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Title: Vorlage 19/ 22/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00291191.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 22:42:28 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
Vorlage 19/ 22/2017
> Seite 1 von 2
> RSD Vorlage
X öffentlich nicht öffentlich
> Düsseldorf, den 12 .04 .2017
An
Ratsherrn Philipp Tacer
Vorsitzender des Ausschusses
für Umweltschutz
Anfrage
Anfrage der SPD-Ratsfraktion zur Nutzung von Fernwärme für die Bäder Oberkassel und Flingern
Sehr geehrter Herr Tacer,
im Namen unserer Fraktion bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz am 27.04.2017 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:
1. Bestehen von Seiten der Bädergesellschaft Überlegungen, die Bäderneubauten in Oberkassel und Flingern an das Düsseldorfer Fernwärmenetz anzuschließen?
2. Wie hoch wäre das jährliche CO 2-Einsparungspotenzial durch den Anschluss an das Fernwärmenetz für die jeweiligen Bäder gegenüber anderen dort installierten Anlagen zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme?
Sachdarstellung:
Durch den Bau und die Inbetriebnahme des Gas- und Dampfkraftwerks „Fortuna“,
Auf der Lausward, ist das Fernwärmesystem durch eine leistungskräftige und nachhaltige Komponente erweitert worden. Durch ein gutes und zukunftsfähiges Fernwärmenetz wird die Grundlage geschaffen, CO 2-Emissionen sowie Luftbelastungen unterschiedlicher Art dauerhaft zu vermeiden, da eine Vielzahl von Einzelfeuerstätten entfallen. Hierdurch kommt die Landeshauptstadt Düsseldorf ihrem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 sukzessive näher.
Um das Düsseldorfer Fernwärmenetz auch künftig zu stabilisieren und nachhaltig
aufzustellen, sind so genannte „Ankerabnehmer“ mit einer kontinuierlic hen Wärmebedarfsmenge von hoher Bedeutung für das Fernwärmenetz. Die beiden Bäderneubauten Oberkassel und Flingern sind aus Sicht der SPD-Ratsfraktion solche Ankerabnehmer. Vorlage 19/ 22/2017
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> RSD Vorlage
Die Einsparung von CO 2-Emissionen sowie der Ausbau des Düsseldorfer Fernwärmenetzes sind wichtige umweltpolitische Anliegen der SPD-Ratsfraktion, weswegen die Verwaltung gebeten wird, die oben genannten Fragen zu beantworten.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Holtmann-Schnieder Katja Goldberg-Hammon
F.d.R.
Tobias Schulz
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Umweltschutz -/-¹ -/-²
> 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
> 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen: beigefügt X nicht vorhanden
Nr. Anlage
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: Sportausschuss
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00296611.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:17:33 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
1
Vorlage 19/22/2017
Beigeordnete Stulgies
Anfrage der SPD-Ratsfraktion für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt-schutz am 23.06.2017
Hier: Nutzung von Fernwärme für die Bäder Oberkassel und Flingern
Die Einzelanfragen beantwortet die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH wie folgt:
Frage 1:
Bestehen von Seiten der Bädergesellschaft Überlegungen, die Bäderneubauten in Oberkassel und Flingern an das Düsseldorfer Fernwärmenetz anzuschließen?
Antwort:
Ja, es bestehen von Seiten der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH Überlegungen, die Bäderneubauten in Oberkassel und Flingern an das Fernwärmenetz anzuschlie-ßen. Dabei sind die Planungen für das Allwetterbad Flingern schon wesentlich weiter fortgeschritten als die für das Bad in Oberkassel.
Grundsätzlich gilt, dass die von der Bädergesellschaft Düsseldorf mbH beauftragten Generalplaner für jeden Bäderneubau ein Energiekonzept aufstellen, welches zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung, einschließlich Energieeffizienz, Ener-gieeinsatz und Energieverbrauch beitragen soll. Dieses Konzept nimmt alle Energie-träger in den Blick, die gewöhnlich in Bädern zum Einsatz kommen. Dazu gehören neben erneuerbare Energiearten auch Strom, Gas, Fernwärme und Wasser aus dem Bereich der Energieversorgungsunternehmen.
Bei der Auswahl der Energieträger verfolgt die Bädergesellschaft sowohl eine ener-gieeffiziente als auch eine wirtschaftliche Lösung. So ist die Bädergesellschaft Düs-seldorf mbH seit 2016 als eine der ersten städtischen Gesellschaften, mit Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert.
Die Bädergesellschaft kann eine abschließende Entscheidung zum Thema Fernwär-me für den Standort Allwetterbad Flingern jedoch erst dann treffen, wenn die Ge-spräche mit dem Energieversorgungsunternehmen abgeschlossen sind.
Für den Standort Oberkassel / Heerdt wird im Planungsprozess vergleichbar vorge-gangen. 2
Frage 2:
Wie hoch wäre das jährliche CO2-Einsparungspotenzial durch den Anschluss an das Fernwärmenetz für die jeweiligen Bäder gegenüber anderen dort installierten Anla-gen zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme?
Antwort:
Diese Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt quantitativ für die Standorte Allwetterbad Flingern und Oberkassel nicht beantwortet werden.
Allerdings nimmt die Bädergesellschaft alle Maßnahmen in den Blick, die sich positiv auf die CO2-Bilanz auswirken.
Beim Freibadbetrieb des Allwetterbades besteht die Besonderheit, dass durch den witterungsabhängigen Energiebedarf auch die CO2 Bilanz jährlich unterschiedlich ausfallen kann. Bereits der geplante Verzicht auf eine Vollbeheizung der Außenwas-serfläche mit fossilen Energieträgern führt zu einer deutlichen Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf der Wärmebedarfsseite. Auf das Hallendach des Hallenbades wird eine Solarabsorberfläche ausgelegt, die einen Teil des Freibadwassers direkt be-heizt.
Für den Standort Oberkassel / Heerdt ist der Planungsprozess noch nicht weit genug fortgeschritten, um Aussagen zu treffen.
Beigeordnete Stulgies