Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 177/ 104/2016

Glasmacherviertel

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Heyestraße 4 · Stadtbezirk 7 (Gerresheim)örtlicher Bezug 2Dokumente 11. April 2016veröffentlicht

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URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00268209.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:46:53 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: # Anlage 1 zu Vorlage 177/104/2016 Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 24.05.2016 # Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen Glasmacherviertel Frage 1: Gibt es bereits konkrete Planungen der Verwaltung oder privater Investoren für eine öffentliche Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude im Glasmacherviertel Antwort:

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Title: Vorlage 177/ 104/2016 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00264299.pdf Published Time: Tue, 13 Aug 2019 15:05:27 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Vorlage 177/ 104/2016 > Seite 1 von 2 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Bezirksvertretung 7 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 7 04.04.2016 Anfrage Glasmacherviertel - Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: 1. Gibt es bereits konkrete Planungen der Verwaltung oder privater Investoren für eine öffentliche Nutzung der denkmalgeschützen Gebäude im Glasmacherviertel? 2. Welche Möglichkeiten für eine öffentliche Nutzung (z.B. Begegnungszentrum mit Gastronomie, Stadtteilbibliothek, kulturelle Angebote etc.) können aus Sicht der Verwaltung realisiert werden? 3. Was wäre aus Sicht der Verwaltung nötig, um z.B. eine Begegnungsstätte mit Veranstaltungsraum und der Bücherei dort entstehen zu lassen und könnte die Beteiligung der Bevölkerung und aktiver zivilgesellschaftlicher Organisationen mit eingeplant werden? Sachdarstellung: Im Glasmacherviertel entsteht ein neues Wohngebiet mit 1 400 Wohnungen. Zusammen mit der dort im Umkreis bereits wohnenden Bevölkerung wächst der Bedarf nach Versorgung mit öffentlicher Infrastruktur. Der Gerresheimer Süden ist bereits heute unterversorgt. Die Geschichte des Viertels und die Denkmäler aus der Zeit der Glashütte sind ein wichtiges Identifikationsmerkmal für die Bewohner*innen und bieten großes Potential für das Zusammenwachsen bestehender und neuer Strukturen. Dieses Potential gilt es zu nutzen, in dem das Infrastrukturangebot den Bedürfnissen der alten und neuen Bewohner*innen gleichermaßen gerecht wird und ansprechende Angebote geschaffen werden. Bei der Entwicklung der Nutzungsangebote sollten die Bewohner*innen, die örtliche Politik, aber auch die engagierten Vereine, Institutionen und Organisationen Vorlage 177/ 104/2016 Seite 2 von 2 > RSD Vorlage eingebunden werden, um gemeinsame Ideen zu entwickeln und Konzepte zur Umsetzung zu erarbeiten. Eine umgehende Planung und Abstimmung des geplanten Nutzungsangebotes mit den entsprechenden Ämtern und Organisationen ist wichtig, um eine Verankerung der Nutzungsziele in städtebaulichen Verträgen zu ermöglichen. gez. gez. gez. Eva Mörger Maria Icking Andrea Malerba Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 7 26.04.2016 -/-² > 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. > 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: beigefügt X nicht vorhanden
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Title: Glasmacherviertel URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00268209.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:46:53 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: # Anlage 1 zu Vorlage 177/104/2016 Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 24.05.2016 # Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen Glasmacherviertel Frage 1: Gibt es bereits konkrete Planungen der Verwaltung oder privater Investoren für eine öffentliche Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude im Glasmacherviertel Antwort: Jugendamt: Im Bereich des Bebauungsplanes liegt eine Jugendfreizeiteinrichtung (Heyebad), die in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht ist. Der Wei-terbestand dieser Einrichtung ist durch die Baumaßnahmen nicht gefährdet. Stadtplanungsamt: Die Denkmale Glasturm, Kesselhaus und Heizkraftzentrale be-finden sich im Eigentum des Investors PATRIZIA Deutschland GmbH. Nach dessen Auskunft gab es für die Gebäude bereits einzelne Voranfragen bezüglich einer mög-lichen Nachnutzung. Da eine Nutzung aber erst nach Rechtskraft des Bebauungs-plans und der Herstellung der notwendigen Erschließungsanlagen (Straße, Kanalan-schluss etc.) aufgenommen werden kann, liegen noch keine konkreten Angebote vor. Für die Sanierung und den Ausbau der Gebäude ist mit einem erheblichen Kosten-aufwand zu rechnen. Kulturamt: Überlegungen dieser Art gibt es seitens der Kulturverwaltung nicht. Frage 2: Welche Möglichkeiten für eine öffentliche Nutzung (z.B. Begegnungszentrum mit Gastronomie, Stadtteilbibliothek, kulturelle Angebote etc.) können aus Sicht der Ver-waltung realisiert werden? Antwort: Stadtbüchereien: Die Literaturversorgung der Bevölkerung im Stadtbezirk 7 erfolgt seit 1970 über die Stadtteilbücherei Gerresheim an der Heyestraße 4. Der Standort an der Heyestraße ist sehr zentrumsnah gelegen, über Straßenbahn und Bus an den ÖPNV angebunden und für die Gerresheimer Bevölkerung gut erreichbar. Eine Standortverlagerung zum künftigen Glasmacherviertel wird aus diesem Grund von den Stadtbüchereien kritisch gesehen. Eine zweite Stadtteilbücherei im Stadtbezirk Gerresheim kommt aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. Kulturamt: Kulturelle Angebote gibt es aktuell u.a. vom Förderkreis Industriepfad D-Gerresheim e.V., der sich mit seinen Projekten derzeit auf den Bahnhof Gerresheim konzentriert. Frage 3: Was wäre aus Sicht der Verwaltung nötig, um z.B. eine Begegnungsstätte mit Veran-staltungsraum und der Bücherei dort entstehen zu lassen und könnte die Beteiligung der Bevölkerung und aktiver zivilgesellschaftlicher Organisationen mit eingeplant werden? Antwort: Stadtbüchereien/Kulturamt: Grundsätzlich ist für eine Stadtteilbibliothek mit einem Medienangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Fläche von mindes-tens ca. 400 qm erforderlich. Die Räume müssen barrierefrei erreichbar sein. Haushaltsmittel für die Ausstattung mit Mobiliar und Medien müssen bereitgestellt sein. Zum Betrieb einer Stadtteilbücherei werden 4,0 Planstellen benötigt (2 Stellen für Bibliothekar/innen der Entgeltgruppe 9 und 10 sowie 2 Stellen für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Entgeltgruppe 5). Eine zweite Stadtteilbiblio-thek in Gerresheim kommt aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. Für die Betreibung einer Begegnungsstätte dürften die Kosten in ähnlicher Höhe lie-gen. Antwort zu Frage 1 bis 3: Amt für Soziale Sicherung und Integration: Im Stadtbezirk 7 existiert bereits eine gute Basis vorhandener Angebote für Seniorinnen und Senioren. Zu nenne sind hier insbesondere das von der Landeshauptstadt Düsseldorf geförderte „zentrum plus“ in Gerresheim und die „zentrum plus“-Dependance in Ludenberg mit ihren breitgefä-cherten Beratungs- und Freizeitangeboten und den Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Hinzu kommen unter anderem die Angebote des Netzwerks Gerres-heim und des Kultur-Netzwerks Gerresheim sowie der örtlichen Kirchengemeinden. Im Jahr 2016 soll, gefördert aus städtischen Mitteln für stadtbezirksspezifische Ange-bote, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit auf die vielfältigen Angebote aufmerksam gemacht werden, um den Kreis der Teilnehmenden noch zu vergrößern. Die Planung von Angeboten der offenen Seniorenarbeit beruht hinsichtlich ihrer strukturellen Rahmenbedingungen auf der sozialräumlichen Orientierung, die bereits bei der Planung und Umsetzung des Projektes „Düsseldorf – gemeinsam aktiv für das Alter“ eine bedeutende Rolle gespielt hat und auch bei der Weiterentwicklung der Angebote weiterhin einen wesentlichen Aspekt darstellt. Inhaltlich werden die Angebote an den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks aus-gerichtet. Diese werden vor allem in der „Stadtbezirkskonferenz Seniorenarbeit“ er-mittelt, zu deren Aufgaben neben der Ermittlung seniorenrelevante Bedarfe unter anderem auch die innovative Weiterentwicklung entsprechender Angebote gehört. Dem Amt für soziale Sicherung und Integration liegen bezüglich des Glasmachervier-tels derzeit noch keinen validen Planungsdaten zu zukünftigen Bedarfen der Bevöl-kerung vor. Daher sind konkrete sozialräumliche Planungen zu bedarfsgerechten Angeboten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Sobald dies der Fall ist, wer-den die Daten vom Amt für soziale Sicherung und Integration analysiert und ausge-wertet und in der Stadtbezirkskonferenz Seniorenarbeit des Stadtbezirks 7 themati-siert. Ob sich anschließend ein Bedarf an zusätzlichen Angeboten ergibt, ist gegen-wärtig noch nicht abzusehen. Im Bereich der interkulturellen Arbeit engagiert sich der Caritasverband mit einer In-tegrationsagentur sowie einem Projekt zur Gemeinwesenarbeit in Gerresheim-Süd seit einiger Zeit im Stadtteil. Bestandteil dieser Arbeit sind Angebote zur interkulturel-len Begegnung, ein niedrigschwelliger Frauensprachkurs, interkulturelle Gruppenan-gebote für Kinder inklusive eines Ferientreffs sowie ein Lotsenprojekt im Rahmen des Gerresheimer Netzwerkes gegen Armut. Die hier entstandenen Strukturen und An-gebote gilt es bei der Eruierung neuer Bedarfe miteinzubeziehen. Konkrete Aussa-gen zu einer möglicherweise anzustrebenden interkulturellen Ausrichtung vorhande-ner oder neu zu planender Angebote kann die Stadtverwaltung erst nach Bezug des Wohngeländes und im Dialog mit seinen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie den vor Ort aktiven Trägern treffen.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 177/ 104/2016