Eingabe nach 24 GO Aktenzeichen ABA/046/2026

Konzept des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V.

Beratung geplant Nächster Termin am 05.11.2026 bei Anregungs- und Beschwerdeausschuss.
5. November 2026nächster Termin 2Dokumente 14. Oktober 2026veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Kurzdarstellung“

Der Vorsitzende des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V. bittet Prüfung und mögliche Umsetzung des vom Verein eingereichten „Konzeptes 2026".

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. Oktober 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · ABA/046/2026

Weitere Unterlagen zum Inhalt

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Konzept JSV_Eingabe

Dateidatum im RIS: 14.10.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 Eingabe nach § 24 GO: Konzept 2026 des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V. Eingabe vom 03.09.2026 Von: JSV Düsseldorf Gesendet: Dienstag, 1. September 2026 05:18 An: lhd.B01-Beschwerdeausschuss <[email protected]> Cc: lhd.52-Sportamt <[email protected]>; Keller, Stephan <[email protected]> Betreff: Anregung gemäß § 24 GO NRW - Prüfung und mögliche Umsetzung des "Konzept 2026" des JSV Düsseldorf e.V. An den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf über den Anregungs- und Beschwerdeausschuss Anregung gemäß § 24 GO NRW Prüfung und mögliche Umsetzung des „Konzept 2026" des Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. Sehr geehrte Damen und Herren, der Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. wendet sich mit einer Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen an den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wir bitten um eine förmliche und inhaltliche Prüfung des vom Verein entwickelten „Konzept 2026 - Unsere Investitionen. Die beste Sporthalle. Das stärkste Team." und um Prüfung der Möglichkeiten seiner praktischen Umsetzung in der Landeshauptstadt Düsseldorf. 1. Ausgangssituation Der Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. leistet seit mehr als 20 Jahren kontinuierliche sportliche, soziale und pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf. Sportlerinnen und Sportler unseres Vereins wurden Westdeutsche Meister und Deutsche Meister sowie Medaillengewinner bei europäischen Wettbewerben. Der Verein wurde mehrfach von der Landeshauptstadt Düsseldorf für seine sportlichen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet und war über mehrere Jahre als offizielles Bundeszentrum im Rahmen des Programms „Integration durch Sport" anerkannt. Das Konzept 2026 beruht damit nicht auf abstrakten Zukunftsvorstellungen, sondern auf mehr als zwanzig Jahren praktischer Erfahrung, einer bestehenden sportlichen Struktur und nachgewiesenen Ergebnissen in der Kinder- und Jugendarbeit. 2. Ziel des Konzept 2026 Ziel des Konzept 2026 ist die Schaffung einer dauerhaft ausgestatteten, spezialisierten Judosporthalle in Düsseldorf, die - einen gleichberechtigten Zugang zum Sport für Kinder ermöglicht, - stabile Trainings- und Entwicklungsbedingungen schafft, - soziale Integration fördert, - Konflikt- und Gewaltprävention unterstützt und - eine nachhaltige Entwicklung des Kinder- und Jugendsports gewährleistet. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die ausschließliche Bereitstellung einer Sportstätte für einen einzelnen Verein. Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 Das Konzept sieht eine gemeinsame Nutzung der Sporthalle durch zwei bis drei Düsseldorfer Judovereine vor. Perspektivisch ist der Aufbau einer gemeinsamen Trainings- und Organisationsstruktur unter dem Arbeitstitel „Judo Team Düsseldorf" vorgesehen. Ziel ist die Bündelung sportlicher Ressourcen, die Verbesserung der Trainingsqualität und die Entwicklung einer leistungsfähigen und wettbewerbsfähigen Struktur, die Düsseldorf auf der Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen und perspektivisch auch bundesweit erfolgreich vertreten kann. 3. Eigeninvestitionen des JSV Düsseldorf Ein wesentlicher Bestandteil des Konzept 2026 ist die Bereitschaft des JSV Düsseldorf, Eigeninvestitionen von bis zu 50.000 Euro in die sportliche Ausstattung und Materialien zu leisten. Der JSV Düsseldorf beantragt keine zusätzliche städtische Finanzierung für die im Konzept vorgesehene Anschaffung der sportlichen Ausstattung. Die erforderliche spezialisierte Sportausstattung und die entsprechenden Materialien ist der Verein bereit, im Rahmen der genannten Eigeninvestitionen selbst zu finanzieren. Hierzu gehören insbesondere eine dauerhaft installierte Tatami-Fläche sowie die für einen qualifizierten Trainingsbetrieb erforderliche Sportausstattung. Darüber hinaus ist der JSV Düsseldorf bereit, vorhandenes Sportequipment bereitzustellen, den Trainingsbetrieb zu organisieren, Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten und im Rahmen seiner Möglichkeiten zur ordnungsgemäßen technischen und organisatorischen Unterhaltung der Sportstätte beizutragen. Gegenstand der vorgeschlagenen Prüfung durch die Landeshauptstadt Düsseldorf ist daher in erster Linie die Möglichkeit der Bereitstellung einer geeigneten bestehenden Sportinfrastruktur sowie die Entwicklung eines tragfähigen organisatorischen Nutzungsmodells, nicht die Finanzierung der sportlichen Ausstattung des Projekts. 4. Nutzung der Sportstätte Das vorgeschlagene Modell beschränkt sich nicht auf den Trainingsbetrieb in den Abendstunden. In den Vormittags- und Mittagsstunden kann die Sportstätte insbesondere genutzt werden für - Schulsport, - koordinative und motorische Trainingsangebote, - kommunale Sport- und Sozialprojekte sowie - Integrations- und Präventionsprogramme. Eine dauerhaft ausgestattete Judosporthalle kann damit über den gesamten Tagesverlauf für unterschiedliche sportliche, pädagogische und soziale Zwecke sinnvoll genutzt werden. 5. Varianten der Umsetzung Der JSV Düsseldorf verbindet die Umsetzung des Konzept 2026 bewusst nicht ausschließlich mit einer bestimmten Sportstätte. Das Konzept sieht drei mögliche Varianten vor: 1. Sporthalle im Sportpark Niederheid, Paul-Thomas-Straße 35, 40589 Düsseldorf 2. Sporthalle Karweg 24 3. Alternative Sporthalle - eine andere geeignete Sportstätte, die von der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgeschlagen werden kann, gegebenenfalls zur gemeinsamen Nutzung durch zwei bis drei Judovereine. Für den JSV Düsseldorf sieht das Konzept folgenden Mindestumfang an Trainingszeiten vor: Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16:00 bis 22:00 Uhr sowie, sofern möglich, einen Wochenendtag zur Durchführung von Wettkämpfen, sportlichen Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten. Die verbleibenden Hallenzeiten können im Rahmen eines abgestimmten Nutzungsplans weiteren beteiligten Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 6. Anregung des JSV Düsseldorf Vor diesem Hintergrund bittet der JSV Düsseldorf um eine förmliche und inhaltliche Prüfung des Konzept 2026 und insbesondere um Prüfung folgender Fragen: 1. Kann das vorgeschlagene Modell einer dauerhaft ausgestatteten spezialisierten Judosporthalle unter Nutzung der bestehenden Sportinfrastruktur der Landeshauptstadt Düsseldorf umgesetzt werden? 2. Welche der im Konzept vorgesehenen Varianten - Sportpark Niederheid, Karweg 24 oder eine andere geeignete Sportstätte - kommt für eine Umsetzung des Projekts in Betracht? 3. Unter welchen sportfachlichen, organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen ist die Umsetzung dieses Modells möglich? 4. Besteht die Möglichkeit, auf dieser Grundlage ein gemeinsames Nutzungsmodell für zwei bis drei Judovereine zu entwickeln und perspektivisch die Struktur „Judo Team Düsseldorf" aufzubauen? 5. In welcher Weise können bei der Prüfung des Projekts die Eigeninvestitionen des JSV Düsseldorf von bis zu 50.000 Euro, die vorhandene Sportausstattung, die mehr als zwanzigjährige Erfahrung des Vereins sowie seine nachgewiesenen sportlichen und sozialen Leistungen berücksichtigt werden? 6. Sollten sowohl der Sportpark Niederheid als auch die Sporthalle Karweg 24 aus objektiven Gründen für die Umsetzung des Konzept 2026 nicht in Betracht kommen, steht eine andere geeignete Sportstätte zur Verfügung, die seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf als Alternative in die weitere Prüfung einbezogen werden kann? 7. Ziel dieser Anregung Der JSV Düsseldorf macht nicht geltend, dass sich aus dieser Anregung ein uneingeschränkter Rechtsanspruch des Vereins auf die Bereitstellung einer bestimmten Sportstätte ergibt. Wir halten es jedoch für sachlich gerechtfertigt, dass ein konkret ausgearbeitetes sportliches Entwicklungskonzept, das auf mehr als zwanzig Jahren Vereinsarbeit, nachgewiesenen sportlichen Erfolgen und der Bereitschaft zu erheblichen Eigeninvestitionen beruht, objektiv und inhaltlich durch die Landeshauptstadt Düsseldorf geprüft und beraten wird. Es geht hierbei nicht ausschließlich um die Interessen eines einzelnen Sportvereins. Das vorgeschlagene Modell verbindet die gemeinsame Nutzung einer Sportinfrastruktur durch mehrere Judovereine mit Kinder- und Jugendarbeit, der möglichen Nutzung durch Schulen und kommunale Programme, Integrations- und Präventionsarbeit sowie der Perspektive, eine leistungsfähige sportliche Struktur für Düsseldorf zu entwickeln. Der JSV Düsseldorf bittet daher darum, die Prüfung nicht auf die Frage zu beschränken, ob eine rechtliche Verpflichtung zur Bereitstellung einer bestimmten Sporthalle besteht. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen das vorgelegte Konzept im Interesse des Kinder- und Jugendsports in Düsseldorf praktisch umgesetzt werden kann. Sollte eine Umsetzung des Konzept 2026 an den beiden konkret benannten Standorten nicht möglich sein, bitten wir um Mitteilung der wesentlichen objektiven sportfachlichen, organisatorischen oder infrastrukturellen Gründe und um Prüfung einer geeigneten alternativen Lösung. Der JSV Düsseldorf ist bereit, das Konzept 2026 persönlich vorzustellen, Fragen der politischen Gremien und der Stadtverwaltung zu beantworten und mögliche Wege einer praktischen Umsetzung konstruktiv zu erörtern. Wir bitten um eine objektive, inhaltliche und lösungsorientierte Beratung unserer Anregung. Anlage: Konzept 2026 - „Unsere Investitionen. Die beste Sporthalle. Das stärkste Team." Mit freundlichen Grüßen (Name des Einsenders) 1.Vorsitzender

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Themen

Vorgang · ABA/046/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Eingabe 24GO · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Konzept JSV_Eingabe · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 9

    Anregungs- und Beschwerdeausschuss. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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ABA/046/2026 X öffentlich nicht öffentlich Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW Betrifft: Konzept des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V. Fachbereich: 01/13 - Ratsangelegenheiten und Stadtverfassung Beratungsfolge: Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität Anregungs- und 05.11.2026 - Beschwerdeausschuss Kurzdarstellung: Der Vorsitzende des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V. bittet Prüfung und mögliche Umsetzung des vom Verein eingereichten „Konzeptes 2026". Anlagen: Konzept JSV_Eingabe
Konzept JSV_Eingabe als Text anzeigen
Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 Eingabe nach § 24 GO: Konzept 2026 des Judo-Sport-Vereins Düsseldorf e.V. Eingabe vom 03.09.2026 Von: JSV Düsseldorf Gesendet: Dienstag, 1. September 2026 05:18 An: lhd.B01-Beschwerdeausschuss <[email protected]> Cc: lhd.52-Sportamt <[email protected]>; Keller, Stephan <[email protected]> Betreff: Anregung gemäß § 24 GO NRW - Prüfung und mögliche Umsetzung des "Konzept 2026" des JSV Düsseldorf e.V. An den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf über den Anregungs- und Beschwerdeausschuss Anregung gemäß § 24 GO NRW Prüfung und mögliche Umsetzung des „Konzept 2026" des Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. Sehr geehrte Damen und Herren, der Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. wendet sich mit einer Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen an den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wir bitten um eine förmliche und inhaltliche Prüfung des vom Verein entwickelten „Konzept 2026 - Unsere Investitionen. Die beste Sporthalle. Das stärkste Team." und um Prüfung der Möglichkeiten seiner praktischen Umsetzung in der Landeshauptstadt Düsseldorf. 1. Ausgangssituation Der Judo-Sport-Verein Düsseldorf e.V. leistet seit mehr als 20 Jahren kontinuierliche sportliche, soziale und pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf. Sportlerinnen und Sportler unseres Vereins wurden Westdeutsche Meister und Deutsche Meister sowie Medaillengewinner bei europäischen Wettbewerben. Der Verein wurde mehrfach von der Landeshauptstadt Düsseldorf für seine sportlichen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet und war über mehrere Jahre als offizielles Bundeszentrum im Rahmen des Programms „Integration durch Sport" anerkannt. Das Konzept 2026 beruht damit nicht auf abstrakten Zukunftsvorstellungen, sondern auf mehr als zwanzig Jahren praktischer Erfahrung, einer bestehenden sportlichen Struktur und nachgewiesenen Ergebnissen in der Kinder- und Jugendarbeit. 2. Ziel des Konzept 2026 Ziel des Konzept 2026 ist die Schaffung einer dauerhaft ausgestatteten, spezialisierten Judosporthalle in Düsseldorf, die - einen gleichberechtigten Zugang zum Sport für Kinder ermöglicht, - stabile Trainings- und Entwicklungsbedingungen schafft, - soziale Integration fördert, - Konflikt- und Gewaltprävention unterstützt und - eine nachhaltige Entwicklung des Kinder- und Jugendsports gewährleistet. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die ausschließliche Bereitstellung einer Sportstätte für einen einzelnen Verein. Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 Das Konzept sieht eine gemeinsame Nutzung der Sporthalle durch zwei bis drei Düsseldorfer Judovereine vor. Perspektivisch ist der Aufbau einer gemeinsamen Trainings- und Organisationsstruktur unter dem Arbeitstitel „Judo Team Düsseldorf" vorgesehen. Ziel ist die Bündelung sportlicher Ressourcen, die Verbesserung der Trainingsqualität und die Entwicklung einer leistungsfähigen und wettbewerbsfähigen Struktur, die Düsseldorf auf der Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen und perspektivisch auch bundesweit erfolgreich vertreten kann. 3. Eigeninvestitionen des JSV Düsseldorf Ein wesentlicher Bestandteil des Konzept 2026 ist die Bereitschaft des JSV Düsseldorf, Eigeninvestitionen von bis zu 50.000 Euro in die sportliche Ausstattung und Materialien zu leisten. Der JSV Düsseldorf beantragt keine zusätzliche städtische Finanzierung für die im Konzept vorgesehene Anschaffung der sportlichen Ausstattung. Die erforderliche spezialisierte Sportausstattung und die entsprechenden Materialien ist der Verein bereit, im Rahmen der genannten Eigeninvestitionen selbst zu finanzieren. Hierzu gehören insbesondere eine dauerhaft installierte Tatami-Fläche sowie die für einen qualifizierten Trainingsbetrieb erforderliche Sportausstattung. Darüber hinaus ist der JSV Düsseldorf bereit, vorhandenes Sportequipment bereitzustellen, den Trainingsbetrieb zu organisieren, Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten und im Rahmen seiner Möglichkeiten zur ordnungsgemäßen technischen und organisatorischen Unterhaltung der Sportstätte beizutragen. Gegenstand der vorgeschlagenen Prüfung durch die Landeshauptstadt Düsseldorf ist daher in erster Linie die Möglichkeit der Bereitstellung einer geeigneten bestehenden Sportinfrastruktur sowie die Entwicklung eines tragfähigen organisatorischen Nutzungsmodells, nicht die Finanzierung der sportlichen Ausstattung des Projekts. 4. Nutzung der Sportstätte Das vorgeschlagene Modell beschränkt sich nicht auf den Trainingsbetrieb in den Abendstunden. In den Vormittags- und Mittagsstunden kann die Sportstätte insbesondere genutzt werden für - Schulsport, - koordinative und motorische Trainingsangebote, - kommunale Sport- und Sozialprojekte sowie - Integrations- und Präventionsprogramme. Eine dauerhaft ausgestattete Judosporthalle kann damit über den gesamten Tagesverlauf für unterschiedliche sportliche, pädagogische und soziale Zwecke sinnvoll genutzt werden. 5. Varianten der Umsetzung Der JSV Düsseldorf verbindet die Umsetzung des Konzept 2026 bewusst nicht ausschließlich mit einer bestimmten Sportstätte. Das Konzept sieht drei mögliche Varianten vor: 1. Sporthalle im Sportpark Niederheid, Paul-Thomas-Straße 35, 40589 Düsseldorf 2. Sporthalle Karweg 24 3. Alternative Sporthalle - eine andere geeignete Sportstätte, die von der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgeschlagen werden kann, gegebenenfalls zur gemeinsamen Nutzung durch zwei bis drei Judovereine. Für den JSV Düsseldorf sieht das Konzept folgenden Mindestumfang an Trainingszeiten vor: Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16:00 bis 22:00 Uhr sowie, sofern möglich, einen Wochenendtag zur Durchführung von Wettkämpfen, sportlichen Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten. Die verbleibenden Hallenzeiten können im Rahmen eines abgestimmten Nutzungsplans weiteren beteiligten Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Anlage 1 zu Vorlage ABA/046/2026 6. Anregung des JSV Düsseldorf Vor diesem Hintergrund bittet der JSV Düsseldorf um eine förmliche und inhaltliche Prüfung des Konzept 2026 und insbesondere um Prüfung folgender Fragen: 1. Kann das vorgeschlagene Modell einer dauerhaft ausgestatteten spezialisierten Judosporthalle unter Nutzung der bestehenden Sportinfrastruktur der Landeshauptstadt Düsseldorf umgesetzt werden? 2. Welche der im Konzept vorgesehenen Varianten - Sportpark Niederheid, Karweg 24 oder eine andere geeignete Sportstätte - kommt für eine Umsetzung des Projekts in Betracht? 3. Unter welchen sportfachlichen, organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen ist die Umsetzung dieses Modells möglich? 4. Besteht die Möglichkeit, auf dieser Grundlage ein gemeinsames Nutzungsmodell für zwei bis drei Judovereine zu entwickeln und perspektivisch die Struktur „Judo Team Düsseldorf" aufzubauen? 5. In welcher Weise können bei der Prüfung des Projekts die Eigeninvestitionen des JSV Düsseldorf von bis zu 50.000 Euro, die vorhandene Sportausstattung, die mehr als zwanzigjährige Erfahrung des Vereins sowie seine nachgewiesenen sportlichen und sozialen Leistungen berücksichtigt werden? 6. Sollten sowohl der Sportpark Niederheid als auch die Sporthalle Karweg 24 aus objektiven Gründen für die Umsetzung des Konzept 2026 nicht in Betracht kommen, steht eine andere geeignete Sportstätte zur Verfügung, die seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf als Alternative in die weitere Prüfung einbezogen werden kann? 7. Ziel dieser Anregung Der JSV Düsseldorf macht nicht geltend, dass sich aus dieser Anregung ein uneingeschränkter Rechtsanspruch des Vereins auf die Bereitstellung einer bestimmten Sportstätte ergibt. Wir halten es jedoch für sachlich gerechtfertigt, dass ein konkret ausgearbeitetes sportliches Entwicklungskonzept, das auf mehr als zwanzig Jahren Vereinsarbeit, nachgewiesenen sportlichen Erfolgen und der Bereitschaft zu erheblichen Eigeninvestitionen beruht, objektiv und inhaltlich durch die Landeshauptstadt Düsseldorf geprüft und beraten wird. Es geht hierbei nicht ausschließlich um die Interessen eines einzelnen Sportvereins. Das vorgeschlagene Modell verbindet die gemeinsame Nutzung einer Sportinfrastruktur durch mehrere Judovereine mit Kinder- und Jugendarbeit, der möglichen Nutzung durch Schulen und kommunale Programme, Integrations- und Präventionsarbeit sowie der Perspektive, eine leistungsfähige sportliche Struktur für Düsseldorf zu entwickeln. Der JSV Düsseldorf bittet daher darum, die Prüfung nicht auf die Frage zu beschränken, ob eine rechtliche Verpflichtung zur Bereitstellung einer bestimmten Sporthalle besteht. Entscheidend ist vielmehr die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen das vorgelegte Konzept im Interesse des Kinder- und Jugendsports in Düsseldorf praktisch umgesetzt werden kann. Sollte eine Umsetzung des Konzept 2026 an den beiden konkret benannten Standorten nicht möglich sein, bitten wir um Mitteilung der wesentlichen objektiven sportfachlichen, organisatorischen oder infrastrukturellen Gründe und um Prüfung einer geeigneten alternativen Lösung. Der JSV Düsseldorf ist bereit, das Konzept 2026 persönlich vorzustellen, Fragen der politischen Gremien und der Stadtverwaltung zu beantworten und mögliche Wege einer praktischen Umsetzung konstruktiv zu erörtern. Wir bitten um eine objektive, inhaltliche und lösungsorientierte Beratung unserer Anregung. Anlage: Konzept 2026 - „Unsere Investitionen. Die beste Sporthalle. Das stärkste Team." Mit freundlichen Grüßen (Name des Einsenders) 1.Vorsitzender

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen ABA/046/2026