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BV7/055/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 10.03.2025
FDP-Fraktion
Bezirksvertretung 7
An
Bezirksbürgermeisterin
Stadtbezirk 7
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 25.03.2025
Betrifft:
Verbesserungen Tunnel Staufenplatz
- Anfrage der FDP-Fraktion -
Die FDP-Fraktion bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender
Fragen:
1. Welche Maßnahmen sind im Zusammenhang mit der Ferti gstellung der
Fahrradstraße Gutenbergstraße / Limburgstraße für den Tunnel am
Staufenplatz geplant, um diesen für Fußgänger und Radfahrer sicherer zu
machen?
2. Welche Ideen gibt es, die verunreinigten Wände dauerhaft vor
Vandalismus zu schützen?
Sachdarstellung:
Der Tunnel, der die beiden Straßen am Staufenplatz miteinander verbindet wird
immer wieder als zu dunkel und so genannter Angstraum empfunden. Dazu
kommen die beschmierten und verunreinigten Wände, die dieses Gefühl
natürlich noch verstärken. Hier sollte im Rahmen der neuen Fahrradstraßen
zwingend auch der Tunnel entsprechend hergerichtet werden, um diesen
Zustand deutlich und dauerhaft zu verbessern.
gez.:
André Kiel Julian Deterding
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
8.1
Anlage 1 zu Vorlage BV7/055/2025
Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 04.11.2025
Verbesserungen Tunnel Staufenplatz
Anfrage der FDP-Fraktion
Frage 1:
Welche Maßnahmen sind im Zusammenhang mit der Ferti gstellung der Fahrradstraße
Gutenbergstraße / Limburgstraße für den Tunnel am Staufenplatz geplant, um diesen
für Fußgänger und Radfahrer sicherer zu machen?
Antwort:
Im Rahmen der Fertigstellung der Fahrradstraße Gute nbergstraße / Limburgstraße
wird die Unterführung am Staufenplatz so gestaltet, dass ein separater Zweirichtungs-
radweg mit einer Breite von 2,50 m sowie ein etwa 2,50 m breiter Gehweg einschließ-
lich taktilen Elementen entstehen. Zur besseren Orientierung und Trennung sind der
Radweg mit rotem Pflaster und Fahrradpiktogrammen g ekennzeichnet, zusätzlich
sorgt die taktile Trennung für mehr Sicherheit. Außerdem wird auf der Limburgstraße
eine Überquerungshilfe für Fußgänger eingerichtet, um den Zugang zur Unterführung
zu verbessern.
Die Beleuchtung der Unterführung erfolgt indirekt durch die vollflächige westliche Glas-
bausteinwand. Die Leuchten sind hinter der Glasbausteinwand montiert und so gegen
direkte Manipulation durch Dritte geschützt. Grundsätzlich ist die Unterführung als
verkehrssicher beleuchtet einzustufen. Die Leuchten sind auf LED umgerüstet. Die
Glasbausteinwand wird regelmäßig beschmiert und bek lebt, so dass in der Zeit bis zur
Reinigung durch das Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau auch die Beleuch-
tung in den betroffenen Bereichen eingeschränkt ist. Die Zufahrtsrampen werden
durch die umliegenden Straßenleuchten ausgeleuchtet.
Zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls und der Verkehrssicherheit (Konflikte zwischen
Radfahrern und Fußgänger) kann auch ein über das erhöhte Beleuchtungsniveau bei-
tragen.
Die Verwaltung greift daher den Vorschlag der Bezirksvertretung zur Erhöhung der
Sicherheit bezogen auf die Beleuchtung auf und beauftragt die Stadtwerke Düsseldorf
AG als Vertragspartner „Öffentliche Beleuchtung", mit der Prüfung und Planung zur
Optimierung der Beleuchtung der Unterführungsanlage (Zufahrtsrampen / Treppe und
die eigentliche Unterführung). Planungsvorgabe ist hierbei eine bedarfsgerechte, zeit-
abhängige Steuerung des Beleuchtungsniveaus um auch die Belange Ökologie und
Ökonomie abzubilden.
Ergebnisabhängig erfolgt die Umsetzung voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2025.
Frage 2:
Welche Ideen gibt es, die verunreinigten Wände dauerhaft vor Vandalismus zu
schützen?
Antwort:
Das Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau teilt hierzu mit:
Im Rahmen der regelmäßigen Bauwerkskontrollen werde n unter anderem auch die
Wände der Passage begutachtet und die Entfernung vo n volksverhetzenden, rassisti-
schen, sexistischen oder anderer diskriminierender Verunreinigungen veranlasst. Dar-
über hinaus werden Graffiti auf den Glasbausteinen, welche die Lichtverhältnisse in
der Unterführung signifikant beeinträchtigen, beseitigt.
Bauliche Veränderungen an den Wänden der Unterführu ng Staufenplatz sind aktuell
nicht vorgesehen, da diese das Besprühen mit Graffiti nicht verhindern.