Anfrage AfD Aktenzeichen RAT/502/2026

Hildebrandt fragt nach Vollkosten des NAV Eisenstraße

Amtlicher Titel: Anfrage des Ratsherrn Hildebrandt: NAV Eisenstraße – Vollkosten ab Betriebsaufnahme und Folgemodule

Beratung geplant Nächster Termin am 24.09.2026 bei Rat.
24. September 2026nächster Termin 1Dokument 14. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Der AfD-Ratsherr Hildebrandt hat im Rat eine Anfrage gestellt, um die vollständigen Betriebskosten des Nahverkehrs (NAV) an der Eisenstraße ab deren Inbetriebnahme sowie die Kosten für geplante Folgemodule zu erfahren. Die Anfrage ist noch unbeantwortet und führt zu keiner sofortigen Entscheidung. Sie richtet sich an den Rat, der am 24.09.2026 zusammentritt.

Warum wichtig

Bürger:innen erhalten Klarheit über die zu erwartenden Kosten im öffentlichen Nahverkehr, was Einfluss auf Fahrpreise und kommunale Finanzplanung haben kann.

Die Details

  • Anfragender: Ratsherr Hildebrandt (AfD)
  • Thema: Vollkosten des NAV Eisenstraße ab Betriebsaufnahme und Folgemodule
  • Status: Anfrage, noch unbeantwortet
  • Gremium: Rat (Sitzung 24.09.2026)

Einordnung

Es handelt sich um eine reine Informationsanfrage, die keine verbindlichen Maßnahmen auslöst, aber die Transparenz über zukünftige Verkehrskosten erhöhen soll.

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • hiermit bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ratssitzung am
  • jedoch nicht beraten. Die Kostenentscheidung soll der Rat am 24. September 2026
  • Landes abgelehnt worden. Die zuständige Dezernentin hat im Ausschuss erklärt,
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Dokumenttexte

Anfrage als Text anzeigen
RAT/502/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.09.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller Betrifft: Anfrage des Ratsherrn Hildebrandt: NAV Eisenstraße - Vollkosten ab Betriebsaufnahme und Folgemodule Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, hiermit bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 24.09.2026 zu nehmen und um Beantwortung durch die Verwaltung. Hintergrund: Die Rheinische Post berichtet am 9. September 2026 erstmals über eine Trägerkalkulation des SKFM für das geplante Angebot an der Eisenstraße 49. Demnach sollen allein der Tagesaufenthalt knapp 2,9 Millionen Euro und der Sicherheitsdienst 650.000 Euro jährlich kosten; zusammen 3,5 Millionen Euro ab 2027. Für 2026 (geplanter Betriebsbeginn 1. Oktober) werden rund 1,2 Millionen Euro genannt, darunter 235.000 Euro einmalige Investitionskosten. Die Pläne lagen dem AGS vor, wurden dort jedoch nicht beraten. Die Kostenentscheidung soll der Rat am 24. September 2026 treffen. Der AGS hat den SKFM als Träger des Tagesaufenthalts nach Entscheidung der Kommunalaufsicht formell erneut bestätigt. Zugleich bleibt ungeklärt, welche Leistungen in den 3,5 Millionen Euro enthalten sind und welche erst mit Drogenkonsumraum, medizinischer und psychiatrischer Versorgung hinzukommen. Der gemeinsame Vorstoß der Oberbürgermeister von Düsseldorf und Köln zu Modellprojekten mit Mikrohandel ist von Gesundheits- und Innenministerium des Landes abgelehnt worden. Die zuständige Dezernentin hat im Ausschuss erklärt, Tageseinrichtung, Drogenkonsumraum sowie medizinische und soziale Betreuung funktionierten auch unabhängig davon; im Konzept des SKFM bleibe der Mikrohandel zunächst integriert. Aus dieser Gemengelage ergeben sich erhebliche Informationsbedarfe in Bezug auf die Entwicklung der Gesamtkosten und die umfassende Information des Rates. Ich bitte daher die Verwaltung um Beantwortung der folgenden drei Fragen: 1.Welche Mittel sind für Oktober bis Dezember 2026 bereits verbindlich gebunden, und aus welchen Produkten/Ansätzen des Haushalts 2026 werden die genannten, rund 1,2 Millionen Euro, gedeckt? Bitte die Haushaltspositionen mit dem jeweiligen Betrag auflisten. 2.Welche zusätzlichen jährlichen Kosten entstehen nach gegenwärtigem Planungsstand, sobald Drogenkonsumraum, medizinische Sprechstunde und psychiatrische Angebote in Betrieb gehen ? Bitte die Kosten nach Trägerzuschuss, städtischem Personal, Sicherheitskosten (diese wiederum getrennt nach Objekt Eisenstraße 49 und Umfeld) sowie sonstigen Kosten getrennt auflisten. 3.Bis wann soll dem Rat eine Vollkostenübersicht 2027 ff. für das gesamte NAV Eisenstraße (nicht nur das Einstiegsmodul) vorliegen? Mit freundlichen Grüßen,Für die Richtigkeit: Gerhard HildebrandtThomas Krabbe Ratsherr AfD Fraktion Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 16. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/502/2026