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Title: Vorlage 19/ 25/2018
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00310804.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 21:54:01 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
19/ 25/2018
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> RSD Vorlage
X öffentlich nicht öffentlich
09.02.2018
An den
Vorsitzenden des Ausschusses für Umweltschutz
Ratsherrn Philipp Tacer
Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz am 22. Februar 2018
Anfrage der CDU-Ratsfraktion: Aktueller Stand der Weiterentwicklung Großmarkt
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
die Projektgruppe „Zukunft des Großmarktes“ – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung sowie der Großmarkthändlerinnen und Großmarkthändler
– hat im vergangenen Jahr eine Bestands- und Marktanalyse zur Weiterentwicklung des Großmarkts in Auftrag gegeben und anschließend eingehend bewertet.
Laut Antwort der Verwaltung in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 27.03.2017 arbeitete die Projektgruppe an einem Konzept zur Umsetzung dieser Analyse. Das Konzept sollte noch vor der Sommerpause 2017 im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften und im Ausschuss für Umweltschutz vorgestellt werden. 1 Dies ist leider bisher nicht erfolgt.
Dennoch wurde in den Medien mehrfach von Plänen berichtet, wonach auf dem Großmarktgelände ein neues Hallenbad als Ersatz für das derzeitige Unterrather Bad (an der Ulmenstraße) angesiedelt werden soll. Zuletzt berichtete die Westdeutsche Zeitung am 29.01.2018 konkret von entsprechenden Vorschlägen für das Gelände.
Ich bitte Sie daher, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:
1. Hat die Projektgruppe bereits ein Konzept erstellt, um die Bestands- und Marktanalyse für die Organisation und den Betrieb des Großmarkts umzusetzen, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, warum wurde das Ergebnis nicht – wie zugesagt – den zuständigen Ausschüssen des Rates vorgestellt?
> 1Antwort der Verwaltung zur Anfrage der CDU-Ratsfraktion „Welche Chance hat der Großmarkt?“ in
> der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 27.03.2017.
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> RSD Vorlage
2. Auf wieviel Quadratmeter Netto-Verkaufsfläche (ohne Allgemeinflächen/Ab-trennungen) soll der derzeitige Großmarkt verkleinert werden, und steht die Verwaltung angesichts der Rewe-Pläne weiterhin verbindlich und
uneingeschränkt zu ihrer Aussage, dass auch bei einer „Neuaufstellung des
Großmarkt es“ mit veränderten Flächenzuschnitten „alle großmarkttypischen Firmen auf dem Großmarktgelände verbleiben“ 2 können?
3. Ist auch weiterhin geplant, den künftigen Großmarkt von Händlerinnen und Händlern in einer Betriebsgesellschaft selbst betreiben zu lassen und ihnen die vorgesehenen Flächen in Erbpacht zu überlassen?
Begründung:
Der Düsseldorfer Großmarkt ist mit mehr als 80 kleinen und mittelgroßen Unternehmen und einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro ein wichtiger Wirtschaftsbereich in Düsseldorf. Etwa 1.100 Arbeitsplätze sind unmittelbar mit dem Großmarkt verbunden.
Der Großmarkt in Innenstadtnähe bietet zudem – wie Beispiele anderer Großstädte zeigen – große verkehrs- und umweltpolitische Vorteile.
Die CDU-Ratsfraktion setzt sich dafür ein, dass alle Großhändlerinnen und Großhändler ihren Betrieb auch auf einem neuen Großmarkt fortsetzen können.
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Gutt
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Umweltschutz 22.2.2018 -/-²
> 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
> 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
> 2
Antwort der Verwaltung zur Anfrage aus aktuellem Anlass der CDU-Ratsfraktion: „Welche Zukunft hat der Düsseldorfer Großmarkt?“ in der Ratssitzung am 17.11.2016.
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: 19/0
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00315609.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:39:55 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
1
Vorlage 19/25/2018
Beigeordnete Stulgies
Anfrage CDU-Ratsfraktion für die Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz am 17.04.2018
hier: „Aktueller Stand der Weiterentwicklung Großmarkt“
Frage 1:
Hat die Projektgruppe bereits ein Konzept erstellt, um die Bestands- und Marktanalyse für die Organisation und den Betrieb des Großmarkts umzusetzen, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, warum wurde das Ergebnis nicht – wie zugesagt – den zuständige Ausschüssen des Rates vorgestellt?
Antwort:
Die Projektgruppe zur Zukunft des Großmarktgeländes hat einen Konzeptentwurf zum Betrieb des Großmarktes als private Einrichtung erstellt, der allerdings noch nicht abschließend zwischen Großmarktgilde und Landeshauptstadt Düsseldorf abgestimmt ist. Sobald die Gespräche dazu abgeschlossen sind, werden die zuständigen Ausschüsse des Rates darüber informiert.
Frage 2:
Auf wieviel Quadratmeter Netto-Verkaufsfläche (ohne Allgemeinflächen/Ab-trennungen) soll der derzeitige Großmarkt verkleinert werden, und steht die Verwaltung angesichts der Rewe-Pläne weiterhin verbindlich und uneingeschränkt zu ihrer Aussage, dass auch bei einer „Neuaufstellung des Großmarktes“ mit veränderten Flächenzuschnitten „alle großmarkttypischen Firmen“ auf dem Groß-marktgelände verbleiben können?
Antwort:
Die derzeit in der Diskussion stehende Planung bietet allen großmarkttypischen Firmen eine unverändert große Fläche. Dies war immer Grundlage der Überlegungen und wurde entsprechend umgesetzt. Durch eine deutliche Flächennutzungs-optimierung können auf dem bisher sehr ineffizient genutzten Grundstück weitere Nutzungen verwirklicht werden, ohne dass die Netto-Verkaufsfläche für den Großmarkt eingeschränkt wird. Die genaue Quadratmeterzahl kann erst genannt werden, wenn die Detailabstimmungen zu Hallengröße und -innenausstattung abgeschlossen sind. Die Rewe-Pläne betreffen nicht die Fläche des von der Großmarktgilde genutzten Bereichs.
Frage 3:
Ist auch weiterhin geplant, den künftigen Großmarkt von Händlerinnen und Händlern in einer Betriebsgesellschaft selbst betreiben zu lassen und ihnen die vorgesehenen Flächen in Erbpacht zu überlassen?
Antwort:
Die Stadt begrüßt weiterhin das Interesse der Großmarkthändlerinnen und Großmarkthändler, den Großmarkt zukünftig selbst zu betreiben. Um das wirtschaftliche Risiko für alle Beteiligten zu minimieren und gleichzeitig die Planung sowie Umsetzung der baulichen Maßnahmen in einem angemessenen Zeitrahmen 2
durchführen zu können, ist vorgesehen, dass die IDR die Großmarkthallen neu errichtet und langfristig an eine Betreibergesellschaft der Händler(innen) vermietet.
Beigeordnete Stulgies