Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 52/ 11/2016

Anfrage der FDP-Ratsfraktion zum Thema „Auswirkungen der Special Olympics 2014"

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Wilhelm-Heinrich-Weg 2 · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)örtlicher Bezug 2Dokumente 11. Februar 2016veröffentlicht

Beschluss & Empfehlung

  • Die Special Olympics Düsseldorf 2014 haben Impulse für Inklusion im Sport gesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ hatten 4.800 Athletinnen und Athleten, unter ihnen auch 262 Unified-Partner ohne Behinderung, in 18 Sportarten und dem wettbewerbsfreien Angebot ihr Bestes gegeben und Besucherinnen und Besucher, Gäste sowie die Öffentlichkeit mit ihrem Können begeistert. Dabei haben die nationalen Spiele für geistig Behinderte 2014 einen nachhaltigen Eindruck mit positiven Auswirkungen für den Sport in der Landeshauptstadt Düsseldorf hinterlassen. Ob es jedoch generell einen Anstieg bei der Zahl von Seite 2 von 3 sporttreibenden Menschen mit geistiger Behinderung gibt, konnte von keinem der Befragten mit objektiven Zahlen belegt werden. Die sehr positive Öffentlichkeitswahrnehmung der Veranstaltung hat dazu geführt, dass neue Strukturen für den Landesverband Special Olympics NRW geschaffen wurden. So konnten dort zusätzliche hauptamtliche Stellen u.a. für den Bereich Qualifizierung eingerichtet werden. Ein entsprechendes Qualifizierungskonzept wurde mittlerweile entwickelt und der Stadtsportbund Düsseldorf hat in Aussicht gestellt, gemeinsam mit dem Landesverband eine erste Qualifizierungsmaßnahme zeitnah umzusetzen. Für die Sportlerinnen und Sportler in Düsseldorf sind positive Entwicklungen aber auch deutlich erkennbar: Im Bereich der Laufveranstaltungen beispielsweise haben sich mit dem Inklusionslauf, (s. auch Beantwortung Frage 3) und dem Kö-Lauf positive Effekte in der Leichtathletik eingestellt. Am Kö-Lauf 2015 nahmen 130 Menschen mit geistiger Behinderung teil, dies ist ein Zuwachs von ca. 8 % im Vergleich zum Vorjahr. In der Sportart Bowling gab es in der Vorbereitung auf die Special Olympics München 2012 bereits eine Verbesserung in Düsseldorf, die - über die Special Olympics Düsseldorf hinaus - bis heute positiv anhält. Beim Stadtsportbund Düsseldorf hat sich ein neuer Tauchsportverein „Lass die Schwere los“ angemeldet, der mit speziell ausgebildeten Tauchlehrern ein neues und spezifisches Angebot für Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen durchführt. Als Folge der SOD 2014 luden der Leo-Club Düsseldorf Rheinmetropole und Special Olympics NRW gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf Menschen mit geistiger Behinderung am 14.12.2015 zu dem Gesundheitstag FunFitness in den Ibachsaal ein. Hier wurde ein Beweglichkeitscheck mit konkreten Bewegungsempfehlungen, Ernährungsberatung, Handwaschtraining und Messung der Körperdaten angeboten. Tischtennisprofi Timo Boll von Borussia Düsseldorf hatte für das SOD 2014 eine Patenschaft übernommen. Der Verein Borussia Düsseldorf - ansässig im Deutschen Tischtennis Zentrum am Staufenplatz - hat mit der Aktion „Bunt geht’s rund“ eine Basis für ein inklusives Sportprojekt gelegt. Das Tischtennismobil wird unter anderem auch Förderschulen und die Werkstatt für angepasste Arbeit anfahren, um vor Ort den Menschen das Tischtennisspielen nahe zu bringen. Ein Beispiel stellt die Aktion „Sport im Park“ dar, da sie auf ein gemeinsames Sporttreiben ausgelegt ist. Erhebungen über die Teilnahme von Menschen mit geistiger Behinderung werden nicht erhoben, aber im Kontakt mit der zuständigen Stelle beim Amt für soziale Sicherheit und Integration wird bei den entsprechenden Institutionen auf das Angebot aufmerksam gemacht. Gleiches gilt für das vom Sportamt organisierte Olympic Adventure Camp. Das bundesweit einmalige Angebot bietet die Sportarten kostenfrei und unter fachkundiger Anleitung in Kooperation mit vielen Sportvereinen an. Auch diese Seite 3 von 3 Offerte ist offen für alle, d.h. für alle Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen. Durch diesen offenen Charakter sind Kategorisierungen bei den Teilnehmerzahlen jedoch nicht vorzunehmen. Die aufsuchende Arbeit des Sportactionbusses des Stadtsportbundes ist mit ihrem Angebot auch auf inklusive Bedarfe ausgerichtet, so dass auch Förderschulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erreicht werden können.

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00274499.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:43:48 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: Seite 1 von 3 # 52/ 11/2016 Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Sportausschusses am 13.04.2016 hier: Auswirkungen der Special Olympics 2014 auf die Düsseldorfer Sportlerinnen und Sportler Zu Beantwortung der Anfrage hat die Sportverwaltung umfangreiche Recherchen bei allen Düsseldorfer Institutionen, • die an den Special Olympics beteiligt waren, • die Sportlerinnen und Sportler dorthin entsandt haben oder

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Title: Vorlage 52/ 11/2016 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00260330.pdf Published Time: Tue, 13 Aug 2019 14:19:12 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlage 52/ 11/2016 > Seite 1 von 2 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich ## FDP -Fraktion im Rat der ## Landeshauptstadt Düsseldorf Düsseldorf, den 11.02.2016 An den Vorsitzenden des Sportausschusses Ratsherrn Burkhard Albes Anfrage Anfrage der FDP-Ratsfrakti on zum Thema „Auswirkungen der Special Olympics 2014 auf Düsseldorfer Sportlerinnen und Sportler“ Sehr geehrter Herr Albes, im Namen meiner Fraktion möchte ich Sie darum bitten, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Sportausschusses am 24. Februar 2016 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: Anfrage: 1. Hat sich das Sportangebot für Menschen mit geistiger Behinderung in Düsseldorf nach den Special Olympics verbessert? 2. Wenn ja, in welchen Sportarten und für wieviel Sportlerinnen und Sportler? 3. Welche Wettkampfveranstaltungen sind für Menschen mit geistiger Behinderung seit diesem Event neu im Sportkalender der Sportstadt Düsseldorf? Begründung: Im Mai 2014 fanden in Düsseldorf die Special Olympics statt. Dieses Sportereignis wirft einen besonderen Fokus auf den Wunsch von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen Behinderungen nicht nur Sport zu betreiben und Sportarten zu erlernen, sondern sie auch in Wettkämpfen auszuüben. Fast zwei Jahre nach dieser großartigen Sportveranstaltung bittet die FDP-Fraktion, die oben genannten Fragen zu beantworten. Mit freundlichen Grüßen Monika Lehmhaus Vorlage 52/ 11/2016 Seite 2 von 2 > RSD Vorlage Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Sportausschuss -/-¹ -/-² 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: beigefügt x nicht vorhanden X öffentlich nicht öffentlich
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Title: Beantwortung 52_11_2016 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00274499.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:43:48 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: Seite 1 von 3 # 52/ 11/2016 Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Sportausschusses am 13.04.2016 hier: Auswirkungen der Special Olympics 2014 auf die Düsseldorfer Sportlerinnen und Sportler Zu Beantwortung der Anfrage hat die Sportverwaltung umfangreiche Recherchen bei allen Düsseldorfer Institutionen, • die an den Special Olympics beteiligt waren, • die Sportlerinnen und Sportler dorthin entsandt haben oder • generell mit dem Thema beschäftigt sind angestellt. Weiterhin wurden Informationen • beim Stadtsportbund Düsseldorf, • beim Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW), • bei Special Olympics Deutschland (SOD) • beim rhein-marathon düsseldorf GmbH • und beim Amt für soziale Sicherung und Integration erfragt. Alle an den Special Olympics 2014 Beteiligten lobten diese tolle Veranstaltung in Düsseldorf und sprachen noch einmal Ihren Dank an die Stadt Düsseldorf aus. Die Veranstaltung blieb nachhaltig positiv in den Köpfen der Beteiligten. Noch heute erfüllt die Teilnahme an den Spielen die Sportlerinnen und Sportler voller Stolz . Frage 1: Hat sich das Sportangebot für Menschen mit geistiger Behinderung in Düsseldorf nach den Special Olympics verbessert? Frage 2: Wenn ja, in welchen Sportarten und für wieviel Sportlerinnen und Sportler? Antwort: Die Special Olympics Düsseldorf 2014 haben Impulse für Inklusion im Sport gesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ hatten 4.800 Athletinnen und Athleten, unter ihnen auch 262 Unified-Partner ohne Behinderung, in 18 Sportarten und dem wettbewerbsfreien Angebot ihr Bestes gegeben und Besucherinnen und Besucher, Gäste sowie die Öffentlichkeit mit ihrem Können begeistert. Dabei haben die nationalen Spiele für geistig Behinderte 2014 einen nachhaltigen Eindruck mit positiven Auswirkungen für den Sport in der Landeshauptstadt Düsseldorf hinterlassen. Ob es jedoch generell einen Anstieg bei der Zahl von Seite 2 von 3 sporttreibenden Menschen mit geistiger Behinderung gibt, konnte von keinem der Befragten mit objektiven Zahlen belegt werden. Die sehr positive Öffentlichkeitswahrnehmung der Veranstaltung hat dazu geführt, dass neue Strukturen für den Landesverband Special Olympics NRW geschaffen wurden. So konnten dort zusätzliche hauptamtliche Stellen u.a. für den Bereich Qualifizierung eingerichtet werden. Ein entsprechendes Qualifizierungskonzept wurde mittlerweile entwickelt und der Stadtsportbund Düsseldorf hat in Aussicht gestellt, gemeinsam mit dem Landesverband eine erste Qualifizierungsmaßnahme zeitnah umzusetzen. Für die Sportlerinnen und Sportler in Düsseldorf sind positive Entwicklungen aber auch deutlich erkennbar: Im Bereich der Laufveranstaltungen beispielsweise haben sich mit dem Inklusionslauf, (s. auch Beantwortung Frage 3) und dem Kö-Lauf positive Effekte in der Leichtathletik eingestellt. Am Kö-Lauf 2015 nahmen 130 Menschen mit geistiger Behinderung teil, dies ist ein Zuwachs von ca. 8 % im Vergleich zum Vorjahr. In der Sportart Bowling gab es in der Vorbereitung auf die Special Olympics München 2012 bereits eine Verbesserung in Düsseldorf, die - über die Special Olympics Düsseldorf hinaus - bis heute positiv anhält. Beim Stadtsportbund Düsseldorf hat sich ein neuer Tauchsportverein „Lass die Schwere los“ angemeldet, der mit speziell ausgebildeten Tauchlehrern ein neues und spezifisches Angebot für Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen durchführt. Als Folge der SOD 2014 luden der Leo-Club Düsseldorf Rheinmetropole und Special Olympics NRW gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf Menschen mit geistiger Behinderung am 14.12.2015 zu dem Gesundheitstag FunFitness in den Ibachsaal ein. Hier wurde ein Beweglichkeitscheck mit konkreten Bewegungsempfehlungen, Ernährungsberatung, Handwaschtraining und Messung der Körperdaten angeboten. Tischtennisprofi Timo Boll von Borussia Düsseldorf hatte für das SOD 2014 eine Patenschaft übernommen. Der Verein Borussia Düsseldorf - ansässig im Deutschen Tischtennis Zentrum am Staufenplatz - hat mit der Aktion „Bunt geht’s rund“ eine Basis für ein inklusives Sportprojekt gelegt. Das Tischtennismobil wird unter anderem auch Förderschulen und die Werkstatt für angepasste Arbeit anfahren, um vor Ort den Menschen das Tischtennisspielen nahe zu bringen. Ein Beispiel stellt die Aktion „Sport im Park“ dar, da sie auf ein gemeinsames Sporttreiben ausgelegt ist. Erhebungen über die Teilnahme von Menschen mit geistiger Behinderung werden nicht erhoben, aber im Kontakt mit der zuständigen Stelle beim Amt für soziale Sicherheit und Integration wird bei den entsprechenden Institutionen auf das Angebot aufmerksam gemacht. Gleiches gilt für das vom Sportamt organisierte Olympic Adventure Camp. Das bundesweit einmalige Angebot bietet die Sportarten kostenfrei und unter fachkundiger Anleitung in Kooperation mit vielen Sportvereinen an. Auch diese Seite 3 von 3 Offerte ist offen für alle, d.h. für alle Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen. Durch diesen offenen Charakter sind Kategorisierungen bei den Teilnehmerzahlen jedoch nicht vorzunehmen. Die aufsuchende Arbeit des Sportactionbusses des Stadtsportbundes ist mit ihrem Angebot auch auf inklusive Bedarfe ausgerichtet, so dass auch Förderschulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erreicht werden können. Frage 3: Welche Wettkampfveranstaltungen sind für Menschen mit geistiger Behinderung seit diesem Event neu im Sportkalender der Sportstadt Düsseldorf? Antwort: Im Jahr 2015 fand zum ersten Mal im Rahmen der Veranstaltung „Düsseldorfer Brückenlauf“ ein Inklusionslauf für Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung statt. In 2016 findet der Inklusionslauf zudem nicht als eigener Lauf ohne Zeitmessung statt, sondern im Rahmen des „Jedermannlaufs“. So haben auch die Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung die Möglichkeit, den Lauf wahlweise ohne oder auch mit Zeitnahme zu absolvieren. Die Schirmherrschaft für den Inklusionslauf am 17.04.2016 hat Herr Oberbürgermeister Thomas Geisel übernommen. Am 28.09.2016 wird im Arena-Sportpark erstmals der Fortuna-Cup stattfinden. Als offizielle Veranstaltung von Special Olympics NRW wird ein Fußballturnier im Rahmen der Qualifikation für Traditional, U21 und Unified Mannschaften stattfinden. Die Anregung zu dieser Veranstaltung hatte ein Besucher der SOD 2014 gemeinsam mit einem Spieler von Fortuna Düsseldorf gegeben. In gemeinsamen Gesprächen mit Sportamt und DCSE wurde die Veranstaltungskonzeption konkretisiert und im nächsten Schritt Special Olympics NRW eingebunden. Bei Unified Sports® handelt es sich, um eine Initiative der SOD. Diese bietet in verschiedenen Sportarten die Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne geistige Behinderung (werden als „Partner“ bezeichnet) gemeinsam Sport treiben. Die Regeln und Richtlinien der Unified Sports® Arten bezüglich Alters- und Leistungseinteilung garantieren, dass alle Sportler eine wichtige, sinnvolle und geschätzte Rolle in ihrer Mannschaft spielen können. Für Oktober 2016 planen die Werkstätten für angepasste Arbeit über fünf Tage an fünf Standorten der Werkstätten Gesundheitstage durchzuführen. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit Special Olympics NRW geplant. Diese Gesundheitstage richten sich an alle Beschäftigten und beinhalten Themen wie Sport/Bewegung, Ernährung und Gesundheit. Die Beschäftigten der Werkstätten sind nicht nur Menschen mit geistigen Behinderungen, sondern auch Menschen mit anderen Einschränkungen. Die Anzahl der Teilnehmenden ist im vierstelligen Bereich zu erwarten.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 52/ 11/2016