Bezirksvertretung Informationsvorlage Aktenzeichen BV3/024/2024

Ersatzflächen suchen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Hammer Dorfstraße 44b · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 18. Juni 2024veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus der Sachdarstellung

Die Bezirksvertretung 3 hat in ihrer Sitzung am 19.09.2023 folgenden Beschluss gefasst: 1. Die Verwaltung soll, unter Einbeziehung des AK Streetwork, kurzfristig prüfen, welche städtischen oder privaten Flächen im Stadtbezirk 3 in der Nähe des Worringer Platzes geeignet sind – dauerhaft oder temporär – für eine Entlastung auf dem Worringer Platz zu sorgen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. Juni 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00512809.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00512809.pdf Published Time: Tue, 18 Jun 2024 13:14:56 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV3/024/2024 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Ersatzflächen suchen Amt / Institut: Bezirksverwaltungsstelle 3 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 3 23.04.2024 Kenntnisnahme Die Bezirksvertretung 3 hat in ihrer Sitzung am 19.09.2023 folgenden Beschluss gefasst: 1. Die Verwaltung soll, unter Einbeziehung des AK Streetwork, kurzfristig prüfen, welche städtischen oder privaten Flächen im Stadtbezirk 3 in der Nähe des Worringer Platzes geeignet sind – dauerhaft oder temporär – für eine Entlastung auf dem Worringer Platz zu sorgen. 2. Die Verwaltung soll der Bezirksvertretung 3 die Ergebnisse der Prüfung für jede Fläch e unter Nennung der Gründe dafür oder dagegen vorstellen, auch für die Flächen, die bereits in den letzten zwei Jahren geprüft wurden. 3. Die Verwaltung soll prüfen, ob es für die Menschen, die in den slumähnlichen Barracken und Zelten auf dem Grand Central -Areal hausen, menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten und Hilfsangebote gibt, wie es seinerzeit auch mit den Menschen auf dem Bahngelände an der Mindener Straße hervorragend funktioniert hat. Dies sollte vor dem Bezug der 141 Wohnungen am 1. November 2 023 passieren, um dort von Beginn an für Wohnverhältnisse zu sorgen, die auch familiengeeignet sind. Zum oben genannten Beschluss bezieht die Verwaltung wie folgt Stellung: Zu 1: Das Gesundheitsamt ist mit dem Suchthilfekoordinator Mitglied im AK Stree twork und auf diesem Wege bereits fachlich eingebunden. Seite 2 Zu 2: Im Rahmen des Runden Tisches des KPR im Stadtbezirk 1 wurde in der Vergangenheit eine Teilfläche (66 ist grundstücksverwaltendes Amt) an der Kölner Strasse hinter dem Gesundheitsamt ins Ges präch gebracht. Diese Teilfläche wurde zuletzt in der VK am 12.09.23 als nicht geeignet für eine Aufenthaltsmöglichkeit für wohnungslose und/oder suchtkranke Menschen festgestellt. Dies aus nachfolgenden Gründen: Der Platz kommt als Aufenthaltsmöglichkeit nicht in Frage. Zum einen handelt es sich aktuell um einen nicht verkehrsfähigen ehemaligen Parkplatz, der grundsätzlich anders ertüchtigt, abgesichert und attraktiv ausgestattet werden müsste, damit überhaupt eine sinnvolle Nutzung denkbar wäre. Zum ande ren soll diese Fläche für den künftigen Gesundheitscampus, der parallel zum Neubau des Technischen Rathauses entstehen soll, bebaut werden. Das Etablieren eines tatsächlich genutzten Platzes mit einer Aufenthaltsqualität und die Bebauung schließen sich geg enseitig aus. Abgesehen davon bestehen Bedenken hinsichtlich der unmittelbaren Nachbarschaft zum Gesundheitsamt und dem angrenzenden Außenbereich einer Kindertagesstätte. Zu 3: Das Gelände Grand Central wurde am 27.11.2023 geräumt. Neben den Ordnungskräften war auch umfangreich Streetwork und die Beratung für Obdachlose des Amtes für Migration und Integration vor Ort, um eine reibungslose Unterbringung vor Ort zu organisieren. Vorbereitet war man auf die Unterbringung von 25 Personen. Der Verw altung wurden im Vorfeld der Räumung bereits 16 Personen genannt, die an einer Unterbringung interessiert sind. Davon waren neun Personen namentlich bekannt. Im Zuge der Räumung hat lediglich eine Person das Unterbringungsangebot angenommen. Alle anderen hatten bereits im Vorfeld das Gelände verlassen, so dass am Tag der Räumung lediglich fünf Personen angetroffen wurden. Insbesondere in den Wintermonaten bieten die verschiedenen Angebote an Notschlafstellen und Tagesaufenthalten, die die sozialen Träger in Kooperation mit der Landeshauptstadt eingerichtet haben, obdachlosen Menschen Schutz. Zusätzlich konzipiert das zuständige Dezernat gemeinsam mit Trägern der Obdachlosenhilfe ein „Winterquartier“ für obdachlose Menschen an der Moskauer Straße 23. Hier s ollen Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße versorgt werden. Die soziale Betreuung und Beratung der Hilfesuchenden stellen die Träger der Obdachlosenhilfe sicher. Neben einer regelmäßigen Sozialbetreuung unterstützen auch der städtische Sozialpsych iatrische Dienst und die Rettungsassistenz das Projekt. Der Zugang zum Winterquartier soll niedrigschwellig gestaltet werden. Das Winterquartier bietet neben insgesamt 78 Schlaf - und Aufenthaltsräumen für die Bewohnerinnen und Bewohner einen Raum zur mediz inischen Behandlung, einen Beratungsraum sowie einen Büroarbeitsplatz für die sozialen Träger. Es ist vorgesehen, das Winterquartier im Laufe des Februars in Betrieb zu nehmen. Zusatz: Es wird auf die Anfrage OVA/026/2024 verwiesen, diese beschäftigt sich ebenfalls mit der Thematik rund um den Worringer Platz

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV3/024/2024