Anfrage Aktenzeichen BV10/179/2024

Ausfall der S 68 – Initiativen der Stadt Düsseldorf - Anfrage von Frau Klahn (Fraktion BÜ90/DIE GRÜNEN) -

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Kein Beratungstermin veröffentlicht Im Ratsinformationssystem ist derzeit kein belastbarer Beratungstermin verknüpft.
Wilhelm-Kreis-Straße 3 · Stadtbezirk 10 (Garath)örtlicher Bezug 1Dokument 20. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Welche Leistungen für die S6/S68 werden im Rahmen der derzeit laufenden Ausschreibung der S-Bahn Köln (lt. Infoportal mobil.nrw) von dem späteren Betreiber erwartet?
  2. a. Was unternehmen die Stadt Düsseldorf, die Vertreter*innen der Stadt Düsseldorf in den VRR-Gremien und der VRR selbst, um sicherzustellen, dass die DB schnellstmöglich wieder eine vertragsgemäße Leistung auf der S 6/S 68 erbringt und die Bürgerinnen und Bürger an der S 6 nicht bis 2032, wenn der neue Verkehrsvertrag beginnt, auf Verbesserungen warten müssen?
  3. b. Was unternimmt die Stadt Düsseldorf bzw. die Rheinbahn, um den voraussichtlich dauerhaften Ausfall der S 68 durch Angebote des kommunalen ÖPNV zu ersetzen?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Anfrage“

Die Verwaltung wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Welche Leistungen für die S6/S68 werden im Rahmen der derzeit laufenden Ausschreibung der S-Bahn Köln (lt. Infoportal mobil.nrw) von dem späteren Betreiber erwartet? 2.a. Was unternehmen die Stadt Düsseldorf, die Vertreter*innen der Stadt Düsseldorf in den VRR-Gremien und der VRR selbst, um sicherzustellen, dass die DB schnellstmöglich wieder eine vertragsgemäße Leistung auf der S 6/S 68 erbringt und die Bürgerinnen und Bürger an der S 6 nicht bis 2032, wenn der neue Verkehrsvertrag beginnt, auf Verbesserungen warten müssen? 2.b. Was unternimmt die Stadt Düsseldorf bzw. die Rheinbahn, um den voraussichtlich dauerhaften Ausfall der S 68 durch Angebote des kommunalen ÖPNV zu ersetzen? 3. Welche Anforderungen an die Ausgestaltung des S-Bahn-Verkehrs auf dem Korridor Essen-Köln hat die Stadt Düsseldorf bzw. ihre Vertreter*innen im VRR in die derzeitigen Vorberatungen und Beteiligung zum VRR-Nahverkehrsplan eingebracht.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 20. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Dokumenttexte

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BV10/179/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 20.11.2024 Cordula Klahn (Fraktion BÜ90/DIE GRÜNEN) in der Bezirksvertretung 10 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 10 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 03.12.2024 Betrifft: Ausfall der S 68 - Initiativen der Stadt Düsseldorf - Anfrage von Frau Klahn (Fraktion BÜ90/DIE GRÜNEN) - Anfrage: Die Verwaltung wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Welche Leistungen für die S6/S68 werden im Rahmen der derzeit laufenden Ausschreibung der S-Bahn Köln (lt. Infoportal mobil.nrw) von dem späteren Betreiber erwartet? 2.a. Was unternehmen die Stadt Düsseldorf, die Vertreter*innen der Stadt Düsseldorf in den VRR-Gremien und der VRR selbst, um sicherzustellen, dass die DB schnellstmöglich wieder eine vertragsgemäße Leistung auf der S 6/S 68 erbringt und die Bürgerinnen und Bürger an der S 6 nicht bis 2032, wenn der neue Verkehrsvertrag beginnt, auf Verbesserungen warten müssen? 2.b. Was unternimmt die Stadt Düsseldorf bzw. die Rheinbahn, um den voraussichtlich dauerhaften Ausfall der S 68 durch Angebote des kommunalen ÖPNV zu ersetzen? 3. Welche Anforderungen an die Ausgestaltung des S-Bahn-Verkehrs auf dem Korridor Essen-Köln hat die Stadt Düsseldorf bzw. ihre Vertreter*innen im VRR in die derzeitigen Vorberatungen und Beteiligung zum VRR-Nahverkehrsplan eingebracht. Sachverhalt / Begründung: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk 10 pendeln in beide Richtungen der S 6 um zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Veranstaltungen in der Düsseldorfer Innenstadt bzw. nach Leverkusen oder Köln zu fahren. Die häufigen aber geplanten Sperrungen wegen des RRX -Ausbaus werden wegen der Aussicht auf nachhaltige Verbesserung noch hingenommen. Die darüber hinaus gehenden Ausfälle und Verspätungen belasten viele Menschen extrem, erschweren einen geordneten Alltag und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Klagen werden immer dringlicher und der Ärger immer größer. Ein unzureichender Schienenersatzverkehr, der dann wegen mangelnder Absprachen bzgl. der Seite 2 Sperrung der A 59 auch noch im Stau steht, bringt das Fass zum Überlaufen. Im Ergebnis wird wieder das Auto genutzt und Staatsverdrossenheit gefördert. Die Antwort der Verwaltung zur Vorlage BV10/009/2024 insbesondere zu Frage 2 nach der die S68 mit dem 11.12.2024 komplett eingestellt wurde und auch kein Schienenersatzverkehr vorgesehen ist, ist absolut unbefriedigend. Zu Frage 3 merkt die Verwaltung an, dass sie die Entwicklung beobachtet und Probleme beim VRR anspricht. Auch wenn die Stadt Düsseldorf nicht Aufgabenträger für den SPNV ist und insofern nicht unmittelbar für Verbesserungen sorgen kann, gibt es über die Gremien des VRR sehr wohl Möglichkeiten der Einflussnahme, zumal mit Herrn Kral, Herrn Hartnigk, Herrn Czerwinski und Herrn Volkenrath durchaus gewichtige Vertreter der Stadt Düsseldorf im Verwaltungsrat der VRR AöR und der Verbandsversammlung des Zweckverbandes VRR vertreten sind. Wir möchten deshalb wissen, was konkret unsere Vertreter dort für den Stadtbezirk 10 eingebracht haben.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV10/179/2024