Sicherheit am Kö-Bogen - Fußgängerquerung Haltestelle Schadowstraße - Anfrage der SPD-Fraktion
Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.
Termine abgeschlossenDie eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Schadowstraße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug2Dokumente10. Juni 2020veröffentlicht
Worum es geht
Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.
Die Fragen der Anfrage
Wann kann mit der endgültigen Gestaltung der Fußgängerüberwege rund um die Haltestelle Schadowstraße und den Kö-Bogen gerechnet werden?
Ist es möglich in der Übergangsphase provisorische Signalanlagen zu installieren?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Bürger*innen berichten uns, dass es an den Bahnübergängen zwischen den beiden Teilen des Kö-Bogens zu brenzligen Situationen kommen kann, wenn Fußgänger*innen nicht auf heranfahrende Bahnen achten. Dies könnte insbesondere bei Tourist*innen bzw. Ortsunkundigen schwerwiegende Folgen haben.
Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.
Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche
Title: 00381682.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00381682.pdf
Published Time: Wed, 10 Jun 2020 10:06:39 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV1/179/2020
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 10.06.2020
SPD-Fraktion
in der Bezirksvertretung 1
An
die Bezirksbürgermeisterin
des Stadtbezirks 1
Marina Spillner
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 26.06.2020
Betrifft:
Sicherheit am Kö-Bogen - Fußgängerquerung Haltestelle Schadowstraße - Anfrage der SPD-Fraktion
Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten
1. Wann kann mit der endgültigen Gestaltung der Fußgängerüberwege rund um die Haltestelle Schadowstraße und den Kö-Bogen gerechnet werden?
2. Ist es möglich in der Übergangsphase provisorische Signalanlagen zu installieren?
Begründung:
Bürger*innen berichten uns, dass es an den Bahnübergängen zwischen den beiden Teilen des Kö-Bogens zu brenzligen Situationen kommen kann, wenn Fußgänger*innen nicht auf heranfahrende Bahnen achten. Dies könnte insbesondere bei Tourist*innen bzw. Ortsunkundigen schwerwiegende Folgen haben.
Auf einen ähnlich klingenden Antrag der CDU-Fraktion vor etwas mehr als einem Jahr hatte die Verwaltung geantwortet, dass es sich um eine vorübergehende Problematik handelt da die Übergänge noch nicht ausgestaltet sind. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn eine Interimslösung bis zur endgültigen Fertigstellung gefunden werden könnte.
gez. Moira Obendorf Seite 2
BV1_179_Sicherheit am Kö-Bogen_Antwort Dezernat als Text anzeigen
Title: 00386778.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00386778.pdf
Published Time: Mon, 07 Sep 2020 07:30:33 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
BV1/179/2020
Beigeordnete Zuschke
Stellungnahme zur Anfrage „ Sicherheit am Kö-Bogen - Fußgängerquerung
Haltestelle Schadowstraße“
Das Amt für Verkehrsmanagement nimmt wie folgt Stellung:
Frage 1:
Wann kann mit der endgültigen Gestaltung der Fußgängerüberwege rund um die Haltestelle Schadowstraße und den Kö-Bogen gerechnet werden?
Antwort:
Die Gleisquerungen Nr. 1, 2, 3 und 4 im beigefügten Plan sind im Wesentlichen gemäß Plangenehmigung fertiggestellt. Es fehlen noch kleinere gestalterische Elemente, die keine Sicherheitsrelevanz besitzen.
Die Gleisquerungen Nr. 5 u. 6 nördlich der Düssel im beigefügten Plan sind abhängig von den Umbauarbeiten im Hofgarten und den Arbeiten im Bereich östlich der Rheinbahntrasse am Theatermuseum. Dieser Bereich wird derzeit umgebaut; er wird voraussichtlich Anfang August diesen Jahres fertig gestellt.
Der westliche Hofgarten kann erst fertiggestellt werden, wenn die Abrisse/Neubauten der Gebäudes Jan-Wellem-Platz 1 und 3 abgeschlossen sind. Die genannten Investoren-Maßnahmen nutzen die Baustraße durch den Hofgarten zur Max.-Weyhe-Allee. Dadurch bedingt muss die Fertigstellung des Hofgartens zurückgestellt werden.
Die nördlichste Gleisquerung Nr. 6 im Plan bleibt provisorisch im jetzigen Zustand erhalten. Die Gleisquerung Nr. 5 im Plan bleibt so lange geschlossen.
Diese inhaltlichen und terminlichen Fragen wurden regelmäßig auch in der Kleinen Kommission Kö besprochen und festgeschrieben.
Frage 2:
Ist es möglich in der Übergangsphase provisorische Signalanlagen zu installieren?
Antwort:
Zu den Gleisquerungen 1 – 4 wurde in Frage 1 Stellung genommen. Diese entsprechenden Genehmigungen der Technischen Aufsichtsbehörde.
An der Querung nördlich der Haltestelle Schadowstraße (Nr. 3 im Plan) ist eine Springlichtanlage erforderlich. Diese Signalisierung befindet sich bereits in Betrieb.
Bei den generell vorgesehenen Umlaufsperren handelt es sich um eine nicht technische Sicherungseinrichtung, da hier der Fußgänger in seiner Lauf- und Blickrichtung geführt wird.
Signalisierungen von Gleisquerungen müssen immer auch in das komplexe Leit- und Sicherungssystem der Rheinbahn integriert werden, dies gilt auch für provisorische Signalisierungen. Aufgrund des sehr aufwändigen Vorgangs, werden provisorische Gleisquerungen nur in Ausnahmefällen mit Signaltechnik ausgestattet. Eine derartige Sicherungseinrichtung ist gemäß Plangenehmigung hier nicht erforderlich, da eine ausreichende Übersicht auf die Strecke besteht.
Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.