Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 170/ 112/2018

Ausgeglichene Sozialstruktur bei der Belegung von Wohnungen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kaiserstraße 46 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 2Dokumente 12. Juni 2018veröffentlicht

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Title: Vorlage 170/ 112/2018 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00319824.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 19:38:50 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 170/ 112/2018 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich SPD-Fraktion der Bezirksvertretung 10 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 10 12.06.2018 # Anfrage Ausgeglichene Sozialstruktur bei der Belegung von Wohnungen - Anfrage der SPD-Fraktion - Die Bezirksvertretung 10 bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Frage: Wie weit wird vom Belegungsmanagement der Wohnungsgesellschaften darauf geachtet, dass in den Häusern eine nach sozialen Schichten ausgeglichene Vergabe von Wohnungen erfolgt bzw. dass neue Mieter zur vorhandenen Hausgemeinschaft passen? Sachdarstellung: In den letzten Monaten häufen sich Beschwerden in Garath und Hellerhof, dass bei der Neubelegung von Wohnungen Personen einziehen, die in Bezug auf die bereits ansässigen Mieter ein abweichendes Sozialverhalten zeigen, weshalb es öfter zu Problemen kommt. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 10 26.06.2018 Anlagen: beigefügt X nicht vorhanden
Beantwortung der Anfrage 170/ 112/2018 als Text anzeigen
Title: 00326411.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00326411.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:46:30 GMT Number of Pages: 8 Markdown Content: Beantwortung zur Vorlage 170/ 112/2018 ## Bezirksvertretung 10 Ausgeglichene Sozialstruktur bei der Belegung von Wohnungen - Anfrage der SDP-Fraktion vom 26.06.2018 - Wie weit wird vom Belegungsmanagement der Wohnungsgesellschaften darauf geachtet, dass in den Häusern eine nach sozialen Schichten ausgeglichene Vergabe von Wohnungen erfolgt bzw. dass neue Mieter zur vorhandenen Hausgemeinschaft passen? Hierzu liegen folgende Beantwortungen von verschiedenen Wohnungsgesellschaften vor: Siehe nachfolgende Anlagen: 1 Beamten-Wohnungs-Baugenossenschaft eG 2 Besch-Grundbesitz-Verwaltung 3 Eisenbahner-Bauverein eG 4 Wohnungsbau GmbH Familienhilfe Düsseldorf 5 Rheinwohnungsbau GmbH 6 LEG Wohnen GmbH 7 Wogedo Düsseldorf-Ost eG Anlage 1 > Beamten-Wohnungs - > Baugenossenschaft eG Kaiserstraße 46 > 40479 Düsseldorf > Telefon 0 211 49 75 -0 > Fax 0211 49 75-92 > E-Mail :bwb @bwb-eg .de > Internet :www .bwb-eg .de > BWB ·Postfach 32 0160 · 40416 Oüsseldorf Stadtverwaltung Büro 01/1610 Herrn Uwe Sandt 40200 Düsseldorf Ausgeglichene Sozialstruktur bei der Belegung von Wohnungen im Stadtbezirk 10 Sehr geehrter Herr Sandt , Ihre Anfrage nach einem Belegungskonzept beantworten wir gerne wie folgt: Als Wohnungsgenossenschaft, bei der die Mitglieder Miteigentümer des Unter-nehmens sind, ist das Hauptvergabekriterium einer Wohnung die Dauer der Zugehörigkeit zur Genossenschaft. Daneben werden weitere Aspekte wie die jetzige wohnungsmäßige Versorgung, soziale Gesichtspunkte wie zum Beispiel Zahl, Alter und Geschlecht der Haushaltsmitglieder, persönliche Beschwernisse (Behinderteneigenschaft, Scheidung, materielle Schwierigkeiten, Tod des Ehe-gatten/Lebenspartners) und schließlich noch die Angemessenheit zwischen der Haushaltsgröße und der Größe der zu vermietenden Wohnung berücksichtigt . Eine "Blind" -Vergabe respektive -Vermietung einer Wohnung findet jedoch selbstverständlich nicht statt; die Genossenschaft führt vor der Vermietung ein persönliches Gespräch mit dem Interessenten. In aller Regel spielt die Frage nach einem Migrationshintergrund eine eher untergeordnete Rolle - erfreuli cherweise hat es hier in dem Grundbesitz der BWB noch so gut wie keine Probl eme gegeben. Sollte sich jedoch herausstellen, dass unter Umständen rivalisierende Bevölkerungsgruppen aufeinanderstoßen, würden wir hierauf nochmal ein besonderes Augenmerk legen. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an den Linksunterzeichner des Schreibens richten. Urlaubsbedingt sind jedoch weitere Anfragen erst ab dem 25.09.2018 möglic h . Mit freundlichen Grüßen Beamten -Wohnung s- Baugenossenschaft eG gez. Stephan Grey Anlage 2 > ----- Weitergeleitet von Uwe Sandt/intern/duesseldorf am 16.07.2018 14:38 ----- > Von: Sandra Besch <[email protected]> > An: "[email protected]" <[email protected]>, > Datum: 16.07.2018 13:45 > Betreff: Garath Sehr geehrter Herr Sandt, im Allgemeinen schaut unsere Verwaltung bei der Auswahl der Interessenten schon auf das gesamte Sozialgefüge unserer Einheiten und auf das des gesamten Umfeld, so dass es in unser Mietgesamtkonzept passt. Dennoch kann man hier nie eine 100% Garantie aussprechen den richtigen Mieter ausgesucht zu haben. Auch uns ist an einer ordentlichen Mieterschaft gelegen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen auch gerne weiterhin zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen / With best regards, Sandra Besch Besch Grundbesitz Verwaltung Dorfbroicher Straße 43 41236 Mönchengladbach Tel. +49 (0) 2166-2557500 Fax +49 (0) 2166-2557501 [email protected] www.besch-grundbesitz.de Anlage 3 > Von: "Herr Bartsch - Eisenbahner-Bauverein eG" <[email protected]> > An: <[email protected]>, > Datum: 16.07.2018 10:11 > Betreff: Sozialstruktur Stadtbezirk 10 Sehr geehrter Herr Sandt, bezüglich einer „ausgeglichen“ Sozialstruktur bei der Belegung von Wohnungen im Stadtbezirk 10 wird seitens der Belegung der Wohnungen auf die vorhandenen Strukturen Rücksicht genommen. Allerdings kann es im Einzelfall leider immer wieder zu Störungen kommen, da beim Einzug „junger Familien“ mit Kindern z.B. ein anderer Tagesablauf stattfindet als z.B. bei Rentnern, die über viele Jahre dort wohnen. Die Eisenbahner-Bauverein eG hat zudem noch auf die Belegungsrechte durch die Deutsche Bahn AG bzw. des Bundeseisenbahnvermögens Rücksicht zu nehmen. Es sei an dieser Stelle anzumerken, dass neue Belegungen zum größten Teil auch mit einem Generationswechsel in einer angestammten Wohnanalage in Verbindung stehen. Es finden natürlich auch Belegungen mit Menschen statt, die nicht immer deutscher Herkunft sind, was in der Nachbarschaft leider schon mal zu vorbehalten führt, die nicht immer im Verhalten dieser Personengruppe zu suchen sind. Auch haben wir darauf zu achten, dass bei einer Belegung die Vorgaben des Antidiskriminierungsgesetzes beachtet werden. Leider kann eine solche Anfrage nur pauschal beantwortet werden, für konkrete Hinweise wären wir sehr dankbar, insbesondere bezüglich der Formulierung „soziale Schichten“ und die Art des abweichenden Sozialverhaltens. Wir möchten ungern dazu beitragen, bestimmte Bevölkerungsgruppen grundsätzlich von einer Wohnungsvergabe auszuschließen. Bei Problemen innerhalb von Hausgemeinschaften vermitteln wir bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte gerne. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Udo Bartsch Anlage 4 Anlage 5 Anlage 6 Anlage 7

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 170/ 112/2018