Änderungsantrag der SPD-Ratsfraktion zum Antrag RAT/035/2024
Worum es geht
Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.
Aus „Antrag“
Der Rat beauftragt die Verwaltung, ein städtisches Förderprogramm „Fair -Miete“ für bezahlbare Mietwohnungen im Austausch mit Akteurinne n und Akteuren aus der gemeinwohlorientierten Wohnungswirtschaft , u.a. den Genossenschaften und den städtischen Töchtern beispielsweise den Vertreterinnen und Vertretern in der Wohnbaukommission , zu prüfen. Dieses Förderprogramm soll sich ausschließlich an städtische Tochtergesellschaften, Genossenschaften sowie weitere gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen richten, die auf städtischen Flächen und solchen, die bei städtischen Tochterunternehmen eingelegt werden sollen, Wohnraum schaffen. Damit kommt es bei der im Düsseldorfer Baulandmodell geregelten Entwicklung städtischer Grundstücke zur Anwendung. Bei der Prüfung soll evaluiert werden, welche Miethöhen durch das Förderprogramm erzielt werden können und es sollen Aussagen über einen Bindungs - und Steig erungsrahmen dieser Mieten getroffen werden.
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Die private Wohnungswirtschaft hält sich beim Neubau zurück oder realisiert nur teure Wohnungen, die sich Menschen mit normalem Einkommen nicht mehr leisten können.
Deswegen hat die Düsseldorfer SPD die Idee einer Wohnbauoffensive entwickelt , der sich Oberbürgermeister Dr. Keller angeschlossen hat. Um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sollen städtische Töchter und Genossenschaften bzw. andere gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen 8.000 neue Wohnungen auf städtischen Grundstücken bauen. Im Düsseldorfer Baulandmodell sind hierfür Quoten festgelegt worden. Mit 60% gefördertem Wohnraum entstehen Wohnungen, die für knapp die Hälfte der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zur Verfügung stehen werden. Dazu kommen noch besondere, auch vom Land NRW geförderte Wohnformen. Für diejenigen, die oberhalb der definierten Einkommensgrenze liegen, aber trotzdem zur Mitte der Stadtgesellschaft gehören, soll ebenfalls bezahlbarer Wohnraum entstehen. Zu diesem Zweck wurde eine Deckelung des Preises na ch Lage und Quartier festgeschrieben. Diese wurde aber nicht näher definiert. Erste Beispiele zeigten, dass hier Mieten in Höhe von 13,50 EUR/m² auf städtischen Grundstücken aufgerufen werden. Dies stellt das Ziel 100% bezahlbaren Wohnraum zu schaffen in F rage. Wohnen für die Mitte funktioniert nur mit Preisen, dies sich die Mitte der Gesellschaft auch leisten kann.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 21. Februar 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
Beratungsweg
Rat
Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/061/2024