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BV2/105/2025
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Düsseldorf, 20.05.2025
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
der Bezirksvertretung 2
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 2
Herrn Philipp Schlee
Betrifft:
Platz der Pioniere Höherweg/Albertstraße
- Anfrage von Herrn Schwenk
1.) Was sind die aus Sicht der Verwaltung relevanten Ergebnisse des Projekts
"Platz der Pioniere" am Kreisverkehr Höherweg/Alberstraße und welche
Perspektiven ergeben sich daraus für eine mögliche Aufwertung des Standorts?
2.) Welche Möglichkeiten existieren aus Sicht der Verwaltung, die aus dem
Projekt abgeleitete Maßnahmen - auch ohne den Ergebnissen des
Verkehrsversuchs am Höherweg vorzugreifen - kurz- bis mittelfristig
umzusetzen?
3.) Welche weiteren Schritte sind mit Blick auf eine Umsetzung geplant?
Sachdarstellung:
Am 24.09.2023 fand im Rahmen des Projektes stadt.raum.experimente der
Kunstkommission Düsseldorf ein Herbstfest am Kreisverkehr
Alberstraße/Höherweg statt, bei dem die Ergebnisse des Projekts "Platz der
Pioniere" vorgestellt wurden. In diesem Kontext wurde mit den Anwohnenden
auch über die zukünftige Nutzung der durch den Kreisverkehr entstandenen
Platzfläche diskutiert. Die Ergebnisse des Projektes und des
Partizipationsprozesses wurden der Bezirksvertretung bislang nicht vorgestellt.
Insofern wäre es sicherlich interessant, ob sich aus dem Vorhaben Chancen für
eine Aufwertung der Fläche unter den Aspekten Aufenthaltsqualität,
Biodiversität, Klimaanpassung und Klimaschutz ergeben - auch ohne das noch
ausstehende Ergebnis des Verkehrsversuchs zur Minderung des
Durchgangsverkehrs an dieser Stelle vorwegzunehmen.
gez. Harald Schwenk
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Beantwortung BV2 105 2025 Platz der Pioniere als Text anzeigen
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Sitzung: 27.01.2026
Vorlagennummer BV2/105/2025
Anfrage von Herrn Schwenk vom 20.05.2025
hier: Platz der Pioniere Höherweg/Albertstraße
Frage 1:
Was sind die aus Sicht der Verwaltung relevanten Ergebnisse des Projekts "Platz der
Pioniere" am Kreisverkehr Höherweg/Alberstraße und welche Perspektiven ergeben
sich daraus für eine mögliche Aufwertung des Standorts?
Antwort:
Aus Sicht der Verwaltung sind aus dem Projekt „Platz der Pioniere" folgende
relevante Ergebnisse hervorgegangen:
1. Entsiegelung
Mittels Entsiegelung und anschließender Bepflanzung soll ein positiver Beitrag
zum innerstädtischen Mikroklima entstehen.
2. Wegplattenkonzept
Das Konzept sieht die stellenweise Entnahme der Betonbodenplatten vor um
Teilbereiche des Gehwegs zu entsiegeln. Aus diesen Bodenplatten sollen
anschließend neue Sitzgelegenheiten für den Platz gebaut werden um die
graue Energie zu erhalten und einen minimalen Ressourceneinsatz zu
gewährleisten.
3. Bepflanzung mit Ruderalpflanzen
Für die Bepflanzung sollen aus Gründen der Ressourcenschonung
Ruderalpflanzen eingesetzt werden. Im Fahrbahnbereich sieht Studio 3 dafür
kreisrunde Ausschnitte in der Asphaltdecke im Fahrbahnbereich vor.
Für sich betrachtet stellt jede einzelne Maßnahme eine relevante Anregung für die
Gestaltung des Platzes dar. Eine abschließende Bewertung kann nur im Rahmen
eines Gesamtkonzepts erfolgen.
Frage 2:
Welche Möglichkeiten existieren aus Sicht der Verwaltung, die aus dem Projekt
abgeleitete Maßnahmen - auch ohne den Ergebnissen des Verkehrsversuchs am
Höherweg vorzugreifen - kurz- bis mittelfristig umzusetzen?
Antwort:
Maßnahmen, die Eingriffen in den Fahrbahnbereich beinhalten, können erst nach
Abschluss der Bewertung der Verkehrssituation am Kreisverkehr
Höherweg/Albertstraße erfolgen.
Eine Umsetzung von Maßnahmen im Gehwegbereich kann grundsätzlich auch
unabhängig von den Ergebnissen des Verkehrsversuches erfolgen. Die Ideen zur
Umgestaltung des Gehwegs sind im öffentlichen Raum aufgrund der
Verkehrssicherungspflicht und technischer Belange jedoch nicht unmittelbar
umsetzbar. Sie bedürfen einer Fachplanung, welche in ihrem Ergebnis die Ansprüche
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eines, wie im Konzept vorgesehen, minimalinvasiven und flexiblen Entwurfes
voraussichtlich nicht erfüllen kann.
Frage 3:
Welche weiteren Schritte sind mit Blick auf eine Umsetzung geplant?
Antwort:
Ein weiterer Schritt in Hinblick auf eine Umsetzung wäre die Beschlussfassung zur
Beibehaltung der Sperrung. Unter dieser Voraussetzung wäre eine Weiterplanung mit
gesamtheitlichem Ansatz grundsätzlich möglich.
Die zahlreichen Projektanregungen aus dem gesamten Stadtgebiet, die seitens der
Bezirke, der Bürgerschaft und den politischen Gremien an uns herangetragen
werden, werden gesammelt und sukzessive bearbeitet. Die Bearbeitung der sich in
stetiger Erweiterung befindlichen Liste erfolgt im Rahmen der zur Verfügung
stehenden finanziellen und personellen Ressourcen.
Einer kurz- bis mittelfristigen Umsetzung, auch von Teilbereichen, ist unter den
derzeitigen Rahmenbedingungen nicht absehbar .