Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 176/ 83/2016

Anfrage Helmke (BÜ90/GRÜNE): Essbare Stadt

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Cloppenburger Weg 8 · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 2Dokumente 14. Juni 2016veröffentlicht

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URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00274531.pdf Published Time: Wed, 14 Aug 2019 15:32:47 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Drucksache 176/ 83/2016 Antwort der Verwaltung zur Anfrage des Herrn Helmke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) vom 14.06.2016 Essbare Stadt – essbare Pflanzen auf städtischen Grünflächen Frage 1:

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Title: Vorlage 176/ 83/2016 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00269979.pdf Published Time: Wed, 14 Aug 2019 15:32:00 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 176/ 83/2016 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Herr Helmke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) der Bezirksvertretung 6 An Herrn Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 6 14.06.2016 # Anfrage Anfrage des Herrn Helmke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Essbare Stadt - essbare Pflanzen auf städtischen Grünflächen Sachdarstellung: Die Bezirksvertretung 6 bittet die Verwaltung, folgende Fragen zu beantworten: 1. Auf welchen öffentlichen Plätzen und wie kann sich die Verwaltung eine essbare Bepflanzung auf städtischen Grünflächen im Stadtbezirk 6 vorstellen? 2. Wie wären die Kosten um z.B. an dem Fußweg an dem Friedrich-Rückert-Gymnasium (zwischen der Sankt-Franziskus-Straße und Pflugstraße), Platz Einbrunger Weg, auf dem geplanten Rather Korso oder am Kittelbach eine essbare Bepflanzung auch im kleineren Rahmen zu verwirklichen? Begründung: Die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchten den Bürger*innen und besonders den Kindern die Natur näher bringen. Die „Essbare Stadt“ – preisgekrönte Projektidee aus Andernach – gibt hier eine umgesetzte Anregung für Düsseldorf und sollte auch im Stadtbezik 6 Raum finden. Es kann hier auch punktuell und im kleineren Rahmen (weniger als 5 Bäume) eine öffentliche Nutzpflanzung umgesetzt werden. gez. Gerald Helmke
Antwort der Verwaltung zu 176/ 83/2016 als Text anzeigen
Title: TOP 23 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00274531.pdf Published Time: Wed, 14 Aug 2019 15:32:47 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Drucksache 176/ 83/2016 Antwort der Verwaltung zur Anfrage des Herrn Helmke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) vom 14.06.2016 Essbare Stadt – essbare Pflanzen auf städtischen Grünflächen Frage 1: Auf welchen öffentlichen Plätzen und wie kann sich die Verwaltung eine essbare Bepflanzung auf städtischen Grünflächen im Stadtbezirk 6 vorstellen? Antwort: Die Idee „Essbare Stadt“ kann aus Sicht des Gartenamtes in Gestalt von Obstbaum -und –strauchpflanzungen auf Grünflächen umgesetzt werden. Voraussetzung ist eine ausreichende Größe, gute Boden-, Wasser- und Lichtverhältnisse sowie eine verträgliche, möglichst extensive Nutzung der Fläche. Die Standorte dürfen nicht unter Konkurrenzdruck durch andere Bäume stehen und sollten nicht intensiv bespielt werden. Spielplätze und deren näheres Umfeld scheiden in der Regel aus, da Fallobst eine erhöhte Rutschgefahr birgt, Ratten und Mäuse sowie Wespen anzieht und nicht zuletzt einen erhöhten Reinigungsaufwand für die Spielplatz-Kolonnen mit sich bringt. Im Stadtbezirk 6 würden sich nach diesen Kriterien folgende Anlagen eignen: > - Grünanlage Sankt-Franziskus -Straße > - Grünanlage Hermann-Dornscheidt-Straße (Fußweg am Friedrich-Rückert-Gymnasium; ein Teil der Fläche wird bereits als Schulgarten genutzt), > - Grünanlage Cloppenburger Weg am Kittelbach, > - Grünweg Unterrath > - Grünanlage A44-Deckel Eckener Straße (Flughafenstraße) Da Obstbäume und –sträucher einen erhöhten Pflegeaufwand im Vergleich zu anderen Parkgehölzen mit sich bringen, begrüßt das Gartenamt engagierte Personen oder Gruppen, die sich hierfür verantwortlich fühlen und tatkräftig unterstützen. Dieses Prinzip liegt auch dem Konzept "Essbare Stadt“ zugrunde, das bereits in vielen Städten durch unterschiedliche Initiativen verfolgt wird. Zunächst sollte an 2 bis 3 Standorten geprüft werden, inwiefern sich die Idee im Stadtbezirk 6 – möglichst mit Unterstützung interessierter Bürgerinnen und Bürger bei der Ernte und Pflege der Standorte – realisieren lässt. Frage 2: Wie wären die Kosten, um z.B. an dem Fußweg an dem Friedrich-Rückert-Gymnasium (zwischen der Sankt-Franziskus-Straße und Pflugstraße), Platz Einbrunger Weg, auf dem geplanten Rather Korso oder am Kittelbach eine essbare Bepflanzung auch in kleinerem Rahmen zu verwirklichen? Antwort: Die Pflanzung eines Obstbaumes inklusive Erziehungsschnitt, den dieser für eine gute Kronenentwicklung in den ersten 10 Jahren benötigt, liegt bei 400 bis 500 Euro. Am Fußweg Friedrich-Rückert-Gymnasium sind maximal 3 Obstbäume pflanzbar und die Kosten liegen demnach bei 1.200 bis 1.500 Euro. Am Kittelbach könnten im Bereich Cloppenburger Weg 8 bis 9 Obstbäume gepflanzt werden, die Kosten sind mit 3.200 bis 4.500 Euro zu veranschlagen. Der geplante Rather Korso eignet sich nicht für Obstbaumpflanzungen, da der Seitenstreifen auf der Gartenseite zu schmal und die gegenüberliegende Bahnböschung bereits bewachsen ist. Auch die Grünfläche Einbrunger Weg ist wegen des vorhandenen Baumbestandes ungeeignet.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 176/ 83/2016