Antrag Aktenzeichen BV4/137/2026

Umsetzung von Wildblumenwiesen anstelle von intensiv gepflegten Rasenflächen im Stadtbezirk 4, Antrag der AfD-Fraktion

Ein Vorschlag einer Fraktion an den Rat, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Pariser Straße 41 · Stadtbezirk 4 (Oberkassel)örtlicher Bezug 1Dokument 25. August 2026veröffentlicht

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zur Sitzung der Bezirksvertretung 4 am 07.10.2026 Betrifft: Umsetzung von Wildblumenwiesen anstelle von intensiv gepflegten Rasenflächen im Stadtbezirk 4, Antrag der AfD-Fraktion Antrag: Wir bitten die Bezirksvertretung 4, folgendes zu beschließen: Die Bezirksvertretung 4 bittet die Verwaltung zu prüfen, welche kommunalen Rasenflächen im Stadtbezirk dauerhaft in artenreiche Blumenwiesen oder Blühstreifen umgewandelt werden können, und der Bezirksvertretung ein entsprechendes Konzept inklusive Kosten- planung vorzulegen.

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BV4/137/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 25.08.2026 AfD-Fraktion der Bezirksvertretung 4 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 4 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 4 am 07.10.2026 Betrifft: Umsetzung von Wildblumenwiesen anstelle von intensiv gepflegten Rasenflächen im Stadtbezirk 4, Antrag der AfD-Fraktion Antrag: Wir bitten die Bezirksvertretung 4, folgendes zu beschließen: Die Bezirksvertretung 4 bittet die Verwaltung zu prüfen, welche kommunalen Rasenflächen im Stadtbezirk dauerhaft in artenreiche Blumenwiesen oder Blühstreifen umgewandelt werden können, und der Bezirksvertretung ein entsprechendes Konzept inklusive Kosten- planung vorzulegen. Begründung: Die herkömmliche Pflege von städtischem Begleitgrün durch intensives, regelmäßiges Mähen und u. U. künstliche Bewässerung bindet erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen der Stadt. Gleichzeitig bieten monotone Rasenflächen kaum Nahrung oder Lebensraum für die heimische Tierwelt. Internationale Best-Practice-Beispiele wie die britische Stadt Rotherham sowie zahlreiche deutsche Großstädte - darunter Köln mit dem Projekt „Stadtwiesen statt Rasen", Berlin, München, Hamburg und das Städtebündnis Frankfurt, Hannover und Dessau-Roßlau - haben gezeigt, dass die großflächige Aussaat von Wildblumen die kommunalen Pflegekosten drastisch senken kann. Auch im Stadtbezirk 1 gibt es mit der Collenbachstraße bereits ein konkretes Beispiel, an dem die Vorteile einer naturnäheren Gestaltung des städtischen Grüns sichtbar werden. Die dort bereits vorhandene Wildblumenfläche zeigt, dass eine solche Umwandlung auch unter den örtlichen Bedingungen praktikabel ist und zu einer ökologischen sowie optischen Aufwertung des Straßenraums beitragen kann. Da Wildblumenwiesen, im Gegensatz zu Rasen, nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden müssen und in der Regel keine zusätzliche Bewässerung benötigen, amortisieren sich die anfänglichen Kosten für Saatgut und Bodenvorbereitung bereits nach wenigen Jahren. Neben diesem massiven ökonomischen Vorteil leistet die Umwandlung einen messbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Stadtbezirk 4, indem sie gezielt die Förderung der Biodiversität vorantreibt. Wildblumenwiesen bieten Bienen, Schmetterlingen und Vögeln essenzielle Nahrungsquellen sowie Lebens- und Rückzugsräume, die auf sterilen Rasenflächen fehlen. Zudem sorgt die Maßnahme für eine deutlich höhere Klimaresilienz des städtischen Grüns: Durch tiefreichende Wurzelsysteme können viele Wildpflanzen sommerliche Trockenphasen besser überstehen, die Bodenstruktur verbessern und zur Versickerung von Regenwasser beitragen. Nicht zuletzt profitiert der Bezirk von einer optischen Aufwertung des Wohnumfeldes, da lebendige, blühende Flächen das Stadtbild verschönern und zu einem attraktiveren und lebenswerten Umfeld beitragen Dabei soll insbesondere geprüft werden: 1.Prüfung, welche städtischen Rasenflächen im Stadtbezirk 4 aufgrund ihrer Lage, Größe und bisherigen Nutzung primär für eine Umwandlung in ökologisch wertvolle Wildblumenwiesen geeignet sind. 2.Prüfung des langfristigen finanziellen Einsparpotenzials bei den Pflege- und Bewässerungskosten durch die Umstellung geeigneter Flächen auf einen extensiven Pflegezyklus mit einem Mähaufwand von nur ein- bis zweimal pro Jahr. 3.Prüfung der Möglichkeiten für eine schrittweise Umwandlung geeigneter Flächen in artenreiche Wildblumenwiesen sowie der hierfür erforderlichen personellen, finanziellen und organisatorischen Ressourcen und ersten Umsetzungsschritte. Bspl. Bilder Collenbachstraße: Seite 2 Seite 3 Seite 4

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV4/137/2026