Anfrage Die Linke Aktenzeichen AUS/013/2026

Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE: Entsorgung und Weiterverwendung von Altheizungen im Rahmen der Kommunalen Wärmewende – Reallabor Jahnstraße

Schriftliche Antwortdokumente zugeordnet Unterlagen und Sitzungstermine werden unter dieser bestehenden Adresse fortgeschrieben.
2Dokumente 14. April 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wie gestaltet sich der aktuelle Stand und der konkrete logistische Ablauf der Kooperation mit der Partnerstadt Czernowitz bezüglich der Weiterverwendung funktionstüchtiger Heizanlagen und Ersatzteile aus dem Projektgebiet?
  2. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung im Rahmen des Reallabors bisher darüber gewonnen, welche Maßnahmen bei der Entsorgung von Altheizungen (z. B. Trennung von Wertstoffen, Umgang mit Kältemitteln oder ölhaltigen Komponenten) für eine großflächige kommunale Wärmewende standardisiert umgesetzt werden müssen?
  3. Wie wird sichergestellt, dass die am Austausch teilnehmenden Eigentümerinnen und Eigentümer problemlos die für Förderprogramme notwendigen Entsorgungsnachweise erhalten, und wird hierbei mit spezialisierten Recyclingbetrieben zusammengearbeitet, um eine thermische Verwertung (Verbrennung) zu Gunsten des Stoffkreislaufs zu vermeiden?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. April 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · AUS/013/2026

Das antwortet die Verwaltung

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Antwort der Verwaltung

Dateidatum im RIS: 13.05.2026 · Amtliches Original (PDF)

AUS/013/2026 Beigeordneter Jochen Kral Beantwortung der Anfrage der Ratsfraktion Die Linke vom 14.04.2026 zur Sitzung des AUS am 18. Mai 2026: Entsorgung und Weiterverwendung von Altheizungen im Rahmen der Kommunalen Wärmewende - Reallabor Jahnstraße

Frage 1:

Wie gestaltet sich der aktuelle Stand und der konkrete logistische Ablauf der Kooperation mit der Partnerstadt Czernowitz bezüglich der Weiterverwendung funktionstüchtiger Heizanlagen und Ersatzteile aus dem Projektgebiet?

Antwort zu Frage 1:

Die Planungen, noch funktionstüchtige Gasthermen oder Teile davon in die Ukraine zu liefern, wurde verworfen, da nach Einschätzung von Czernowitzer Verwaltungsmitarbeitenden hierfür kein Bedarf besteht. Zudem wäre der Transport der Geräte per LKW über längere Strecken ohnehin kaum möglich, da die empfindliche Technik nach Einschätzung von Experten der SHK-Innung durch Erschütterungen während des Transports voraussichtlich erhebliche Schäden erleiden würde.

Frage 2:

Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung im Rahmen des Reallabors bisher darüber gewonnen, welche Maßnahmen bei der Entsorgung von Altheizungen (z. B. Trennung von Wertstoffen, Umgang mit Kältemitteln oder ölhaltigen Komponenten) für eine großflächige kommunale Wärmewende standardisiert umgesetzt werden müssen?

Frage 3:

Wie wird sichergestellt, dass die am Austausch teilnehmenden Eigentümerinnen und Eigentümer problemlos die für Förderprogramme notwendigen Entsorgungsnachweise erhalten, und wird hierbei mit spezialisierten Recyclingbetrieben zusammengearbeitet, um eine thermische Verwertung (Verbrennung) zu Gunsten des Stoffkreislaufs zu vermeiden? Antwort zu Frage 2 und 3: Da es im Rahmen des Pilotprojekts noch nicht zu Heizungstauschen im größeren Umfang gekommen ist, liegen diesbezüglich noch keine praktischen Erfahrungen vor. Gespräche mit der SHK-Innung haben gezeigt, dass eine Weiternutzung von Altheizungen oder deren Bestandteilen nicht ohne weiteres möglich ist, da beim erneuten Einbau keine Gewährleistung für gebrauchte Geräte oder deren Bestandteile übernommen werden kann. Die vorschriftsmäßige Entsorgung obliegt im Übrigen der Eigentümerin oder dem Eigentümer des Altgerätes und wird in aller Regel durch den mit dem Heizungstausch beauftragten Fachbetrieb durchgeführt. Hierbei werden z.B. Metallreste und Elektroschrott getrennt und unterschiedlich entsorgt. Potenziell schädliche Stoffe wie Heizöl werden gesondert gesichert und entsorgt. Ein entsprechender Entsorgungsnachweis ist für die Inanspruchnahme des Klimageschwindigkeitsbonus der KfW-Förderung erforderlich. Die dafür zur Entsorgung notwendigen Prozesse sind seit Jahren eingeführt und werden genauso auch beim Austausch von fossilen Heizsystemen angewandt. Die Zunahme der Entsorgungsleistungen wird im Zuge des Umbaus des Wärmesystems in den nächsten 20 Jahren nicht so stark ansteigen, dass hier mit Entsorgungsproblemen zu rechnen ist. Aus diesem Grund besteht für die Verwaltung aktuell keine unmittelbare Notwendigkeit, in diesem Kontext aktiv zu werden. Beigeordneter Jochen Kral

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Themen

Örtlicher Bezug

Wo passiert das?

Jahnstraße – Straßenverlauf zur Orientierung

Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.

  • Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL 1.0. Kartendaten vom . Automatisch dem amtlichen Titel zugeordnet. Auch bei älteren Vorgängen zeigt die Karte den Straßenverlauf dieses Datenstands, nicht den historischen Zustand.

Vorgang · AUS/013/2026

Antwort und Verlauf an einem Ort

Ein schriftliches Antwortdokument ist dieser Vorlage eindeutig zugeordnet. Den vollständigen ausgelesenen Text finden Sie im Inhaltsbereich dieser Seite.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Schriftliche Antwort

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 2.2

    Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz. Amtlicher Vermerk: „beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AUS/013/2026