Anfrage Aktenzeichen AWIR/031/2026

Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion: Zentrenmanagement Friedrichstraße – Rückblick und Ausblick

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Schriftliche Antwortdokumente zugeordnet Unterlagen und Sitzungstermine werden unter dieser bestehenden Adresse fortgeschrieben.
2Dokumente 13. Mai 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Die Fragen der Anfrage

  1. Welche Aufwendungen wurden aus der Förderung finanziert?
  2. Welche Erfolge können auf die finanzielle Unterstützung durch die Landeshauptstadt zurückgeführt werden?
  3. Welche dieser Erfolge können im Falle des Auslaufens des Förderprogramms verstetigt werden?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 13. Mai 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · AWIR/031/2026

Das antwortet die Verwaltung

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Antwort der Verwaltung

Dateidatum im RIS: 23.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Vorlage AWIR/031/2026 Beigeordnete Zuschke Anfrage der Ratsfraktionen von SPD/Volt zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit am 23.06.2026 Zentrenmanagement Friedrichstraße - Rückblick und Ausblick Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:

Frage 1:

Welche Aufwendungen wurden aus der Förderung finanziert?

Antwort:

Für das Zentrenmanagement Friedrichstraße stehen im Zeitraum Januar 2024 bis Dezember 2026 pro Jahr 90.000 EUR städtischer Mittel zur Verfügung. Das sind insgesamt 270.000 EUR. Davon entfallen 150.000 EUR auf das Zentrenmanagement, 60.000 EUR auf die Stärkung der Innenstadtqualitäten, 60.000 EUR auf den Verfügungsfonds Anmietung. Es werden beispielsweise folgende Projekte und Maßnahmen finanziert:  Anmietung des Ladenlokals als zentrale Anlaufstelle des Zentrenmanagements in der Friedrichstraße 67,  Beauftragung der Zentrenmanagerin Ursula Wiedenlübbert,  Anschaffung eines Parklets für die Friedrichstraße,  Veranstaltungen und Feste,  Stärkung der Interessensgemeinschaft beispielsweise durch Ausbau der Medienpräsenz,  Mietzuschüsse für die Anmietung von sieben Leerständen gemäß der Richtlinie des Anmietungsfonds. Die Bewilligung eines weiteren Mietzuschusses wird derzeit vorbereitet.

Frage 2:

Welche Erfolge können auf die finanzielle Unterstützung durch die Landeshauptstadt zurückgeführt werden? Seite 1/3 - Es gilt das gesprochene Wort.-

Antwort:

Das Zentrenmanagement für die Friedrichstraße hat in den letzten Jahren mehrere Erfolge erzielt. Der zentrale positive Effekt liegt in der Schaffung einer zentralen Anlaufstelle, die sich um alle Belange der Gewerbetreibenden, der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Interessengemeinschaft der Friedrichstraße kümmert. So konnten Netzwerke aufgebaut und Vertrauen geschaffen werden. Dabei handelt es sich zum einen um die Zentrenmanagerin, die vor Ort für alle Themen rund um die Friedrichstraße im Ladenlokal in der Friedrichstraße 67 ansprechbar ist. Zum anderen wurde ein Planungstreffen mit den wesentlichen Beteiligten eingerichtet, in dem schnell Antworten für alle Fragen rund um die Baustelle und Neugestaltung der Friedrichstraße gefunden werden. Durch die langjährige Baustellenzeit besteht ein hoher Kommunikationsbedarf über den Verlauf und die Auswirkungen der Baumaßnahmen. Darüber hinaus konnte durch den Anmietungsfonds die Neuvermietung von bald acht leerstehenden Ladenlokalen durch Mietzuschüsse gefördert werden. Die Zentrenmanagerin hat sich als zentrale Ansprechpartnerin für das Thema Leerstand etabliert. Anfragen von potentiellen neuen Gewerbetreibenden werden gebündelt bearbeitet und an interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer beziehungsweise Hausverwaltungen weitergeleitet. Durch die Unterstützung des Zentrenmanagements kann die Interessengemeinschaft der Friedrichstraße Feste auf dem Kirchplatz und in der Friedrichstraße veranstalten. Die Feste dienen unter anderem dazu, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und einen positiven Ausblick auf die Entwicklung der Friedrichstraße zu geben.

Frage 3:

Welche dieser Erfolge können im Falle des Auslaufens des Förderprogramms verstetigt werden?

Antwort:

Es wird angestrebt, dass die Interessengemeinschaft der Friedrichstraße einige der Aufgaben des Zentrenmanagements langfristig übernehmen kann. Ob erfolgreiche Formate wie Sprechstunden, Veranstaltungen für Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende sowie Feste fortgeführt werden können, hängt vom ehrenamtlichen Engagement der Akteurinnen und Akteure vor Ort ab. Um die bürgerschaftliche Arbeit zu stärken, unterstützt das Zentrenmanagement beim Ausbau der Mitgliederbasis der Interessensgemeinschaft. So können die finanziellen und personellen Ressourcen für Aktivitäten wie beispielsweise Veranstaltungen und Feste geschaffen werden. Es ist allerdings abzusehen, dass die Interessengemeinschaft nicht die Intensität der Arbeit der Zentrenmanagerin ersetzen kann. Es ist derzeit noch offen, ob und in welchem Umfang Mittel für eine Fortführung des Zentrenmanagements bereitgestellt werden können. Die Bedeutung Seite 2/3 - Es gilt das gesprochene Wort.- dieser Arbeit für die weitere Entwicklung der Friedrichstraße ist dabei jedoch bekannt und wird in die weiteren Überlegungen einbezogen. Seite 3/3 - Es gilt das gesprochene Wort.-

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Themen

Vorgang · AWIR/031/2026

Antwort und Verlauf an einem Ort

Ein schriftliches Antwortdokument ist dieser Vorlage eindeutig zugeordnet. Den vollständigen ausgelesenen Text finden Sie im Inhaltsbereich dieser Seite.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Schriftliche Antwort

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 6.2

    Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AWIR/031/2026