Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 174/ 58/2019

Bekämpfung der Herkulesstaude

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Niederkasseler Kirchweg 36 · Stadtbezirk 4 (Oberkassel)örtlicher Bezug 2Dokumente 19. Juni 2019veröffentlicht

Beschluss & Empfehlung

  • Eine Bekämpfung wird immer im Bereich von Kinderspielplätzen, Kindertagesstätten, Schulhöfen, an Bänken und Wegerändern durchgeführt. Derzeit laufen Versuche, Kleinflächen mit einem Heißwasserverfahren zu bekämpfen. Ein abschließendes Ergebnis über die Effektivität liegt noch nicht vor.

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00358755.pdf Published Time: Thu, 10 Oct 2019 06:45:49 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: 174/ 58/2019 Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 4 am 3.7.2019 hier: Bekämpfung der Herkulesstaude Frage 1: Welche Maßnahmen werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt getroffen werden, um die Verbreitung einzudämmen? Frage 2:

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Title: Vorlage 174/ 58/2019 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00346125.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 15:37:47 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlage 174/ 58/2019 > Seite 1 von 2 > RSD Vorlage > Xöffentlich nicht öffentlich SPD -Fraktion der Bezirksvertretung 4 An den Bezirks bürgermeister des Stadtbezirks 4 18.06.2019 Anfrage Bekämpfung der Herkulesstaude Sachdarstellung: Die Herkulesstaude breitet sich auch in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren stark aus. Aufgrund ihrer Gefährdung für den Menschen, Pflanzen-und Tierwelt wird in bestimmten Bereichen bereits eine Bekämpfung durchgeführt. Dabei ist ein gezielter Einsatz effektiver Methoden über mehrere Jahre notwendig. Beidseitig der B7 in Heerdt ist ein umfangreicher Wachstum der Herkulesstaude sichtbar. Aktuell steht die Pflanze in der Blüte, wurde allerdings inzwischen zum Teil oberflächlich entfernt. Auf der Seite des Albertussees steht die Pflanze jedoch noch in voller Größe und Blütenstand und breitet sich weiter in Richtung des sensiblen ökologischen Gefüges am See aus. Ferner ist eine Ausbreitung der Pflanze an der Abfahrt Heerdt in Richtung Wohnbesiedlung sichtbar. Wir bitten die Verwaltung, folgende Fragen zu beantworten: 1. Welche Maßnahmen werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt getroffen werden, um die Verbreitung einzudämmen? 2. Können die Pflanzen gezielt mit Wurzel ausgegraben werden? 3. Wann ist mit einer erfolgreichen und dauerhaften Beseitigung oder zumindest Minimierung der Population der Pflanze zu rechnen? Vorlage 174/ 58/2019 Seite 2 von 2 > RSD Vorlage Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 4 03.07.2019 -/-² 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
TOP 11 Antwort der Verwaltung Herkulesstaude als Text anzeigen
Title: 00358755.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00358755.pdf Published Time: Thu, 10 Oct 2019 06:45:49 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: 174/ 58/2019 Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 4 am 3.7.2019 hier: Bekämpfung der Herkulesstaude Frage 1: Welche Maßnahmen werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt getroffen werden, um die Verbreitung einzudämmen? Frage 2: Können die Pflanzen gezielt mit Wurzel ausgegraben werden? Frage 3: Wann ist mit einer erfolgreichen und dauerhaften Beseitigung oder zumindest Minimierung der Population der Pflanze zu rechnen? Antwort zu den Fragen 1-3: Die Herkulesstaude ist in Nordrhein-Westfalen verbreitet. Große Bestände haben sich besonders entlang der Fließgewässer und ihrer Auen etabliert. Die Ausbreitung der Samen erfolgt dabei immer aufs Neue zum Beispiel bei Hochwasserereignissen. Es erfolgen keine flächendeckenden Kartierungen der Bestände und auch keine flächendeckende Beseitigung. Auch in Düsseldorf und in den Nachbarkreisen sind große Bestände beider Pflanzen bekannt. Eine flächendeckende Beseitigung würde aufgrund des hohen Ausbreitungspotentials nur aufgrund eines landesweit abzustimmenden Konzeptes sinnvoll sein. Dies ist von Seiten des Landes zurzeit nicht vorgesehen. Eine Beseitigungspflicht besteht nicht. In Düsseldorf dokumentiert die Verwaltung die Bestände der Herkulesstaude auf städtischen Flächen. Wenn Maßnahmen erforderlich werden, wird dies zwischen den flächenverwaltenden Ämtern kommuniziert. Vorkommen auf Privatflächen sind der Verwaltung nur in Einzelfällen bekannt. Eine Kartierung erfolgt hier nicht, zumal eine Beseitigungspflicht für den Eigentümer ebenfalls nicht besteht. Die Ausbreitung der Herkulesstaude wird in Düsseldorf auf den städtischen Grünflächen schon seit über 25 Jahren überwiegend technisch bekämpft. Das heißt, die Blütenstände werden abgeschlagen beziehungsweise abgemäht und vernichtet, um Aussamungen zu begegnen. Wenn der Blüherfolg fehlt, treibt die von Natur aus zweijährige Pflanze wieder aus. Daher müssen, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, die Pflanzen zerschlagen und die Wurzelstöcke ausgegraben werden. Insgesamt ist der Vorgang sehr aufwändig und kann von der Verwaltung nur auf kleinen Flächen beziehungsweise an Gefahrenpunkten erfolgen. Eine Bekämpfung wird immer im Bereich von Kinderspielplätzen, Kindertagesstätten, Schulhöfen, an Bänken und Wegerändern durchgeführt. Derzeit laufen Versuche, Kleinflächen mit einem Heißwasserverfahren zu bekämpfen. Ein abschließendes Ergebnis über die Effektivität liegt noch nicht vor.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 174/ 58/2019