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Title: Vorlage 01/ 25/2019
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00334581.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:03:44 GMT
Number of Pages: 3
Markdown Content:
01/ 25/2019
> Seite 1 von 3
> RSD Vorlage
> Xöffentlich nicht öffentlich
> 14.01.2019
> An
den
Vorsitzenden des Rates
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Thomas Geisel
Sitzung des Rates am 31. Januar 2019
Antrag der CDU-Ratsfraktion: Jetzt Grundlagen für ein Opernhaus der Zukunft ermitteln
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
im Namen unserer Fraktion bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates zu setzen und zur Abstimmung zu bringen.
Antrag:
Der Rat beauftragt die Verwaltung,
ein Konzept zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses zu entwickeln. Die dafür erforderlichen Mittel sind überplanmäßig im Haushalt bereitzustellen. Das Konzept soll dem Rat bis zur Sommerpause (Juni 2019) vorliegen. Denn daran sollen sich auch Priorisierung und Umfang der im Bedarfsbeschluss (41/ 102/2017-1) dargestellten Sanierungsmaßnahmen orientieren.
In dem Konzept sind folgende Fragen zu erörtern und Empfehlungen abzugeben:
Anforderungen (u. a. architektonisch, künstlerisch, akustisch, räumlich, barrierefrei, technisch, energetisch, ergonomisch, wirtschaftlich, zielgruppenorientiert, pädagogisch, logistisch) an ein mehrfunktionales
„offenes Opernhaus“ in der Landeshauptstadt
Neubau oder umfangreiche Sanierung mit/ohne Erweiterung am Standort Heinrich-Heine-Allee
Vorschläge für das weitere Vorgehen mit dem Ziel der Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses
Eine neu einzurichtende „Kleine Kommission Oper“ erstellt das Konzept unter
Federführung des Kulturdezernats. Die Kommission soll sich zusammensetzen aus
Intendanz, Geschäftsführung, Chefdramaturgin, Leitung Junge Oper, Generalmusikdirektor, Chefchoreograph, Leitung Marketing, Technischem Direktor, Leitung Haustechnik und Betriebsrat der Deutschen Oper am Rhein 01/ 25/2019
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> RSD Vorlage
Vertreter/innen des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein
Vertreter/innen der Düsseldorfer Symphoniker
Vertreter/innen der Stadtplanung
Vertreter/innen des Denkmalschutzes
Vertreter/innen von Düsseldorf-Tourismus
Externer Fachberatung mit Expertenwissen (z. B. Deutscher Bühnenverein, Deutsche Theatertechnische Gesellschaft, Architekturbüros)
Politische Vertreter/innen der Ratsfraktionen
Begründung:
Die Deutsche Oper am Rhein zählt zu den etablierten Kulturstätten dieser Stadt – mit langer Tradition und großer überregionaler Strahlkraft. Baulich und technisch leidet sie seit Jahren unter einer Substanzschwäche, die zu kostenintensiven Teilsanierungen geführt hat und bislang nicht behoben wurde. Die Verwaltung hat nun erste grobe Kostenschätzungen für den mittel- und langfristigen Sanierungsaufwand des Gesamtgebäudes vorgelegt.
Dringende Sanierungen wie die Erneuerung der Steuerungstechnik der Bühnenmaschinerie sind für uns als CDU allerdings unverzichtbar. Sie müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden, damit der Spielbetrieb bis auf weiteres aufrechterhalten werden kann.
Wir als CDU möchten darüber hinaus dem Opernhaus seiner Bedeutung entsprechend neuen Glanz verleihen. Bislang kamen aus der Politik sehr unterschiedliche Vorschläge, was aus dem Haus werden soll. Wir wollen nun den Weg für eine Entscheidung freimachen, die für die Kunst- und Kulturstadt Düsseldorf
am besten ist und zu einem „großen Wurf“ führt. Wir machen uns stark für ein neues und mehrfunktionales „offenes Opernhaus“, das ein städtebauliches Masterproje kt für die 20er-Jahre in der Düsseldorfer City sein soll.
In einem ersten Schritt geht es uns um eine Abwägung darüber, welche Anforderungen an eine Opernspielstätte des 21. Jahrhunderts zu richten sind. In diese Überlegungen wollen wir vor allem diejenigen einbeziehen, die sich am besten mit der Düsseldorfer Oper auskennen, weil sie tagtäglich dort wirken und arbeiten: Vertreterinnen und Vertreter der künstlerischen, kaufmännischen und technischen Leitung sowie des Betriebsrats.
Uns ist auch wichtig, da ss die einzurichtende „Kleine Kommission Oper“ erörtert,
welche Chancen und Beschränkungen in welchen Baumaßnahmen liegen: Dazu
sollen die Zielvarianten „Neubau am bisherigen Standort“ oder „umfangreiche Sanierung mit/ohne Erweiterung“ einander gegenüberge stellt werden.
Das in der „Kleinen Kommission Oper“ zu entwickelnde Konzept mit Empfehlungen
für das weitere Vorgehen soll dem Rat bis zur Sommerpause 2019 vorgelegt werden, der dann auf dieser Grundlage einen Bedarfsbeschluss mit Kostenschätzung in Auftrag geben soll.
Mit freundlichen Grüßen 01/ 25/2019
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> RSD Vorlage
Rüdiger Gutt Friedrich G. Conzen
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Rat 31.01.2019 -/-²
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.