Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 179/ 88/2019

Anfrage: Hildener Str. zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstr.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Urdenbacher Allee · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 21. März 2019veröffentlicht

Beschluss & Empfehlung

  • Im Jahr 2000 wurde seitens der Bezirksvertretung 9 (BV 9) gewünscht, im Knotenpunkt Hildener Straße / Urdenbacher Allee einen Kreisverkehrsplatz anzulegen (Antrag der BV 9 vom 12.04.2000). In einem weiteren Antrag der BV 9 vom 21.02.2003 wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, inwieweit der Verkehrsfluss in der Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Bahnhof Benrath einfacher und effizienter gestaltet werden kann. Auf Basis dieser Anträge wurde im Jahre 2004 eine detaillierte Verkehrszählung für den Bereich Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Pauli- /Humperdinckstraße durchgeführt und das Verkehrsaufkommen auf das Jahr 2015 prognostiziert. Eine weitere Untersuchung ergab die leistungsfähige Abwicklung für einen Kreisverkehr, allerdings mit Bypass von der nördlichen zur südlichen Urdenbacher Allee. In der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA) vom 22.11.2006 wurde gem. Vorlage 66/150/2006 die Umgestaltung des Knotenpunkts Hildener Straße / Urdenbacher Allee zu einem Kreisverkehrsplatz als Teil des Mehrjahresbauprogramm zur Realisierung von Kreisverkehren (Kreisverkehrsprogramm) beschlossen. Auf Basis des Beschlusses der BV 9 vom 21.02.2003 wurde von Seiten der Verwaltung eine Entwurfsplanung für den Streckenzug Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstraße erstellt, die als verkehrliche Basis zwei Kreisverkehre beinhaltete (Hildener Straße / Urdenbacher Allee und Hildener- /Heubesstraße) und mittels zweier Fahrbahnen den Durchgangs- vom Ziel- und Quellverkehr trennte. Im Mittelstreifen zwischen den Fahrbahnen war als Reminiszenz zum historischen Kapuzinerkanal ein langgezogenes Wasserbecken geplant, das seinen Endpunkt in einem Wasserbrunnen in der Mitte der Kreisverkehrsinsel des Kreisverkehrs Hildener Straße / Urdenbacher Allee fand. Die Planung sollte im Jahr 2008 in die politischen Gremien eingebracht werden. Aufgrund der hohen damalig geschätzten Herstellungskosten in Höhe von ca. 3 Mio. EUR und der dann anstehenden Haushaltskonsolidierung wurde die Vorlage eingestellt. Vielmehr wurde die Planung auf den Kreisverkehr Hildener Straße / Urdenbacher Allee reduziert. In den nachfolgenden Jahren wurden von den 10 Bezirksvertretungen vermehrt Prüfungsaufträge zum Umbau von Kreuzungen in Kreisverkehrsanlagen gestellt, die nicht Bestandteil des Kreisverkehrsprogramms waren. Das Kreisverkehrsprogramm wurde somit geschlossen und die Prioritäten neu verteilt. D.h. es wurden zunächst nur diejenigen Kreuzungen betrachtet, die wegen verkehrlicher Notwendigkeiten aufgrund von Defiziten in der Leistungsfähigkeit, in der Verkehrssicherheit oder wegen Sanierungsbedarfs im Bereich Verkehrstechnik oder Straßenbau (vergl. OVA-Vorlage 66/38/2009, Sitzung vom 25.03.2009) hätten umgebaut werden müssen. Vor dem Hintergrund, dass für den angesprochenen Kreisverkehr eher die städtebauliche Komponente als die verkehrliche Notwendigkeit für einen Kreisverkehr gesehen wurde, sind die Planungen bislang nicht weiter verfolgt worden. Da seit der ersten Planung mittlerweile über 10 Jahre vergangen sind, ist davon auszugehen, dass die Planungen – sollten die politischen Gremien eine Neuauflage wünschen – den modernen Anforderungen an die Verkehrsplanung angepasst werden müssen, insbesondere vor dem Hintergrund einer dort möglichen Führung des geplanten Radschnellweges. Auch die Herstellungskosten werden sich unter der Berücksichtigung der Baukostensteigerung der letzten Jahre erheblich erhöht haben. zu Frage 2:

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00343570.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:07:18 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: # TOP 17 179/88/2019 Sitzung der BV 9 am 17.05.2019 Hildener Straße Anfrage der Fraktion BÜ90/Die Grünen # zu Frage 1: Im Jahr 2000 wurde seitens der Bezirksvertretung 9 (BV 9) gewünscht, im Knotenpunkt Hildener Straße / Urdenbacher Allee einen Kreisverkehrsplatz anzulegen (Antrag der BV 9 vom 12.04.2000). In einem weiteren Antrag der BV 9 vom 21.02.2003 wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, inwieweit der Verkehrsfluss in der Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Bahnhof Benrath einfacher und effizienter gestaltet werden kann. Auf Basis dieser Anträge wurde im Jahre 2004 eine detaillierte Verkehrszählung für den Bereich Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Pauli- /Humperdinckstraße durchgeführt und das Verkehrsaufkommen auf das Jahr 2015 prognostiziert. Eine weitere Untersuchung ergab die leistungsfähige Abwicklung für einen Kreisverkehr, allerdings mit Bypass von der nördlichen zur südlichen Urdenbacher Allee. In der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA) vom 22.11.2006 wurde gem. Vorlage 66/150/2006 die Umgestaltung des Knotenpunkts Hildener Straße / Urdenbacher Allee zu einem Kreisverkehrsplatz als Teil des Mehrjahresbauprogramm zur Realisierung von Kreisverkehren (Kreisverkehrsprogramm) beschlossen. Auf Basis des Beschlusses der BV 9 vom 21.02.2003 wurde von Seiten de…

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Title: Vorlage 179/ 88/2019 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00339429.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:43:21 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 179/ 88/2019 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich ## Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN ## in der Bezirksvertretung 9 Herrn Bezirksbürgermeister Dr. Karl-Heinz Graf Benrodestr. 46 40597 Düsseldorf Düsseldorf, 21.03.2019 ## Anfrage: Hildener Str. zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstr. Sehr geehrter Herr Dr. Graf, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, die folgende Anfrage in die Tagesordnung der BV 9 - Sitzung am 5.4.2019 aufzunehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen: 1) Wie ist der Sachstand im Hinblick auf die Planung zum Umbau der Hildener Str. zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstr.? 2) Wann wird die unter 1) genannte Planung in der Bezirksvertretung 9 vorgestellt? Begründung Die Planung zum Umbau der Hildener Str. mit dem Ziel der Verlagerung des Kfz-Durchgangsverkehrs auf die Münchener Str. sowie der Gestaltung des Mittelstreifens im historischen Kontext zum Schlosspark Benrath besteht seit Längerem. Eine offizielle Vorstellung in der BV 9 wurde seinerzeit von der damaligen Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Blome, u. a. über die Lokalpresse angekündigt, jedoch nicht vollzogen. Mit freundlichen Grüßen Ernst Welski Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 9 05.04.2019 vertagt Anlagen: beigefü gt X nicht vorhanden
Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstraße als Text anzeigen
Title: 179-88-2019-Hildener Straße URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00343570.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 19:07:18 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: # TOP 17 179/88/2019 Sitzung der BV 9 am 17.05.2019 Hildener Straße Anfrage der Fraktion BÜ90/Die Grünen # zu Frage 1: Im Jahr 2000 wurde seitens der Bezirksvertretung 9 (BV 9) gewünscht, im Knotenpunkt Hildener Straße / Urdenbacher Allee einen Kreisverkehrsplatz anzulegen (Antrag der BV 9 vom 12.04.2000). In einem weiteren Antrag der BV 9 vom 21.02.2003 wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, inwieweit der Verkehrsfluss in der Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Bahnhof Benrath einfacher und effizienter gestaltet werden kann. Auf Basis dieser Anträge wurde im Jahre 2004 eine detaillierte Verkehrszählung für den Bereich Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Pauli- /Humperdinckstraße durchgeführt und das Verkehrsaufkommen auf das Jahr 2015 prognostiziert. Eine weitere Untersuchung ergab die leistungsfähige Abwicklung für einen Kreisverkehr, allerdings mit Bypass von der nördlichen zur südlichen Urdenbacher Allee. In der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA) vom 22.11.2006 wurde gem. Vorlage 66/150/2006 die Umgestaltung des Knotenpunkts Hildener Straße / Urdenbacher Allee zu einem Kreisverkehrsplatz als Teil des Mehrjahresbauprogramm zur Realisierung von Kreisverkehren (Kreisverkehrsprogramm) beschlossen. Auf Basis des Beschlusses der BV 9 vom 21.02.2003 wurde von Seiten der Verwaltung eine Entwurfsplanung für den Streckenzug Hildener Straße zwischen Urdenbacher Allee und Heubesstraße erstellt, die als verkehrliche Basis zwei Kreisverkehre beinhaltete (Hildener Straße / Urdenbacher Allee und Hildener- /Heubesstraße) und mittels zweier Fahrbahnen den Durchgangs- vom Ziel- und Quellverkehr trennte. Im Mittelstreifen zwischen den Fahrbahnen war als Reminiszenz zum historischen Kapuzinerkanal ein langgezogenes Wasserbecken geplant, das seinen Endpunkt in einem Wasserbrunnen in der Mitte der Kreisverkehrsinsel des Kreisverkehrs Hildener Straße / Urdenbacher Allee fand. Die Planung sollte im Jahr 2008 in die politischen Gremien eingebracht werden. Aufgrund der hohen damalig geschätzten Herstellungskosten in Höhe von ca. 3 Mio. EUR und der dann anstehenden Haushaltskonsolidierung wurde die Vorlage eingestellt. Vielmehr wurde die Planung auf den Kreisverkehr Hildener Straße / Urdenbacher Allee reduziert. In den nachfolgenden Jahren wurden von den 10 Bezirksvertretungen vermehrt Prüfungsaufträge zum Umbau von Kreuzungen in Kreisverkehrsanlagen gestellt, die nicht Bestandteil des Kreisverkehrsprogramms waren. Das Kreisverkehrsprogramm wurde somit geschlossen und die Prioritäten neu verteilt. D.h. es wurden zunächst nur diejenigen Kreuzungen betrachtet, die wegen verkehrlicher Notwendigkeiten aufgrund von Defiziten in der Leistungsfähigkeit, in der Verkehrssicherheit oder wegen Sanierungsbedarfs im Bereich Verkehrstechnik oder Straßenbau (vergl. OVA-Vorlage 66/38/2009, Sitzung vom 25.03.2009) hätten umgebaut werden müssen. Vor dem Hintergrund, dass für den angesprochenen Kreisverkehr eher die städtebauliche Komponente als die verkehrliche Notwendigkeit für einen Kreisverkehr gesehen wurde, sind die Planungen bislang nicht weiter verfolgt worden. Da seit der ersten Planung mittlerweile über 10 Jahre vergangen sind, ist davon auszugehen, dass die Planungen – sollten die politischen Gremien eine Neuauflage wünschen – den modernen Anforderungen an die Verkehrsplanung angepasst werden müssen, insbesondere vor dem Hintergrund einer dort möglichen Führung des geplanten Radschnellweges. Auch die Herstellungskosten werden sich unter der Berücksichtigung der Baukostensteigerung der letzten Jahre erheblich erhöht haben. zu Frage 2: Das Gesamtkonzept liegt der Verwaltung als Entwurfsplanung, die reduzierte Planung für den Kreisverkehr an der Urdenbacher Allee als Ausführungsplanung vor. Derzeit ist eine Vorstellung der Planungen von Seiten der Verwaltung zwar nicht geplant, kann jedoch auf Wunsch in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung gerne präsentiert werden.

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 179/ 88/2019