Beschlussvorlage Aktenzeichen OVA/057/2026

Radverkehrsmaßnahme Grafenberger Allee zwischen den Knotenpunkten Hans-Sachs-Straße / Cranachstraße und Sohnstraße / Lichtstraße in Fahrtrichtung Lichtstraße

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Hans-Sachs-Straße · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 3Dokumente 22. April 2026veröffentlicht

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschließt den Ausbau der
  • Straßen maßgebend. Gemäß den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010)
  • Empfehlungen werden im weiteren Planungsprozess abgewogen und – sofern

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00586891.pdf Published Time: 2026-05-22T06:37:00.000Z Number of Pages: 4 Markdown Content: OVA/057/2026 ## X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage ## Betrifft: ## Radverkehrsmaßnahme Grafenberger Allee zwischen den Knotenpunkten Hans-Sachs- ## Straße / Cranachstraße und Sohnstraße / Lichtstraße in Fahrtrichtung Lichtstraße

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Title: Ö URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00586891.pdf Published Time: 2026-05-22T06:37:00.000Z Number of Pages: 4 Markdown Content: OVA/057/2026 ## X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage ## Betrifft: ## Radverkehrsmaßnahme Grafenberger Allee zwischen den Knotenpunkten Hans-Sachs- ## Straße / Cranachstraße und Sohnstraße / Lichtstraße in Fahrtrichtung Lichtstraße ## Fachbereich : ## 66 - Amt für Verkehrsmanagement ## Dezernentin / Dezernent: ## Beigeordnete Cornelia Zuschke ## Beratungsfolge: ## Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität ## Bezirksvertretung 2 09.06.2026 Anhörung ## Ordnungs- und ## Verkehrsausschuss 24.06.2026 Entscheidung ## Beschlussdarstellung: Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beschließt den Ausbau der Radverkehrsanlagen auf der Grafenberger Allee zwischen den Knotenpunkten Hans- Sachs-Straße / Cranachstraße und Sohnstraße / Lichtstraße in Fahtrichtung Lichtstraße. ## Sachdarstellung: Anlass der Planung und vorhandener Zustand Die Grafenberger Allee ist Bestandteil des Radhauptnetzes der Landeshauptstadt Düsseldorf und stellt eine bedeutende Ost-West-Verbindung für den Radverkehr dar. Im Zuge des Ausbaus des Radhauptnetzes sollen die bestehenden Radverkehrsanlagen auf der Grafenberger Allee im Abschnitt Hans-Sachs-Straße / Cranachstraße bis zur Sohnstraße / Lichtstraße erneuert und qualitativ verbessert werden. Kurz vor dem Knotenpunkt Cranachstraße / Grafenberger Allee schließt die Maßnahme an die Radleitroute 2 an. Seite 2 Der ursprüngliche Anlass der Planung war der geplante barrierefreie Ausbau der Stadtbahnhaltestelle Engerstraße. Zwischenzeitlich wurde jedoch entschieden, die Haltestelle in den Bereich zwischen Sohnstraße und Ivo-Beucker-Straße zu verlegen, um eine bessere Umsteigesituation ziwschen Stadt- und Straßenbahn zu erzielen. Die Verlegung der Haltestelle ist erst für den Zeitraum nach 2030 vorgesehen. Aufgrund des schlechten Zustands des südlichen Seitenraums besteht ein dringender Handlungsbedarf, so dass die bereits begonnene Radverkehrsplanung fortgesetzt und vor der Verlgung der Haltestelle realisiert werden soll. Die Grafenberger Allee ist eine vierstreifige Hauptverkehrsstraße. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt im Planungsabschnitt 50 km/h. Die Verkehrsbelastung liegt in der Spitzenstunde bei rund 800 Kraftfahrzeugen (15:30 - 16:30 Uhr). Auf den jeweils linken Fahrstreifen verläuft der Bahnkörper der Stadtbahnlinien (U72, U73 und U83), teilweise als ÖPNV-Sonderfahrstreifen. Auf dem betreffenden Straßenabschnitt verkehren pro Stunde 15 Stadtbahnen je Richtung. Ergänzend wird der Abschnitt an Wochenendnächten durch die Nachtbuslinien NE2, NE4 und NE5 bedient. Insgesamt befinden sich in Fahrtrichtung Lichtstraße ca. 23 Kfz-Stellplätze in baulichen Parkbuchten zwischen Baumscheiben angrenzend zur Fahrbahn. Insbesondere der Seitenraum in Fahrtrichtung Lichtstraße weist erhebliche Mängel auf. Der vorhandene Radweg mit einer Breite von ca. 1,20 m wird lediglich durch Markierungen gekennzeichnet. Eine bauliche Trennung sowie eine farbliche Absetzung gegenüber dem Gehweg fehlen. Taktile Elemente zur eindeutigen Abgrenzung zum Gehweg sind nicht vorhanden. Darüber hinaus führen Wurzelschäden sowie Ausbesserungen mit Kaltasphalt zu Beeinträchtigungen. Planung Der Radweg auf der Südseite der Grafenberger Allee zwischen der Hans-Sachs- Straße / Cranachstraße und der Sohnstraße / Lichtstraße wird grundlegend erneuert und weiterhin im Seitenraum geführt. Der betreffende Straßenabschnitt besitzt zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Der jeweils linke Fahrstreifen ist teilweise als ÖPNV-Sonderfahrstreifen angelegt, sodass dem Kfz-Verkehr durchgehend nur ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es vorgehsehen, die Stadtbahn zukünftig auf einem besonderen begrünten Bahnkörper in der Fahrbahnmitte zu führen. Aufgrund der Bedeutung der Grafenberger Allee als ÖPNV-Hauptachse wird von einem Fahrstreifenentfall zu Gunsten des Radverkehrs abgesehen. Da nur jeweils ein Fahrstreifen für den Kfz- Verkehr durchgehend befahrbar ist, sind die Belastungsbereiche für zweistreifige Straßen maßgebend. Gemäß den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) liegt der Belastungsbereich bei 800 Kfz in der Spitzenstunde und einer zulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h zwischen 2 und 3. Die erhobenen Verkehrszahlen aus 2020 stehen noch unter dem Einfluss der COVID-19-Pandemie. Daher ist eine höhere Belastung anzunehmen. Demnach ist der Belastungsbereich 3 maßgebend, bei dem eine Trennung des Radverkehrs vom Kfz-Verkehr erforderlich ist. Aus den genannten Gründen verbleibt daher die Führung des Radverkehrs im Seitenraum auf einem Radweg. Die Gesamtbreite des südlichen Seitenraums in Fahrtrichtung Lichstraße beträgt ca. 6,00 m, wovon etwa 2,00 m auf Baumscheiben und Parkbuchten entfallen. Für den Geh- und Radweg stehen ca. 4,00 m zur Verfügung. Die Gehwegbreite beträgt, wie im Bestand, 2,00 m. Die vorhandenen Kfz-Stellplätze bleiben erhalten. Zwischen den Parkbuchten und dem Radweg wird ein 0,75 m breiter Sicherheitstrennstreifen eingerichtet. Seite 3 Aufgrund der örtlichen Randbedingungen können die Regelmaße der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) sowie der ERA 2010 im vorliegenden Abschnitt nicht durchgehend eingehalten werden. Der Radweg weist eine durchschnittliche Breite von ca. 1,25 m auf, variiert jedoch punktuell zwischen 1,18 m und 2,00 m. Ab Höhe Hausnummer 231 beträgt die Radwegbreite bis zum Wartebereich der Haltestelle Engerstraße ca. 1,25 m. Da die Verlegung der Haltestelle erst für einen Zeitraum nach 2030 vorgesehen ist, bleibt der Wartebereich einschließlich des angrenzenden Radwegs im Rahmen der Umsetzung dieser Maßnahme in dem heutigen Zustand erhalten. Nach der Verlegung der Haltestelle wird der Radweg innerhalb des Wartebereichs bis zur Hausnummer 257 auf 1,65 m verbreitert. Zwischen den Hausnummern 257 und 269 reduziert sich die Breite wieder auf ca. 1,25 m. Ab Höhe Hausnummer 269 wird eine Radwegbreite von 2,00 m erzielt. Die Maßnahme endet am Knotenpunkt Lichtstraße / Grafenberger Allee. Der Radweg wird rot gepflastert und die taktilen Elemente verlaufen zwischen dem Geh- und Radweg. Der 0,75 m breite Sicherheitstrennstreifen zwischen dem Radweg und den Kfz-Stellplätzen wird baulich ebenfalls in Pflasterbauweise hergestellt. Im Bereich der Baumscheiben entfällt der Sicherheitstrennstreifen. Stattdessen können die Baumscheiben bis zum Sicherheitstrennstreifen vergrößert werden. Dadurch verbessern sich die Bodenbedingungen für die Wurzeln der Bäume und die Wahrscheinlichkeit von Wurzelschäden verringert sich. Am Knotenpunkt Lindenstraße / Grafenberger Allee wird der Radverkehr in Fahrtrichtung Lichtstraße geradeaus ohne Mittelinsel geführt. Inwiefern die Mittelinsel für den Fußverkehr gemäß des Bestands bestehen bleibt, klärt sich im weiteren Planungsprozess. Zusätzlich wird im Bereich der Lindenstraße 261 eine Rampe hergestellt, um das Linksabbiegen für den Radverkehr aus der Lindenstraße in die Grafenberger Allee auf der Fahrbahn zu ermöglichen. Hierfür entfallen drei Kfz- Stellplätze. Eine Aufleitung auf den Radweg der Nordseite in Fahtrichtung Cranachstraße wird zunächst provisorisch hergestellt und im Zuge des späteren Ausbaus der Nordseite angepasst. An der CMD-Mobilitätsstation „Engerstraße“ sowie an der Einmündung Engerstraße sind der Geh- und Radweg bereits barrierefrei ausgebaut und der Seitenraum befindet sich in einem entsprechend guten Zustand. Daher sind diese Bereiche nicht Teil dieser Maßnahme. Der Geh- und Radweg der Maßnahme endet am Knotenpunkt Grafenberger Allee / Lichtstraße. Der Knotenpunkt wird im Rahmen des barrierefreien Haltestellenausbaus und der Verlegung der Haltestelle neu gestaltet. Vor der Hausnummer 250 der Grafenberger Allee wurde erst 2024 ein 3 cm Bord nach dem alten Standard errichtet. Daher wird sich der Gestaltungsstandard des gegenüberliegenden Bords an der getrennten Fuß- und Radverkehrsfurt hiernach richten. Dies gilt ebenso für das Bord der getrennten Fuß- und Radverkehrsfurt über die Lichtstraße. Wo ein beidseitig gleicher Standard hergstellt werden kann und es baulich möglich ist, werden differenzierte Bordhöhen geplant. Die Planung wurde am 15.12.2025 dem Runden Tische Verkehr vorgestellt. Seitens des Gremiums wird eine Führung des Radverkehrs auf Fahrbahnniveau angeregt. Aufgrund der damit verbundenen Einschränkungen der wichtigen ÖPNV-Hauptachse wird hiervon seitens der Verwaltung abgesehen. Alternativ wird eine möglichst große Verbreiterung der Flächen für den Fuß- und Radverkehrs präferiert. Dies ist jedoch nur mit einem entsprechend großen Eingriff in den Parkraum und Baumbestand möglich, so dass die Verwaltung hiervon absieht. Seite 4 Die Kleine Kommission Radverkehr wurde am 05.05.2026 angehört. Deren Empfehlungen werden im weiteren Planungsprozess abgewogen und – sofern möglich – berücksichtigt. Perspektivisch ist es vorgesehen, im betreffenden Abschnitt auf der Nordseite in Fahrtrichtung Hans-Sachs-Straße ebenfalls die Radverkehrsanlagen auszubauen. Finanzierung Die Kosten für die Südseite werden auf rund 550.000 Euro geschätzt und aus der Radverkehrspauschale des Fachamtes finanziert. Umsetzung Die Umsetzung wird für Ende 2027 angestrebt. ## Anlagen: ## Anlage 1 - Übersichtsplan ## Anlage 2 - Planabschnitt 1 bis 3
Anlage 1 - Übersichtsplan als Text anzeigen
Title: 00587565.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587565.pdf Published Time: Thu, 21 May 2026 11:48:06 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content:
Anlage 2 - Planabschnitt 1 bis 3 als Text anzeigen
Title: 00587566.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00587566.pdf Published Time: Thu, 21 May 2026 11:48:10 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: W > W WWWW W WWWWWWG 195 199 172 192 193 194 191 196 197 198 ## Gemarkung Flingern Flur 22 Grafenberger Allee L 392 III VI VII VI VI VI VI VI I > 11243 231 231 44233 239 235 241 237 L > 0,75 > 1,28 2,00 > 0,75 > 1,28 2,00 > 0,75 > 1,23 2,00 > Ausbaugrenze H > WWWWWWWWWWWGH 199 200 234 161 231 232 233 201 202 ## G ma kung Flingern L 392 Lindenstraße VI VI VVVIVI VVVIV II > 245 243 247 265 249 249 533267 267 L VV > 263 261 226 0,75 > 1,18 2,01 > 2,00 1,65 2,35 > Ausbaugrenze 2,00 Ausbau nach Verlegung der Haltestelle Engerstraße > 2,30 1,65 2,00 2,17 3,50 > 2,50 1,60 W GGWWW W WWWWWWWWW 234 99 100 105 114 115 116 117 98 89 262 264 ## Gemarkung Flingern Flur 9 Grafenberger Allee L 392 Engerstraße IVII VII IV VII VVII VII IV > 259 261 2 a 2 a 257 257 211271 271 269 533 > Lichtstraße L

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen OVA/057/2026