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RAT/461/2024
X öffentlich nicht öffentlich
Bericht
Betrifft:
Bericht aus der Kleinen Kommission Stadtbahnbau U 81
Fachbereich:
05/0 - Dezernat für Mobilität und Umwelt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Jochen Kral
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Rat 12.12.2024 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Die Kleine Kommission Stadtbahn U81 trat am 22.11.2024 zu ihrer 32. Sitzung
zusammen.
In der Sitzung wurde der Sachstand des Projektes U81 - 1. BA und der Bauarbeiten
vorgestellt. Des Weiteren wurde der Stand des Zuwendungsverfahrens, der Planung
und der Ausschreibungen vorgestellt. Schließlich wurde über den Stand der
Planungen zu den Bauabschnitten 2, 3 und 4 berichtet.
Bis dato wurden Zuwendungen in Höhe von 137 Mio EUR abgerufen.
Aktuell erfolgt die Erstellung des Änderungsantrages für den Zuwendungsgeber.
Zum Zeitpunkt der 32. Sitzung sind bereits 38 von 43 Vergabeeinheiten des
betriebstechnischen und architektonischen Ausbaus ausgeschrieben und 30 Vergaben
durch eine Beauftragung abgeschlossen. In der Gesamtbetrachtung der Kosten
bewegen sich die Vergaben in dem durch den Zweiten Änderungsbeschluss
vorgegebenen Rahmen.
Die Rohbauarbeiten sind bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Der Umbau
Haltestelle Freiligrathplatz wird fortgesetzt. Die Ausbauarbeiten der technischen
Ausrüstung und des architektonischen Ausbaus im Bereich des U -Bahnhofes Terminal
wurden fortgesetzt.
Bereits in der 29. Sitzung am 09.04.2024 wurde auf Fehler in der
Ausführungsplanung
des Gewerkes VE 665 (Niederspannung) hingewiesen. Die Kabeldimensionierung und
damit der Kabelzug verzögern sich erheblich. Die Rheinbahn hat sich mit einem
weiteren Planungsunternehmen verstärkt, das bereits bei der Wehrhahn -Linie
eingesetzt war, um die Ausführungspläne zu überarbeiten.
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Die für Ende November angekündigten, von der Rheinbahn genehmigten,
Ausführungspläne liegen noch nicht vor.
Erst nach Vorliegen dieser Ausführungspläne kann der Terminplan fortgeschrieben
und auch über Beschleunigungsmaßnahmen entschieden werden. Derzeit ist noch
keine valide Prognose zur Bauzeitverschiebungen möglich.
Das Gewerk VE 665 Niederspannung ist für die gesamten Ausbauarbeiten von
zentraler Bedeutung, so dass durch die Probleme dort der Termin der finalen
Inbetriebnahme weiterhin stark gefährdet ist.
Alle zum jetzigen Zeitpunkt prognostizierbaren Kostensteigerungen und derzeit zu
erwartenden Mehrkosten bis zum Bauende bewegen sich unterhalb der mit dem
zweiten AuF-Änderungsbeschluss in der Ratssitzung am 15.12.2022 beschlossenen
Gesamtkosten in Höhe von 336,3 Mio. EUR brutto.
Zum 2. Bauabschnitt der U81 wurde berichtet, dass die für die Gremiensitzung am
28.11.2024 gebildete Fachkommission im Rahmen der Gestaltungsuntersuchung zu
den eingereichten Entwürfen eine Entscheidung treffen wird.
Zum 3. Bauabschnitt wurde berichtet, dass die Ausschreibung der
Machbarkeitsuntersuchung erfolgt ist und mit einer Vergabe in diesem Jahr
gerechnet wird. Die Alternativen werden anschließend anhand einer überschlägigen
Nutzen-Kosten-Untersuchung bewertet. Die EU-weite Vergabe von
Planungsleistungen erfolgt erst nach Auswertung der Machbarkeitsuntersuchung.
Zum 4. Bauabschnitt wurde über die Durchführung d er Machbarkeitsuntersuchung
berichtet. In Phase 2 werden zwei Vorzugsvarianten in Form einer technischen
Machbarkeit ausgearbeitet. Es wurde mit der vertieften technischen Machbarkeit und
Nutzen-Kosten-Untersuchung der Oberflächenlösung begonnen.
Jochen Kral
Beigeordneter