Anfrage d. Ratsfraktion DIE LINKE: Maßnahmen bei atomarem Störfall der belgischen Atomkraftwerke ...
Beschluss & Empfehlung
- Vorlagen-Nr. 19/16/2016 Beigeordnete Stulgies Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE
- Die Vorbereitung auf einen atomaren Störfall findet in Abstimmung mit dem Land im Rahmen des kommunalen Krisenmanagements statt. Im Nachgang zum erdbebenbedingten Störfall in Fukushima/Japan wurden seitens des Bundes die bisherigen Planungsgebiete und -aufgaben für atomare Störfälle überprüft und aktualisierte Empfehlungen ausgesprochen. Die Planungszonen für vorbereitende Maßnahmen wurden darin ausgedehnt. Erstmals sind für das Düsseldorfer Stadtgebiet Vorkehrungen für Evakuierungsmaßnahmen und die Ausgabe von Jodtabletten an Schwangere und Personen unter 18 Jahren zu treffen. Grundsätzliche Informationen und Verhaltenshinweise für Krisensituationen sind online auf den Seiten der Feuerwehr erhältlich. Im Einsatzfall erfolgt die Information der Bevölkerung kurzfristig lagebezogen über alle dem Krisenmanagement zur Verfügung stehenden Mittel und Wege. Zu nennen sind besonders das Gefahrentelefon (0211-3889 889), Radiodurchsagen, städtische Internetseiten und soziale Medien.
- Ein kommunaler Krisenstab ist in Düsseldorf seit den Ereignissen in Tschernobyl 1986 etabliert. Das Krisenmanagementsystem wird seit dem laufend fortentwickelt. Das Land beabsichtigt, die nach den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission vorgesehenen Evakuierungsmaßnahmen bei einem atomaren Störfall gemeinschaftlich mit den Kommunen zu erarbeiten. Der kommunale Krisenstab setzt sich schon jetzt regelmäßig mit unterschiedlichen Szenarien wie einem flächendeckenden Stromausfall, Umgang mit Pandemien etc. auseinander. Viele Erkenntnisse und entwickelte Lösungen sind dabei unabhängig von den Szenarien generell anwendbar und somit auch für einen nicht auszuschließenden atomaren Störfall mit großflächigen Evakuierungen. Beigeordnete Stulgies
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00264999.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:43:41 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlagen-Nr. 19/16/2016 Beigeordnete Stulgies Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE hier: „ Maßnahmen bei atomarem Störfall der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel “ Frage 1: Wie bereitet sich Düsseldorf auf einen atomaren Störfall vor, gibt es bereits im Vorfeld geplante Informationen zum Verhalten im Ernstfall für Bewohnerinnen und wie werden diese an die Bewohnerinnen herangetragen? Antwort: Die Vorbereitung auf einen atomaren Störfall findet in Abstimmung mit dem Land im Rahmen des kommunalen Krisenmanagements statt. Im Nachgang zum erdbebenbedingten Störfall in Fukushima/Japan wurden seitens des Bundes die bisherigen Planungsgebiete und -aufgaben für atomare Störfälle überprüft und aktualisierte Empfehlungen ausgesprochen. Die Planungszonen für vorbereitende Maßnahmen wurden darin ausgedehnt. Erstmals sind für das Düsseldorfer Stadtgebiet Vorkehrungen für Evakuierungsmaßnahmen und die Ausgabe von Jodtabletten an Schwangere und Personen unter 18 Jahren zu treffen. Grundsätzliche Informationen und Verhaltenshinweise für Krisensituationen sind online auf den Seiten der Feuerwehr erhältlich. Im Einsatzfall erfolgt die Information der Bevölkerung kurzfristig lagebezogen über alle dem Krisenmanagement zur Verfügung stehenden Mittel und Wege. Zu nennen sind besonders das Gefahrentelefon (0211-3889 889),…
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Beratungsweg
Ausschuss für Umweltschutz
Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 19/ 16/2016