Vorlage AWIR/031/2026
Beigeordnete Zuschke
Anfrage der Ratsfraktionen von SPD/Volt zur Sitzung des Ausschusses für
Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit am
23.06.2026
Zentrenmanagement Friedrichstraße - Rückblick und Ausblick
Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:
Frage 1:
Welche Aufwendungen wurden aus der Förderung finanziert?
Antwort:
Für das Zentrenmanagement Friedrichstraße stehen im Zeitraum Januar 2024 bis
Dezember 2026 pro Jahr 90.000 EUR städtischer Mittel zur Verfügung. Das sind
insgesamt 270.000 EUR. Davon entfallen 150.000 EUR auf das
Zentrenmanagement, 60.000 EUR auf die Stärkung der Innenstadtqualitäten, 60.000
EUR auf den Verfügungsfonds Anmietung.
Es werden beispielsweise folgende Projekte und Maßnahmen finanziert:
Anmietung des Ladenlokals als zentrale Anlaufstelle des
Zentrenmanagements in der Friedrichstraße 67,
Beauftragung der Zentrenmanagerin Ursula Wiedenlübbert,
Anschaffung eines Parklets für die Friedrichstraße,
Veranstaltungen und Feste,
Stärkung der Interessensgemeinschaft beispielsweise durch Ausbau der
Medienpräsenz,
Mietzuschüsse für die Anmietung von sieben Leerständen gemäß der
Richtlinie des Anmietungsfonds. Die Bewilligung eines weiteren
Mietzuschusses wird derzeit vorbereitet.
Frage 2:
Welche Erfolge können auf die finanzielle Unterstützung durch die Landeshauptstadt
zurückgeführt werden?
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Antwort:
Das Zentrenmanagement für die Friedrichstraße hat in den letzten Jahren mehrere
Erfolge erzielt. Der zentrale positive Effekt liegt in der Schaffung einer zentralen
Anlaufstelle, die sich um alle Belange der Gewerbetreibenden, der Eigentümerinnen
und Eigentümer sowie der Interessengemeinschaft der Friedrichstraße kümmert. So
konnten Netzwerke aufgebaut und Vertrauen geschaffen werden. Dabei handelt es
sich zum einen um die Zentrenmanagerin, die vor Ort für alle Themen rund um die
Friedrichstraße im Ladenlokal in der Friedrichstraße 67 ansprechbar ist. Zum
anderen wurde ein Planungstreffen mit den wesentlichen Beteiligten eingerichtet, in
dem schnell Antworten für alle Fragen rund um die Baustelle und Neugestaltung der
Friedrichstraße gefunden werden. Durch die langjährige Baustellenzeit besteht ein
hoher Kommunikationsbedarf über den Verlauf und die Auswirkungen der
Baumaßnahmen.
Darüber hinaus konnte durch den Anmietungsfonds die Neuvermietung von bald acht
leerstehenden Ladenlokalen durch Mietzuschüsse gefördert werden. Die
Zentrenmanagerin hat sich als zentrale Ansprechpartnerin für das Thema Leerstand
etabliert. Anfragen von potentiellen neuen Gewerbetreibenden werden gebündelt
bearbeitet und an interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer beziehungsweise
Hausverwaltungen weitergeleitet.
Durch die Unterstützung des Zentrenmanagements kann die Interessengemeinschaft
der Friedrichstraße Feste auf dem Kirchplatz und in der Friedrichstraße veranstalten.
Die Feste dienen unter anderem dazu, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken
und einen positiven Ausblick auf die Entwicklung der Friedrichstraße zu geben.
Frage 3:
Welche dieser Erfolge können im Falle des Auslaufens des Förderprogramms
verstetigt werden?
Antwort:
Es wird angestrebt, dass die Interessengemeinschaft der Friedrichstraße einige der
Aufgaben des Zentrenmanagements langfristig übernehmen kann. Ob erfolgreiche
Formate wie Sprechstunden, Veranstaltungen für Immobilieneigentümer und
Gewerbetreibende sowie Feste fortgeführt werden können, hängt vom
ehrenamtlichen Engagement der Akteurinnen und Akteure vor Ort ab. Um die
bürgerschaftliche Arbeit zu stärken, unterstützt das Zentrenmanagement beim
Ausbau der Mitgliederbasis der Interessensgemeinschaft. So können die finanziellen
und personellen Ressourcen für Aktivitäten wie beispielsweise Veranstaltungen und
Feste geschaffen werden. Es ist allerdings abzusehen, dass die
Interessengemeinschaft nicht die Intensität der Arbeit der Zentrenmanagerin
ersetzen kann. Es ist derzeit noch offen, ob und in welchem Umfang Mittel für eine
Fortführung des Zentrenmanagements bereitgestellt werden können. Die Bedeutung
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dieser Arbeit für die weitere Entwicklung der Friedrichstraße ist dabei jedoch bekannt
und wird in die weiteren Überlegungen einbezogen.
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