Klimaanalyse beauftragt worden, die in den Ergebnissen einen detaillierteren Kalt- und Frischlufthaushalt in die Kartendarstellungen der Klimaanalyse aufnehmen wird. Mit einer entsprechenden Planungshinweiskarte, die durch die detailliertere Darstellung des Kalt- und Frischlufthaushaltes erweitert wird, sollen die Auswirkungen von Bautätigkeiten auf das Stadtklima besser abschätzbar sein. Mit ersten Ergebnissen wird im zweiten Quartal 2020 gerechnet.
Schlüsselmaßnahme 4:
Aufbau eines Monitoringberichtes Klimawandel
Bundesweit wird der Klimawandel durch unterschiedliche Indikatoren beschrieben. Welche Indikatoren für die Landeshauptstadt Düsseldorf passend sind, wurde in einer
Masterarbeit an der RWTH Aachen des Fachbereichs „Angewandte Geographie“ als
Vorschlag erarbeitet. Dieser Vorschlag wird aktuell gesichtet und bis Ende 2019 mit allen beteiligten Ämtern abgestimmt. Auf Basis des abgestimmten Vorschlages für ein Indikatorensystem wird anschließend ein regelmäßiger Monitoringbericht erstellt.
Darüber hinaus wurden im Rahmen des Düsseldorfer Artenmonitorings die bisherigen Organismengruppen um die Erfassung der Stechmücken erweitert. Die Erfassung dient unter anderem dazu Arten, wie zum Beispiel die nicht heimische und als Über-träger von Krankheiten bekannte Tigermücke frühzeitig zu erfassen, um Gegenmaß-nahmen einleiten zu können.
Zudem wird die Wirksamkeit der städtischen Belüftung durch ein Pilotprojekt mit Flechten und Moosen ermittelt. Anhand der Flechten und Moose kann rückgeschlos-sen werden, wie gut repräsentative Bereiche der Innenstadt belüftet werden. Erste Ergebnisse zu diesem Gutachten liegen bis Ende 2019 vor.
Schlüsselmaßnahme 5:
Düsseldorfer Stadtbaumkonzept
Für das Stadtklima besitzen Bäume eine hohe Bedeutung. Durch Transpiration be-feuchten und kühlen diese die Umgebung, binden Kohlendioxid und spenden Schat-ten in der Sommerperiode. Ende 2018 und Anfang 2019 wurden die ersten 25 inner-städtischen Bäume in der BV 1, BV 2 und BV 6 gepflanzt.
Das Düsseldorfer Stadtbaumkonzept wird ab diesem Jahr auf der Basis der Ratsbe-schlusses 01/278/2018 in erweiterter Form umgesetzt. Gemäß Ratsbeschluss wer-den von 2019 bis 2023 jährlich zusätzlich 1 Mio. Euro bereitgestellt. Die neuen Hand-lungsfelder des Stadtbaumkonzeptes "Baumpflanzungen in neu zu schaffenden Baumscheiben", "Sanierung vorhandener Baumstandorte unter Erhalt des Baumbe-standes" und "Baumnachpflanzungen in vorhandenen Baumscheiben mit Leitungs-verlegungen" werden ab der Pflanzsaison 2019/2020 berücksichtigt und erstmals nach Beschlussfassungen in den zuständigen Bezirksvertretungen ab dem 4. Quartal 2019 baulich umgesetzt. Eine Evaluierung der Umsetzungen ist im Jahr 2021 durch das Gartenamt vorzunehmen.
Für das Jahr 2022 ist die Umsetzung des zusätzlichen Handlungsfeldes "Sanierung vorhandener Bau mstandorte mit Erneuerung des Baumbestandes“ geplant.
Schlüsselmaßnahme 6:
Klimawandelgerechte Entwicklung des Stadtwaldes Der Düsseldorfer Stadtwald besteht überwiegend aus Mischwald, der in naturnaher Waldbewirtschaftung (FSC-Siegel und Naturland) nachhaltig gepflegt und unter ver-stärkter Einbeziehung von Aspekten des Klimawandels weiter entwickelt wird. Für einige Baumarten wird allerdings eine ungünstige Überlebensprognose im Rahmen des Klimawandels erwartet. Mit Hilfe eines Gutachtens zu klimabedingten Standort-prognosen sollen ab 2019 klimaarelevante Empfehlungen für alle Bereiche des Düs-seldorfer Stadtwaldes erhoben werden.
Darüber hinaus eröffnet in diesem Jahr die neue Waldschule im Wildpark. Durch die Integration von Angeboten der Waldschule in das Umweltbildungsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für Schulen werden klimawandelrelevante Aspekte der
Lebensgemeinschaft Wald verstärkt in die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler integriert.
Schlüsselmaßnahme 7:
Intensivierung der Dach-, Fassaden- und Innenhofbegrünung
Das Förderprogramm „Dach -, Fassaden und Innenhofbegrünung“ ist Mitte des Jahres
2016 gestartet. Bis Ende 2018 konnten 2 Anträge bewilligt werden (Gesamtfläche 3.100 m²). In 2019 liegen bereits 5 Anträge vor (1.230 m²). Der Bekanntheitsgrad des Programmes steigt und wird durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2019 beworben. Unter anderem ist 2019 folgendes Modellvorhaben zur Fassadenbegrü-nung an städtischen Gebäuden geplant: Fassadenbegrünung der Freiherr-vom-Stein-Realschule an der Färberstraße. Zudem findet im November das Symposium des Bundesverbandes Gebäudegrün (BuGG) in Düsseldorf statt, wodurch eine zusätzliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt wird.
Schlüsselmaßnahme 8:
Konzept zum Umgang mit Starkregenereignissen
Der Stadtentwässerungsbetrieb erarbeitet systematisch planerische Angebote zur Überflutungsvorsorge, z.B. eine Überprüfungsmatrix zur Überflutungsgefahr von Sonderbauwerke sowie technische Lösungen wie Retentionsdächer, optimierte Stra-ßeneinläufe und Notwasserwege. Zudem bietet der Stadtentwässerungs-betrieb seit dem 15. März 2018 eine kostenlose Bürger-Beratung zum Thema Starkregen und Rückstauschutz an. In einem Gespräch vor Ort werden Bürgerinnen und Bürgern die Gefahrenpotentiale durch Starkregen aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten zum Schutz vorgestellt. Auch Investoren werden bei Abschluss eines städtebaulichen Ver-trages im Hinblick auf Starkregen und Überflutungsvorsorge beraten.
Schlüsselmaßnahme 9:
Handlungsplan zum Erhalt und Verbesserung der Bodenkühleistung und des natürli-chen Bodenwasserhaushaltes
Im Jahr 2018 wurde ein Gutachten zur Bodenkühlleistung fertig gestellt, dessen zentrales Ergebnis aus einer gesamtstädtischen Bodenkühlkarte besteht. Begleitend wurde eine Broschüre zum Bodenbewusstsein entwickelt und am 8.11.2018 im Um-weltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus sollen die Aussagen aus der Karte zukünf-tig auch in der Stadtplanung berücksichtigt werden, indem sie beispielsweise in die neue Planungshinweiskarte (siehe hierzu Schlüsselmaßnahme 3) aufgenommen wer-den. Schlüsselmaßnahme 10:
Schutz und Erhalt der Gewässer als Bestandteil der Natur und als Grundlage der Trinkwasserversorgung
Offene und naturnahe Gewässer sind für die Klimaanpassung wichtige Strukturen. Sie kühlen die Umgebung, befeuchten die Luft und bieten zusätzlichen Retentions-raum. Die Offenlegung der Inneren Nördlichen Düssel 2018 war daher ein wichtiger Meilenstein. Zudem wird 2019 mit der naturnahen Umgestaltung der Südlichen Düs-
sel in Vennhausen und des Pillebaches „Am Backesberg“ be gonnen.
Dem Schutz und dem Erhalt von Gewässern dienen zudem die Sanierung und die Überwachung von Grundwasserverunreinigungen z.B. von PFT sowie die Fortführung der Untersuchungen des natürlichen Wasserkreislaufs im Hinblick auf Klimaauswir-kungen.
Auch im Wasserversorgungskonzept der Landeshauptstadt Düsseldorf, welches 2018 fertiggestellt wurde, wurden Aspekte der Klimaanpassung berücksichtigt.
Schlüsselmaßnahme 11:
Aktionsplan zur Verschattung und zur Abkühlung stark frequentierter öffentlicher Räume
Um die Folgen der Hitze abzumildern sind Strukturen, die Schatten spenden oder kühlen sehr wichtig. Werden Plätze umgestaltet, ist die Stadtverwaltung bemüht, solche Strukturen bei der Neuplanung zu berücksichtigen.
Bei der neuen Vorplatzgestaltung der Düsseldorfer Arkaden werden Hochbeete, ein Wasserspiel, Wasserzerstäuber und zusätzliche Bäume Gelegenheiten schaffen, die Hitzebelastung im Sommer 2020 für die Menschen abzumildern. Der Baubeginn ist durch das Management der Arcaden bereits im Jahr 2019 avisiert.
Schlüsselmaßnahme 12:
Handlungsempfehlungen zur Berücksichtigung von Klimaanpassungsbelangen in Pla-nungsverfahren
Die Klimaanpassung soll künftig noch stärker zu einem festen Bestandteil in räumlich und stadtklimatisch relevanten Planungs- und Entscheidungsprozessen werden. Die Verwaltung hat daher eine Arbeitshilfe für eine klimaangepasste Stadtplanung erar-beitet, die sich in der finalen Abstimmung befindet. In der Arbeitshilfe werden unter anderem Best-Practice-Beispiele, Checklisten für die Bauleitplanung und ein Monito-ringkonzept dargestellt. Darüber hinaus findet seit August 2018 eine verpflichtende Beratung von Investoren im Rahmen der Verhandlung von städtebaulichen Verträgen statt. Schwerpunkte der Beratung sind Maßnahmen zur Klimaanpassung und Schutzmaßnahmen gegenüber Starkregenereignissen.
Schlüsselmaßnahme 13:
Auszeichnung zum klimaangepassten Bauen
Das Themenfeld „Klimaangepasstes Bauen“ ist bei Bauherren noch weitestgehend
unbekannt. Um eine höhere Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema der Zukunft zu lenken, entwickelt die Stadtverwaltung aktuell ein Verfahren, um vorbildliche Leuchtturmprojekte mit einer Plakette „klimaangepasst“ auszeichnen zu können. Es
ist geplant, im Jahr 2020 erstmalig ein Gebäude auszuzeichnen. Der Praxisratgeber „Klimagerechtes Bauen“ vom Deutschen Institut für Urbanistik wird bereits bei der
Investorenberatung (Schlüsselmaßnahme 12) verteilt.
Schlüsselmaßnahme 14:
Informationskampagne zum Umgang mit Klimaveränderungen und Anpassungsmaß-nahmen
Es sollen geeignete Strukturen und Instrumente geschaffen werden, um das Thema Klimaanpassung dauerhaft in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu platzieren. Zu diesem Zweck wurde das Klimaanpassungskonzept seit 2018 in bestehenden Gremi-en und Netzwerken vorgestellt und in die Bildungs- Beratungsangebote der Stadt integriert. So wurde in allen Bezirksvertretungen die Ergebnisse vorgestellt und die Folgen der Klimaanpassung für den jeweiligen Stadtbezirk diskutiert. Zudem wurde das Klimaanpassungskonzept 2018 auch dem Netzwerk der Serviceagentur Altbau-sanierung vorgestellt und das Thema Klimaanpassung seit 2018 in das Bildungsan-gebot des Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung der Düsseldorfer Schulen integriert. In der Gesundheitskonferenz 2019 wurde es ebenfalls eingebracht.
Um in der Öffentlichkeit auf das Thema Klimaanpassung aufmerksam zu machen und diesbezüglich zu sensiblisieren wurde im Frühjahr 2019 ein erster Stadtspazier-
gang mit dem Schwerpunkt „Klimaanpassung“ erarbeitet. Dieser wurde am 22. Mai 2019 bereits zum ersten Mal im Rahmen der Difu-Veranstaltung „Hitze in der Stadt“
durchgeführt. Darüber hinaus wird er im Herbst den städtischen Gästeführerinnen und –führern vorgestellt, damit auf diese Weise auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht werden kann.
Auch bei Fachtagungen, wie beispielsweise der eben genannten Difu-Veranstaltung
„Hitze in der Stadt“, die im Mai 2019 in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf stat t-fand, steht das Thema im Fokus.
Schlüsselmaßnahme 15:
Institutionalisierung der Klimaanpassung innerhalb der Stadtverwaltung
Durch folgende organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass das Thema Klimaanpassung in der Stadtverwaltung verstetigt wird.
Das Thema wird durch eine zentrale Koordinierungsstelle im Umweltamt in der Per-son von Frau Cardeneo zentral gesteuert.
Auch die ämterübergreifende Projektgruppe, die ein bis zweimal im Jahr tagt, wird weitergeführt, um den Austausch zur Klimaanpassung in der Stadtverwaltung zu ge-währleisten. Darüber hinaus findet regelmäßig ein kommunaler Austausch zur Klima-anpassung in den Regionalforen der Energieagentur NRW statt. Auch ein europäi-scher Erfahrungsaustausch zum Thema Klimaanpassung findet statt. So beteiligt sich die Landeshauptstadt Düsseldorf als Juniorpartner an einem europäischen LIFE-Projekt mit Toulouse mit den Themenschwerpunkt Klimaanpassung.
Vertreter des Umweltausschusses und der Verwaltung der Stadt Düsseldorf werden im Rahmen einer Exkursion nach Paris die Gelegenheit haben, Erfahrungen zum Thema Klimaanpassung mit Vertreterinnen und Vertretern der französischen Haupt-stadt auszutauschen.
Beigeordnete Stulgies